Rückblick auf 10 Jahre „Lernort Bibliothek“ NRW

26. Juni 2019 Kommentare deaktiviert für Rückblick auf 10 Jahre „Lernort Bibliothek“ NRW

Das Blog der Fachstelle Öffentliche Bibliotheken NRW konnte von „prolibris“ einen Text übernehmen, welcher einen Rückblick auf die Aktivitäten der Initiative wirft.

Lernorte

6. März 2019 Kommentare deaktiviert für Lernorte

Jöran von Jöran&Konsorten schreibt über Lernorte und ob man sie vor der Digitalisierung retten muß. (Spoiler: Nein, man muss sie nicht retten …) Bibliotheken tauchen auch an der ein oder anderen Stelle im Text auf.

Verbrannte Orte – Online-Atlas und Sekundärliteratur

16. Januar 2019 Kommentare deaktiviert für Verbrannte Orte – Online-Atlas und Sekundärliteratur

Blog-Screenshot "Verbrannte Orte" von Jan Schenck

Den Orten der Bücherverbrennungen von 1933 auf der Spur ist der engagierte Fotojournalist Jan Schenck. Die Orte sind in einem Online-Atlas besuchbar. In Bamberg war es das Volksparkstadion. Die Kontinuität, Qualität und das Engagement verdient es wirklich, weiterhin unterstützt zu werden.

Aktuell wird finanzielle Unterstützung benötigt für ein Projekt in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Mehr dazu ist vom 21.-25.01.19 in Kiel zu erfahren. Dort findet in der Mensa 1 der Universität eine Ausstellung im Rahmen der Never Again Aktionstage statt. Schenkck stellt sein Projekt am 23.01. um 18.30 Uhr in einem Vortrag vor.

In seinem Blog kündigt er seinen (ersten) Jahresbericht 2018 an. Auf S. 7 ist dort vom Einrichten einer Bibliothek mit Sekundärliteratur zur Bücherverbrennung die Rede. Spätestens jetzt sollten wir aufmerksam auf die neue Sammlung werden. Schenck erläutert auf meine Anfrage:

Die Bibliothek zur Sekundärliteratur ist aus der Idee entstanden, an unserem Stand auf den Buchmessen eine Lesecke zu haben. Hier sollten zum einen die Bücher der Autor*innen, von denen damals Bücher verbrannt wurden rein, aber ich bin seit dem ich mich mit dem Projekt beschäftige immer öfter auf vorhandene Literatur die sich mit den Bücherverbrennungen beschäftigt gestoßen und wollte diese auch präsentieren. Dazu gehören auch Aufsätze in Sammelbänden zur Lokalgeschichte und ähnliches. Ich habe dann angefangen, dieses Material zu sammeln. Zum einen für die Messen, zum anderen nutze ich es als Quelle für den Atlas. Ich habe bisher ca. 45 unterschiedliche Titel. Von der Festschrift zum Jahrestag bis hin zum Sammelband zur Regionalgeschichte. Dazu kommen ca.40 Bücher, die damals auf den Scheiterhaufen landeten (keine Orignalausgaben). Auf den Messen ergänze wir dies immer mit weiterer Literatur zum Holocaust.

Was das alles mit unserem Lernthema zu tun hat?! Na, ich hoffe, dass wir in dieser Hinsicht niemals auslernen! Niemals wieder darf das geschehen, was Schenck hier in mühevoller Kleinarbeit ausgräbt, um es eben niemals vergessen zu lassen. Das sollten wir unterstützen.

Kontakt- und Spendeninfo:

Verbrannte Orte – Onlineatlas der NS Bücherverbrennungen
Kommunikationszentrum Meuchefitz e.V.
Meuchefitz 18
29482 Küsten
T. 0170-8156374
info@verbrannte-orte.de
facebook.com/verbrannte-orte
twitter.com/picturexnet

Spenden möglich über die Crowdfunding-Plattform Betterplace:

oder an:
Kommunikationszentrum Meuchefitz e.V.
IBAN: DE60 2585 0110 0044 0578 42
BIC: NOLADE21UEL
Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg
Verwendungszweck: Verbrannte Orte

Bibliothek, Café und Bäckerei … ist doch alles einerlei!

4. September 2018 Kommentare deaktiviert für Bibliothek, Café und Bäckerei … ist doch alles einerlei!

 

So stelle ich mir einen Lern- und Begegnungsort vor. Im Stadtteil Neu-Esting der Stadt Olching ziehen Bäckerei und Bücherei in eine ehemalige Sparkassen-Filiale. [via Münchner Merkur, gemeldet in BIB-Info, Aktuelles]. Mit Café, allerdings ohne Bäckerei, hier machte bereits 2016 die neue Volksbücherei Fürth (Hauptstelle) von sich reden. „Das Angebot, dass die Medien im vierten Stock auch nutzbar sind, wenn die Bibliothek geschlossen und nur das Café geöffnet ist, wird ebenfalls gerne angenommen. Sei es, um in den Zeitungen und Zeitschriften auf der Dachterrasse zu blättern, oder um Bücher über den Selbstverbucher auszuleihen.“ [Innenstadtbibliothek zieht erste Bilanz“, in: http://www.vobue-fuerth.de/ Aktuelles, 25.05.2016].

 

ÖBs als Bildungsplattform für Lernteams

2. August 2018 Kommentare deaktiviert für ÖBs als Bildungsplattform für Lernteams


cc-by 4.0 Agentur J&K – Joeran und Konsorten für OERinfo – Informationsstelle OER

Bei der re:publica 2018 stellten Philipp Schmidt vom MIT Media Lab und Bettina Scheurer von der Stadtbibliothek Köln in der Session „Fanclub Öffentliche Bibliotheken“ gemeinsam die Idee der Learning Circles in Öffentlichen Bibliotheken vor, die auf dem Konzept der von Philipp Schmidt gegründeten P2P-University basiert. Die Stadtbibliothek Köln bietet inzwischen eine Adaption des Konzeptes für „Lernteams“ innerhalb der Bibliothek an. Im Interview mit OERinfo sprechen sie über die Umsetzung von Lernen in „Lernteams“ in der Stadtbibliothek Köln.

Öffentliche Bibliotheken und das MIT Media Lab unterstützen beide ein offenes, kollaboratives Umfeld, in dem gemeinsames kollaboratives Lernen ermöglicht wird.

Bei der re:publica 2018 stellten Philipp Schmidt, MIT Media Lab und Bettina Scheurer, Stadtbibliothek Köln, in der Session „Fanclub Öffentliche Bibliotheken“ die Idee der Learning Circles oder auch „Lernteams“ in Öffentlichen Bibliotheken vor. Vorbild der Kölner „Lernteams“ ist die Peer 2 Peer University (P2PU), eine Organisation, die Ihre Materialien zur freien Nutzung als OER zur Verfügung stellt. Die Mitglieder der „Lernteams“ lernen online zu Hause und treffen sich zum gemeinsamen Lernen regelmäßig in der Bibliothek.

Eine Anleitung für die Kursplanung als OER

Bibliotheken stellen mit dem Learning Circles Facilitator Handbook eine Anleitung für die Kursplanung sowie genau definierte Curricula für die 6- wöchigen Begleittreffen bereit. Nicole James von der Kölner Stadtbibliothek hat eine Kurzversion des Handbuchs der P2P-University als Leitfaden übersetzt und zur Verfügung gestellt.

Dieses Video wurde bei der re:publica 2018 aufgezeichnet, die vom 2. bis 4.5.2018 in Berlin stattfand. Das Video wurde gestaltet von Jöran Muuß-Merholz (vor der Kamera) und Christopher Dies (hinter der Kamera).

Creative Commons LizenzvertragDieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Gabi Fahrenkrog für OERinfo – Informationsstelle OER. Das Video ist von Youtube aus eingebettet.

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Es gibt keinen Raum namens „Anywhere“

30. Oktober 2017 Kommentare deaktiviert für Es gibt keinen Raum namens „Anywhere“

„Menschen können nur zu konkreten Zeiten, in konkreten Räumen und in konkreten sozialen Settings lernen. Lernangebote, die das ignorieren, haben ein Problem. Alle Zeiten sind schon besetzt.“

Jöran Muuß-Merholz über die Frage, warum „überall“ lernen „nichts“ lernen heißt und deshalb e-learning oft ins Leere läuft.

Mit #BIBChatDE über Bibliotheken diskutieren

4. August 2017 Kommentare deaktiviert für Mit #BIBChatDE über Bibliotheken diskutieren

„Jeden ersten Montag im Monat von 20-21 Uhr wird auf Twitter über Bibliotheken diskutiert“, meldet Marlene Neumann (StB Erlangen). Der 5. BIBChatDE (unter diesem Link ist eine Einführung und sind die Fragen zu finden!) beginnt am Montag (wie immer der erste eines Monats), 07.08.2017. Thema wird sein Bibliothek als Ort – Lernort – Kreativort – Veranstaltungsort. Benötigt wird ein Twitteraccount, sodann @bibchatde folgen und um 20 Uhr online sein (am besten mit Tweetdeck). Reaktionen immer mit dem Hashtag #BIBchatDE versehen. Aber auch einfach nur neugierig mitlesen und dazulernen ist natürlich ebenso „erlaubt“.

#edchatde No. 175: Bibliotheken als Lernorte

6. Juni 2017 Kommentare deaktiviert für #edchatde No. 175: Bibliotheken als Lernorte

Lernort Bibliothek

27. März 2015 § Ein Kommentar

An der FH Potsdam wurde zu diesem Thema letzt eine BA-Arbeit geschrieben, die das Thema allgemein behandelt und anhand des Beispiels einer FH-Bibliothek darstellt. Zu bekommen auf dem Volltextserver der FH Potsdam, hier noch der Abstract des Autors:

„Die Praxis beweist, dass Bibliotheken attraktiv gestaltet und gleichzeitig komfortabel nutzbar sein müssen. Den Paradigmenwechsel von der Bestands- zur Nutzerorientierung will die Hochschulbibliothek der Fachhochschule Brandenburg aktiv mitgestalten. Daher sollte im Rahmen dieser Arbeit untersucht werden, welche Anforderungen die Studierenden als zahlenmäßig stärkste Nutzergruppe an ihre Bibliothek stellen. Daraus sollten Vorschläge zur kurz-, mittel- und langfristigen Verbesserung der Lernumgebung abgeleitet werden. Diese beziehen sich sowohl auf räumliche als auch auf technische Veränderungen bzw. die Erweiterung der Beratungstätigkeit, um die Aufenthalts- und Servicequalität zu verbessern. Als Folge ist es zwingend notwendig, dass Bibliotheksmitarbeiter regelmäßige Fortbildungen besuchen. Nur so lässt sich das sich entwickelnde erhöhte Beratungsbedürfnis der Studierenden sowohl bei inhaltlichen als auch bei technischen Fragestellungen bewältigen. Da die Teilnehmerzahl der Untersuchung sehr gering war, wird empfohlen, zusätzlich eine quantitative Befragung durchzuführen.“

Symposium „Learning Center“ in Mannheim

19. Juni 2014 Kommentare deaktiviert für Symposium „Learning Center“ in Mannheim

„Die Universitätsbibliothek Mannheim lädt ein zum Symposium „Learning Center“ am 1. Juli.
Anmeldeschluss ist der 23. Juni 2014.
Auch, wenn Sie auf dem Bibliothekartag schon Gelegenheit hatten, den Vortrag zu besuchen, werden Sie beim Symposium mehr erfahren und das Learning Center live erleben. Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie hier:
http://blog.bib.uni-mannheim.de/Aktuelles/?p=9693

Dies wurde über inetbib gepostet. Der Vortrag, von dem die Rede ist, ist auf BIB-OPuS bereits verfügbar: Rautenberg, Katharina, Klein, Annette: „Vom Lesesaal zum Learning Center“ – Raum- und Benutzungskonzepte für das mobile Zeitalter an der UB Mannheim. Und auch der Vortrag „Zwischen physischen Bibliotheksräumen und virtuellen Bibliotheksanwendungen – Ein Überblick über Services der Universitätsbibliothek Mannheim“ von Angela Leichtweiß scheint damit in Verbindung zu stehen.

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