Arbeitsblätter online gestalten mit tutory.de

28. Juli 2022 Kommentare deaktiviert für Arbeitsblätter online gestalten mit tutory.de

Rasch ein simples bis hochmotiviertes Arbeitblatt gestalten, das geht unkompliziert mit tutory.de. Wie so ziemlich alle kommerziellen Anbieter von Tools bietet auch dieses eine kostenlose Basisfunktion. Anmelden wie üblich, wobei die Kacheln mit den Eingrenzungen des z. B. Faches (hier auf Lehrkräfte gemünzt) einfach übersprungen werden kann.

Der nächste Schritt auf einem recht übersichtlichen Setting ist, ein Arbeitsblatt anzulegen. Wie auch bei einer Dokumenterstellung mit Word empfohlen wird zunächst ein Dateiname festgelegt. Weiteres Speichern erfolgt automatisch. Als wählbares Fach nahm ich im Test einfach „Schulorganisation“, ist aber nicht wichtig.

Sodann erscheint links ein ganzes Arsenal an Bausteinen, die ins Blatt gezogen und dort weiter bearbeitet werden können. Ich habe da mal wahllos ein paar davon in ein Test-Arbeitsblatt überführt, schaut es euch an. Von Überschrift und Aufgabenstellung über den Informationstext mit Hinweisen, Begriffsdefinitionen, Bild, Tabelle, QR-Code, Multiple Choice etc. hin zu Zeitplan, Quellcode, Gesamtpunktzahl, Benotung, Notenspiegel und Unterschrift … ist alles geboten, was nützlich ist.

Manche davon lassen sich allerdings nur in der Prämienfunktion nutzen. Sie sind mit einem grünen Krönchen gekennzeichnet, z. B. das Kreuzworträtsel – dafür gibt es jedoch andere kostenfreie Tools, hier z. B. der Generator XWords und Schulraetsel.de.

Voreingestellt und damit sofort gebrauchsfertig sind Kopf- und Fußzeile mit Freifeld für Name, Text und Datum. Praktisch ist die Rasterfunktion, die man jedoch mit einem Tastenkürzel jederzeit ab- und wieder anstellen kann. Hinterlegt werden können auch Informationen zum Arbeitsblatt selbst, was für die Ablageorganisation nützlich sein kann. Im Arbeitsbereich lassen sich ebenfalls interne Hinweise anbringen.

Das Ergebnis lässt sich lediglich als PDF downladen, z. B. in Form des Arbeitblatts oder auch als Lösungsblatt. Das heißt, für spätere Bearbeitungen muss man wieder ins Tool gehen oder man hat ein vernünftiges PDF-Bearbeitungsprogramm oder versucht es mit einem weiteren Tool wie pdf24.de. Für einen digitalen Download muss  erst ein „Auftragsverarbeitungsvertrag“ unterzeichnet werden.

Fazit: Das Tutorial.de in der Basis-Version wirkt auf mich recht vernünftig gemacht. Wer mit Word hadert, kann es sich damit tatsächlich leichter machen. Zumindest erhält man ein paar Anregungen, um neue Elemente einzuführen.

Gutes Neues! Und ein Stimmungsbild von twitternden Pädagogenmenschen

4. Januar 2022 Kommentare deaktiviert für Gutes Neues! Und ein Stimmungsbild von twitternden Pädagogenmenschen

Stimmungsbild von über 900 twitternden Pädagoginnen und Pädagogen zum Jahreswechsel 2021/22. Das vollständige Ergebnis der Umfrage hier.

Wie blickst Du in pädagogischer Hinsicht auf das Neue Jahr? „Eher optimistisch“ erhielt zwar die meisten Stimmen, AAAAber … eher „pessimistisch“ und „eher unentschieden“ zusammengefasst toppt das Ranking um ein Vielfaches.

Ich hätte mich auf „eher unentschieden“ eingeordnet. Nele Hirsch, die Initiatorin der Umfrage und Blogautorin der Auswertung würde vielsagend kopfnickend konstatieren: „Wider das Ausgebranntsein!“ (Btw: Wider des Ausgebranntseins? Wider dem Ausgebranntsein? Anyway … wo sie recht hat, hat sie recht.)

Weitere ihrer Ergebnisinterpretationen, annotiert meinerseits:

2. Resilienz als wichtigste Kompetenz zur Frage 2: Welche Kompetenzen sollten Pädagog*innen im Neuen Jahr unbedingt haben bzw. entwickeln?

Sicherlich nicht nur diese. Resilienz bedeutet für mich in etwa das, was man früher „eine dicke Haut“ nannte. Die hatte ich mir mühsam für mehr Achtsamkeit und Empathievermögen abtrainiert. Eine Gratwanderung, sehe ich heute. Die Lösung liegt, wie so oft wohl, in der Mitte bzw. im entsprechenden Kontext. Die Kompetenz Flexibilität sollte also unbedingt dem Portfolio beigemengt werden.

3. Noten ade zur Frage 3: Was braucht es im Bildungskontext in 2022 nicht mehr? Was kann weg?

Na, die Diskussion hatten wir in den vergangenen Jahrzehnten gefühlt 100-mal. Hat nicht geklappt. Und nach meinen Erfahrungen mit Studierenden wird das noch gefühlt weitere 1000-mal notwendig sein. Sie wollen und brauchen Anleitung („Was soll ich lernen für die Tests?“) und einen Vergleichswert („War ich gut oder schlecht, besser oder schlechter als die anderen?“).

Meine Versuche, der Bewerterei zu Gunsten eines subjektorientierten, bewertungsarmen Entfaltungsangebots aufzugeben, ging in weiten Teilen gnadenlos schief. Verwirrung bei den meisten, nur ein paar wenige nutzten die Chance. Das waren aber auch immer die Exzellenzen, die davon profitierten, von der Bewertungsleine gelassen zu werden. Aber die schaffen ihre Top-Ergebnisse auch MIT Bewertung. Die anderen scheitern.

4. Mehr Zeit! zur Frage 4: Wovon braucht es in der Bildung 2022 mehr, was es bislang noch nicht oder zu wenig gab?

Der war gut …! 😉

Im Ernst, der „Witz“ korrespondiert eindeutig mit den Fragen bzw. Antworten Nr. 1. und 2.

5. Lernen – am liebsten Peer to Peer und sowohl vor Ort als auch online zur Frage 5: Welche Veranstaltung/ was für ein Veranstaltungsformat wünschst Du Dir 2022?

Die eierlegende Wollmilchsau wieder einmal. Als externe Lehrbeauftragte für die TH Köln kann ich da nur sagen: Realisation auf mehreren Ebenen schwierig!

Studierende je nach Gusto der LB’s mal daheim zu lassen und mal vor Ort zu erwarten, ist organisationstechnisch für beide Gruppen schwierig. Meine Anreise z. B. muss einigermaßen früh eingeplant sein. Sind für diesen Tag jedoch von den meisten LB’s Online-Veranstaltungen vorgesehen, kann ich kaum einen vollen Kurs erwarten.

Peer-to-Peer komm aber sicherlich immer gut, ohne Frage.

Danke für diese Umfrage bzw. Auswertung, die ich sehr interessant und auch bestätigend finde. Und zum Schluss: Ein gutes Neues Jahr mit viel Lernenswertem und … für alle!… guten Ergebnissen! Ob gefühlt oder tatsächlich bewertet. 😉

Nochmal Tellerrandblick: Pädagogische Woche

2. Oktober 2020 Kommentare deaktiviert für Nochmal Tellerrandblick: Pädagogische Woche

Über 50 Veranstaltungen rund ums digitale Unterrichten: „Wie lässt sich Lernstoff gut videobasiert vermitteln? Wie unterrichte ich mit einem Lernmanagementsystem? Wie können schon Kinder im Grundschulalter programmieren lernen? Und wie können Schülerinnen und Schülern seriöse Informationsquellen erkennen und andererseits Fake News enttarnen?“ (Pressemeldung)
Obgleich die Zielgruppe der Online-Tagung zum digitalen Unterrichten, die #PW2020 digital – 34. Pädagogische Woche, eher Lehrkräfte, aber auch Universitäten sind, so halte ich die Fragestellungen und das Programm auch für Bibliothekswesen, insbesondere Schulbibliotheken, die mit Lehrkräften kooperieren oder eigene Angebote an Schulkinder kreieren, für geeignet. 5. – 7. Oktober unter dem Motto: „Gemeinsam Chancen nutzen und Hürden überwinden“.

Ich war einmal der Dreimilliardenste, dreihuntertzehnmillionste … Mensch

29. Januar 2018 Kommentare deaktiviert für Ich war einmal der Dreimilliardenste, dreihuntertzehnmillionste … Mensch

Als ich geboren wurde, war ich Mensch Nr. 3.310.013.740. Der wievielte Mensch wäre ich heute? Nach einem Blick auf den Datenreport 2017 erschrecke ich. Ja, Bevölkerungswachstum, ist schon klar … aber echt jetzt?

Mehr Hintergrundinformationen findet sich in den kostenlosen Downloads.

Und dann war da noch …

Vereinigte Staaten (Staatssekretär Ball): „Der dreimilliardenste Mensch wird noch in diesem Jahre geboren werden. Durchschnittlich gehen 200 Geburten pro Minute vor sich. Das ist ein Problem, das die Vereinigten Staaten besonders und vornehmlich beschäftigt…“

Womit Ball 1961 recht behalten sollte. Ich war damals aber noch in „Abrahams Wurschtkessel“. Was ich jedenfalls aus diesen Zahlen lerne, ist, dass sich erst mit einem Vergleich und einer darauf folgenden persönlichen Betroffenheit die Tragweite einer Tatsache erfassen lässt. Guter Tipp für Lehrende – und natürlich auch fürs Lernen!

Bildungspunks: Twitter für Lehrende

14. Juni 2017 Kommentare deaktiviert für Bildungspunks: Twitter für Lehrende

Ein Spickzettel.

Themenbereiche der Learntec 2016

18. Dezember 2015 Kommentare deaktiviert für Themenbereiche der Learntec 2016

Bildquelle: KMK/BEHRENDT&RAUSCH

Learntec; Quelle: KMK/BEHRENDT&RAUSCH

Die Internationale Fachmesse Learntec und Kongress für Lernen mit IT findet in Karlsruhe vom 26.-28.01.2016 statt. In ihrem Newsletter Nr. 3 sprangen mir folgende Angebote sofort ins Auge:

  • Digitale Bildungsrevolution: Wie lässt sie sich gestalten?
  • Mit Medienkompetenz und Medienabstinenz gegen Medienabhängigkeit
  • Führung und Führungskräfte: Die Herausforderungen der Digitalisierung
  • Lernende von Anfang an motivieren: Die Aufgaben der internen Kommunikation
  • In 90 Minuten zum fertigen Lernprozess (Firmenmitteilung Adobe I)

Wenn Selbstmanagement Blüten treibt …

20. Mai 2015 Kommentare deaktiviert für Wenn Selbstmanagement Blüten treibt …

Was soll man von der neuen Weiterbildung zum „Professionellen Selbstmanager (univ.)“ halten? Reicht es denn nicht mehr, sich einigermaßen vernünftig zu managen, um lebens- und arbeitstechnisch über die Runden zu kommen und den allermeisten Ansprüchen – den eigenen wie den von außen bestimmten – zu genügen? Sollen wir zu Selbstmanagement-Robotern werden, um uns noch ein Stückchen und noch ein Bisschen mehr Effizienz und Effektivität herauszupressen?

Nun, an der Universität Koblenz-Landau, wo dieser zweimonatige Fernstudiengang stattfinden soll, spricht man von „Führungskräften und Mitarbeiter, die ihre Selbstmanagement-Kompetenz langfristig steigern möchten.“ Was sich für mich so anhört, als würden normale Seminare, die die eigenen Fähigkeiten aufzupeppen vermögen, nur kurzfristig helfen. Hm.

Sagen wir mal so: Themen wie Zeitmanagement, Selbstdisziplin, Networking, Selbst-PR, Zielsetzung und Lerntechniken, also alles, was das Uni-Curriculum hier verspricht, sind tatsächlich Themen, die man nicht an einem oder zwei Tagen so abnudeln kann. Wer also schon gefährlich nahe an einem Burnout ist, nur noch wenig bewirken kann, in Pessimismus verfallen und allgemein ein wenig „verpeilt“ ist, dem dürften zwei Monate tatsächlich helfen. Nur zu!

[via idw-online]

Social Media in Studium und Lehre

30. April 2015 Kommentare deaktiviert für Social Media in Studium und Lehre

Im Auftaktvortrag „Social Media in Studium und Lehre – empirische Ergebnisse“ geben Jun.-Prof. Dr. Nina Kahnwald (Universität Siegen) und Dr. des. Eva-Christina Edinger M.A. (PH Nordwestschweiz) Einblicke in Studienergebnisse zum Lernen mit sozialen Medien im Hochschulkontext.

Schöne Vorträge, die zeigen, dass auf beiden Seiten – bei den Studierenden und den Lehrenden – Defizite herrschen. Bibliotheken spielen am Ende der Diskussion auch eine Rolle. – Auftakt wozu? zum Themenspecial „Social Media – Social Learning“ von eteaching.org!

Anbietercheck zu E-Learning

28. März 2014 Kommentare deaktiviert für Anbietercheck zu E-Learning

„Warum mobiles Lernen in der Aus- und Weiterbildung sinnvoll ist“, das hat der Branchenverband Bitkom in einem Whitepaper zum Einsatz moderner „Learning Solutions“ zusammengestellt. Zu finden auf Haufe.AnbieterCheck.de .

Außerdem auf dieser Seite: „E-Learning: Sieben Einsteigertipps für Trainer“ von Hedwig Seipel, Leiterin der Projektgruppe „E-Learning“ des BDVT. Sie rät u. a. dazu, Technikfrust zu vermeiden, erst einmal kostenlos Ausprobieren und warnt vor der Illusion, dass sich solche Projekte nebenbei und zum Nulltarif verwirklichen lassen.

Und zum Schluss: Der US-Lernexperte und E-Learning-Pionier Elliott Masie im Interview mit der Haufe-Zeitschrift „personalmagazin“ zu „Der Lerner ist ein Erfinder“, in dem es um  Entwicklungen und Trends geht, die die Lernkultur sowie Lernformate in den USA beeinflussen. Er sagt, dass die wichtigsten Entwicklungen im Lernen heute von den Lernern selbst ausgehen.

Screenshot "Haufe.AnbieterCeck" vom 25.03.2014

Screenshot „Haufe.AnbieterCeck“ vom 25.03.2014

Studieren über 40

16. März 2013 Kommentare deaktiviert für Studieren über 40

Welche Fähigkeiten und Kompetenzen sollten Lehrende mitbringen, um die Ansprüchen (welchen?) älterer zufrieden zu stellen? Wie sieht die Kompetenzvermittlung von morgen aus?

Vorbildliche Strukturen und Maßnahmen zu entwickeln, die ältere Beschäftigte dabei unterstützen, sich parallel zum Job zu qualifizieren – das ist die Zielsetzung des Forschungsprojektes Erfolgreich studieren 40+

Am 19.03.2013 findet hierzu kostenlose Vorträge und Workshops in Frankfurt/Main statt. Veranstalter ist die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände. Zielgruppe sind sind Unternehmensvertreter, Vertreter von Sozialpartnern, Verbänden, Weiterbildungsträgern und Wirtschaftsförderungseinrichtungen sowie Studierende.

[via idw-online]

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