Wir sind nicht von Fremdbelohnung abhängig!

4. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für Wir sind nicht von Fremdbelohnung abhängig!

Endlich bestätigt das mal wer! Unser Gehirn ist durchaus in der Lage, sich selbst zu belohnen! Ich konnte es nie so recht glauben, dass wir bei der Qualität der Lernergebnisse davon abhängig wären, ob uns jemand lobt oder nicht. Meine Selbstbeobachtung zeigte mir schon immer, dass ich keinerlei Bestätigung oder Lobeshymnen brauche, weil mir das Lernen, natürlich auch das Lehren (was beinahe dasselbe ist) einfach Spaß macht, ich es aufbauend, anregend und sinnvoll finde. Die Pressemeldung zitiert Prof. Dr. rer. nat. Tömme Noesselt:

„Menschen und Tiere lernen, wenn sie für ihr Verhalten belohnt werden und auch dann, wenn sie eine Belohnung lediglich erwarten“.

Yep!

Positives lernt sich leichter

14. September 2016 Kommentare deaktiviert für Positives lernt sich leichter

Immer schön, wenn das Bauchgefühl mit einer Studie übereinstimmt. In diesem Falle freue ich mich über die Meldung der Uni Hohenheim, dass Deutsche sich eher Inhalte merken, wenn sie positiv dargestellt sind. (Interessante Randnotiz: Damit unterscheiden sie sich von Zeitungslesenden aus den USA.) Nicht nur Schulen könnten, wie in der Pressemeldung empfohlen, auf diesen Zug der Erkenntnis aufspringen, sondern durchaus auch Lehrende in der Fortbildung.

Nachbesserung zur „Bildung in der digitalen Welt“

27. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Nachbesserung zur „Bildung in der digitalen Welt“

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) fordert eine Nachbesserung des Strategiedokuments „Bildung in der digitalen Welt“. Konkret fordert sie im Bezug auf die notwendige Digitale Transformation (nachzulesen unter idw-online):

1. den Sachkundeunterricht in der Grundschule in vergleichbarem Umfang zu anderen darin vertretenen Disziplinen verpflichtend um informatische Inhalte zu ergänzen und Grundschullehrkräfte entsprechend zu qualifizieren,
2. in der Sekundarstufe 1 ein Pflichtfach von durchschnittlich einer Wochenstunde pro Schuljahr zu etablieren, das informatische und auch aus dem Bereich der Medienbildung stammende Grundlagen der Digitalisierung umfasst und von entsprechend qualifizierten Lehrkräften unterrichtet wird,
3. dass das Fach Informatik in der gymnasialen Oberstufe allen anderen Fächern des naturwissenschaftlichen Bereichs bezüglich der Wertigkeit und Wählbarkeit als Grund- oder Leistungsfach uneingeschränkt gleichgestellt wird, und
4. das Lehren und Lernen in allen Fächern, allen Jahrgangsstufen und allen Schulformen (wo jeweils didaktisch sinnvoll) mit digitalen Medien zu unterstützen.

Ich stelle mir vor, dass im Punkt 4 das, was in der Klammer steht, genau das ist, worüber man streiten kann und wird. Weil’s halt immer auch ums Geld geht.

Makerspace for Education

4. Juli 2016 § Ein Kommentar

Anschaulich, ideenreich und ein Pfadfinder durch den Dschungel von Makerspace stellt dieses Weblog-Angebot „Makerspace for Education – The Making of a Makerspace“ für Lehrkräfte als angesprochene „Community“ da. Kann man sich als Bibliothek einiges von abschauen!

 

Digitalisierung und Bildung, Nationaler IT-Gipfel

30. Juni 2016 Kommentare deaktiviert für Digitalisierung und Bildung, Nationaler IT-Gipfel

Der Tag der Digitalen Bildung für alle findet am 06.11.2016 im Campus der Saar-Uni Saarbrücken statt. Die Veranstaltung rund um „Digitales Lehren und Lernen entlang der lebenslangen Bildungskette“ ist innerhalb des 10. Nationalen IT-Gipfels zum Schwerpunktthema „Digitalisierung und Bildung“ angesiedelt. Es wäre ein Ausflug ganz nach dem Geschmack von Bibliotheken und Familien. Denn im „Markt der Möglichkeiten“ lassen sich z. B. neue Trends wie „Virtual-Reality“- oder Daten-Brillen ausprobieren.

Voting for 2016 Top Tools for Learning

23. März 2016 Kommentare deaktiviert für Voting for 2016 Top Tools for Learning

Es kann wieder abgestimmt werden! Das zehnte Mal fragt Jane Hart nach den beliebtesten Tools im Bereich des Lernens. Diesmal gibt es zugleich drei Unterlisten mit

  • Top Tools for Education 2016
  • Top Tools for Training & Performance Support 2016
  • Top Tools for Personal Learning & Productivity 2016

Es gibt keinen Zeitdruck! Ein halbes Jahr können Sie abstimmen, die Deadline ist erst am 30. September…

Lernvideo als „Online-Event“ von und für Studierende

13. Januar 2016 Kommentare deaktiviert für Lernvideo als „Online-Event“ von und für Studierende

Am 18.01.2016 um 14.00 Uhr (Login ab 13.45 Uhr) stellt das Informationsportal e-teaching.org zwei Lehrprojekte vor: Lehrvideoerstellung für MOOCs – Besonderheiten des Formats“. Sie sollen Studierende zu Videoproduzierenden werden lassen. Es findet im Rahmen des Themenspecials „Lehren und Lernen mit Videos“ statt. Fachinhalte in Form von Videotutorials ist eine Disziplin, die bereits jetzt schon zu den Grundlagen der Präsentationstechnik zählt.

[via idw-online]

Unterstützung oder Überwachung? Human Responsive Design (HRD)

10. Dezember 2015 Kommentare deaktiviert für Unterstützung oder Überwachung? Human Responsive Design (HRD)

Zuckt da eine Augenbraue? Runzelt sich die Stirn? Klimpern die Wimpern? Klingelt das Handy? Dann eben mal während des selbstgesteuerten E-Learnings eine Frage eingeschoben, eine Wiederholung oder eine Pause angeboten oder die Lerneinheit für die Dauer des Telefonierens automatisch gestoppt. Wie das gehen soll? Mit einem Human Responsive Design. Die Lernumgebung wird über eine Webcam genauestens registriert, die Lerneinheit proaktiv angepasst und der oder die Lernende damit unterstützt.

Ob das dann noch „selbstgesteuert“ heißen darf und nicht eher eine perfide Art der Fremdsteuerung bedeutet? Also, bei aller Aufgeschlossenheit für unterstützende Technik – auf mich wirkt es ein bisschen gruselig und nach „Big Brother“. Doch dieser Bursche hat schon längst seinen festen Platz auf unserer Welt, und mein Starten des Browsers im privaten Modus ist nur ein lächerlich-trotziger Abgrenzungsversuch, so etwas wie einen persönlichen Schutzraum zu bewahren. Für das Fortbildungsgeschäft jedoch hat das Beobachten und Bewerten von Lernvorgängen und -ergebnissen seit je her hohe Bedeutung, ob bei Präsenzveranstaltungen oder beim E-Learning. Vor was also gruselt es mich denn genau?

Beobachtet und unterstützt zu werden ist an sich nicht das Problem. Es ist die Abwesenheit eines menschlichen Herzens. Insofern ist eine moderierende Begleitung beim E-Learning mit Einsatz von HRD durch Lehrende weiterhin unerlässlich und darf nicht durch noch so ausgefeilte Technik ersetzt werden. Eine ähnliche Diskussion läuft auch im Pflegebereich, in dem Roboter Dienste am Menschen verrichten sollen. Auch hier stellt sich mir die Gänsehaut auf. Und wie geht es Ihnen damit?

Erst Bewerten, dann Lernen?

16. November 2015 Kommentare deaktiviert für Erst Bewerten, dann Lernen?

Eine weitere Frage zu der Bewertung der H[aus]A[rbeit]. Wurde diese schon bewertet, oder gehen die erneuten Veränderungen mit ein? Diesen Fall hatte ich bisher im Studium nicht. Da haben wir zwar ebenfalls Kritik erhalten, aber konnten nicht erneut abgeben. So verstehe ich es im Moment, das ist sehr freundlich.

Dies die Mail einer Fernstudiengangsteilnehmerin. Na, und ob das freundlich ist – mehr noch, es erscheint mir absolut folgerichtig, zwingend und dringend. Eine Hausarbeit abzugeben, darüber zu sprechen, die Hinweise mit einzuarbeiten und die Fehler zu reflektieren … nur dann lässt sich bewerten, ob Lernen passiert ist.

Meine Überzeugung ist – weg von der Bewertung von Ergebnissen, hin zur Bewertung im Sinne von WERTbeimessen des Lernfortschritts als solchen. Da haben beide Parteien – Lerndende wie Lehrende – doch gleich viel mehr davon. Denn ergebnisorientierte Wissensabfragen können kaum so nachhaltig wirken wie fortschrittsorientierte Lernergebnisse. Und ob jemand aufgeschlossen, kritikfähig und dadurch auch lernbereit ist, somit auch in Zukunft gute Ergebnisse produzieren wird, das lässt sich am besten erfassen in der Bewertung des „Vorher-Nachhers“, bzw. dem, was dazwischen passiert.

Ich gehe dabei so vor: Erst, wenn beide Lernpartner (der Lehrende lernt ja auch immer mit) sich einig sind, dass Lernen geschah und dadurch das Ergebnis verbessert werden konnte, wird endgültig das Signal zur Abgabe gegeben. Und dann zählt nicht mehr nur das Ergebnis, sondern eben auch, WIE es zustande kam. Ähnlich wie bei Mathematik, als in der Schule der Rechenweg, nicht die Zahl ausschlaggebend für die Note war.

Oder wie sehen Sie das, verehrte Kolleginnen und Kollegen in der Weiterbildungsbranche?

Wer nicht fragen kann, kann nichts lernen.

25. September 2015 Kommentare deaktiviert für Wer nicht fragen kann, kann nichts lernen.

In der einen Aphorismensammlung steht bezüglich des Aphorismus im Titel nur „Deutsches Sprichwort“, in der andere „J.“. von Goethe“. Glauben wir einmal dem zweiten, denn der hat viele Zitate über das Lehren und Lernen gesammelt. Eine Fundgrube!

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