UNESCO-Empfehlung zur Weiterbildung

24. Juni 2015 Kommentare deaktiviert für UNESCO-Empfehlung zur Weiterbildung

Sicherstellen, dass ALLE Erwachsenen an Bildung teilhaben können, das soll der Entwurf der UNESCO-Empfehlungen zur Weiterbildung (PDF, Englisch) erreichen, der im Herbst an der 38. UNESCO-Generalkonferenz verabschiedet werden soll. Er greift das bildungspolitische Konzept des Lebenslangen Lernens auf und will den modernen bildungskulturellen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen Rechnung tragen sowie neue Impulse zur Stärkung der Erwachsenenbildung geben.

Die wichtigsten Bereiche der Erwachsenenbildung und Bildung sind wie folgt:

  1. Alphabetisierung und Grundkenntnisse
  2. Weiterbildung und berufliche Entwicklung
  3. Bildung und Lernmöglichkeiten für aktive Bürgerschaft
  4. Kenntnisse der Funktion von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)

Der Anhang, eine rund 8-seitige Präambel beinhaltet:

  • Definition und Anwendungsbereiche

So zum Beispiel:
„Erwachsenenbildung
und Bildung ist ein zentraler Bestandteil des lebenslangen Lernens.“  „Alphabetisierung ist eine Schlüsselkomponente der Erwachsenenbildung und Bildung.“

  • Aufgaben und Ziele (der Erwachsenenbildung)

Kurzinfo: Stattet Menschen mit den notwendigen Fähigkeiten aus, um ihre Rechte zu realisieren und ihnen die Kontrolle über ihr Schicksal zu geben. Sie fördert die persönliche und berufliche Entwicklung, nachhaltiges und integratives Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit, schafft Perspektiven, lindert die Armut, verbessert die Gesundheit und das Wohlbefinden, usw.

  • Handlungsfelder

… aus Politik, Verwaltung, Finanzierung, Mitbestimmung / Teilhabe, Integration, Gerechtigkeit, Qualität

  • Internationale Kooperationen

 

Lebenslanges digitales Lernen

24. April 2015 Kommentare deaktiviert für Lebenslanges digitales Lernen

Wo wird „digitales Lernen“ verortet, in welchen Institutionen? Matthias Rohs stellt, ausgehend von der geplanten „Digitalen Agenda“ der Bundesregierung, Überlegungen an, dass nicht nur Schulen hier als Akteure in Frage kommen können, wenn doch vom „gesamten Lebenslauf“ die Rede ist. Er hat die Erwachsenenbildung im Blick – mögliche Akteure wären hier aber auch die Bibliotheken. [via HEAD.Z-Blog]

Thoughts about a continuous unconference

19. März 2015 Kommentare deaktiviert für Thoughts about a continuous unconference

Forum Bibliothekspädagogik Pluspunkt Lebenslanges Lernen

11. Dezember 2014 Kommentare deaktiviert für Forum Bibliothekspädagogik Pluspunkt Lebenslanges Lernen

Zum zweiten Mal lädt das Forum Bibliothekspädagogik – Pluspunkt Lebenslanges Lernen ein, diesmal in die Bücherhallen in Hamburg. Am 23.01.2015 finden Vorträge und mehrere Workshops statt, zu denen man sich bereits jetzt schon anmelden kann. Ausgerichtet wird der Tag von verschiedenen Kooperationspartnern. Ich verlinke aus „alter Liebe“ zum Kooperationspartner Berufsverband Information Bibliothek, BIB, auf deren Webseite sich wiederum die Links zu allen notwendigen Informationen befindet und die Anmeldung vorgenommen werden kann.

Des aufgrund der vielen Partner geschuldete Verlinkungswirrwarrs praktischste Lösung liegt schätzungsweise hier.

Bildungschancen: Outreach, Empowerment, Diversität

10. November 2014 Kommentare deaktiviert für Bildungschancen: Outreach, Empowerment, Diversität

… oder auf gut Deutsch: aktiver Zugang, Ermächtigung und Vielfalt. Was weitaus weniger spektakulär klingt, doch durchaus nicht überall zu finden ist. Empfehlungen für europäische wie national und regionale (politische) Entscheidungsträger und Erwachsenenbildungsanbieter auf der Grundlage“ guter Praxis und einen Leitfaden für die Umsetzung zum ungehinderten Zugang zu Lernaktivitäten – und das lebensbegleitend! – hat das OED-Netzwerk zusammengestellt. Kostenlos downloadbar.

So empfiehlt die 10-seitige Schrift für Erwachsenenbildungsanbieter folgendes:

  1. Mitsprache der Lernenden (Stichwörter: Zusammenarbeit mit Organisationen und bessere rechtliche Vertretung)
  2. Partizipation noch stärker fördern (Lernen als Prozess unter Gleichen)
  3. Mehr Vielfalt in der Erwachsenenbildung (benachteiligte Gruppen haben auch Vorbildcharakter)
  4. Unterrerpäsentierte Gruppen erreichen (also „auf Maß schneidern“, z. B. für MigrantInnen, Angehörige von Minderheiten, ältere Menschen, Häftlinge usw.)
  5. MitarbeiterInnen und LernbegleiterInnen zum Einsatz
    innovativer und Empowerment fördernder Methoden
    ermutigen (siehe dazu die methodischens Hilfsmittel)

Und wer jetzt noch sagt, das wäre kein Feld für die Bibliotheksarbeit … nun, ich kenne mindestens eine Bibliothek, die sich derzeit auf den Weg macht, diesen Vorschlägen in Zukunft entsprechen zu wollen.

Bestätigter Nutzen von Weiterbildung

26. März 2014 Kommentare deaktiviert für Bestätigter Nutzen von Weiterbildung

Persönliche Vitalität, gesellschaftliche Inklusion, Offenheit und Toleranz – das ist der Nutzen von Weiterbildung in Europa. Das belegen mehr als 8.500 Befragte aus zehn Ländern innerhalb des EU-Projekts „Benefits of lifelong learning“ (BeLL).

Die so genannte „Benefit-Forschung“, die nach dem Nutzen von Weiterbildung fragt, ist in Großbritannien und Finnland etabliert. In anderen europäischen Ländern war dieser Ansatz jedoch noch weitgehend unbekannt. Das EU-Projekt „BeLL“ hat diese Forschungslücke nun geschlossen und erstmals europaweit Daten zu empfundenen und nachweisbaren „Benefits“ von Erwachsenenbildung erhoben.

Mit 71 Prozent ist der Anteil weiblicher Lernwilliger mehr als auffällig. Brauchen Sie Weiterbildung eher als Männer, oder sind Frauen einfach neugieriger auf die Welt und eher bereit für Veränderungen?

Damit lebenslanges Lernen gelingen kann, braucht es Lernmotivation, didaktische Unterstützung, klare Ziele und eine transparente Kommunikation.

[via idw-online]

Handreichung: Die Erfassung des lebenslangen Lernens in einem kommunalen Bildungsmonitoring

30. Dezember 2013 Kommentare deaktiviert für Handreichung: Die Erfassung des lebenslangen Lernens in einem kommunalen Bildungsmonitoring

Handreichung: Die Erfassung des lebenslangen Lernens in einem kommunalen Bildungsmonitoring / Projektteam „Kommunales Bildungsmonitoring“ des Deutschen Instituts für Internationale Bildungsforschung (DIPF). Liliana Andrzejewska … – Bonn: Lernen vor Ort, 2012. – 118 S. : graph. Darst. und Kt. – Online kostenlos als PDF herunterzuladen unter http://www.dipf.de/de/publikationen/kurz-vorgestellt/handreichung-die-erfassung-des-lebenslangen-lernens-in-einem-kommunalen-bildungsmonitoring

„Ziel des Programms „Lernen vor Ort“ ist es, ein lokales Bildungsmanagement zu entwickeln und allen Bürgerinnen und Bürgern lebenslanges Lernen und erfolgreiche Bildungsbiografien zu ermöglichen. Um ein System für lebenslanges Lernen durch kommunale Bildungssteuerung zu entwickeln, ist es erforderlich, die Angebots- und Nutzungssituation vor Ort durch Daten, Fakten und belastbare Informationen regelmäßig zu analysieren. Die Publikation beleuchtet Möglichkeiten und Schwierigkeiten und gibt Empfehlungen.
Im Fokus stehen die konzeptionellen Grundlagen eines solchen kommunalen Bildungsmonitorings und die Möglichkeiten der Kommunen, Angebote lebenslangen Lernens, deren Nutzung sowie Prozesse der non-formalen Bildung und des informellen Lernens zu erfassen und zu analysieren.“

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