BIB-Sommerkurs 2015 zur Interkulturellen Kompetenz in Bibliotheken

17. Februar 2015 Kommentare deaktiviert für BIB-Sommerkurs 2015 zur Interkulturellen Kompetenz in Bibliotheken

Mit einem sehr ambitionierten Programm setzt die Kommission für Fortbildung (FobiKom) mit seinem diesjährigen BIB-Sommerkurs vom 18. – 22. August 2015 in Frankfurt am Main ein starkes Zeichen, intern wie extern. „Namaste, Merhaba und Konnichi wa!“ lautet die „Grußbotschaft“, die ihrerseits offenbar damit sagen will: Die deutsche Sprache ist nicht der Standard, und Bibliotheken wissen damit umzugehen. Mangelt es hierzulande oftmals bereits am gegenseitigen sprachlichen Verstehen, so sind die kulturellen Unterschiede eine weitere Hürde, ob auf dem Dienstleistungssektor von Bibliotheken oder im beruflichen Miteinander.

Die FobiKom schreibt in ihrem Programm: „… mittlerweile haben fast 20 Prozent der Bevölkerung Migrationserfahrung. Wir treffen am Auskunftsplatz oder bei der Bibliotheksführung auf Menschen mit ganz unterschiedlichem kulturellem und sprachlichem Hintergrund. Manchmal ist uns dieser sehr fremd, und wir haben das Bedürfnis, mehr darüber zu erfahren.“

Wer dieses Bedürfnis teilt und sich beispielsweise für die islamische und asiatische Kultur nebst einer Auffrischungsspritze in Englisch interessiert, meldet sich bis 5.06. an unter sommerkurs@bib-info.de.

Fragen werden auch telefonisch von FobiKom-Vorsitzenden Ulrike Kraß beantwortet: Tel: 0761/201 2205.

Ich darf euch ganz persönlich viel Erfolg und hohen Zuspruch wünschen und freue mich, dass das „Flaggschiff“ des BIB, die FobiKom, weiterhin seine Segel in den rauen Wind stellt!

#bibtag14 Standbilder

6. Juni 2014 Kommentare deaktiviert für #bibtag14 Standbilder

Viel vorgenommen und auch aufgenommen, doch das Posting von all dem habe ich mir für das Wochenende vorgenommen. Da die Aussteller/innen jedoch meist etwas zu kurz in der Berichterstattung kommen, bis dahin wenigstens zwei Standbilder (im doppelten Sinne).

Ekz-Stand BT14 in BremenBemerkenswert fand ich den EKZ-Aufbau, darin vor allem Axel Stolpers Abfragesäulen zu den Zukunftsrollen der Bibliotheken 2020. Abgegeben werden durften zwei rote Bälle, die als Stimme in die Säulen geworfen werden konnten und täglich elektronisch ausgezählt wurden. Die Vorschläge basierten auf die im Frühjahr stattgefundene EKZ Chancen 2014.

Zur Auswahl standen:

  1. Begegnungs- und Aufenthaltsort
  2. Haus der Bücher und Medienvielfalt
  3. Wissens- und Beratungszentrum
  4. Lernort
  5. Experimentiert- und Kreativraum

Meine Favoriten waren Punkt 2 und 5, und das ist ganz sicher eine Diskussion wert. (Nachtrag: Mir völlig klar, dass mein Tipp ein ganz anderer ist, denn er entsprach einem reinen Wunschdenken. Die Realität indess sieht bei den meisten Bibliothekswesen anders aus. Hier zum auflösenden Video: https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=XmpjKw6IVVo )

Werner Eichmüller am BT14 in BremenDer zweite Stand, den ich kurz erwähnen will, ist der von Werner Eichmüller. Der Seniorchef, der sich im Grunde schon zur Ruhe setzen könnte, hätter er nicht so eine Freude an seinem Tun, ist, wie man so schön sagt, „eine Seele von einem Menschen“. Und ich bin als Selbständige ohne Fesseln in der glücklichen Lage, dies einfach auch so sagen zu dürfen. Bereits seine Eltern erkannten in den 50er Jahren, dass Bibliotheken Bedarf an einer guten Ausstattung haben, und auch sein Herz hat er an „uns“ verloren. (Und – das jetzt am Rande – auch für unsere private Bieneninitiative, für die er sich wiederholt stark machen will.)

So kommt es auch schon mal vor, dass er Standbesuch erhält, der sich mit den Worten verabschiedet: „Herr Eichmüller, ich komme jetzt extra zu Ihnen, um mich zu bedanken für die jahrelange gute Zusammenarbeit, denn ich gehe jetzt in Rente und möchte Sie noch einmal sehen!“ DAS nenne ich „Kundenbindung by heart“! Da kann man noch was lernen!

Wo bin ich?

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