Pychische Auswirkungen von Corona, untersucht von einer KI

11. März 2021 Kommentare deaktiviert für Pychische Auswirkungen von Corona, untersucht von einer KI

Zwei Drittel sind bei kontinuierlich guter psychischer Gesundheit auch in Corona-Zeiten und gelten als resilient und stabil. Ein Drittel fühlt sich psychisch belastet, ist ängstlich, niedergeschlagen und sorgengeplagt, auch ohne Erkrankung. Dazu gehören jüngere Menschen mit geringerem Einkommen. Warum gerade diese, die doch ein geringeres Risiko haben, zu erkranken? Das löst die Studie nicht auf. Aber etwas weiteres ist an dieser Pressemeldung höcht interesant: Sie wurde mit Hilfe von KI-Logarythmen erstellt.

Für uns Bibliothekar(inn)en ist das Ergebnis ein Hinweis darauf, das wir uns unserer jüngeren Kolleg(inn)en annehmen sollten. Meine Theorie ist, dass wir Äleren durch zurückliegende Katastrophenereignisse, die wir direkt bis indirekt durchlebt haben (z. B. RAF-Terror, Ölkrise, Tschernobyl, Golfkrise inkl. Heraufbeschwören eines 3. Weltkriegs, 9/11, Fukushima), eine gewisse dicke Haut „gewonnen“ der aber sich ein gewisser Gewöhnungseffekt eingestellt hat. Auch persönliche Krisen stärkten die meisten von uns, mal mehr, mal weniger, doch immer haben wir überlebt (sonst könnten Sie diese Zeilen auch gar nicht lesen).

Tut also die Sorgen und Ängste der Jüngeren nicht einfach ab, sondern hört ihnen zu und zeigt Verständnis. Mir hat ein Satz geholfen: „Wenn du eh nichts dafür oder dagegen tun kannst, dann schau konzentriert nach vorn.“ In diesem Sinne … haltet die Ohren steif! (Oder wie meine Mutter zu sagen pflegte: „Kopf hoch, auch, wenn der Hals dreckig ist!“

Ist KI eine gute oder eine schlechte Nachricht für Bibliotheken?

28. Januar 2021 Kommentare deaktiviert für Ist KI eine gute oder eine schlechte Nachricht für Bibliotheken?

Der deutsch-niederländische Online-Dialog über die Zukunft der Bibliotheken im Rahmen der Partnerland-Initiative Deutschland-Niederlande 2019-2022 geht weiter!

Montag, 15. Februar 2021; 11:00 – 12:00 Uhr (MEZ)

Thema: 
Ist Künstliche Intelligenz eine gute oder eine schlechte Nachricht für Bibliotheken?

Künstliche Intelligenz und andere Technologien werden definitiv einen starken Einfluss auf unsere Zukunft haben. In diesem Seminar werden wir erklären, wie KI die Arbeitsweise von Bibliotheken beeinflusst und wie sie die Dienstleistungen von Bibliotheken für ihre Kunden verändert. Der derzeit häufigste Einsatz von KI in Bibliotheken ist die Anreicherung und Verknüpfung von Metadaten, z.B. Discovery-Systeme, die Kuratierung von Daten und Datenvisualisierung. Aber es stellen sich auch Fragen in einer weiteren Perspektive: Wie können Bibliotheken Einfluss auf die Entwicklung von vertrauenswürdiger und ethischer KI gewinnen? Wie können Bibliotheken eine wichtige Rolle bei der Schaffung von „KI für das Gemeinwohl“ einnehmen und ihre Nutzenden KI-bewusst machen? Und: Wie können sich Bibliotheken in nationalen KI-Initiativen positionieren?

Vortragende:
Erik Boekesteijn, Berater an der niederländischen Nationalbibliothek, Koninklijke Bibliotheek (KB) 

Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Direktor der Bibliothek der Humboldt-Universität Berlin

Jan Willem van Wessel, Mitglied im Board of Directors der niederländischen Nationalbibliothek Koninklijke Bibliotheek (KB)

Moderation:
Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen  

Das Online-Seminar ist kostenlos und in englischer Sprache. Es wird nicht aufgezeichnet. Eine Anmeldung ist erforderlich:
https://eur-nl.libcal.com/calendar/BID-FOBID-webinars   

Die Serie wird fortgesetzt! Unser nächstes Thema ist: „Library staff: identifying, qualifying, employing and training“. Weitere Informationen zu Themen und Terminen finden Sie hier: https://eur-nl.libcal.com/calendar/BID-FOBID-webinars  

[Quelle: E-Mail von Frau Vonhof in inetbib]

Learntec 2020 und Zukunftsthema Künstliche Intelligenz (KI)

27. Januar 2020 Kommentare deaktiviert für Learntec 2020 und Zukunftsthema Künstliche Intelligenz (KI)

Morgen, 28.01.2020, startet die zweitägige Learntec in Karlsruhe. Die Fachmesse für (digitales) Lernen stellt in einem Video (Dauer 4:00) im Gespräch mit zwei Expert(inn)en das Zukunftsthema Künstliche Intelligenz (KI) vor.

Lässt man zu, dass Youtube einem das nächste Video automatisch präsentiert, sollte man es geschehen lassen. Ich fand die beiden Beiträge des NDR zu Künstlicher Intelligenz und die Veränderungen im Alltag“.

Zurück zur Lernec und einem Beitrag zur Virtuellen Hochschule Bayern: „Mit dem Masterplan „Bayern Digital II“ wurde von der bayerischen Staatsregierung eine Reihe digitaler Bildungsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Eine davon ging im Juli 2019 in die Umsetzung: das offene Kursangebot der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb).“

Ein Blick über den Tellerrand

26. Mai 2016 Kommentare deaktiviert für Ein Blick über den Tellerrand

In Bayern und Baden-Württemberg, wo die beiden Blogschreiber/innen beheimatet sind, ist heute Feiertag. Erwarten Sie etwa da den täglichen Eintrag? Nun je, vielleicht gestalten wir ihn einfach einmal anders als sonst, nämlich als Blick über den Tellerrand, via Lektüre von Beiträgen und der darauf folgenden Frage „Was könnte das bedeuten?“

Da gibt es erstens einen netten Artikel in der Wirtschaftswoche, dass IBMs interaktiver Computer „Watson“ (lassen wir einfach ‚mal das Marketinggebrabbel von „Superhirn“ und so weiter beiseite) mit der Sesamstraße kooperieren soll, um eine interaktive „Lernplattform“ und „Lernsoftware“ zu erstellen, damit Kindern im Primarbereich das Lernen erleichtert wird. Die beiden Extreme für die Bewertung werden im Artikel benannt: Zum einen ist es eine schnöde „Marken-Kooperation“ zum Besten beider – und man fragt sich, was dies für die Inhalte bedeutet, zum anderen kommen natürlich alle Buzzwords zum Einsatz, die man sich in diesem Feld vorstellen kann: „neue Generation maßgeschneiderter Lernwerkzeuge“ oder „bessere und individuellere Förderung in den entscheidenden Jahren“. Klingt gut! Die Frage wird nur sein, ob das gut umgesetzt werden kann, damit es wirklich so universal („Kinder aller sozialer Schichten“) wirkt. Programmiertes Lernen – und darum handelt es sich letztlich – hat eine jahrzehntelange Geschichte von überhöhten Erwartungen und ist nie Mainstream geworden. Inwiefern es zu selbst-programmiertem Lernen ausgebaut bzw. mit explorativem, selbstbestimmten Lernen ergänzt werden kann, darauf wird es ankommen. Zusatzfrage: Wie könnte man sich das im Bereich Informationskompetenz vorstellen?

Als zweites würde ich gern auf einen Blogbeitrag von Philippe Wampfler eingehen, der als Lehrer das Thema Was tun, wenn Lernende hinter Bildschirmen verschwinden?. Ich glaube, manche Bibliothekarinnen/Bibliothekare empfinden das auch als Problem bei Informationskompetenz-Veranstaltungen. Sein Plädoyer ist, die empfundenen Nachteile (Aufmerksamkeitsverlust durch Lesen von Nachrichten, Chats etc.) in Kauf zu nehmen, denn: „Entscheiden müssen die Lernenden selbst!“ Sie denken, das ist nicht zielführend? Irgendwie denke ich da – drittens – noch an einem Interviewteil herum, den die Werkstatt der Bundeszentrale für Politische Bildung gestern auf Facebook postete (ich finde den direkten Link leider nicht, deshalb lieber gleich hier auf YouTube), in dem Harald Lesch einiges über Bildung sagt – und über entdeckendes Lernen. – Lesenswert, ganz gleich ob Feiertag oder nicht! 🙂

P.S. Noch eine Assoziation für „Watson“ – wer „Sherlock“ liebt, der findet neuerdings beim Sonntagssoziologen einen Podcast „Sherlocks Erben„. Gerade ist die zweite Folge herausgekommen…

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort künstliche intelligenz auf Fortbildung in Bibliotheken.

%d Bloggern gefällt das: