„Digitales Deutschland“ als neues Angebot des Instituts für Medienpädagogik

23. März 2021 Kommentare deaktiviert für „Digitales Deutschland“ als neues Angebot des Instituts für Medienpädagogik

„Digitales Deutschland“ – Mensch, Gesellschaft und Kompetenzen im digitalen Wandel. Dieses neue Projekt plant, auf seiner Webseite einen systematischen Überblick über die digitalen Kompetenzen zu verschaffen, den es bisher in dieser Form wohl noch nicht gab. Der Service wird folgende Ziele beinhalten:

  • Forschungslücken schließen
  • Bedarfsermittlung
  • Fundierte Entscheidungsgrundlagen für Kompetenzanforderungen in Bezug auf die Digitalisierung an verschiedene Bevölkerungsgruppen feststellen
  • Darstellung der notwendige Rahmenbedingungen, um allen Teilen der Bevölkerung adäquate Angebote zur Weiterentwicklung digital- und medienbezogener Kompetenzen zu bieten
  • Datenank mit Studien und Modellen zu Medien- und Digitalkompetenz

Mit Ergebnissen wird im Sommer 2021 gerechnet. Mal im Auge behalten!

Spießig, spaßbefreit, sorgenvoll … nein, wir reden hier nicht von uns!

24. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für Spießig, spaßbefreit, sorgenvoll … nein, wir reden hier nicht von uns!

Es ist die Jugend zwischen 14 und 17 Jahren, so das Ergebnis der Sinus-Jugend-Studie, die sich ernst und besorgt, im besten Falle „gedämpft-optimistisch“ sieht. Party ade … am Ende lesen die gar wieder! 😉

Spaß beiseite … in Bibliotheken bleiben wir den Entwicklungen auf der Spur und stellen uns darauf ein. Mit Medien, Veranstaltungen und Bildungsangeboten. Daher sind derartige Studien Pflichtlektüre. Und ich musste unlängst feststellen … es scheint zu stimmen, was die da schreiben. Selbst erlebt.

In meinem Ehrenamt als Bamberger Schulbiene hatte ich mehrere Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahre zu einem netten Thema (Honig entdeckeln und schleudern, natürlich mit Kostproben) im Rahmen des BUND-Sommerprogramms. Also ganz entspannt eigentlich, nichts Verpflichtendes für die Kinder, alles freiwillig. Doch die Stimmung wirkte anders als alles, was wir bisher erlebten. Eben ernster, zurückhaltender, gut zuhörend, brav alles befolgen, was wir erbitten mussten (Hygiene, Sicherheitsaspekte), und irgendwie bar jedes Aufbegehrens, kaum Neugierde, keine Fragen, kein Unterbrechen, nichts einfordernd … es war gruselig. Nicht mal unsere Plüschtiere wurden in Augenschein genommen wie sonst, oder gar gestreichelt. Vielleicht tragen die ja auch den Virus und man muss Abstand halten?!

Nun, wir gaben den geforderten Abständen und den Mund-Nasen-Masken die Schuld an der seltsamen Stimmung. Wir waren schließlich Fremde und blieben es auch, da unsere Mimik nicht erkennbar war. Also, mir würde das auch die Petersilie verhageln, so als Kind.

Natürlich ist die Corona-Krise für oben genannte Studienerkenntnisse nicht ausschlaggebend gewesen. Der Zeitraum war ein anderer. Doch die Themen, die im Hintergrund fürs Verhalten sorgen, sind die gleichen. Ihr wisst schon … Klima, Umwelt, Hetze, Feindseligkeiten, Seuchen, … eben dystopische Aussichten.

So what?!

Ich schätze, wir werden lernen müssen, gegenüber der Jugend noch viel achtsamer mit dem, was wir körpersprachlich und verbal vermitteln, umzugehen. Wir werden genau hinhören und hinsehen lernen, um auf Augenhöhe und Respekt mit denjenigen zu kommunizieren, deren Zukunft mir (ehrlich, ganz ehrlich gesagt, und das trotz all meines bisherigen Grundoptimismusses) nicht geheuerlich ist.

Doch vor allem sollten wir eines in Bibliotheken für diese Generation tun: Sie unterstützen in ihrem Kampf gegen alles, was da auf sie zukommt. Und außerdem ihnen wieder etwas Ablenkung und Spaß bereiten! Denn nur ein frohes Herz hat Mut und Kraft, um das Leben zu meistern!

Das war mein Wort zum Sonntag … habt Spaß an diesem Wochenende, allem zum Trotz!!!

Karriere-Ressourcen-Fragebogen für mehr Laufbahnerfolg

11. Oktober 2017 Kommentare deaktiviert für Karriere-Ressourcen-Fragebogen für mehr Laufbahnerfolg

Mit einem Fragebogen für Berufstätige und einem für Studierende lässt sich herausfinden, welche der 13 Faktoren die eigene Laufbahn erfolgreich unterstützen. Karrieremitbestimmend lassen sich vier Bereiche ausmachen (Wissen und Kompetenzen, Motivation, Umfeld, Aktivitäten) und darin jeweils 3-4 Ressourcen.

Das fiel mir auf

  • Für Selbständige sind manche Fragen nicht oder nur unzufriedendstellend zu beantworten.
  • Viele der Fragen erscheinen redundant
  • Das Ergebnis in Form eines Balkendiagramms beschränkt sich auf eine Skala von 1 bbis 5 zu den o. g. Bereichen. Die jeweils abgefragten Ressourcen dieser Bereiche werden im Anschluss näher ausgeführt.
  • Die Ergebnisse sind als PDF abrufbar. Dies vorher zu wissen, hätte mir die Screenshots erspart 😉
    Ein umfassender Bericht mit Handlungsempfehlungen und einem Profilvergleich zu anderen Personen sowie mit zusätzlichen Analysen ist gegen Bezahlung erhältlich.
  • Einen persönlichen Handlungsimpuls stelle ich in den Bereichen fest, für die ich mir tatsächlich zu wenig Zeit nehme, zum Beispiel den Ausbau von persönlichen Netzwerken. Ich komme schlicht nicht dazu, weil irgendwann muss frau ja auch arbeiten. Der Erkenntnisgewinn ist … nun ja … marginal, dennoch kann es ein Anstoß sein.

Die richtige Weiterbildung finden und den Bedarf überblicken

29. April 2015 Kommentare deaktiviert für Die richtige Weiterbildung finden und den Bedarf überblicken

… sind derzeit die beiden größten Herausforderungen im Bereich Kompetenzentwicklung, so eine Umfrage unter 130 „Human Ressources-Experten“ und anderen Tätigen in verschiedenen Organisationen. Die Anzahl der Befragten mag nicht unbedingt repräsentativ sein, doch nachvollziehbar und wirkt auch vom Bauchgefühl her stimmig – und auf den deutschen Markt übertragbar. Hier das komplette Ergebnis der in Schweden (!) durchgeführten Untersuchung durch das Online-Portal kursfinder.de, Tochter der schwedischen Educations.com Media Group.

Das sind die wichtigsten genannten Herausforderungen:

Die richtige Weiterbildung zu finden (42 %)
Den Weiterbildungsbedarf zu überblicken (34 %)
Das Zeitbudget für Weiterbildung festzulegen (33 %)
Kompetenzentwicklung für Führungskräfte (30 %)
Einen Überblick über das große Angebot zu gewinnen (18 %)
Die Freigabe des Budgets (16 %)
Qualitätssicherung im Bereich Weiterbildung (13 %)
Entscheidung zwischen inhouse und extern (5 %)

Wo bin ich?

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