Beziehung stärken zu älteren Beschäftigten erhöht deren Hilfsbereitschaft

17. September 2020 Kommentare deaktiviert für Beziehung stärken zu älteren Beschäftigten erhöht deren Hilfsbereitschaft

Eigentlich ganz einfach: Hochwertiger Kontakt und eine positiv gestaltete Beziehung führen zu mehr sozialer Achtsamkeit und Empathie. Wozu es da eine Studie braucht? Egal, sie ist nun mal da. Das Besondere an ihr ist, dass sie sich der Altersunterschiede im Beruf annimmt und ihr Augenmerk besonders auf die älteren Beschäftigten richtet.

Diese wären nämlich nicht mehr so sehr an „Wachstum“ und „Eintwicklung“ interessiert – (Einspruch: Ich erlebe das auf dem Bibliothekssektor derzeit ganz, ganz anders! Die kurz vor der Rente stehenden Kolleginnen drehen oft so richtig nochmal auf!) –, sondern wären mehr an „sozial-emotional bedeutsamen Erfahrungen“ interessiert, so die Pressemeldung via idw-online.

Wie auch immer …

Die direkte Folge dieser Offenheit für die Bedürfnisse und Interessen anderer war eine erhöhte Bereitschaft [der Älteren], Kolleginnen und Kollegen bei der Lösung schwieriger oder zeitkritischer Aufgaben zu unterstützen. Auch die Motivation zu emotionaler Unterstützung stieg deutlich an.

Fazit: Mentorenprogramme und, wie ich meine, kollegiales Lernen sind in Zeiten von … (ätsch, nein nicht in corona-, sondern von) … immer älter werdender Bibliotheks“wesen“ ein „Must have“ für jeden Betrieb.

Feier zur Verleihung Karl-Preusker-Medaille an Dr. Hannelore Vogt

4. November 2019 Kommentare deaktiviert für Feier zur Verleihung Karl-Preusker-Medaille an Dr. Hannelore Vogt

Verleihung der Karl-Preusker-Medaille an Dr. Hannelore VogtAm 30.10.2019 fanden die Feierlichkeiten anlässlich der Würdigung von Dr. Hannelore Vogt mit der Karl-Preusker-Medaille in der Kölner Stadtbibliothek statt. Wir freuen uns mit ihr!

Und warum das in einem Fortbildungsblog erwähnt wird, ist einfach: Nur, wer sich kontiniuierlich zu erneuern vermag, kann andere begeistern, sich dem Wachsen anzuschließen. Dazu braucht es einige Bereitschaft, zu lernen und sich dem Neuen gegenüber zu öffnen.

Unsere verehrte Kollegin ist weit vorangekommen in ihrem Leben. Und dementsprechend ist auch einer ihrer Losungen, die sie uns im Rahmen der Feier (hier auf meinem Heimatblog berichtet) mitgab, eine kluge Erkenntnis, auf Laotse zurückgehend:

Wenn du schnell vorankommen willst, gehe allein.
Wenn du weit vorankommen willst, geh‘ mit anderen.

Gemeinsam Lernen ist kollegiales Lernen! Sucht euch Kolleg(inn)en, die eure Leidenschaften teilen, die jedem von uns inne wohnen. Solltet ihr sie noch nicht entdeckt haben sollt, dann lernt, die Augen zu öffnen und euch selbst und den anderen ins Herz zu sehen. In uns allen steckt jede Menge mehr, als so manche/r von sich glauben mag. Geht mutig voran, oder geht zumindest begeistert mit jemanden mit, der weiß, wo’s langgeht. Zumindest steht niemanden im Wege, der die Zukunft (mit-)gestalten möchte.

Ideen entstehen beim Gehen und Stehen

17. November 2016 Kommentare deaktiviert für Ideen entstehen beim Gehen und Stehen

Büroarchitektur für das kreative Potential der Mitarbeiter

Quelle: Büroarchitektur für das kreative Potential der Mitarbeiter: https://idw-online.de/de/news663434

… und weil das so ist, sollte Büroräume entsprechend gestaltet werden. Das würde die Kopierecken oder die oft schmalen Gänge zu den Arbeitsräumen, in denen man sich gemeinhin trifft, sehr entlasten. „Kollissionen“ ist – nach Phillips – neuerdings positiver Ausdruck einer Mitarbeiterbegegnung mit Potenzial.

Offenbar sind’s die neutralen Punkte wie oben beschrieben, die den Druck mindern, der an Arbeitstischen oder in Besprechungsräumen entsteht. Locker an einem Stehtischchen in der Nähe einer ohnehin „irgendwie immer blöd im Weg stehenden“ Säule, und schon wäre auch dieser Platz gewinnbringend genutzt. Durchaus auch denkbar für Nutzergespräche in Bibliotheken, etwas Abseits der Hauptströme.

Ein derartiger Ansatz ist den World Cafès eigen, auch dort trifft man sich locker um einen großen, runden Tisch und malt nach Lust und Laune seine Einfälle direkt auf die Tischdecke. Dass das kreatives Potenzial entfaltet, wissen wir aus den berühmten Kaffeehäuser in Paris, Wien oder Prag etc.

[idw-online]

Study Buddys motivieren Fernstudierende

19. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Study Buddys motivieren Fernstudierende

Sogenannte Study Buddys, also Freundschaften im virtuellen Raum, sollen den Erfolg durch Motivation von Fernstudierenden, fördern, so die Fern-Universität Hagen. Sie sorgen vor allem in der Studieneingangsphase für mehr Zufriedenheit. Wie schwierig es allerdings offenbar ist, diesen Typus der Freundschaft“ zu charakterisieren, zeigen die sich widersprechenden Beschreibungen in der Pressemeldung. In der Hauptüberschrift als „reale Freundschaften im virtuellen Raum“ bezeichnet, finden sich im Text sodann „… virtuelle Freundschaftsbeziehung … „ und „… (rein virtuelle) Freundschaftsbeziehung …“  oder auch „… virtuelle Partnerschaften …“. Egal – wenn’s hilft. Und die Studierenden wissen, wo sie und zu wem sie hingehören.

 

#bibtag14 – Schlaue Facetten der Fortbildung?

17. Juni 2014 § 4 Kommentare

Hausinterne Fortbildung von Kolleg(inn)en für Kolleg(inn)en als Ergänzung für den Besuch von Veranstaltungen außer Haus bzw. die Einladung von Expert(inn)en von draußen, das forciert die Stadt- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB). Heike Kamp berichtet unter dem Vortragstitel „Eine Bibliothek macht sich selber schlau: Fortbildungen von Kollegen für Kollegen“ vom inspirierenden „Miteinandermachen“ und dem tiefgreifenden Effekt, den es mit sich bringt, wenn man sich durch Schulen gleich selber schult. Doch auch von der Geduld, die erforderlich ist, um Kolleg(inn)en zu motivieren, selbst einmal Vortragende sein, da doch gewisse Hemmschwellen bestehen, sich den anderen zu präsentieren.

Das Konzept geht auf. Kosten werden eingespart und auch Zeit, da niemand verreisen muss oder Referent(inn)en zu suchen und zu betreuen sind. Und sicherlich ist das Erfolgsrezept kollegialen Lernens die unbedingte Freiwilligkeit. Niemand muss, alle dürfen. Tatsächlich ergab die Nachfrage aus dem Plenum, man würde kein Buch darüber führen, wer alles an derartigen Fortbildungen teilnähme. Es würde sich von selbst regeln, denn innerhalb der Abteilungen schaut man wohl aufeinander und stupst sich dahingehend an, doch mal einfach mitzumachen.

Ich wäre nicht ernst zu nehmen …

Ich wäre keine sich selbst ernstnehmende Trainerin, wenn ich nicht folgende Frage stellen würde: Wo bleibt die Außensicht? Die Erfahrung anderer Bibliotheken, die mitgebracht werden können? Der außerhäusliche Erfahrungsaustausch mit anderen Bibliotheksarten, -sparten und -wesen? Die Aufmerksamkeit, Konzentration und Intensität, wie sie erst entstehen, wenn der eigene Erlebnisraum (Büro, Abteilung, Bibliothek, Ort) verlassen wird, um sich, dem gemütlichen Kuschelfaktor entronnen, auf andere(s) gänzlich neu einzustellen? Lerninhalte durch vermehrten Zeiteinsatz entsprechend zu vertiefen? Woanders die Reset-Taste gedrückt zu haben und mit einen Neustart versehen erfrischt mit anderen Augen den eigenen Arbeitsbereich zu entdecken?

Bitte nicht misszuverstehen: Hausinterne Fortbildung ist unbedingt empfehlenswert als niederschwellige, unkomplizierte Ergänzung von anderen Fortbildungsformen. Die mit der Gefahr verbunden ist, weil ja alles so gut zu laufen scheint, dass der Etat für Fortbildungen weiter zurückgefahren wird. Ich wäre keine gute Geschäftsfrau, wenn ich das nicht befürchten würde.

Und ich wäre keine gute Erwachsenenbildnerin, wenn ich Lernen nicht in all seinen Formen gut heißen würde. Das sollen auch meine Schlussworte sein: Lernt doch, was, wo, wie und mit wem ihr wollt – aber bitte, tut’s, … und tut’s mit Freude!

Und dass das offensichtlich wohl auch in der SuUB Freude macht, sich fortzubilden, das vermittelte uns Zuhörenden die Referentin sehr empathisch.

P. S.: Wäre fein, wenn es die Vortragsfolien als Argumentationshilfe für andere Bibliotheken noch auf den Opus-Publikationsserver schaffen würden.

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