Digitale Ringvorlesung der HAW Hamburg

26. Mai 2021 Kommentare deaktiviert für Digitale Ringvorlesung der HAW Hamburg

Morgen startet die digitale Ringvorlesung „Vertrauen ist gut, Information ist besser“ mit einem Vortrag von Ulrich Kelber, dem Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. Donnerstag, 27. Mai, 18.00 h unter https://www.ringvorlesung.info/programm-informationsfreiheit/, digital als Videokonferenz via BigBlueButton, kostenlos und ohne Anmeldung mit Zugangsdaten: https://www.bbb.mmkh.de/b/and-jv9-o8c-e1d (Passwort: 711098).

Interessant ist auch die Seite „Archiv“ mit den vergangenen Ringvorlesungen, die gespeichert wurden.

Webinar Highlights – ICDL 2019 – Aufzeichnung

17. Juli 2019 Kommentare deaktiviert für Webinar Highlights – ICDL 2019 – Aufzeichnung

A webinar was conducted on the theme ‘Libraries and the Integrity of Information“ which was held on 9th July ‚ 2019. The aim of this webinar is to provide knowledge about the guidelines on how to judge the reliability of digital information by Dr Michael Seadle, Professor, Humboldt University of Berlin, Germany.

If you have missed it.. You can tune it in again at  :
https://www.teriin.org/events/icdl/webinar_details.php?id=2

For more information visit : https://www.teriin.org/events/icdl/

#icdl2019 #Digitaltransformation #DigitalLandscape

[aus: IFLASTAT-L]

Webinar on ‘Libraries and the Integrity of Information’

8. Juli 2019 Kommentare deaktiviert für Webinar on ‘Libraries and the Integrity of Information’

As a prelude to International Conference on Digital Landscape 2019 (ICDL 2019), join our second webinar on ‘Libraries and the Integrity of Information’ by Dr Michael Seadle, Professor, Humboldt University, Berlin, Germany on 09 July 2019, 14:00 HRS to 15:00 HRS.

Registration –https://www.teriin.org/events/icdl/webinar_details.php?id=2

For more information on ICDL2019 go to : https://www.teriin.org/events/icdl/

[via IFLASTAT-L]

Bemerkung zur Zeitangabe: Auf der Registrierungsseite ist „IST“ angegeben, die indische Zeitzone, nach meiner Meinung nach 3,5 Stunden früher.

Rezension Munique zu „Praxishandbuch Informationsmarketing“

2. Juli 2019 Kommentare deaktiviert für Rezension Munique zu „Praxishandbuch Informationsmarketing“

Sechs Jahre nach Erscheinen des ersten Praxishandbuches Bibliotheks- und Informationsmarketing1 ergänzt und erweitert ein zweiter Band2 das Themenfeld. Doch wo ist die Bibliothek geblieben?

Zielgruppen

Der neue verknappte Titel verrät nichts mehr über die Zielgruppe. Wen wundert’s, ist sie doch tatsächlich eine sehr umfängliche: Kommunalverantwortliche sowie Mitarbeiter/innen in der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing von Bibliotheken, weiteren Gedächtniseinrichtungen und Medienunternehmen sowie Marketingexpert(inn)en. Der Anspruch liegt ferner darin, sowohl Öffentliche wie Wissenschaftliche Bibliotheken zu erreichen, also auch in der Ansprache von Expert(inn)en wie Studierenden. Achtung, Spoiler! Anspruch erfüllt.

Letztere, also die Studierenden, werden dankbar das Vorwort aufgreifen bzw. in ihren Arbeiten zu zitieren wissen, denn es werden darin grundlegende Begriffe erläutert, beispielsweise Marketing, Service-Dominat Logic for Marketing (die Austauschbeziehungen vom Marktteilnehmenden betreffend), Information (vor allem in Richtung „Handlungsorientiert­heit“), des weiteren Informationsdienstleistungen, -ökonomie und –marketing.

Anspruch und Erfüllung

Schaffen es die Leser/innen, sich mit Hilfe dieses rund 600 Seiten starken Werkes bzw. einzelner Beiträge daraus, auf dem Informationsmarkt zu positionieren, dann sollten die Herausgeberinnen Prof. Frauke Schade (HAW Hamburg) und Prof. Dr. Ursula Georgy (TH Köln) das Ziel ihres Praxishandbuches erreicht haben. Zusammen mit diesen beiden Koryphäen ihres Faches bemühen sich 28 weitere Mit-Autor(inn)en sowie eine Korrektorin und natürlich der verdienstvolle Verlag DeGruyter Saur, um in 37 Beiträgen konvergente Strategien, Methoden und Konzepte (so der Untertitel) vorzustellen, aber auch Entwicklungen aufzuzeigen, in Themen ein- wie weiterzuführen und Impulse zu setzen. Sehr fein die den Beiträgen jeweils vorangestellten Abstracts und nachgestellte Literatur sowie – dankenswert, wenngleich obligatorisch – Abkürzungs- und Autor(inn)enverzeichnis und ein Register.

Inhalte

Es versteht sich, dass die Rezensentin nur bruchstückhaft auf einige Beiträge eingehen kann, angefangen mit den „üblichen Verdächtigen“ – und das ist nicht despektierlich gemeint! – wie beispielsweise (Georgy und/oder Schade): Marktanalyse, Trendbeobachtungen, Strategisches und operatives Marketing oder Crowdsourcing (in einem Atemzug mit Open Innovation). Okay, für manche mag Crowdsourcing noch immer Neuland sein, wurde jedoch bereits 2006 erstmalig als Begriff verwendet, wie wir von Georgy erfahren, und ward im Bibliotheksbereich spätestens seit BUB 2011, H. 03, aufgegriffen sowie nachgerade in der OPL-Checkliste im Jahr 2012 erstmalig praxisrelevant in punkto „Crowdfunding“ aufbereitet3.

Nicht zu vergessen: Change Management (Petra Düren), das ja bei allen Veränderungsprozessen – und das ist im Bereich Informationsmarketing zwangsläufig meist der Fall – eine tragende Rolle spielt.

Andere Beiträge erfordern sicherlich eine höhere Bereitschaft, sich auf die jeweilige Thematik einzulassen. Nach wie scheint dies der Fall zu sein bei OER, also Open Educational Ressources (Sabine Stummeyer) – und ganz allgemein dem Openess –, Design Thinking (Ivonne Preusser), Prozessexzellenz (Christina Kläre), Gaming und Gamification (Christoph Deeg), Sprachsteuerung und digitale Assistenten (Sebastian Sünkler und Friederike Hanisch), Corporate Storytelling (Deborah Kyburz) und Altmetrics (Dirk Tunger und Andreas Meier). Hier bestehen wechselweise sowohl in Öffentlichen wie Wissenschaftlichen Bibliotheken Ressentiments und Unsicherheiten. Man nickt zwar wissend mit dem Kopf, ist aber oftmals noch nicht bereit dafür. Für jene lohnt sich das Praxishandbuch ganz sicherlich.

Ebenso treffen wir auf alte Bekannte im neuen Gewand beziehungsweise Kontext. Beispielhaft seien genannt das EFQM-Modell, hier als Basis eines nachhaltigen Informationsmanagements (Franziska Klaff und Beate Guba), Usability und User Experience, hier von Informationsdienstleistungen (Ulrike Spree) und Lernort Bibliothek, hier seine Entwicklung zum Lernraum Hochschule (Christine Gläser).

Ein wenig überraschend, auf das Thema E-Mail-Marketing (Johannes Neuer) zu stoßen. Da beileibe nicht mehr alle potentiellen Kund(inn)en über eine E-Mail-Adresse verfügen bzw. das E-Mail-Konto aktiv nutzen, wird diese Form der Kommunikation gemeinhin als nicht mehr zeitgemäß eingestuft. Trotz der getroffenen Aussage des Verfassers, basierend auf die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse 2017, „die Anzahl der weltweit versendeten E-Mail-Nachrichten wird weiter zunehmen“, bestehen verhaltene Zweifel bei der Rezensentin, ob dem Marketing mit E-Mails eine höhere Arbeitspriorität einzuräumen sei. Doch allein die Teilkapitel Rechtliche Grundlagen … und der Einblick in die Praktiken und Strategien der New York Publik Library (NYPL), beispielsweise in Sachen Welcome, Conversion und Renewal Journey lohnen einen zweiten Blick. Und wie Neuer treffend feststellt: „Bei der Evaluation werden weiterhin nicht Benchmarks anderer Unternehmen im Vordergrund stehen, sondern eigene Erfahrungswerte, die durch sorgfältiges Testen und Verändern die Erfolge steigern“.

Besonders ans Herz gelegt

Den Studierenden bzw. Kursteilnehmenden an der FH Potsdam zum Bibliotheksmanagement bzw. zur Bibliothekswissenschaft wird die Rezensentin jedenfalls den Beitrag Crossmediale Kampagnen ans Herz legen, alldieweil das Wahlmodul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“ eben mit dem Thema Kampagnen startet. Sich einen Überblick zu den mannigfaltigen Aktivitäten auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene zu verschaffen, weitet den Ideenhorizont, gibt Impulse und hilft dabei, Zeit und Ressourcen zu sparen, um das Rad kein zweites Mal erfinden zu müssen. So treffen wir erneut auf Neuer und seine Inspirationsquelle NYPL, die mit einiger Berechtigung Preisträgerin des „IFLA BibLibre International Marketing Award 2018“ ist.

Doch auch Lokales Marketing (Georgy) wird den Weg in die Literaturliste zum vorig erwähnten Potsdamer Weiterbildungskurs finden, hier besonders des eigenen Aha-Erlebnisses folgend, bislang dem Geofencing (etwa: „Gefundenwerden“) kaum Beachtung geschenkt zu haben, da als Informationsquelle persönlich nicht genutzt. Wie gut, dass wir darüber geredet … äh, … gelesen haben. Und so ergeht es sicherlich auch der einen oder dem anderen beim Durchschmökern dieses Praxishandbuches zum Informationsmarketings.

Allen Zielgruppen – allen voran natürlich den Bibliotheken jeglicher Art! – ans Herz gelegt sei der Beitrag von Dirk Lewandowski zur Zugänglichkeit von Information Services und ihren Inhalten über Suchmaschinen, da traditionelle wie zukunftsorientierte Handlungsmaxime innerhalb des bibliothekarischen Leistungsspektrums.

Best Practice

Dass das vierte und letzte Gliederungskapitel Best Practice lediglich zwei Beiträge vereint, nimmt Wunder. Davon der erste, lediglich aus einer halben Seite bestehende Beitrag (Georgy und Schade), der sich zudem lediglich als Vorwort zum zweiten entpuppt, dem von Ivo Vogel: Services in Informationsstrukturen: Überregionale Literaturversorgung im Recht, einfach? Dessen Beitrag will als „integrativ“ zu den vorangegangenen drei Gliederungskapitel Marketinganalyse, Strategisches Marketing und Operatives Marketing verstanden werden, so die Herausgeberinnen.

Nun ja, Best Practice findet sich schließlich in allen einzelnen Beiträgen quer durchs Buch. Speziell herausgegriffen soll am Ende Richard Stang werden – und ÖB wie WB werden sich mit Begeisterung auf ihn stürzen. Stang, der zur Verortung von Bibliotheken humorige Aussagen trifft, kommt dabei gewohnt kurzweilig-informativ zur Sache.

Fazit

Vom „gewichtigen Werk“ nicht abschrecken lassen, sondern stöbern, sich inspirieren und – ja, … auch ein wenig belehren lassen.


1 Praxishandbuch Bibliotheks- und Informationsmarketing. Hrsg. von Ursula Georgy und Frauke Schade. Red.: Klaus Stelberg. Berlin [u. a.] : De Gruyter Saur. 2012.

2 Praxishandbuch Informationsmarketing. Konvergente Strategien, Methoden und Konzepte. Hrsg. von Ursula Georgy und Frauke Schade. Korrektorat: Ingrid Furchner. Berlin [u. a.] : De Gruyter Saur. 2019.

3 Crowdfunding für OPL-Projekte nutzen : Finanzierung, Marketing, Social Networking / Ilona Munique. Hrsg. Berufsverband Information Bibliothek / Kommission für One-Person Librarians. – 1. Aufl. – 2012. (Checklisten ; 36)
Link zur 2. Aufl. 2015: http://www.bib-info.de/komm/opl/pub/check36_2A.pdf

Erwartungstypen der Information und Kommunikation

18. Mai 2016 Kommentare deaktiviert für Erwartungstypen der Information und Kommunikation

Okay, es war nur eine Studie, die sich der Erwartungstypen im Zusammenhang mit Energieprojekten angenommen hat. Doch ich kann mir vorstellen, das ließe sich auch verallgemeinern und auf die Nutzeransprache in bzw. von Bibliotheken anwenden. Zumal die Studie zeigt, dass es auf das Bundesland und auf die Größe der Kommune ankommt, auf welche Weise deren Bürger/innen informiert werden will. Ein spannender neuer Ansatz der (Noch-Nicht-)Nutzerbefragung. Mit welchen Erwartungstypen ist also laut Pressemeldung zu rechnen?

Typ 1 – Anspruchsvoller Informationstyp:
Will anspruchsvoll informiert werden, verhält sich aber passiv und hat eine Präferenz für lokalen Bezug bei Informationen,
Typ 2 – Aktiver Dialogtyp:
Informiert sich aktiv und will sich einbringen sowie sich über viele Kanäle mit anderen austauschen,
Typ 3 – Nutzenorientierter Gesprächstyp:
Steht einer Beteiligung offen gegenüber, aber andere sollen auf ihn zugehen. Er präferiert die persönliche Kommunikation, legt aber wenig Wert auf Informationen mit lokalem Bezug,
Typ 4 – Verschlossener heimatverbundener Typ:
Ist ein detailgenauer und eher scheuer Beobachter, der informiert, aber nicht direkt involviert werden will. Direkten Austausch lehnt er ab.

Mit welchen Mitteln die Ergebnisse erstellt wurden, erfährt man ebenfalls. Ich überlege, wie sich das grundsätzlich für Bibliothekskonzepte verwenden ließe. Und haben wir eine Antwort für unser spezielles Bibliotheksumfeld – was machen wir dann damit? Was wären die Umsetzungskonsequenzen? Wie lassen sich mit diesem Wissen neue Nutzergruppen (und alte besser) ansprechen?

Dazu würde ich liebend gerne einen Workshop veranstalten. Oder eine Umfrage unter Bibliothekskolleg/inn/en.

Fachwirt/in Medien- und Informationsdienste in Köln

4. August 2015 Kommentare deaktiviert für Fachwirt/in Medien- und Informationsdienste in Köln

Sie sind FaMI, hoch motiviert, wollen sich beruflich weiterentwickeln, zusätzliches Know-how für Ihre Einrichtung erwerben, Ihre Fachkenntnisse vertiefen und Ihre Handlungskompetenzen erweitern – dann sind Sie richtig:
Noch sind im 2. Lehrgang zum geprüften Fachwirt / zur geprüften Fachwirtin für Medien- und Informationsdienste Plätze frei.
FaMIs oder Beschäftigte mit mehrjähriger Berufspraxis in Tätigkeitsfeldern der Fachangestellten können sich bis zum 21.09.2015 für den Lehrgang anmelden. Angeboten wird der Lehrgang vom ZBIW der Fachhochschule Köln.

Der Lehrgang richtet sich an Beschäftigte in Archiven, Bibliotheken und Informationseinrichtungen. Der Rahmenlehrplan für die Aufstiegsfortbildung sieht sowohl die Vermittlung fachübergreifender Inhalte als auch die Spezialisierung in den Arbeitsbereichen Archiv, Bibliothek oder Informationseinrichtung durch Wahlpflichtfächer vor.
Weitere Informationen zum Lehrgang, zu den Zulassungsvoraussetzungen und zur Anmeldung.
Fragen zum Inhalt und zur Anmeldung beantwortet:
Rita Höft, Fachhochschule Köln, ZBIW, Telefon: 0221/8275-3691

Servicetelefon zur Weiterbildung eingerichtet

12. Januar 2015 Kommentare deaktiviert für Servicetelefon zur Weiterbildung eingerichtet

„Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 1. Januar 2015 die Erprobung eines Telefonservice zur Weiterbildungsberatung begonnen. Unter der Nummer 030 2017 90 90 gibt es an Werktagen zwischen 10 und 17 Uhr erstmals eine bundesweite Beratung zu allen Fragen rund um die Weiterbildung.“

[via BMBF]

Neuer Fachwirtlehrgang sehr wahrscheinlich

25. November 2013 Kommentare deaktiviert für Neuer Fachwirtlehrgang sehr wahrscheinlich

Aller guten Dinge sind … der dritte Vorbereitungslehrgang zum Fachwirt für Informationsdienste hat Aussichten, im Herbst zu starten. Das teilte uns Karin Holste-Flinspach von der BIB-Kommission für Ausbildung und Berufsbilder mit.

Unverbindliche Informationen und Vormerkungen sind möglich beim:
Verwaltungsseminar Frankfurt/Main
Hess. Verwaltungsschulverband
Verwaltungsseminar Frankfurt
Niddagaustraße 32-38
60489 Frankfurt am Main

Telefon: +49 69 978461-0
Telefax: +49 69 7894748
E-Mail: frankfurt@hvsv.de

IFLA 2014 in Lyon

21. November 2013 Kommentare deaktiviert für IFLA 2014 in Lyon

Anmeldung zum Weltkongress Information und Bibliothek 2014 (16.-22.08.), zugleich 80. IFLA Generalkonferenz und Ratsversammlung in Lyon ab sofort möglich. Für Buchungen bis 15.05.14 Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

Open Access-Informationen des BMBF

19. November 2013 § Ein Kommentar

Wenn Sie für Open Access werben wollen, können Sie dies mittlerweile, indem Sie auf eine ganz seriöse Quelle verweisen, nämlich auf eine Übersicht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. [via open-access.net]

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