Reihe des Studiengangs Informationswissenschaften der HdM Stuttgart

3. Mai 2021 § Hinterlasse einen Kommentar

Am Dienstag, 4. Mai um 17:00 Uhr geht Marlene Neumann, Stadtbibliothek Erlangen, der Frage nach, wie Bibliothekar*innen und Informationswissenschaftler*innen mit ihrer Expertise aktiv zur Wikipedia beitragen können. 
Im größte Nachschlagewerk der Welt, sind Frauen noch eine Minderheit. Verschiedene Initiativen arbeiten daran, das zu ändern. Eine davon ist WomenEdit: Hier unterstützen sich Frauen gegenseitig bei der aktiven Mitarbeit in der Wikipedia. Marlene Neumann, Mitorganisatorin der WomenEdit-Treffen in der Erlanger Stadtbibliothek, wird von ihren Erfahrungen berichten und auf den Gendergap in der Wikipedia eingehen. Ihr Vortrag zeigt, wie die Wikipedia im Sinne von Open Knowledge funktioniert. Zudem geht es um die Frage, wie sich Bibliothekar*innen und Informationswissenschaftler*innen konkret an der Wissenserstellung beteiligen und den verantwortungsvollen Umgang mit der Wikipedia fördern können.

Die Webinare finden statt im Rahmen des neuen Moduls „Open Society“, das der Studiengang Informationswissenschaften zum Sommersemester 2020 in seinem Curriculum verankert hat. Damit wird ein Querschnittsthema in den Studienplan aufgenommen, das die Zukunft der Bibliotheks- und Informationsbranche entscheidend beeinflussen wird.

Die Webinare sind kostenlos und offen für Interessierte. Weitere Infos, das geplante Programm und die Zugangsdaten finden Sie hier: https://openup.iuk.hdm-stuttgart.de/programm-der-webinar-reihe-sommer-2021/

[Cornelia Vonhof aus inetbib]

11.2. Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

11. Februar 2021 Kommentare deaktiviert für 11.2. Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

„Auch an diesem Thema könnten unsere Bibliotheken wunderbar andocken und für Unterstützung und Veränderungen sorgen.“

Vor einem Jahr … herrje, noch völlig ahnungslos, was da auf uns zukommen würde … stellte ich diese Möglichkeit in den Raum. Und?! Wollte und konnte auch nur eine einzige Bibliothek diesen „Bedenk-Tag“ 2020 bzw. 2021 mit einer Veranstaltung oder Aktion begehen? Das würde mich sehr, sehr interessieren. Eine erste Recherche ergab – nichts. Oder was habe ich übersehen?

11.2. Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

11. Februar 2020 Kommentare deaktiviert für 11.2. Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

Auch an diesem Thema könnten unsere Bibliotheken wunderbar andocken und für Unterstützung und Veränderungen sorgen.

Die deutsche UNESCO-Kommissionsseite: „Wissenschaft braucht die besten Köpfe. Allerdings wird immer noch viel Forschungspotenzial verschenkt, da zu wenige hochqualifizierte Frauen in der Forschung arbeiten.“ Sie sieht außerdem ein Handlungsfeld bei den Müttern.

Die österreichischen Seiten der UNESCO stößt ins gleich Horn, ergänzt jedoch in Richtung „solide und bodenständig“.  „Weltweit geht viel Forschungspotenzial verloren, da zu wenige hoch qualifizierte und gut ausgebildete Frauen in der Forschung arbeiten.“ Sie vergisst im weiteren Verlauf des Artikels auch die Mädchen nicht.

Zum Vergleich nun noch das englischsprachige Statement.

 

Produktive Hitze … aber nur für Frauen!

25. Juni 2019 Kommentare deaktiviert für Produktive Hitze … aber nur für Frauen!

Einer Studie nach steigert sich die Leistung bei warmen Temperaturen, wobei das nur für Frauen gilt, und das auch stärker bei Mathe- und Sprachaufgaben, meldete unlängst die Berliner Morgenpost. Nun ja, sind schließlich beide Gehirnhälften, also gehe ich von einer allgemeinen Denksteigerung aus. Zumindest bei mir muss das nun stimmen. Denn ich beabsichtige, bei dieser Affenhitze ins Bad zu gehen. Unterm Arm das neue Buch zum Informationsmarketing (Georgy/Schade) zur Rezension. Ihr werdet ja noch sehen, ob es geklappt hat. Oder mir das bockschwere Buch nur als Kopfkissen gedient hat, um meine Nase noch höher und völlig gedankenleer in die Sonne zu strecken.
See you! (Hat jetzt irgendwie eine ganz andere Bedeutung gewonnen …)

Lassen Sie sich nichts gefallen!

12. Februar 2019 Kommentare deaktiviert für Lassen Sie sich nichts gefallen!

„Während Wissenschaftler mitgenommen werden auf Tagungen und Konferenzen, hört das bei Frauen dann irgendwie auf, die werden nicht mehr mitgefördert und bleiben in dem mittleren Segment hängen.“ (Prof. Dr. Katja Sabisch)

Am gestrigen International Day of Women and Girls in Science / Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in den Wissenschaften erklären Wissenschaftlerinnen in einem Interview mit Martin Horn (Westfälische Rundschau), warum Frauen es in der Wissenschaft immer noch schwer haben.

„Laut dem UNESCO-Institut für Statistik liegt der weltweite Frauenanteil in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei unter 30 Prozent“, so die Österreichische UNESCO-Kommission.

Also, lassen Sie sich mitnehmen! Haken Sie immer wieder nach, bringen Sie sich selbst ins Spiel! Spielen Sie nicht die Beleidigte, sondern handeln Sie einen Deal aus, beispielsweise „einmal ER, einmal SIE“. Sprechen Sie mit ihrer Gender-Beauftragten. Lassen Sie sich nichts gefallen, und verhalten Sie sich niemals als Opfer des Systems!

Bildung für weiblich Inhaftierte ohne Bibliotheken?

28. September 2015 Kommentare deaktiviert für Bildung für weiblich Inhaftierte ohne Bibliotheken?

Bereits kürzlich stelle ich die Frage, ob Bildung für Flüchtlinge ohne Bibliotheken stattfinden soll. Nun treibt mich die selbe Frage in einem weiteren „Minderheiten-„Zusammenhang um. In der Pressemitteilung „Weniger Rückfälligkeit durch verbesserte Bildungsangebote für weibliche Inhaftierte“ [via idw-online] ist von Lernorten die Rede.

Entsprechend sollen Gefängnisse sich auch als Lernorte verstehen, an denen weibliche Gefangene die notwendigen Angebote und Unterstützung erhalten, um persönliche und soziale, aber auch berufliche Kompetenzen für die Zeit nach der Haft zu entwickeln.

Spätestens jetzt hätte irgendwas mit „Bibliotheken“ zu lesen sein müssen. Die Sektion 8 des dbv: Gefangenenbibliotheken wurde offenbar nicht mit einbezogen, als (ich zitiere sinngemäß) die FEFI-Partner die weiblichen Inhaftierten und ihre Bedürfnsse bei ihrem Resozialisierungsansatz in den Mittelpunkt stellte. Gleichwohl ist das Projekt „Beratung und Qualifizierung im Justizvollzug“ ein löbliches Unterfangen auf europäischer Ebene, die alle Unterstützung verdient … und Bibliotheken!

Wie lernen Frauen ab 50 am liebsten?

24. November 2014 Kommentare deaktiviert für Wie lernen Frauen ab 50 am liebsten?

Austauschorientiert. Wer hätte das gedacht … 😉
Männer mögens hingegen lieber selbstorganisiert. Für beide Geschlechter empfiehlt sich, die „Selbstwirksamkeit“ zu beachten. Also die Klassiker wie: immer wissen, was wozu und wie zu lernen ist sowie den Gesamtzusammenhang und Lernfortschritte erkennen zu können.

»Gezielte kleine Änderungen in den Lernangeboten können große Wirkung erzielen« resümiert Gabriele Korge, Projektleiterin der Studie am Fraunhofer IAO.

Die vollständige Studie steht ab sofort kostenlos unter http://www.bbbank-stiftung.de zum Download zur Verfügung.

[via idw-online]

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