Evaluation als Ritual?

23. Januar 2017 Kommentare deaktiviert für Evaluation als Ritual?

Oliver Tacke zum Procedere der Evaluationen von Lehrveranstaltungen im Hochschulbereich, letztlich mit der alten Frage: Wird denn eigentlich gemessen, was gemessen werden soll? Lesenswert, auf Open Science and Stuff.

Die leistungsfähigsten bibliothekarischen Fachstellen Deutschlands

16. November 2016 § Ein Kommentar

Top oder Flopp. Die 10 besten oder schlechtesten … das sind doch Aufhänger, die wir heutzutage alle begierig überfliegen. Was halten Sie also von einem Ranking nach den leistungsfähigsten Fachstellen Deutschlands? Welche Kategorien würden Sie – außer natürlich Fortbildungsangebote & Weiterbildung – noch wählen? Informationspolitik & Offenheit, Transparenz & Authentizität, (Bibliotheks)Kundenorientierung & -freundlichkeit, Fachkompetenz & Sachverstand, Aktualität & Aufgeschlossenheit … das würde mir so spontan für einen Kriterienkatalog einfallen. Sollen wir das mal machen, der Jürgen und ich? Ein Like als positive Antwort und/oder ein weiteres Abfragekriterium würde genügen. Gerne auch per E-Mail.

Und, ja, das hat bibliothekspolitisches Potenzial und dürfte so machen aufschrecken. Und ja, wer so etwas durchführt, muss ein unabhängiger Geist sein und sich was trauen. Aber auch wissen, was und wie man eine neutrale Umfrage durchführt. Denn die Konsequenzen daraus sollen niemanden schaden, sondern die Bibliothekswelt weiterbringen, indem sie sich aktiv mit dem Bestehenden und dem Ist-Zustand kritisch auseinander setzt und hinterfragt, um auf dieser Erkenntnis als Ausgangsbasis positive Entwicklungen initiieren kann.

Anzunehmen, dass eine interne Evaluation in den meisten Fällten betrieben wird. Doch selten werden diese auch veröffentlicht. Bibliotheken, also die Kunden der Fachstellen, waren da – ich erinnere an den BIX – schon mutiger und stellten sich freiwillig einem Ranking. Zugegeben mit Tücken. Also, warum nicht auch mal deren Dienstleister herausfordern?

Die Krux könnte dabei sein, dass wir doch auf sehr unterschiedliche Gegebenheiten treffen: Fachstellen landesweit (NRW, Bayern), Regierungsbezirke (BaWü), ganz anders organisiert (Berlin, Schleswig-Holstein). Wie verhindern wir, dass wir Äpfel mit Birnen vergleichen? Immerhin war das die häufigste Kritik in Sachen BIX. Und was wird in diesem Zusammenhang „repräsentativ“ hinsichtlich der Antworten sein? Spannend wär’s ja schon …

Zufriedenheit und Lernerfolg sind zweierlei

23. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für Zufriedenheit und Lernerfolg sind zweierlei

„Warum Universitäten Powerpoint aufgeben sollten und warum sie es nicht machen werden“ ist ein Beitrag in „The Conversation“ überschrieben, der bekannte Powerpoint-Kritik zusammenfasst und die These aufstellt, dass in der Evaluation der Hochschullehre die Zufriedenheit der Teilnehmer/innen mit dem Lernerfolg in eins gesetzt werde. Am Schluss des Beitrags wird eine Abwärts-Spirale skizziert:

„As long as universities continue to measure satisfaction but not learning, the downward spiral of lower expectations, less hard work and less learning will continue“

feedbackr

1. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für feedbackr

Das Medienpädagogik-Blog führt ein wenig in das Tool ein, das sowohl als App als auch https://www.feedbackr.io/ genutzt werden kann: Ursprünglich einmal als realfeedback der TU Graz ein Partizipationstool in der Betaphase, ist es jetzt ausgereift und kann für Umfragen per Smartphone oder laptip verwendet werden. [via Medienpädagogik-Blog]

Bericht vom E-Learning-Tag an der FH Joanneum

7. Oktober 2014 Kommentare deaktiviert für Bericht vom E-Learning-Tag an der FH Joanneum

Er lief unter dem Motto „Evaluierung offener Lernszenarien“. Der Bericht von Sabine Wolf auf dem Fernweiterbildungsblog der FH Potsdam behandelt vor allem die Evaluations- und Reflexionsmethode der „Footprints of Emergent Learning“ („Fussabdrücke von Lernprozessen“).

Learning Everywhere – Präsentationen aus Limerick

22. August 2014 Kommentare deaktiviert für Learning Everywhere – Präsentationen aus Limerick

Das Information Literacy Section Satellite Meeting der IFLA-Konferenz fand im Limerick Institute of Technology, Limerick, Republic of Ireland am 14.-15. August statt, hier die Konferenz-Website. Michael Stephens hat seine Keynote „Learning everywhere: Hyperlinked Libraries & Life Literacies“ als PDF zum Herunterladen zur Verfügung gestellt.
Wer noch mehr in die Tagung hineinschauen möchte, kann die Präsentationen von Lauren Smith zum Thema „Critical Information Literacy for the Development of Political Agency“, von Nora Hegarthy zum Thema „Food for Thought: Lunchtime training at LIT Library“, von Bill Johnston, Sheila Webber und Shahd Salha zum Thema „Active Citizen in a Changing Information Landscape“ und von Michelle Dalton zum Thema „Snakes or Ladders? – Evaluating of Libguides at UCD Library“ ansehen.

Survey Software for Active Learning, Flipped Instruction and Formative Assessment

29. Juli 2014 Kommentare deaktiviert für Survey Software for Active Learning, Flipped Instruction and Formative Assessment

Neuerscheinung: Evaluation in der Erwachsenenbildung

25. Juli 2013 Kommentare deaktiviert für Neuerscheinung: Evaluation in der Erwachsenenbildung

Der Studientext von Ekkehard Nuissl zur „Evaluation in der Erwachsenenbildung“ ist kürzlich erschienen, so die Pressemeldung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE). „Hinter allen Ausführungen steht die kritisch-konstruktive Frage, unter welchen Umständen Evaluationsergebnisse zur nachhaltigen Verbesserung der Erwachsenbildung beitragen können.“

Sternchensystem für Referent(inn)en?

1. Februar 2013 § Ein Kommentar

Im Hintergrund wird gerade über eine Sternchenvergabe für Referent(inn)en diskutiert. Wie weit soll die Reduktion im Stile von Hotelbuchungen oder Restauranttipps gehen? Wir meinen, eine qualifizierte Evaluationsaussage besteht ohnehin aus mehreren Teilen. Organisationsleistung, Seminarleiter- wie Teilnehmerverhalten sowie die (erst später) erfolgte Nachhaltigkeitsprüfung zum erfolgreichen Lern-/Lehrtransfer … all das sind Bausteine, die letztendlich auf dem Rücken von nur einer Person betrachtet und bewertet werden. Sofort nach einem Seminar (welches oft unter haarsträubenden Umständen stattfindet), Sternchen zu vergeben, das ist weder objektiv noch gerechtfertigt noch differenziert. Auch Arbeitszeugnisse werden schließlich aus guten Gründen nicht einfach mit Sternchen bestückt. Und nicht viel Anderes ist eine Evaluation.

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