#bibtag14 – Zukunftswerkstatt für die Zukunft sichern

20. Juni 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Zukunftswerkstatt e. V. zum bibtag14 Einen Bibliothekartag ohne Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e. V.  – das geht gar nicht! Wie immer bin ich beeindruckt von der organisatorischen Leistung zur Leistungsschau aktueller Technologietrends, die der Verein um Julia Bergmann (1. Vorsitzende), Christoph Deeg und Dr. Rudolf Mumenthaler (stellv. Vorsitzende) uns Besuchern aus Bibliotheken, Museen, Archiven, Universitäten usw. seit 2009 offeriert.

Ohne „Wenn“ und „Aber“

Garniert und inhaltsreich unterstützt von Referent(inn)en aus dem In- und Ausland und gewuppt von ehrenamtlichen Helfern, die uns Eleven in den Gebrauch der Medien einführen. Alles ehrenamtlich. Eine grandiose Leistung, die nicht mehr wegzudenken ist, leider aber von manchen als zu selbstverständlich gesehen wird. Gemunkelt wird, dass die Zukunftswerkstatt jedes Jahr erneut vor der Frage steht, ob sie zu günstigen Konditionen dabei sein kann. Denn über allzu große Ressourcen kann sie bei all der Vielfalt sicher nicht verfügen, meine ich. Und was heißt hier aber auch „dabei sein“ – ich finde, sie ist nicht nur eben mal dabei, vielmehr ist die Zukunftswerkstatt ein wesentlicher Kernbereich des Deutschen Bibliothekartag geworden. Wir sagen ja auch nicht, der „Stand der Verbände“ ist mit dabei, sondern er IST. Und das ohne „Wenn“ und „Aber“. By the way: auch an den Verbändestand wieder ein großes „Dankeschön“ für die dort geleistete Arbeit, allen voran an die scheidende Haupt-Organisatorin Sabine Stummeyer (BiB), die nun von Kathrin Lücke ersetzt werden soll. Alles Gute euch beiden für die jeweils neuen Ziele!

Klugscheißer?!

3D-DoodlerZurück zur Zukunftswerkstatt. Ich hatte bei meinem Besuch dort oben in der toll hergerichteten Galerie einen klugscheißerischen Verbesserungsvorschlag. Und wurde – völlig zu Recht! – darauf hingewiesen, dass die ehrenamtlichen Kräfte oft selbst sehr kurzfristig in die Nutzung der Geräte wie Makerspace (wow!), MultiTouch-Table (cool!), Google Glass (erhellend!) oder Augmented Reality-Anwendungen (lustig!) eingewiesen werden. Ist ja klar, die Geräte müssen ja erst aufgebaut werden und die Helfer/innen erst mal anreisen. Sorry, ich hätte es wahrlich besser wissen müssen, wie konnte ich nur. Daher habe ich mir jetzt im Nachhinein eure Facebook-Seite genauer angesehen und ziehe meinen virtuellen Hut vor euch!

Hoffentlich sehen wir uns in Nürnberg 2015 wieder, und hoffentlich müsst ihr eure Energie nicht in das VERhandeln Für, sondern in das BEhandeln VON Themen- und Technikentwicklungen stecken! Damit wir Bibliothekswesen auf alles, was da auf uns zukommen möge, immer rechtzeitig gewappnet sind und klug Vorsorge treffen. Durch und mit euch und euren visionären Gaben, technischen Knowhows und organisatorischen Talenten! DANKE!

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#bibtag14 – Schlaue Facetten der Fortbildung?

17. Juni 2014 § 4 Kommentare

Hausinterne Fortbildung von Kolleg(inn)en für Kolleg(inn)en als Ergänzung für den Besuch von Veranstaltungen außer Haus bzw. die Einladung von Expert(inn)en von draußen, das forciert die Stadt- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB). Heike Kamp berichtet unter dem Vortragstitel „Eine Bibliothek macht sich selber schlau: Fortbildungen von Kollegen für Kollegen“ vom inspirierenden „Miteinandermachen“ und dem tiefgreifenden Effekt, den es mit sich bringt, wenn man sich durch Schulen gleich selber schult. Doch auch von der Geduld, die erforderlich ist, um Kolleg(inn)en zu motivieren, selbst einmal Vortragende sein, da doch gewisse Hemmschwellen bestehen, sich den anderen zu präsentieren.

Das Konzept geht auf. Kosten werden eingespart und auch Zeit, da niemand verreisen muss oder Referent(inn)en zu suchen und zu betreuen sind. Und sicherlich ist das Erfolgsrezept kollegialen Lernens die unbedingte Freiwilligkeit. Niemand muss, alle dürfen. Tatsächlich ergab die Nachfrage aus dem Plenum, man würde kein Buch darüber führen, wer alles an derartigen Fortbildungen teilnähme. Es würde sich von selbst regeln, denn innerhalb der Abteilungen schaut man wohl aufeinander und stupst sich dahingehend an, doch mal einfach mitzumachen.

Ich wäre nicht ernst zu nehmen …

Ich wäre keine sich selbst ernstnehmende Trainerin, wenn ich nicht folgende Frage stellen würde: Wo bleibt die Außensicht? Die Erfahrung anderer Bibliotheken, die mitgebracht werden können? Der außerhäusliche Erfahrungsaustausch mit anderen Bibliotheksarten, -sparten und -wesen? Die Aufmerksamkeit, Konzentration und Intensität, wie sie erst entstehen, wenn der eigene Erlebnisraum (Büro, Abteilung, Bibliothek, Ort) verlassen wird, um sich, dem gemütlichen Kuschelfaktor entronnen, auf andere(s) gänzlich neu einzustellen? Lerninhalte durch vermehrten Zeiteinsatz entsprechend zu vertiefen? Woanders die Reset-Taste gedrückt zu haben und mit einen Neustart versehen erfrischt mit anderen Augen den eigenen Arbeitsbereich zu entdecken?

Bitte nicht misszuverstehen: Hausinterne Fortbildung ist unbedingt empfehlenswert als niederschwellige, unkomplizierte Ergänzung von anderen Fortbildungsformen. Die mit der Gefahr verbunden ist, weil ja alles so gut zu laufen scheint, dass der Etat für Fortbildungen weiter zurückgefahren wird. Ich wäre keine gute Geschäftsfrau, wenn ich das nicht befürchten würde.

Und ich wäre keine gute Erwachsenenbildnerin, wenn ich Lernen nicht in all seinen Formen gut heißen würde. Das sollen auch meine Schlussworte sein: Lernt doch, was, wo, wie und mit wem ihr wollt – aber bitte, tut’s, … und tut’s mit Freude!

Und dass das offensichtlich wohl auch in der SuUB Freude macht, sich fortzubilden, das vermittelte uns Zuhörenden die Referentin sehr empathisch.

P. S.: Wäre fein, wenn es die Vortragsfolien als Argumentationshilfe für andere Bibliotheken noch auf den Opus-Publikationsserver schaffen würden.

#bibtag14 – zukunftsgesicherte Legitimation von Bibliotheken

16. Juni 2014 § 4 Kommentare

Von „Bibliotheken als Steward der openness“ sprach Felix Lohmeier aus der Sächsischen Landesbibliothek, SUB Dresden unter dem Vortragstitel „Leitbild Openness – Bibliotheken als Wächter für den (dauerhaft) freien Zugang zum Wissen“ innerhalb der Session „Hochschulbibliotheken mit Zukunft“ am Mi., 04.06.2014. Und ich muss sagen, dieser Leitbildpunkt gefällt mir sehr gut!

Lohmeier stellte zunächst fest, dass Bibliotheken eher kurzfristige Überlebensstrategien entwickeln, die sich erschöpfen in Maßnahmen wie:

  • Die Bibliothek als Raum und Treffpunkt,
  • Neue Multimedia-Angebote und
  • ein Forschungsdatenmanagement

Doch für eine zukunftsgesicherte Legitimation von Bibliotheken gelte es, Werte zu definieren, wie sie zum Beispiel nach den vier Kernprinzipien nach Don Tapscott, dem Professor für Management, vorgenommen werden könnten:

  1. Collabration
  2. Transparancy
  3. Sharing
  4. Empowerment

Dem fügt Lohmeier 5. Citizen Science und 6. Creative Commens hinzu. Und folgerichtig sollte auch das eigene Handeln an diesen Prinzipien ausgerichtet sein.

„Das Handeln einzelner Bibliotheken fügt sich durch geteilte Prinzipen und einer Netzwerkstruktur zusammen. Neuere Bündnisse mit zivilgesellschaftlichen Akteuren wie der Open Konwledge Foundation werden möglich“, so meine Mitschrift.

Ganz praktisch gesehen müsste Bibliotheksarbeit webbasierend erfolgen. Der übergreifende Anspruch wäre, Wissen vermehren zu dürfen, ohne sich dabei durch Datenschutz kontrolliert zu fühlen.

Außerdem prangt auf meinem Notizzettel ein Ausrufezeichen beim Stichwort „Deutsche Bibliotheksethik“. Und zu gerne würde ich mich jetzt daran erinnern, was damit genau gemeint war. Könnte ich die Folien auf dem Opus-Server zum 103. Deutschen Bibliothekartag nachlesen, fiele es mir sicher wieder ein. So bleibt mir und Ihnen nur, sich selbst Gedanken dazu zu machen. Auch nicht verkehrt.

Ergänzung 16.04.2014: Folien auf Slideshare

#bibtag14 – Power in allen Größenordnungen

11. Juni 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Sie stehen einander in nichts nach – Großstadtbibliotheken und One Person-Librarys. Auf zwei will ich heute kurz eingehen, deren Vertreterinnen mich auf dem Bibliothekartag in Bremen sehr beeindruckt hatten. Und: ich gehe auf die Vortragstechnik und Stimmung ein, denn dieser Blog ist nicht einfach als Abgesang auf den Bibliothekartag gedacht, sondern möchte, dass Sie „up-to-date bleiben in Soft Skills und Inhalten“.

Am Mi., den 04.06. waren es zwei junge Powerfrauen aus der Stadtbücherei München, Raphaela Müller und Astrid Meckl, die mich fesselten. Der Vortragstitel „Open your home to strangers and see the world – Kooperative Ansätze in der Programmarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Beispiel von „update.jung & erwachsen“, dem neuen Angebot der Münchner Stadtbibliothek“ war genau so umfangreich an Worten wie ihr vorgestelltes Angebotsprogramm an Inhalten.

Zu schwarz, zu giftig und zu viel … und trotzdem viel Applaus!

Präsentiert via Prezi, eine animierfreudige Vortragsfolientechnik, die vor allem die Jüngeren bevorzugen, die mit viel Bewegung kein Problem haben. Unter Verwendung der optisch äußerst ungünstigen Folienfarbe Schwarz. Versehen mit giftgrünen,  viel zu dünnen Überschriften. Darunter ziemlich viel textlastige Übersichten. Und sehr, sehr viele Fotos, die der Reihe nach angeklickt wurden.

Tja, alles also etwas anders als gewohnt, und alles sicher kritisierbar … und doch – es blieb kurzweilig und wurde am Ende kräftig beklatscht. Denn der Charme der beiden Referentinnen, die sich gut in ihrer Moderation abgesprochen hatten, sowie die sympathisch-sichere Vortragsweise rissen einfach mit. Letztendlich überzeugten auch die tollen, offenbar erfolgreichen Aktionen, die in München für Furore gesorgt hatten. Der Content bleibt nach wie vor der Erfolgsgarant, alles andere ist nachrangig.

War’s einfach nur launig?

Doch jetzt wird’s spannend – bleibt nach knapp einer Woche, die seither vergangen ist, mein Interesse an weiteren Informationen über die Münchner bestehen? Oder war’s einfach nur launig?

Dicker Pluspunkt für das Duo Müller & Meckl. Ich hatte tatsächlich nach wie vor Lust, über sie einen Blogartikel zu schreiben. Daher wollte ich mir die Folien noch einmal zu Gemüte führen. Aber ach … schade, auf dem Opus-Publikationsserver waren sie noch nicht eingestellt. Ob ich in einer Woche noch einmal …? Mal sehen, wie lange die Begeisterung anzuhalten vermag.

So oder so … ein Vortrag ist dann gelungen, wenn ich auch in einem halben Jahr bei einer entsprechenden Gelegenheit noch sagen kann: „Hm, da war doch mal was in München, was mit Jugendlichen, so ein super Projekt, irgendwas mit updaten oder so …“. Und dann darf Google ran, oder doch noch mal der Opus-Server?!

Verborgenes gut vertreten

Die nächste mich beeindruckende Vortragende war am Do., den 05.06. zu hören. Dr. Karin Aleksander von der eher im Verborgenen blühenden Genderbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin. Und auch hier waren es vor allem die Inhalte, die überzeugten. Lassen wir sie selbst sprechen, um was es der unglaublich emsigen One-Personal-Librarian ging, nachzulesen auf ihrem Weblog:

Ich vertrete unsere Genderbibliothek beim 103. Bibliothekstag in Bremen. Dort werde ich beim Treffen der One Person-Libraries die Aufgaben und Besonderheiten der Genderbibliothek des ZtG vorstellen. Außerdem leite ich die AG Gender/Diversity, die zum dritten Mal bei einem Bibliothekstag einlädt und in der wir neue Projekte vorstellen und eigene Themen der Teilnehmenden diskutiert werden können.

Kein Potential verschenkt

Es folgte ein inhalts- und detailreicher Vortrag mit viel Selbstdarstellung – doch das war ja auch der Sinn der Übung. Sich als OPL gegenseitig vorzustellen und zu zeigen: „wir mögen ja alleine sein, doch das mit aller Kraft!“ Und im Falle von Dr. Aleksander wurde „kein Potenzial verschenkt“ – um nur einen ihrer bezeichnenden Wortlaute zu nennen.

Ja, mit so einem „Auftrag“ könnten die einen oder anderen schon mal unangenehm auffallen. Nicht jedoch Dr. Aleksander, die überzeugend und spannend auf ein (für mich) eher un-sexi Thema wie das Manko unzureichender Beschlagwortung im Vergleich mit ihrem Gender-Katalog und dem der Deutschen Nationalbibliothek eingeht, und das an Beispielen von „Higgs-Teilchen“, „Rechtsextremismus / Männer bzw. Frauen“ und „Geschlechterverhältnis“. Auch ihre Frage,  „Wie kommen wir an die großen Kataloge heran?“ lässt mich persönlich eher unberührt – nicht jedoch in dieser Stunde, die die BIB-Kommission für One-Personal-Librarians – mithin Weblogkollege Dr. Jürgen Plieninger – ausgerichtet hat, unter dem Motto: „Das Robinson-Crusoe-Syndrom und was man dagegen tun kann“. Meine über 33 Berufsjahre hinaus gewachsene Ignoranz gegenüber dem Thema „Verschlagwortung“ hielt ich nach diesem Vortrag für unverzeihlich. Was war ihr Geheimnis?

Gut strukturierte Inhalte. Und die Referentin hat uns nicht mit Samthandschuhen angefasst, sondern gefordert. Von wegen, bloß nicht zu viele Inhalte auf Tagungen, sonst gibt es Blähungen! Das Gegenteil ist bei mir der Fall. Ich langweile mich schnell, wenn es über Allgemeines nicht hinaus geht. Ich lasse mich gerne fesseln von prallen Informationen. Nachlesen kann ich es ja immer noch, wenn’s mal zu viel wird. Doch auch hier: die Folien sind leider noch nicht online. Schade!

Manchmal ist weniger dennoch mehr

Vielleicht war es ja gerade gut so, dass ich im Programm nichts von den Inhalten der Referierenden zur OPL-Session erfahren konnte. Manchmal ist weniger Info dann doch wieder mehr, denn wer weiß, ob ich mir den Vortrag überhaupt angetan hätte? Wäre schade gewesen, wenn nicht! Denn nun bereichert der positive Gedanke an diese engagierte Kollegin in ihrer ganz besonderen Bibliothek mein Herz, der ich ein gutes Gelingen all ihrer überragenden Projekte gönne! Zum Wohle der Kundinnen und der Kunden, die das hoffentlich zu schätzen wissen.

Fazit: Glauben Sie nicht allen Präsentationstipps, die kursieren. Der einzige, die wirklich auf lange Sicht (also „nachhaltig“ – doch, hier stimmt’s!) wirkt: Überzeugende Inhalte, dargeboten von sympathisch-empatischen Vortragenden. Oder: Power in allen Größenordnungen.

#bibtag14 Standbilder

6. Juni 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Viel vorgenommen und auch aufgenommen, doch das Posting von all dem habe ich mir für das Wochenende vorgenommen. Da die Aussteller/innen jedoch meist etwas zu kurz in der Berichterstattung kommen, bis dahin wenigstens zwei Standbilder (im doppelten Sinne).

Ekz-Stand BT14 in BremenBemerkenswert fand ich den EKZ-Aufbau, darin vor allem Axel Stolpers Abfragesäulen zu den Zukunftsrollen der Bibliotheken 2020. Abgegeben werden durften zwei rote Bälle, die als Stimme in die Säulen geworfen werden konnten und täglich elektronisch ausgezählt wurden. Die Vorschläge basierten auf die im Frühjahr stattgefundene EKZ Chancen 2014.

Zur Auswahl standen:

  1. Begegnungs- und Aufenthaltsort
  2. Haus der Bücher und Medienvielfalt
  3. Wissens- und Beratungszentrum
  4. Lernort
  5. Experimentiert- und Kreativraum

Meine Favoriten waren Punkt 2 und 5, und das ist ganz sicher eine Diskussion wert. (Nachtrag: Mir völlig klar, dass mein Tipp ein ganz anderer ist, denn er entsprach einem reinen Wunschdenken. Die Realität indess sieht bei den meisten Bibliothekswesen anders aus. Hier zum auflösenden Video: https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=XmpjKw6IVVo )

Werner Eichmüller am BT14 in BremenDer zweite Stand, den ich kurz erwähnen will, ist der von Werner Eichmüller. Der Seniorchef, der sich im Grunde schon zur Ruhe setzen könnte, hätter er nicht so eine Freude an seinem Tun, ist, wie man so schön sagt, „eine Seele von einem Menschen“. Und ich bin als Selbständige ohne Fesseln in der glücklichen Lage, dies einfach auch so sagen zu dürfen. Bereits seine Eltern erkannten in den 50er Jahren, dass Bibliotheken Bedarf an einer guten Ausstattung haben, und auch sein Herz hat er an „uns“ verloren. (Und – das jetzt am Rande – auch für unsere private Bieneninitiative, für die er sich wiederholt stark machen will.)

So kommt es auch schon mal vor, dass er Standbesuch erhält, der sich mit den Worten verabschiedet: „Herr Eichmüller, ich komme jetzt extra zu Ihnen, um mich zu bedanken für die jahrelange gute Zusammenarbeit, denn ich gehe jetzt in Rente und möchte Sie noch einmal sehen!“ DAS nenne ich „Kundenbindung by heart“! Da kann man noch was lernen!

#bibtag14 BIB-Mitgliederversammlung

4. Juni 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

logo-miniKirsten Marschall, BIB-VorsitzendeNicht überraschend, doch freudig: die Wiederwahl des BIB-Vorstandes, alles voran Kirsten Marschall als Vorsitzende. Gratulation auch an Tom Becker, Petra Kille und Petra Klotz. Zusammen mit Klaus Junginger, der sich – nach neun Monaten – erstmals den BIB-Mitgliedern und Gästen als Geschäftsführer vorstellte, will die neue-alte Riege die Geschicke in der Bibliothekswelt mitbestimmen. Hierbei nicht mehr unterstützt von der scheidenden Sabine Stummeyer, die mit Standing Ovation verdient auf neue Ziele zusteuert und daher für das von ihr seit 22 Jahren eingenommene Amt (unter unterschiedlichsten Vorgängerverbänden) nicht mehr zur Verfügung steht. Wir wünschen ihr viel Erfolg für die Zukunft!

Sabine Stummeyer, scheidender BIB-VorstandEs würde den Blogbeitrag sprengen, von all den Veränderungen zu berichten, die bereits auf dem Weg sind und noch gebracht werden. Damit auch hier die hoch gesteckten Ziele erfolgreich erreicht werden können, waren etliche (durchaus auch bereits lange anstehende) Änderungen in der Satzung und der Geschäftsordung des BIBs erforderlich.

Die wohl einschneidenste Neuerung: das Auslagern der wirtschaftlichen Bereiche in eine GmbH. An der ungewöhnlich hohen Anzahl von Enthaltungen war abzulesen, dass nicht alles, was in gedrängter Kürze den Anwesenden vorgestellt wurde, voll erfasst und verstanden werden konnte. Doch beruhigend: die Nein-Stimmen blieben unterrepräsentiert. Als ehemalige Aktive weiß ich, wie im Vorstand und in den VA- und sonstigen Sitzungen um das beste Vorgehen für den Verband gerungen wird. Alles im Sinne der Mitglieder, darauf kann ich mein Wort geben!

Jürgen Plieninger, Web-RedaktionAlles Gute für euch, liebe Kolleginnen und Kollegen, und ich persönlich werde gespannt die Zukunft des BIB mitverfolgen. Am besten natürlich über jene Seiten, für die mein Blogkollege Dr. Jürgen Plieninger still, doch emsig mit seiner Web-AG-Crew, jetzt Web-Kommission (Arbeitstitel), die „Feder“ führt. Auch ihm weiterhin viel Spaß und Energie, die es für so ein Amt dringend braucht!

Bildungsurlaub für den BT Bremen

24. April 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Folgende Länder erkennen den 103. Deutschen Bibliothekartag 2014 in Bremen als Bildungsveranstaltung im Rahmen eines Bildungsurlaubs / Bildungsfreistellung an: Berlin, Brandenburg, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Für das Land Mecklenburg-Vorpommern steht eine Entscheidung noch aus.

Weitere Informationen auf den BIB-Webseiten.

Wenn Sie einen Antrag stellen wollen, sollten Sie dies zeitnah tun, denn der Antrag muss in der Regel spätestens 6 Wochen vor der Veranstaltung gestellt werden, das heißt noch in dieser Woche.

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