Bundestagswahl 2017: Wahlkompass Digitales

2. August 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Wahlkompass Digitales zur Bundestagswahl 2017Das Tool Wahlkompass Digitales zum Vergleich der Parteien zu digitalen Themen vor der Bundestagswahl 2017 hat auch Bibliotheken als Thema im Visier. So lesen wir bei der SPD:

Zudem brauchen wir auch eine klare gesetzliche Regelung für den Verleih von e-Books, damit die Bibliotheken ihren wichtigen Informations- und Bildungsauftrag auch in Zukunft erfüllen können. (SPD, Wahlkompass Digitales, Stichwort „Bibliotheken“)

Wahlkompass Digitales zur Bundestagswahl 2017, Thema BibliothekenUnd so geht’s: Parteien für den Vergleich und ein Thema wählen (im Screenshot-Beispiel ist das „Bibliotheken“, „CDU/CSU“ und „SPD“. Dann scrollen und auf die blauen Markierungen achten.

Es ist möglich, bis zu 5 Themenbereiche zu wählen. Die Aussagen dazu sind jeweils mit einer andersfarbigen Markierung auffindbar. Meine zweite Wahl war „Bildung“, und darüber lesen wir bei CDU/SCU folgendes:

In der Nachfolge des auslaufenden Hochschulpakts wollen wir mit den Ländern gute Lehre und digital innovative Universitäten und Fachhochschulen stärken. (CDU/CSU, Wahlkompass Digitales, Stichwort „Bildung“)

Aufschlussreich ist außerdem die jeweilige Anzahl der Äußerungen zum Thema, die in einem farbig hinterlegten Feld dargestellt wird. Im ersten Falle, also beim Thema „Bibliotheken“, hatten sich die Schwarzen 0-mal geäußert, die Roten immerhin einmal. Bei der Bildung gab’s Gleichstand mit 12 aufgefundenen Stichwörtern.

Offenbar hat’s die SPD mehr mit der Weiterbildung. Dazu wurden im Vergleich der großen Parteien 9 (zu 3) Äußerungen gefunden. Andererseits: Zum Stichwort „Lebenslanges Lernen“ lassen sich bei den Schwarzen drei Äußerungen finden, bei Rot keine einzige.

Aber ebenso auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich qualifizieren und weiterbilden wollen und müssen, weil lebenslanges Lernen schon heute eine Selbstverständlichkeit ist. (CDU/CSU, Wahlkompass Digitales, Stichwort „Lebenslanges Lernen“)

Ganz schwarz sehen wir bei Schwarz beim Stichwort „Open Access“. Null Punkte. Die SPD hingegen glänzt mit 7 Aussagen, hier eine davon:

Wir wollen die Idee einer digitale „Open University“ fördern, an der auch Menschen ohne Abitur teilnehmen können. (SPD, Wahlkompass Digitales, Stichwort „Open Access“)

Viel Spaß beim eigenen Themenvergleich!

Wie funktioniert Überzeugungsarbeit für OER?

30. Juni 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Wie überzeugt man den Bildungsminister, OER-Projekte zu initiieren? Matthias Andrasch auf dem Blog Bündnis Freie Bildung über seine Erkenntnisse aus dem 2. OER Policy Forum in Warschau.

Eine nicht ganz einfache Aufgabe, denn in ihrem Land waren die Bildungsminister*innen bisher immer nur wenige Jahre im Amt – und OER war bisher weder Top-Priorität bzw. teilweise eher vollständiges Neuland.

 

E-Learning an deutschen Hochschulen – der Weg zum heutigen Status quoE-Learning an deutschen Hochschulen – der Weg zum heutigen Status quo

10. Oktober 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Auftaktveranstaltung des Themenspecials „Bildungspolititk im digitalen Zeitalter“ bei e-teaching.org mit einem Online-Event um 14.00 h.

Weiterbildung 4.0 – fit für die digitale Welt“ Motto des Deutschen Weiterbildungstages 2016

20. September 2016 § Ein Kommentar

„Weiterbildung 4.0 – fit für die digitale Welt“ heißt das Motto des diesjährigen Deutschen Weiterbildungstages, der am 28.09.2016 bundesweit begangen wird. Was am DWT so alles passiert in unseren Landen, finden Sie hier. In Bamberg bieten lediglich die DAA und das Kolpingbildungswerk etwas an. Überhaupt ist Bayern nur mit einigen wenigen Aktionen vertreten. Keine Ahnung, warum.

Weiterbildung 4.0 zum Deutschen Weiterbildungstag 2016

6. Juni 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

»Weiterbildung 4.0  fit für die digitale Welt« | EU-Kommissar Oettinger ist Schirmherr am Deutschen Weiterbildungstag 2016. 21 Veranstalter „fordern Bund und Länder dazu auf, bei der digitalen Agenda der Bundesregierung eng zusammenzuarbeiten und die inhaltliche und materielle Ausgestaltung einer digitalen Bildungsoffensive mit der Wirtschaft und den Trägern der Weiterbildung gemeinsam zu gestalten. Sie erwarten, dass vom Nationalen IT-Gipfel 2016, der im November stattfindet und sich schwerpunktmäßig mit Fragen der digitalen Bildung befassen wird, ein starkes Signal für eine konzertierte Aktion ausgeht.“ Soweit, so gut. Dann sollten sich die Protagonisten vorher noch einmal den Digitalisierungskompass 2016 vergegenwärtigen. Da sieht’s im Osten noch reichlich mau aus.

Studie Weiterbildungstrends 2016: Komplex, vernetzt, vielseitig … sonst noch was?!

5. Februar 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Das Fazit der TNS Infratest-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2016“ im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) geht von einem erhöhtem Weiterbildungsbedarf durch die Digitalisierung der Arbeitswelten aus. Künftig komplexere Aufgaben, ein vielseitiger („Multi-„)Einsatz und hohe Selbstmanagementfähigkeiten sind von Seiten des Personals auf allen Qualifikationsstufen gefordert. Aber auch mit flexibleren Arbeitszeiten ist zu rechnen.

„300 Personalverantwortliche wurden online zu unterschiedlichen Aspekten der beruflichen Weiterbildung befragt. Eine zusammenfassende Broschüre zu den Ergebnissen wird in Kürze veröffentlicht.“ [via Bildungsspiegel.de]

 

 

Bildung für weiblich Inhaftierte ohne Bibliotheken?

28. September 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Bereits kürzlich stelle ich die Frage, ob Bildung für Flüchtlinge ohne Bibliotheken stattfinden soll. Nun treibt mich die selbe Frage in einem weiteren „Minderheiten-„Zusammenhang um. In der Pressemitteilung „Weniger Rückfälligkeit durch verbesserte Bildungsangebote für weibliche Inhaftierte“ [via idw-online] ist von Lernorten die Rede.

Entsprechend sollen Gefängnisse sich auch als Lernorte verstehen, an denen weibliche Gefangene die notwendigen Angebote und Unterstützung erhalten, um persönliche und soziale, aber auch berufliche Kompetenzen für die Zeit nach der Haft zu entwickeln.

Spätestens jetzt hätte irgendwas mit „Bibliotheken“ zu lesen sein müssen. Die Sektion 8 des dbv: Gefangenenbibliotheken wurde offenbar nicht mit einbezogen, als (ich zitiere sinngemäß) die FEFI-Partner die weiblichen Inhaftierten und ihre Bedürfnsse bei ihrem Resozialisierungsansatz in den Mittelpunkt stellte. Gleichwohl ist das Projekt „Beratung und Qualifizierung im Justizvollzug“ ein löbliches Unterfangen auf europäischer Ebene, die alle Unterstützung verdient … und Bibliotheken!

Wo bin ich?

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