Aber – HALLO?! Lesen gehört NICHT in den Lebenslauf?!

7. April 2020 Kommentare deaktiviert für Aber – HALLO?! Lesen gehört NICHT in den Lebenslauf?!

Okay, dieser Mist wurde ein Jahr VOR der Coronakrise verzapft. Und … sorry, ich bin sonst nicht so deutlich. Aber DAS geht ja mal gar nicht! Das war keinen Stern wert, lieber STERN!

Ein Hobby, das besser nicht in den Lebenslauf gehört, ist Lesen. Denn wer seine Nase oft in Büchern versteckt, wird schnell als Eigenbrötler abgestempelt.

Sie verweisen wiederum auf die Quelle businessinsider.my, die ich zur Strafe nicht verlinke.

Unbestritten hat sich das Blatt gewendet. Lesen und Bücher sind ja wohl (nicht nur derzeit) das wichtigste Kulturgut gegen Langeweile, Lagerkoller und Lasterhaftigkeit. Das hat auch das von mir gerügte Magazin erkannt und berichtet (zu seiner Ehrenrettung) aktuell übers Schreiben und Lesen recht ausgiebig. Der Spiegel gar verweist auf das Historiker-Projekt „Coronavirus – Wie wollen wir uns an die Coronakrise erinnern?“

Na, da hätten einige von uns Bibliothekswesen ziemlich viel zu sagen, nicht wahr?! Da mögen klorollenbestückte Regale als Aprilscherz aus Krefeld (via Lesewolke, via bibliothekarisch.de) noch der erheiternste Teil von ansonsten vielen – *hier ein Adjektiv Ihrer Wahl* – Diskussionen (via inetbib, via forumoeb) sein.

Corona-Himmel ohne FlugzeugeMein Beitrag heute zu diesem Thema ist das Lesen des Himmels. Himmlisch frei ohne Flugzeuge nämlich. Das ist unbeschreiblich. Daher lasse ich’s einfach und genieße es, solange mir nichts anderes übrig bleibt.

Und sollte ich mich wirklich noch bewerben müssen – so als Selbständige ist das derzeit nicht ganz ausgeschlossen –, ich würde mich in allen Anklagepunkten das Lesen und Schreiben betreffend für absolut schuldig und zurechnungsfähig bezeichnen! Bei einem Arbeitgeber, der dieses abstempelt … ne, also, da würde ich dann doch lieber „stempeln gehen“!

 

 

Strategien von Jobsuchenden

3. Februar 2017 Kommentare deaktiviert für Strategien von Jobsuchenden

Lichtmess war in alten Zeiten das Datum  für die Restzahlung ausstehender Löhne, man erhielt neue Wäsche und Stoffe und wechselte nicht selten das Arbeitsverhältnis. Denkbar ist, dass das Prozedere damals einfacher als heute ablief. In modernen Zeiten braucht es schon ausgefuchste Bewerbungsstrategien und minutiöse Vorbereitungen, um sich den Traumjob zu angeln. Wobei … für den Bibliotheksbereich gilt das aktuell etwas weniger, hier herrscht Fachkräftemangel. Nicht selten, dass wir in inetbib die Botschaft einer Verlängerungen der Ausschreibefrist im Postfach finden. Dennoch – auch in diesem Bereich mag ein Foto (welches nicht mehr „Pflicht“, jedoch weiterhin oportun ist) und ein sauberes, standarisiertes Anschreiben hilfreich sein, wie eine Befragung jetzt bestätigte. Strategische Verhaltensweisen sind zum Beispiel das Auffüllen von Lücken im Lebenslauf oder Bewerbertrainings für Assessment Center.

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort Bewerbung auf Fortbildung in Bibliotheken.

%d Bloggern gefällt das: