Fortbildungsprogramm Berlin 2020

28. November 2019 Kommentare deaktiviert für Fortbildungsprogramm Berlin 2020

Das Fortbildungsprogramm des Weiterbildungszentrums der FU Berlin für Öffentliche und Wissenschaftliche Bibliotheken im Jahr 2020 ist veröffentlicht und kann unter http://www.fu-berlin.de/wbz/bib eingesehen werden.

Berufsbegleitend: Bibliotheksmanagement, FU Berlin

16. August 2018 Kommentare deaktiviert für Berufsbegleitend: Bibliotheksmanagement, FU Berlin

Vo 3.12.2018 bis 19.07.2019 dauert die berufsbegleitenden Weiterbildung BIBLIOTHEKSMANAGEMENT. Das Programm richtet sich an Führungskräfte in wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken, die eine Bibliothek oder einen Teilbereich leiten oder eine Leitungsfunktion anstreben.

 

#bibtag18 – Vortrag zur Personalentwicklung einer UB

2. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für #bibtag18 – Vortrag zur Personalentwicklung einer UB

Vortragende Imma Hendrix„Kleinvieh macht auch Mist“. Doch so despektierlich wollte es die Vortragende, Imma Hendrix, nun auch wieder nicht bringen. In etwa ließe sich jedoch ihr Vortragstitel damit übersetzen. Allerdings – wenn der Mist als wertvoller Rohstoff in Form von Zugewinn und Erfolg gesehen werden kann, lässt sich an dem Vergleich wahrlich nichts aussetzen. Und ohne Kleinvieh lassen sich keine Eier legen, potenziell goldene noch dazu. Den Alltag von Mitarbeitenden mit Motivation und Fort- oder Weiterbildung zu vergolden, dass erreicht die Universitätsbibliothek (UB) der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin mit vielerlei Maßnahmen.

Dazu gehört, dass sich die Verantwortlichen in der Personalentwicklung (PE) gehörig mit dem Ist-Stand und den Wandlungen in der Arbeitswelt, hier der wissenschaftsunterstützenden Bereichen an Hochschulen, auseinandersetzen. Im Rahmen zweier Umfragen, erstmalig 2011 unter 1.225 Befragten und dann wieder im Jahr 2017 mit 230 Befragten, erfasste man ein Meinungsbild, um darauf aufzubauen. Denn die Ausgangslage ist nicht sonderlich mit stabilisierenden oder entwicklungsfreudigen Komponenten gesegnet. Es fehlen für alle 10 Bibliotheksstandorte ein Personalentwicklungskonzept, Dienst- und Zielvereinbarungen und auch die Aufstiegsmöglichkeiten sind zum Teil sehr eingeschränkt. Demotivierend? Richtig erkannt.

So fühlen sich „60% der Mitarbeitenden mittleren Alters durch ihre Ausbildung nicht oder nur in geringem Maße auf ihren Berufsalltag vorbereitet.“

Das eine ist also die fehlende Motivation, die nicht schönzureden ist. Da allerdings für die PE keinerlei Budget zur Verfügung steht, sind die Ziele, die es unter diesen schwierigen Umständen zu erreichen gilt, genauer einzugrenzen.

Hendrix gibt sie mit „Identifikation erzeugen“ an. Damit dieses nicht zu einer reinen Worthülse verkommt, machen Unterziele klarer, in welche Richtung und wie das gehen soll:

  • Zufriedenheit/Individuelle Bedürfnisse fördern
  • Work-life-balance garantieren
  • Informationsbedarf decken, Transparenz herstellen

In den Vortragsfolien lassen sich die einzelnen Instrumente hierzu nachlesen. Das darin aufgeführte „On-boarding optimieren“ erläuterte Hendrix mit den Stichworten „Das Anfangen“, und zwar mit HIlfe eines Starterpakets mit Informationen, Links und Checklisten.

Das andere ist die „Fort- und Weiterbildung“. Auch hier ist ein Ziel benannt: „Qualifikation der MA erhalten und entwickeln“, dessen erste zwei Unterziele normal-üblich sein dürften: „Fachwissen aktuell halten“ und Schlüsselqualifikationen ausbauen“.

Die letzten zwei Unterziele hingegen verdienen es, ausdrücklich genannt zu werden. Denn „Offenheit für Veränderungen wecken“ stellt meines Erachtens auf Mitarbeiterseite einen echten Knackpunkt dar, während „Flexibilität unterstützen“ der Knackpunkt des Arbeitgebers sein dürfte.

Man durfte gespannt sein auf die Instrumente. Doch wer hier Wundermittel erwartete, hatte den Vortragstitel nicht mehr auf dem Schirm. Am ehesten ragte das „neue Schulungskonzept“ heraus, das mehr Selbstlernen und weniger Frontales versprach. Dazu benötigt ein Arbeitgeber Vertrauen, das ist nicht selbstverständlich.

Löblich natürlich die „Inhouse-Kurse/Coaching“, stellen diese seit Jahren ein immer probateres Mittel für eine individuell ausgerichtete und gezielt wirkende PE-Entwicklung dar. So zumindest der Eindruck der Blogautorin, der sich darauf begründet, dass sie über die letzten 5-8 Jahre als Trainerin ungleich häufiger hierfür angefordert wurde als zu öffentlich ausgeschriebenen Fortbildungen bspw. der Fachstellen oder Verbände mit inhomogenen Teilnehmenden aus vielen Bibliotheken.

Individuelles Coaching korreliert mit der anfänglichen Aussage zur „Veränderung der Arbeitswelt“, der eine „höhere individuellere Verantwortung“ einzelner bescheinigt wird. Individualität verträgt sich nicht mit Fortbildungen „von der Stange“ oder „für die Massen“. Was dem Sinn der Bibliothekartage entgegenzustehen scheint. Tut es aber nicht. Denn deren Ziel ist ein anderes, nämlich Impulse und Anstöße sowie das „State of the Art“ zu beschreiben.

Mit diesem Vortrag erreicht. Oder wie Hendrix meinte: „Lassen Sie’s krachen!“ Womit sie auch meint, dass PE und Fortbildung echte Kernaufaben sind und um die guten Rahmenbedingungen gekämpft werden muss, auch, wenn mit wenigen Bordmittel viel erreicht werden kann.


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung

Many a mickle makes a muckle – Personalentwicklung an einer Universitätsbibliothek
Imma Hendrix, Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin
Eine Google-Recherche verdeutlicht eindringlich, dass über Personalentwicklung in Bibliotheken zwar einiges an Theorie verfasst wurde, aber offenbar nur wenige praktische Erfahrungen wert erscheinen, veröffentlicht zu werden. An der UB der HU Berlin existiert bis heute kein verschriftlichtes PE-Konzept im engeren Sinne, doch wurden Schritt für Schritt und vielfach mit „Bordmitteln“ zahlreiche Maßnahmen ergriffen, die die Beschäftigten bei der erfolgreichen Wahrnehmung ihrer Aufgaben unterstützen.
Der Vortrag verfolgt das Ziel, den Blick für Personalentwicklung zu öffnen, und erläutert die eingesetzten Instrumente mit ihren Möglichkeiten und Grenzen. Die Instrumente betreffen u.a. die Bereiche Unternehmenskommunikation, Fortbildung, Flexibilisierung der Arbeitszeit und betriebliche Gesundheitsförderung.
Der Vortrag zeigt darüber hinaus auf, wie die Aktivitäten der UB in das PE-Konzept der Universität, das aktuell in den Gremien diskutiert wird, eingebettet werden.

#bibtag18 – Vortrag „Robotics in der Stadtbibliothek Köln“

14. Juni 2018 § Ein Kommentar

Vortragende Bettina ScheurerDie Motivation der Stadtbibliothek Köln ist schnell geklärt: „Wir sind kein außerschulischer Lernort. Wir sind Spaß!“, so Bettina Scheurer. Programm-Posts wie „Keiner mag Lehrer“ oder „Hau mal was rein“ sind provokant, verraten aber, dass diese Motivation öffentlichwirksam gelebt wird. Die @stbkoeln sieht sich eher als Provider für Bürger*innen, denn sie stellt Raum, Technik und Möglichkeiten zur Verfügung. Hier lässt sich Neues kennenlernen, ausprobieren und man kann sich seine eigene Meinung bilden.

Auf die Frage aus dem Publikum, welche Qualifikationen denn die Mitarbeiter*innen mitbrächten, wie das Personal dafür gefunden würde, und ob Fortbildungen gemacht würden, antwortete Scheurer: „Es sind Bibliothekare“ – und für mich klang das so, als wäre damit doch alles gesagt. Ist es das nicht?! 😉 Okay, viel läuft darüber, so Scheuerer weiter, dass in speziellen Teams abteilungs- und laufbahnübergreifend gearbeitet wird, und zwar mit MAs, die Spaß am Thema haben und sich da reinknien. Sie dürfen ihre Themen weiterentwickeln und bringen sich mit eigenen Ideen ein und fordern Entwicklung ein. Zum Beispiel, wenn eine Aktualisierung eines Programms oder der Kauf eines neuen iPads nötig ist, dann wird das aufgegriffen und gemacht.

Natürlich werden auch MA-Schulungen angeboten. Zum Beispiel kann man eine „Lizenz zum Drucken“ erhalten und es finden gemeinsame, offene Programmiertreffen statt.

Vortrag RoboticAuf die Publikumsfrage, wie das System der Vorlesepatenschaften funktioniert, bzw. wie sich diese mit den MINT-Themen identifizieren, erklärt Scheurer, es gäbe keine Vorbehalte gegenüber technischen Vorgängen. Die Paten läsen schließlich auch vor, nur dass da im Anschluss Experimente fogen würden.

Und noch einmal die Frage, wie MAs geschult werden würden. Ich persönlich stelle fest, dass Schulungs- und Fortbildungswünsche in beinahe jeder der Sessions, denen ich beiwohnte, eine Frage war. Die Abneigung gegenüber neuen Themen ist längst einer großen Neugier gewichen. Geblieben hingegen sind die Fragezeichen, wie die Löcher des Noch-Nicht-Könnens gestopft werden sollen. Kostet schließlich Zeit und Geld bei dünner Personaldecke.

Apropos: Wie ist die neue Technik bezahlbar? Auch das eine stete Frage. Im Falle Kölns gibt es eine große Anzahl von Kooperationspartnern, zum Beispiel die Telekom, IBM, Fraunhofer Institut … „Es passiert sehr bald, dass man auf Sie zukommen wird“, verspricht Scheurer … ja, das sagen auch andere Bibliotheken häufig, wenn sie einmal mit ihren Zukunftsprojekten in die Schlagzeilen geraten sind.

Scheurer gibt zu, kein Fan von Zahlen zu sein, als sie die Frage nach Evaluationsergebnissen zu den Veranstaltungserfolgen beantwortete. Ob 10 oder 70 Kinder, das würde keine Rolle spielen. Im Übrigen werden Nutzer direkt angesprochen, wenn Veranstaltungen stattfänden, „und dann gehen die da auch hin.“

Meine Frage war, wann die beste Zeit für MINT-Veranstaltungen von (laut Scheurer) bis zu vier Stunden Dauer wäre. Es sei die Ferienzeit, also auch im Rahmen der Ferienprogramme und an Freitagen oder Samstagen.

Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

13.06.2018: TK 2: kommunizieren & handeln / Roboter und Gaming

Robotics in der Stadtbibliothek Köln zwischen Medienkompetenz und gesellschaftlichem Diskurs

Bettina Scheurer, Stadtbibliothek Köln

Deutschland Bibliotheken sind Orte, an denen Menschen relevante Technologien kennenlernen, Medienkompetenz erwerben und digitale Bildung erfahren – die Bibliothek ist ein Provider von Möglichkeiten. Das Upgrading der digitalen Bildung ist dabei eine Konstante im Leistungsportfolio von öffentlichen Bibliotheken.
Dementsprechend ist die Digitalisierung eines der fünf Handlungsfelder im Strategiekonzept der Stadtbibliothek Köln. Dabei bilden Robotics und Coding aktuell Schwerpunkte. Die Implementierung von digitalen Technologien erfolgt aber grundsätzlich eingebettet in einen Diskurs. Es geht nicht darum, neue Technologien an sich vorzustellen, sondern sie immer auf ihre gesellschaftliche Relevanz zu hinterfragen. Darum thematisieren Veranstaltungen, Diskussionen oder Workshops die soziale, politische oder kulturelle Wirkung dieser Innovationen.
Coding-Angebote werden bereits für Klein- und Grundschulkinder gemacht und sind ein fester Bestandteil der MINT-Angebote und des Bestandes im Rahmen der Bibliothek der Dinge. Speziell bei Kindern und Jugendlichen werden Vorbehalte gegenüber Technik abgebaut. Ein Beispiel: Die Stadtbibliothek bietet mit ihrem „Open Roberta Coding Hub“ in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut eine offene und kostenfreie Programmierplattform an. Die Nutzung von Open Roberta wird in Workshops vermittelt, es ist dabei besonders an die Zielgruppe Mädchen gedacht.
Robotics – und ganz konkret der humanoide Roboter NAO in der Stadtbibliothek – bilden aktuell einen weiteren Schwerpunkt in der digitalen Bildung. Der Nao in der Stadtbibliothek Köln ist nicht der neue Mitarbeiter, der einfache Tätigkeiten übernimmt – er ist ein Beispiel dafür, wie humanoide Roboter funktionieren und welche Technologie dahintersteht. Bei Präsentationen und in offenen Programmier-Workshops entwickeln Kunden zusammen mit Bibliothekaren neue Programme für den NAO. Robotics als vieldiskutiertes gesellschaftliches Thema wird so konkret erlebbar.

Fern-Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaften HU Berlin

19. April 2017 Kommentare deaktiviert für Fern-Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaften HU Berlin

Zugangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang in Berlin sind:

• ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Art des Abschlusses, Fachrichtung und Hochschultyp sind egal)
• mindestens ein Jahr Berufserfahrung, die dem Studium förderlich ist und nach dem ersten abgeschlossenen Hochschulstudium liegt. Es muss sich nicht um Aufgaben in der Bibliotheks- oder Informationspraxis handeln.

• Studiengebühr: 1.350 Euro pro Semester.
• Bewerbungsfrist für Studienbeginn im Oktober 2017: Freitag, 30. Juni 2017

6. Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg

8. Februar 2017 Kommentare deaktiviert für 6. Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg

„Das Programm für den 6. Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg am Samstag, den 11. März 2017 ist ab sofort unter https://www-docs.b-tu.de/bibliothek/public/wirueberuns/tdb2017_programm.pdf online verfügbar:

Es erwarten Sie spannende Vorträge rund um das Thema „Offenheit und Integration – Menschen und Bibliotheken in Bewegung“. Eingerahmt werden die Vorträge am Vormittag von einem „minute madness“, in dem jedes Thema innerhalb von 90 Sekunden vorgestellt wird und am Nachmittag von Führungen durch das Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) der BTU Cottbus – Senftenberg und die Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus.

Wir – das Organisationsteam und die Referenten – freuen uns auf einen interessanten Tag mit Ihnen in Cottbus. Anmelden können Sie sich unter:
https://www.b-tu.de/bibliothek/wir-ueber-uns/zentralcampus-cottbus/veranstaltungen/anmeldeformular“

Schulbibliothekstage Berlin und Hessen

21. Februar 2014 Kommentare deaktiviert für Schulbibliothekstage Berlin und Hessen

Der 5. Berlin-Brandenburger Schulbibliothekstag findet am 24.05.2014 in Berlin-Grünau statt. Und weit seiner Zeit voraus ist die Vorankündigung zum 22. Hessischen Bibliothekstag im Frühjahr 2015. Für beide detaillierte Infos auf Basedow1764’s Weblog.

Wo bin ich?

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