INKAR – Regionalstatistische Informationen als Online-Atlas mit neuen Funktionen

28. August 2019 Kommentare deaktiviert für INKAR – Regionalstatistische Informationen als Online-Atlas mit neuen Funktionen

INKAR bietet aktuelle regional­statistische Informationen zu nahezu allen gesell­schaftlich wichtigen Themen wie Arbeits­markt, Bildung, Sozial­leistungen, Demografie, Einkommen, Wirtschaft, Wohnen, öffentliche Finanzen, Verkehr und Umwelt. Mit der inter­aktiven Anwendung lassen sich in wenigen Schritten informative thematische Karten und tabellarische Übersichten für alle Gemeinden, Kreise und Regionen in Deutschland und Europa erstellen. Die meisten der zugrundeliegenden Statistiken reichen bis zum Jahr 1995 zurück.

Dieser Online-Atlas – ich machte im Dez. 2016 bereits einmal auf ihn aufmerksam – lässt sich für Kommunen und sicherlich auch für Bibliotheken als Planungs- und Entscheidungshilfe heranziehen. Potenzial­analysen, wie sie z. B. in Leitbildprozessen erstellt werden, sind ebenfalls denkbar. „Die Daten und Karten lassen sich bequem exportieren und beliebig  weiternutzen.“

Zum Start der Abfrage auf die Grafik klicken. Ad-Blocker vorab deaktivieren. Nach wie vor ist die Anwendung aber nicht intuitiv genug. Auch das Ergebnis ist zu interpretieren. So beschied meine Abfrage nach Arbeitslosigkeit in der Arbeitsmarktregion Bamberg für 2017 die Ziffer „25“. Sollte das Prozent heißen, dann kann etwas nicht stimmen. Also, einfach selbst mal ausprobieren, mit ein wenig mehr Geduld vielleicht als wie ich sie gerade habe, bzw. nicht habe.

Was wissen wir über die Lebensbedingungen im ländlichen Raum?

13. Dezember 2016 Kommentare deaktiviert für Was wissen wir über die Lebensbedingungen im ländlichen Raum?

Mit dem Landatlas auf dem Infoportal Zukunft.Land ist eine – ich sag mal – Bildungslücke  geschlossen. Für allfällige Umfeldanalysen im Leitbild- und Bibliotheksentwicklungskonzept ist der vom Thünen-Institut für Ländliche Räume entwickelte „Strukturenpfadfinder“ ein interessantes Auskunftsmittel über:

  • Raumstruktur
  • Bevölkerung
  • Soziales
  • Wohnen
  • Versorgung
  • Erreichbarkeit
  • Wirtschaft und Arbeit
  • Öffentliche Finanzen
  • Landnutzung

Allerdings finde ich es etwas irritierend, wenn ich auf „Raumstruktur“ klicke und auf der nächsten Ebene als Überschrift „Ländlichkeit“ erhalte. Habe ich mich grad vertan? Auch erwartete ich unter „Erreichbarkeit“ Aussagen zum Öffentlichen Nahverkehr und sonstiger Verkehrsanbindung, nicht jedoch die Erreichbarkeit von Hausärzten.

Eine weitere Empfehlung: Zumindest die Großstädte sollten für eine erste grobe Einordnung des Fleckenteppichs angegeben werden, um ein allzu nerviges Herumgeklicke zu vermeiden.

Der Landatlas nutzt neben Daten der amtlichen Statistik insbesondere Indikatoren der Laufenden Raumbeobachtung und des Informationssystems INKAR des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Darüber hinaus werden eigens errechnete Erreichbarkeitsindikatoren für unterschiedliche Bereiche der Grundversorgung abgebildet. Diese Daten werden für ausgewählte Themenbereiche und Indikatoren so kleinräumig wie möglich aufbereitet, um differenzierte Perspektiven auf das Leben und Arbeiten in ländlichen Räumen in Deutschland zu ermöglichen. Der Landatlas wird regelmäßig aktualisiert.

Neue Open-Access-Datenbank D-Place für interkulturelle Analysen

20. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Neue Open-Access-Datenbank D-Place für interkulturelle Analysen

D-PLACE, die neue OA-Datenbank, verspricht Wissenschaftlern, aber auch „interessierten Laien“ die  Möglichkeit, die eigene Kultur mit denen anderer Gesellschaften zu vergleichen.

Mit D-PLACE können sich Interessierte beispielsweise anzeigen lassen, welche der 1400 Gesellschaften bestimmte kulturelle Praktiken wie Monogamie oder Polygamie teilen oder unter ähnlichen Umweltbedingungen (durchschnittliche Jahrestemperatur, Regenmenge etc.) leben. Ebenso kann die Zuordnung der Sprachen zu den Sprachfamilien der Welt (z. B. austronesisch, indo-germanisch) oder die Kulturen, die in bestimmten Regionen der Welt verortet sind, mit D-Place abgerufen werden. Die Suchergebnisse kann man sich auf einer Karte, als Tabelle oder als Sprachbaum anzeigen lassen und die Daten können zur weiteren Analyse heruntergeladen werden. [via idw-online]

Also, ich habe es ausprobiert. Zunächst erscheint es einfach. Ein paar Klicks, und schon ist der Ländervergleich gestartet. Doch ich verlor ein wenig das Interesse, denn Deutschland so einfach vereinnahmt unter Middeleurope (nicht wirklich) zu finden, halte ich für, nun ja, ein wenig grob sortiert. Okay, dann aber begriff ich, dass dieses Mitteleuropa ethnographisch eingeteilt ist Walloons, Czechs, Dutchs und Magyars. Hm, darüber muss ich noch nachdenken.

Mit ein bisschen weiteres Rumgeklicke ahne ich schon, dass diese Datenbank ein kleines Kunstwerk darstellt. Schauen Sie einfach selbst mal rein. Ich könnte es mir durchaus auch als Auskunftsmöglichkeit für Bibliotheken vorstellen. Auf alle Fälle als eine optische Bereicherung zu Fortbildungen oder sonstigen Veranstaltungen zum Thema Interkulturalität.

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