Neuer bibliothekarischer Podcast „WiBitte – Wissenschaftliche Bibliotheken einfach erklärt“

1. September 2021 Kommentare deaktiviert für Neuer bibliothekarischer Podcast „WiBitte – Wissenschaftliche Bibliotheken einfach erklärt“

Das WiBitte-Projektteam, bestehend aus Studierenden des Fachbereichs für Archiv- und Bibliothekswesen an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, stellt ein neues Informationsformat für Bibliotheken vor. „Der Podcast “WiBitte – Wissenschaftliche Bibliotheken einfach erklärt” richtet sich an Bibliotheksneulinge, die sich noch nicht in und mit Wissenschaftlichen Bibliotheken auskennen. Er soll insbesondere Studienanfänger:innen und potentielle Studierende (z.B. Oberstufenschüler:innen) ansprechen, aber auch alle anderen Nutzer:innen.

Inhaltlich werden in den ersten Folgen solche Themen behandelt und Informationen darüber gegeben, was es zu beachten gilt, wenn man zum ersten Mal in einer Wissenschaftlichen Bibliothek ist, wie eine Aus- oder Fernleihe funktioniert oder wenn ein Medium nicht verfügbar ist“, so war zu lesen via inetbib-Meldung. Und weiter:

„Der Podcast ist bewusst nicht für eine bestimmte Bibliothek individualisiert, so dass er einem möglichst breiten Publikum Hilfestellung geben kann. Gerade für Bibliotheken ergibt sich somit der Vorteil, dass sie den Podcast unkompliziert in ihre eigenen Angebote integrieren können, ohne ihren Nutzer:innen Fehlinformationen zu geben.“

Monatliche Folgen sind zu hören unter https://wibitte.podcaster.de oder bei Spotify (https://open.spotify.com/show/1tW0aDaSTv4WeOFqycllF9?si=L33VsmiGQh-3IbV6N6U5kg&dl_branch=1)

09.06. – Internationaler Tag der Archive – International Archives Day 2020

9. Juni 2021 Kommentare deaktiviert für 09.06. – Internationaler Tag der Archive – International Archives Day 2020

Mit Archiven verbindet uns Bibliotheken so einiges. Daher ist es nur gerechtfertigt, am „Internationalen Tag der Archive“ Glückwünsche auszusprechen und ihnen gute Erfolge zu wünschen und immer einen verlässlichen Regeletat. Doch ereiterte Mittel können alle Gedächtniseinrichtungen gut brauchen, und so wurde ich an der FH Potsdam, Archivwissenschaft, zu einem Gastvortrag zum Thema Fundraising eingeladen.

In der Vorbereitung hierfür unternahm ich Recherchen, um adäquate Beispiele für Medienrelevantes in Sachen Pressearbeit im Zusammenhang mit der Unternehmenskommunikation beim Sponsoring zu finden, aber auch zu Stiftungen oder Fördermittel. So fand ich Hinweise auf Förderungen etwa vom Land Baden-Württemberg für das Archivwesen und Kulturgut oder vom Land Nordrhein-Westfalen.

Merchandising hingegen gehört nur noch bedingt zum Fundraising und ist eher unter Kulturmarketing anzusiedeln. Dennoch dürften kleine Zusatzeinnahmen – vom Marketingeffekt her abgesehen, den jedoch auch Sponsoring erzielt – nicht schaden. So entdeckte ich im Blog der Archive im Kreis Siegen-Wittgenstein die Meldung: Werbung: Archiv-Merchandise für einen guten, archivischen Zweck, veröffentlicht am 09.03.2021 allerlei brauchbare Artikel, von der Getränkeflasche über Taschen und Tassen bis zum T-Shirt (Ursprungsquelle: Redbubble). Besonders angetan war ich von einem Kleid, die die Dienste von Archiven auflistete. Da wird so manche/r etwas verdutzt gucken und hoffentlich vor allem den Begriff „Anbietung“ gegenüber der Trägerin des Kleides nicht missverstehen.

Der Erlös daraus soll übrigens als Spende an das Archiv des Jugendhauses gehen. Von derlei Aktion können auch Bibliotheken gerne etwas lernen. Daher … schaut doch mal ums Eck zu euren guten Nachbarn, den Archiven!

Zugang zu Kulturerbe neu erfinden: Coding da Vinci, das Kultur-Hackathon im Rhein-Main-Gebiet

23. August 2018 Kommentare deaktiviert für Zugang zu Kulturerbe neu erfinden: Coding da Vinci, das Kultur-Hackathon im Rhein-Main-Gebiet


Coding da Vinci Rhein-Main – der Kultur-Hackathon kommt im Herbst 2018 ins Rhein-Main-Gebiet. Die Teilnehmerregistrierung für den Kick Off ist jetzt eröffnet.

Zur Mailingliste für Teilnehmer und Interessierte: http://eepurl.com/dDhATH

Da nicht alle das Posting via inetbib erhalten, hier der weitere Volltext der Ankündigung:

Was erwartet Sie bei Coding da Vinci Rhein-Main?
Diesen Herbst steigen wir tief ein in die Archive und Sammlungen einiger der beliebtesten Kulturinstitutionen zwischen Worms und Gießen und sogar über die Grenzen des Rhein-Main-Gebiets hinaus. Begeisterte aus Softwareentwicklung, Design, Kunst, Games Development, Hardwarehacking, Wissenschaft und Kulturinstitutionen sind eingeladen, an der regionalen Version des größten deutschen Hackathons um Kulturdaten teilzunehmen. Coding da Vinci Rhein-Main bietet die Chance innerhalb der Region und auch darüber hinaus miteinander in Kontakt zu kommen und in der Zusammenarbeit den Zugang zu Kulturerbe neu zu erfinden mit Apps, Websites, VR/AR-Umsetzungen, Installationen oder anderen überraschenden kreativen Arbeiten.

Gerade bereiten wir mit den Kuratoren und Daten-Managern der Institutionen neue Datensets für die Veröffentlichung unter einer freien Lizenz vor – auch Kulturinstitutionen sind weiterhin herzlich eingeladen mit uns in Kontakt zu treten, Daten zur Verfügung zu stellen. Ob digitalisierte Fotoserien, Illustrationen, Gemälde, Film- und Sounddateien oder Archiv-Metadaten – alle im Rahmen von Coding da Vinci Rhein-Main präsentierten Datensets stehen unter einer CC-BY-SA, CC-BY oder CC0-Lizenz oder sind bereits gemeinfrei (PDM). So können sie nach eigenen Vorstellungen frei verwendet, rekontextualisiert und remixt werden! Die vorbereiteten Datensets werden im Oktober veröffentlicht. Wer sich jetzt schon einen Eindruck verschaffen möchte, kann inhttps://codingdavinci.de/daten/ in den Daten der Vorjahre stöbern.

Wie läuft Coding da Vinci Rhein-Main ab?

27.-28. Oktober | Kick Off | Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Alte Mensa
Die Veranstaltung beginnt wie immer bei Coding da Vinci mit dem Kick Off. Hier werden die Datensets verschiedenster Kulturinstitutionen aus der Region vorgestellt, die Teilnehmer*innen entwickeln Projektideen und bilden Teams – und dann geht das Coden los.
Kurze Workshops zu verschiedenen aktuellen technischen Themen fördern Fähigkeiten fördern und sollen unterhalten.

5 Wochen Code Sprint | Projekt-Entwicklungsphase
Innerhalb von 5 Wochen verwirklichen die Teams ihr Projektideen. Bisherigehttps://codingdavinci.de/projekte/ variieren von Webseiten über Apps oder Hardware-Projekten und VR-Umgebungen bis hin zu Installationen, die Kulturdaten in neue Zusammenhänge bringen und ansprechend für ein breites Publikum aufbereiten. Ziel ist es, eine lauffähige Anwendung zu kreieren und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

1. Dezember | Preisverleihung | Landesmuseum Mainz
Und dann ist es soweit: Die fertigen Projekte werden einer ausgewählten Jury und einem begeisterten Publikum aus der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Wir feiern mit den Teilnehmer*innen und Kulturinstitutionen und die besten Projekte werden in verschiedenen Kategorien, z.B.  „Most Technical“, „Most Useful“, „Best Design“, „Funniest Hack“ oder „Publikumspreis“ prämiert.

MUTEC, Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik, auch für Bibliotheken

7. September 2016 Kommentare deaktiviert für MUTEC, Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik, auch für Bibliotheken

Ist ja doch alles irgendwie wesensverwandt, nicht wahr? Vom 10.-112.11.2016 findet die MUTEC in Leipzig statt. Ab sofort steht auch der Ticketshop online parat. „Buchen Sie Ihr Ticket im Online-Ticketshop und sparen Sie sich Wartezeiten an der Kasse und Geld!“, so der Veranstalter. Und € 3,- lassen sich außerdem sparen. Für das Geld trinken wir was zusammen, falls wir uns sehen. Was durchaus sein kann … ICH finde es jedenfalls spannend, mal in Nachbargefilden zu stöbern! Zum Beispiel:

  • Licht im Museum
  • EARs-ON! MINDs-ON! Mediale Evolution … Einsichten zu nutzungsfreundlichen Audioguide-Inhalten
  • „Expertise zeigen, Themen setzen“ – Digitales Content-Marketing
  • Innovative Technologien für ein beeindruckendes Besuchererlebnis
  • 3D Massendigitalisierung. Ein Meilenstein für die museale Nutzung
  • Auditive und visuelle Inszenierungen für kleinere und mittelgroße Ausstellungen und Museen
  • „Digitalisierung, und dann?“ – Nachhaltige und strategische Nutzung von Digitalisaten und Linked Open Data
  • „Der Trompeter von Säckingen“ – eine wegweisende Literaturausstellung für Bad Säckingen
  • Erhöhung der Reichweite des Online Angebots eines Museum durch Einsatz zeitgemäßer Technologie am Beispiel der Staatlichen Museen zu Berlin
  • Keynote-Vortrag „Das Shruggie-Prinzip“ – Eine Ermutigung zu digitaler Gelassenheit

Beinahe möchte ich das gesamte Programm hier aufführen. Klingt doch alles sehr interessant!

Ein neues Gesicht für kulturelle Daten?

8. April 2016 Kommentare deaktiviert für Ein neues Gesicht für kulturelle Daten?

Vortrag in Weimar am 11.04.2016 von Prof. Dr. Marian Dörk, FH Potsdam: „Visualisierung kultureller Daten. Experimentelle Zugänge zu digitalisierten Beständen“ im Rahmen des vom Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW) veranstalteten Workshops „Bibliotheken in der Bibliothek: Sammlungen erschließen – rekonstruieren – visualisieren“.

Ziel ist es, die Reichhaltigkeit dieser Daten einladend bereitzustellen und dabei der historischen Signifikanz der Objekte gerecht zu werden. So werden Nutzer und Entwickler von Sammlungsdatenbanken involviert, um kulturelle Überlegungen mit technischen Möglichkeiten zu verknüpfen.

Klingt spannend. Nach Dienstschluss mal hingehen, ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei!

#bibtag14 – Zukunftswerkstatt für die Zukunft sichern

20. Juni 2014 Kommentare deaktiviert für #bibtag14 – Zukunftswerkstatt für die Zukunft sichern

Zukunftswerkstatt e. V. zum bibtag14 Einen Bibliothekartag ohne Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e. V.  – das geht gar nicht! Wie immer bin ich beeindruckt von der organisatorischen Leistung zur Leistungsschau aktueller Technologietrends, die der Verein um Julia Bergmann (1. Vorsitzende), Christoph Deeg und Dr. Rudolf Mumenthaler (stellv. Vorsitzende) uns Besuchern aus Bibliotheken, Museen, Archiven, Universitäten usw. seit 2009 offeriert.

Ohne „Wenn“ und „Aber“

Garniert und inhaltsreich unterstützt von Referent(inn)en aus dem In- und Ausland und gewuppt von ehrenamtlichen Helfern, die uns Eleven in den Gebrauch der Medien einführen. Alles ehrenamtlich. Eine grandiose Leistung, die nicht mehr wegzudenken ist, leider aber von manchen als zu selbstverständlich gesehen wird. Gemunkelt wird, dass die Zukunftswerkstatt jedes Jahr erneut vor der Frage steht, ob sie zu günstigen Konditionen dabei sein kann. Denn über allzu große Ressourcen kann sie bei all der Vielfalt sicher nicht verfügen, meine ich. Und was heißt hier aber auch „dabei sein“ – ich finde, sie ist nicht nur eben mal dabei, vielmehr ist die Zukunftswerkstatt ein wesentlicher Kernbereich des Deutschen Bibliothekartag geworden. Wir sagen ja auch nicht, der „Stand der Verbände“ ist mit dabei, sondern er IST. Und das ohne „Wenn“ und „Aber“. By the way: auch an den Verbändestand wieder ein großes „Dankeschön“ für die dort geleistete Arbeit, allen voran an die scheidende Haupt-Organisatorin Sabine Stummeyer (BiB), die nun von Kathrin Lücke ersetzt werden soll. Alles Gute euch beiden für die jeweils neuen Ziele!

Klugscheißer?!

3D-DoodlerZurück zur Zukunftswerkstatt. Ich hatte bei meinem Besuch dort oben in der toll hergerichteten Galerie einen klugscheißerischen Verbesserungsvorschlag. Und wurde – völlig zu Recht! – darauf hingewiesen, dass die ehrenamtlichen Kräfte oft selbst sehr kurzfristig in die Nutzung der Geräte wie Makerspace (wow!), MultiTouch-Table (cool!), Google Glass (erhellend!) oder Augmented Reality-Anwendungen (lustig!) eingewiesen werden. Ist ja klar, die Geräte müssen ja erst aufgebaut werden und die Helfer/innen erst mal anreisen. Sorry, ich hätte es wahrlich besser wissen müssen, wie konnte ich nur. Daher habe ich mir jetzt im Nachhinein eure Facebook-Seite genauer angesehen und ziehe meinen virtuellen Hut vor euch!

Hoffentlich sehen wir uns in Nürnberg 2015 wieder, und hoffentlich müsst ihr eure Energie nicht in das VERhandeln Für, sondern in das BEhandeln VON Themen- und Technikentwicklungen stecken! Damit wir Bibliothekswesen auf alles, was da auf uns zukommen möge, immer rechtzeitig gewappnet sind und klug Vorsorge treffen. Durch und mit euch und euren visionären Gaben, technischen Knowhows und organisatorischen Talenten! DANKE!

Fortbildung für den Notfall

31. März 2014 Kommentare deaktiviert für Fortbildung für den Notfall

Klingt kurios, ist es aber beileibe nicht: Denn was haben Köln, Weimar und Prag gemeinsam? Archiv, Forschungs- und Fachbibliothek eint im Schrecken ein erheblicher Schaden durch Katastrophen wie Einsturz, Brand und Flut. Ob eine präventive Fortbildung damals geholfen, zumindest Erleichterung gebracht hätte? Wer auf Nummer Sicher gehen möchte: Am 10. April 2014 bietet die Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken in Brauweiler den Workshop „Notfallvorsorge für (Museums-)Bibliotheken“ (PDF) an.

Weitere Links:

Sicherheit und Katastrophenschutz für Museen, Archive und Bibliotheken – Broschüre

B. I. T.-Katastrophenplanung für Informationseinrichtungen (Elisabeth Reicher, 2009)

 

Wo bin ich?

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