Umfrage zur Homeoffice-Situation bei Behörden und Kommunen

3. Februar 2021 Kommentare deaktiviert für Umfrage zur Homeoffice-Situation bei Behörden und Kommunen

Weniger als jede/r zweite Mitarbeiter/in einer Behörde (befragt wruden 16 Bundesbehörden und 14 große Städten) können bzw. dürfen im Homeoffice arbeiten, so auf heise.de zu erfahren. Es fehtl an IT-Ausstattung und an Daten, die eben nicht nur auf Papier vorliegen.

Wie es in Bibliotheken (nicht) funktioniert, kann man sich vorstellen. Das Gros der Arbeiten lässt sich nun mal nicht im heimischen Wohnzimmer verrichten.

Im Fort- und Weiterbildungsbereich hingegen wäre die Lage weitaus entspannter, denn fast alle Anbieter/innen weichen auf Video-Chats aus. Allerdings ist der Zuspruch verhalten, man möchte weiterhin lieber eine Präsenzveranstaltung, so meine persönliche Erfahrung. Für Studierende allerdings dürfte sich das Studieren in den eigenen vier Wänden bzw. im Noch-Kinderzimmer des Elternhauses als günstig erweisen. Man spart sich die Wohnung und Reisekosten und darf im besten Falle umsonst am Esstisch mitfuttern.

Übrigens: In den Bundesministerien liegt die Homeoffice-Rate bei sagenhaften 80 bis 85 Prozent! Wäre schön, wenn von der offenbar viel besseren Infrastruktur auch ein wenig etwas „nach unten“ bzw. in die Länder wachsen könnte!

20.01. – Tag der Kaffeepause – National Coffee Break Day in den USA

20. Januar 2021 Kommentare deaktiviert für 20.01. – Tag der Kaffeepause – National Coffee Break Day in den USA

In C-Zeiten leider etwas trostlos: Die Kaffeepause. Ist sie doch Dreh- und Angelpunkt für kollegiales Miteinander, informellen Austausch und ein willkommener Reseat vor allem nach ergebnisschwachen Morgenstunden, wahlweise auch suppenkomatösen Mittagsstunden.

Sie fehlt uns mehr, als wir jemals geahnt hätten, stimmt’s?!

Präsenz- und Homeoffice-Kultur im Öffentlichen Dienst

19. August 2020 Kommentare deaktiviert für Präsenz- und Homeoffice-Kultur im Öffentlichen Dienst

Im öffentlichen Dienst sowie im Bereich IT und technische Dienstleistungen war Homeoffice bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie für etwa jeden zweiten Beschäftigten die Ausnahme, und wurde von Vorgesetzten häufig skeptisch bis ablehnend gesehen. [via idw-online]

Ja, ne, kennen Sie?! Und jetzt?! Ja, ja, hat sich dann doch als möglich erwiesen. Manchmal muss der Druck nur hoch genug sein, und alle Ausreden entpuppen sich als das, was sie sind – Ausreden eben.

Bei den Befragten einer Studie mit nachfolgender Publikation zeigte es sich, dass ein grundlegender Grund zur fehlenden Bereitschaft, Homeoffice zuzulassen, wie so oft die fehlende Fortbildung hierzu ist.

80 % der Befragten gaben an, die Führungskräfte seien nicht darin geschult, die Beschäftigten im Homeoffice zu unterstützen.

Und wie so oft wird das MISSTRAUEN groß geschrieben. Könnte ja jemand zuhause weniger arbeiten als unter den Argusaugen sämtlicher Angestellten. Jedoch: Gruppendruck ist selten gewinnbringend, you know!

Auf der anderen Seite scheinen die Kolleginnen und Kollegen dann aber doch irgendwie zu fehlen. Zumindest wird das als Herausforderung gesehen, so das Ergebnis der Studie. Na klar, ein bisschen Druck ist dann doch auch wieder hilfreich für manche.

Bleibt als Schlusserkenntnis:

Die Präsenz- bzw. Homeoffice-Kultur in Organisationen stehe zudem in Zusammenhang mit der mentalen Gesundheit der Beschäftigten. Durch die Möglichkeit zur Arbeit im Homeoffice können zum Beispiel Pendelzeiten verringert, die Vereinbarkeit und Beruf und Familie gesteigert und so Stress reduziert werden. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen den Bedarf, sich auch in Zukunft mit dem Thema zu beschäftigen und Lösungen zu entwickeln, die den individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten entgegenkommen.

Jawohl. Das sollten wir tun. Indem wir einfach mal sehen, ob uns Corona nicht auch Chance, nicht nur Krise sein wird.

Neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregeln des BMAS

13. August 2020 Kommentare deaktiviert für Neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregeln des BMAS

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel zur Veröffentlichung freigegeben. Sie wurde gemeinsam von den Arbeitsschutzausschüssen beim Bundesarbeitsministerium unter Koordination der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erstellt. Die Regel stellt Maßnahmen für alle Bereiche des Wirtschaftslebens vor, mit denen das Infektionsrisiko für Beschäftigte gesenkt und auf niedrigem Niveau gehalten werden kann. Dabei bleiben Abstand, Hygiene und Masken die wichtigsten Instrumente. [via idw-online]

Nun, ich schätze, dass diese Regeln nicht nur für den Wirtschaftsbereich, sondern durchaus auch für den öffentlichen Dienst bzw. für Bibliotheksmitarbeitende ihre Wirkung erzielen sollten.

Meine persönliche wie auch berufliche Erfahrung ist derzeit, dass sich quer durch alle Altersstrukturen kaum jemand streng bis eher gar nicht oder nicht für sehr lange an die Regeln hält. Doch sowie ich eine Maske aufziehe und um Abstand bitte, wird die Bitte „toleriert“ und ihr – mit wechselweise betretenen bis erschrocken Augenaufreißem bzw. -niederschlagen – rasch entsprochen. Ja, es ist mühsam, doch wir werden es lernen MÜSSEN!

Aufruf zur Tarifkonzeptkampagne für Medienpädagog*innen

3. Dezember 2019 Kommentare deaktiviert für Aufruf zur Tarifkonzeptkampagne für Medienpädagog*innen

Im Medienpädagogik Praxisblog ein Text zur angemessenen Bezahlung – und darüber hinaus der Tätigkeiten von Medienpädagoginnen/-pädagogen, die in unterschiedlichen Rahmen ihre Tätigkeit durchführen.

Positive Arbeitsbedingung „Weiterbildung“ als Personalanwerbefaktor

27. Februar 2017 Kommentare deaktiviert für Positive Arbeitsbedingung „Weiterbildung“ als Personalanwerbefaktor

Ein Arbeitsmarktexperte hat’s bescheinigt: Die Position des Arbeitgebers „Bibliothek“ im Buhlen um Personal kann verbessert werden, können diese auf die Möglichkeit von Weiterbildung verweisen. Ja, endlich sagt das mal wer, und zwar Lutz Bellmann, im BuB, H. 02-03, 2017 im Interview „Positive Arbeitsbedingungen besser herausstellen“ (S. 108-110).

Auf die Frage: Was können Berufsverbände beziehungsweise Interessensvertretungen zur Bewältigung dieser Herausforderung tun?“ antwortet der Professor für Volkswirtschaftslehre so:

Sie können daran mitwirken, das Ansehen der Berufe in ihrem Bereich zu erhalten und zu verbessern. Dazu gehört auch die Mitwirkung bei der Organisation von Weiterbildungsmaßnahmen, da dies für die Angehörigen einzelner Berusgruppen sehr wichtig ist, um ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Außer einem „Dankeschön“ nach Erlangen-Nürnberg!

 

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort Arbeitsbedingungen auf Fortbildung in Bibliotheken.

%d Bloggern gefällt das: