Datenschutz geht zur Schule

31. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für Datenschutz geht zur Schule

Datenschutz geht zur Schule Sensibler Umgang mit persönlichen Daten. Arbeitsblätter, so lautet der Titel einer Online-Publikation mit 292 Seiten. Das Medienpädagogik-(Open-)Praxisblog gibt kritische Hinweise und den Link.

Herstellung eines Buchtrailers zu einem Jugendbuch

26. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für Herstellung eines Buchtrailers zu einem Jugendbuch

„Die Herstellung eines Buchtrailers verbindet das Lesen eines Jugendbuches lustvoll mit den kreativen Möglichkeiten digitaler Medien.“

Eine Anleitung auf dem Medienpädagogik (Open-)Praxisblog.

Mobile Medien in der Familie

13. September 2016 Kommentare deaktiviert für Mobile Medien in der Familie

Auf eine Studie zur Nutzung mobiler Medien in der Familie weist das Medienpädagogik Praxisblog hin.

Stadt-Land-Flucht-Studie bei Jugendlichen – ohne Bibliotheken!

3. Mai 2016 § Ein Kommentar

„Damit strukturschwache Regionen langfristig für junge Menschen attraktiv bleiben und werden, bedarf es einer langfristigen abgestimmten Unterstützung von Kommunen, Land und Bund – so ein zentrales Ergebnis der Studie, die von der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer gefördert und finanziert wurde.“ [Pressebericht]

Und sie erraten es sicherlich: Mich stört zum wiederholten Male, dass die allermeisten „Abstimmungen“ erfolgen, ohne dass Bibliotheken auch nur einmal erwähnt währen. Keinerlei Relevanz erhielten sie jedenfalls im Studienbericht „Jugend im Blick – Regionale Bewältigung demografischer Entwicklungen“ des Deutschen Jugendinstituts e. V., der sicherlich eine ernsthafte Unterlage dafür dargestellt hatte. Derzufolge übrigens schätzen Jugendliche das Leben auf dem Lande – Bus nach 17 Uhr, WLAN, Lehrstellen, wohnortnahe Gymnasien, Jobs und Freizeitangebote jenseits von Schützenvereinen, freiwilliger Feuerwehr und Fußball-Clubs vorausgesetzt.

Mit „Makerspaces“ sind Bibliotheken wohl etwas zu spät dran oder haben es nicht genügend kommuniziert. Sonst hätten sie spätestens eine Rolle spielen müssen bei der Ausgangslage und Fragestellung der Studie:

Jugendclubs schließen und Kommunen können sich ihre Schwimmbäder nicht mehr leisten. Vereine ringen um den jungen Nachwuchs und kommerzielle Angebote wie Diskotheken, Kinos oder Läden sind bestenfalls in den Kreisstädten angesiedelt; doch auch dort richten sich die Angebote vermehrt an den Bedürfnissen der älteren Generationen aus. Im Jugendalter stellen allerdings gerade solche Orte und Gelegenheitsstrukturen, an denen sich junge Menschen mit Gleichaltrigen treffen können, wichtige Lern-, Erfahrungs- und Experimentierräume bereit. (S. 6)

3 Basics für Makerspace an Bibliotheken

22. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für 3 Basics für Makerspace an Bibliotheken

Dem gestrigen Beitrag schicke ich gleich noch etwas hinterher. Und zwar inspiriert von Laura Flemings Blogbeitrag, der wiederum eine Extrahierung aus ihrem Buch: Worlds of Making: Best Practices for Establishing a Makerspace for Your School“ ist. Wie gesagt, der Beitrag ist keine Übersetzung, sondern lehnt sich lediglich an.

Makerspace-Basic 1: Lernende verstehen

Beginnen Sie mit den Lernenden.

  • Finden Sie heraus, was sie normalerweise tun (in der Schule, in der Freizeit)
  • … und was sie tun wollen.
  • Stellen Sie ihnen Fragen, entweder offene oder in Form eines Ankreuzbogens.
  • Sehen Sie sich die (Computer-)Spiele der Schüler/innen an und greifen Sie Teile davon heraus, die „magisch“ wirken. Würde es Spaß machen, sie nachzubasteln oder nachzuentwickeln?

Makerspace-Basic 2: Themen entwickeln

Themen lassen sich aus und über die Schullehrpläne hinaus entwickeln. Dabei hilft es, sich selbst up-to-date zu halten, also nach Zukunftsthemen Ausschau zu halten, beispielsweise durch Zukunftsszenarien. Ziehen sie den jährlichen Horizon-Report heran. Oder ganz einfach: recherchieren Sie im WWW mit dem Suchbegriff „Zukunft“ und landen beispielsweise in der „Welt“ („Die Zukunft der Menschheit wird fantastisch“). Es sei dahingestellt, ob wir das alles auch wirklich haben wollen, was darin heraufbeschworen wird. Sagen wir mal so: in Ihrem Makerspace wird sicherlich nicht gleich ein genmanipuliertes, immerwährend nachwachsendes Schweinehühnerschnitzel entstehen.

Trendthemen der nächsten Jahre:

  • Robotik
  • Maschinenbau
  • 3D-Druck und Design
  • Verschlüsselungstechnik
  • Molekularküche
  • Elektrik / Elektronik
  • Energietechnik
  • Magnettechnik
  • Nanoatechnik
  • Biologie

Makerspace-Basic 3: Materialien bereit stellen

  • Für die Themengruppe(n), für die Sie sich entschieden haben, besorgen Sie nun gezielt die Materialien.
  • Sind Sie im Social Network unterwegs, könnten Sie einen Aufruf starten und nach Material fragen.
  • Binden Sie Hobbybastler mit ein, sie kennen oft recht pfiffige Alternativen.
  • Sehen Sie sich auf Trödelmärkten um.
  • Fragen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis nach.
  • Setzen Sie Leute darauf an, bestimmte Dinge für Sie zu finden, indem Sie deren Jagdinstinkt entfachen und an ihren Ehrgeiz appelieren.

Ihr Makerspace dürfte alsbald eine gut gestaltete, einzigartige Lernumgebung darstellen, der zum Basteln ermutigt, in dem gespielt werden kann und der eine offenes Forschen und Experimentieren für alle in einem Miteinander ermöglicht. Das hat besonders in Zeiten der Integration von Menschen ein enormes gesellschaftlich relevantes Potential.

 

Medienpädagogik: Jugend, Information, Multi-Media-Studie 2014

4. Dezember 2014 Kommentare deaktiviert für Medienpädagogik: Jugend, Information, Multi-Media-Studie 2014

„Auf Treu und Glauben“ – Jugendliche zwischen zwölf und 19 werden jährlich befragt, wie glaubwürdig und vertrauenswürdig sie die verschiedenen Mediengattungen (Internet, Fernsehen, Radio, Zeitungen …) halten. Die JIM-Studie 2014 ergab seltsamerweise, dass zwar 40% Jugendliche den Tageszeitungen am meisten vertrauen, jedoch 94% das Internet am stärksten regelmäßig nutzen. Dem sie – jetzt wird’s kurios – jedoch am geringsten Vertrauen und Glaubwürdigkeit schenken. Und wenn, dann vertrauen 16% am ehesten Spiegel-Online, dicht gefolgt von Wikipedia mit 15%. Und um die Augenbrauen noch mehr hochzuziehen: den überregionalen Online-Zeitungen vertrauen nur 8%, mithin der niedrigste Glaubenswert, die eine Internet-Informationsquelle erhielt.

Offenbar siegt die Technikverliebtheit über die Vernunft. Oder welche Begründung fällt Ihnen noch dazu ein? Und – weitaus wichtiger – wie gehen Bibliotheken in Sachen Informations- und Medienkompetenz mit diesen Ergebnissen künftig um?

E-Tutorial für Schülerinnen und Schüler der 11./12./13. Klassen!

23. September 2014 Kommentare deaktiviert für E-Tutorial für Schülerinnen und Schüler der 11./12./13. Klassen!

Ein Klientel oder vielmehr eine Zielgruppe, deren Bedürfnisse Öffentliche und Wissenschaftliche Bibliotheken gleichermaßen beschäftigt, sind Schüler/innen mit Projektarbeiten. Die HDM Stuttgart hat in Kooperation mit Bibliotheken des Netzwerks Informationskompetenz Berlin/Brandenburg (NIK-BB) ein E-Tutorial erstellt, das nicht nur an Ort und Stelle genutzt werden kann (man kann darauf verlinken), man könnte den Inhalt auch übernehmen und im eigenen Rahmen anbieten, solange man nichts verändert und die Nutzung nicht kommerziell ist (CC BY-NC-ND 4.0). Die Stationen des Tutorials lauten:

  1. Wie finde ich ein Thema?
  2. Welche Medien brauche ich?
  3. Wo suche ich?
  4. Wie suche ich?
  5. Was habe ich gefunden? und
  6. Wie schreibe ich eine Hausarbeit?

Ergebnis der Umfrage zum Fortbildungsbedarf in der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit

1. August 2014 Kommentare deaktiviert für Ergebnis der Umfrage zum Fortbildungsbedarf in der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit

Eine erfolgreiche Umfrage, denn mehr als 800 Kolleginnen und Kollegen haben geantwortet! Die Ergebnisse können bei jugendbibliothek21 heruntergeladen werden. Gleichzeitig wird eingeladen, das Thema Medienpädagogik näher zu diskutieren anhand der Fragen

Worin besteht die medienpädagogische Aufgabe / der medienpädagogische Auftrag der öffentlichen Bibliotheken?
Welche Kompetenzen / welche Hilfen benötigen wir, um diese Aufgabe zu erfüllen?

in einem Etherpad.

10 Education Apps fürs iPad

30. Juli 2014 Kommentare deaktiviert für 10 Education Apps fürs iPad

… wobei mit Education eher die Bildung bzw. der Unterricht von Kindern gemeint ist. Anyway … auch diese zu kennen dürfte für uns Bibliotheks“wesen“ nicht uninteressant sein.

1. Evernote

2. Kindle

3. Video Science

4. MyScript Calculator

5. Google Translate

6. Udemy

7. Google Earth

8. Duolingo

9. Raz-Kids

10. Fit Brains Trainer

Umfrage zum Fortbildungsbedarf „Kinder- und Jugendbibliotheken“

21. Juli 2014 Kommentare deaktiviert für Umfrage zum Fortbildungsbedarf „Kinder- und Jugendbibliotheken“

Die DBV*-Kommission „Kinder- und Jugendbibliotheken“ startet eine fünfminütige Umfrage zum Fortbildungsbedarf, um Trägern von Fortbildungen (Fachstellen, Akademien etc.) das Entwickeln zielgenauer, modulare Angebote zu ermöglichen. Der Hintergrund ist die Erarbeitung eines zeitgemäßen Leitbildes für Kinder- und Jugendbibliotheken. Die Umfrage endet am 25. Juli.

* Deutscher Bibliotheksverband

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