Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der HTWK Leipzig

9. Januar 2020 Kommentare deaktiviert für Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der HTWK Leipzig

Bewerbungsfrist endet am 15.01.2020 (Ausschlussfrist!). Zielgruppe: Absolvent(inn)en eines grundständigen bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Erststudiums (Diplom oder B.A.) bzw. verwandter Studiengänge. Relevante Themenfelder im Pflichtteil des Curriculums sind u. a. Organisation und Personalführung, Informations-, Medien- und Urheberrecht, Ressourcenmanagement, aber auch Bibliotheksbau und -einrichtung sowie Digitalisierung und Langzeitarchivierung.

Neben der freien Kombination aus den Wahlpflichtmodulen (freies Profil) können sich die Masterstudierenden auch für eine der drei angebotenen Profillinien entscheiden und ihr Wahlpflichtstudium nutzen, um sich in den Bereichen Musikbibliotheken, Historische Bestände oder Bibliothekspädagogik gezielt spezialisierte Fachkenntnisse und Arbeitserfahrungen anzueignen oder bereits vorhandene Erfahrungen zu vertiefen.

Zum Bewerbungsverfahren und zur Online-Bewerbung:
https://www.htwk-leipzig.de/fileadmin/portal/htwk/studieren/download/Bewerberinfo_Master_SoSe2020.pdf

Informationen zum Studiengang und seinen Inhalten unter:
https://www.htwk-leipzig.de/studieren/studiengaenge/masterstudiengaenge/bibliotheks-und-informationswissenschaft/

Wissensspeicher: Bibliothek versus Internet

22. Oktober 2019 Kommentare deaktiviert für Wissensspeicher: Bibliothek versus Internet

Referent Michael Knoche„Die Idee der Bibliothek und ihre Zukunft“ lautete die Auftaktvorlesung von Referent Dr. Michael Knoche, Germanist, ehemaliger Bibliotheksdirektor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

Er hatte uns einiges dazu zu sagen anlässlich der Vortragsreihe¹ „Buchkultur im digitalen Zeitalter“. Was genau, darauf verweise ich ausnahmsweise auf den heutigen und weiteren Beiträgen in meinem Heimatblog. Beispielsweise, …

… dass die Internetinhalte nicht „aus der Steckdose kommt“ (oder so ähnlich),

… dass das Meiste an Literatur nicht im Internet abrufbar ist – (jedenfalls nicht, was die Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften anbelangt) –,

… Bibliotheken das private Gut der Urheber in ein öffentliches Gut, dass allen zugänglich ist, verwandelt – (sofern sie es leisten können) –,

… und dass Bibliotheken neutral, verlässlich, kostenfrei, umfassend unterrichtend anhand sorgfältig ausgewählter Literatur sind – (allerdings leider nicht mehr ganz kostenlos).

¹ Die Vorlesungsreihe Buchkultur im digitalen Zeitalter“ findet in Kooperation von VHS, der Universitätsbibliothek und der Staatsbibliothek sowie der Stadtbücherei statt. Programm (PDF).

MUTEC und denkmal 2019 – Frühbucherrabatt für Fachmesse

17. September 2019 Kommentare deaktiviert für MUTEC und denkmal 2019 – Frühbucherrabatt für Fachmesse

Bis 31.03.2020 gibt’s den Frühbucherrabatt für die MUTEC, die Internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik vom 5.-7.11.2020 in Leipzig. Klingt nach „hab ich noch reichlich Zeit bis dahin“, aber wir wissen ja, die Zeit rast … und WIR sind nicht dran schuld, wenn ihr was übersehen habt, was Bibliotheken sehr gut brauchen können: Nämlich Impulse aus artverwandten Disziplinen. Dauert ohnehin immer etwas länger, Vorgesetzte davon überzeugen zu können, dass es mal was anderes als der Bibliothekartag oder das bibcamp sein darf … oder sagen wir mal besser, das es AUCH noch etwas WEITERES sein darf, nicht wahr?! Von wegen Weitblick und so.

Das Programm ist allerdings noch nicht online, doch mir liegt der neue Flyer vor. Und tatsächlich sind als weitere Zielgruppen sogar die Bibliotheken sowie Aus- und Weiterbildung aufgeführt. Das war nicht immer so. Also dann, seien Sie eine/r von über 14.000 Besucher/innen (2018), und nutzen Sie die Messe zur Inpiration und Information im Bezug auf „spannende Technologien, innovative Produkte und kreative Ideen rund m das Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln von Kulturgut“, so die Veranstalter.

Filmsortiment.de – rabattierte Unterrichtsfilme auch für Bibliotheken!

7. Juni 2019 § Ein Kommentar

Filmsortiment.de bietet über 7.000 Lehr- und Unterrichtsfilme, Dokus und Spielfilme legal für die Bildungs- und Kulturarbeit an, und zwar sowohl für Schulen als auch für Bibliotheken, Medienzentren und Verbände.

Sortiert ist die Plattform nach Schulfächern, und dort wählt man vorab nach Kindergarten, Grundschule, Sekundarstufen I und II sowie nach Weiterbildung Lehrer und Berufliche Bildung aus. Neuererscheinungen bilden eine extra Kategorie.

Der günstigste Tarif beinhaltet Verleih- und Vorführrechte (also für die „nicht gewerblichen öffentlichen Vorführungen“ ohne Verleih an Kunden) und gilt dabei auch sowohl für Schulen als auch für Bibliotheken, Medienzentren und Verbände. Würde eine Bibliothek eine DvD ausleihen und sie dann an ihre Kunden weiterleihen, ist der Tarif allerdings schon happiger.

So kostet bespielsweise der Film „Die Welle“, gefunden in der „Fremdsprachen“-Abteilung, € 48,- für den Einsatz in der Bibliothek, und satte € 220,- mit Verleih- und Vorführrecht ausgestattet, um diesen Film beispielsweise selbst an andere Organisationen weiterzuverleihen.

 

Fernleihe auf hohem Niveau: Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

1. August 2016 Kommentare deaktiviert für Fernleihe auf hohem Niveau: Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

Diese Meldung lässt doch das Bibliotheks- und Bildungsherz gleich höher schlagen! Ein Dienst, der die in Deutschland „nicht verfügbare internationale Fachliteratur direkt an den Arbeitsplatz“ schickt (also Fernleihe auf „hohem Niveau“ betreibt) UND auf Wunsch sogar historische Quellen und Schulbücher digitalisiert!

Möglich macht dies der Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, der wiederum ein Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist und im Rahmen des Fachportals Pädagogik angeboten wird. Und weil sich hier unter unseren Lesenden sicherlich Kenner der Materie befinden, die jetzt wissen wollen, wer hieran beteiligt ist (was ja meist von der Qualität der Arbeit zeugt), dem seien sie gerne genannt:

Verantwortlich ist ein Konsortium, dem das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) – mit seiner Abteilung „Informationszentrum Bildung“ (IZB) und der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) –, die Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) angehören. Die beiden Universitätsbibliotheken realisieren die Direktausleihe.

 

Ein neues Gesicht für kulturelle Daten?

8. April 2016 Kommentare deaktiviert für Ein neues Gesicht für kulturelle Daten?

Vortrag in Weimar am 11.04.2016 von Prof. Dr. Marian Dörk, FH Potsdam: „Visualisierung kultureller Daten. Experimentelle Zugänge zu digitalisierten Beständen“ im Rahmen des vom Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW) veranstalteten Workshops „Bibliotheken in der Bibliothek: Sammlungen erschließen – rekonstruieren – visualisieren“.

Ziel ist es, die Reichhaltigkeit dieser Daten einladend bereitzustellen und dabei der historischen Signifikanz der Objekte gerecht zu werden. So werden Nutzer und Entwickler von Sammlungsdatenbanken involviert, um kulturelle Überlegungen mit technischen Möglichkeiten zu verknüpfen.

Klingt spannend. Nach Dienstschluss mal hingehen, ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei!

Präsentationen Bibliothekskongress #bibtag16

18. März 2016 § Ein Kommentar

Der BIB stellt auf dem Opus-Publikationsserver jede Menge Präsentationsmaterial des vergangenen 6. Bibliothekskongresses in Leipzig (zugleich 105. Bibliothekstag) bereit.

 

Überlebens-ABC zum Semesterstart für Macher (2): Geistesleben

6. Oktober 2015 Kommentare deaktiviert für Überlebens-ABC zum Semesterstart für Macher (2): Geistesleben

Zweiter Tipp: ABC des Geistesleben, sprich: der inneren Haltung gegenüber „Stressoren“ wie beispielsweise dem Semesterstart, im Einklang mit „Körperlichkeit“.

3x A – Anspruchshaltung klären, die fremden wie die eigenen. Nicht kirre machen lassen, sondern kurz inne halten, um die verschiedenen Ansprüche gegeneinander abzuwägen. Nicht alles hat sofort Priorität, nicht alles muss zu 100% gelingen und vor allem – nicht alles muss MÜSSEN.

Achtsamkeit gegenüber den Warnsignalen des Körpers – Durst, Hunger, Müdigkeit, Angstschweiß, Aggression, Gefühllosigkeit, Herzklopfen, Gesichtsröte, Verkrampfungen, etc. – ist mehr als angebracht. Die Erfüllung der wenigstens kleinen „Bedürfnisse“ (ja, auch dieser natürlich) nicht zu lange hinausschieben. Ein paar Minuten des Ausstiegs aus der Mühle schenken uns hinterher die Gelassenheit und Kraft, wieder mitzulaufen im Rad.

Anekdoten-Haltung einnehmen. Mal was anderes, hat man so noch nicht gehört. Ich stelle mir in nervigen Stress-/Streitsituationen die ganze Geschichte als Anekdote her, die ich später mal meinen Urgroßnichten und -neffen erzählen werde. Ich könnte auch A wie Abstand einnehmen schreiben, doch das trifft’s nicht völlig, denn das Quentchen Augenzwinkern und der Humor wären nicht mit im Boot.

3x B – Bunt-denken statt Schwarz-Weiß. Also kein „blöder Kerl – nettes Mädchen“, „Läuft ätzend – läuft super“ etc. Es gibt so viele Farben dazwischen, die sich lohnen, bewusst wahrzunehmen. Ein lindes Grün (immerhin hat der blöde Kerl „Guten Morgen“ gesagt“) zwischen der Schwärze des Augenblicks („Schon wieder die Endlosdiskussion um die Gebühren“) zeigt statt einer dunklen Höhle, in die man sich verkriechen möchte, dann womöglich das Licht-Schattenspiel eines tropischen Regenwalds dicht am Boden. Riechen Sie die Würze der Erde? Na also! Wären wir beim nächsten Stichwort …

Beherzt herangehen. Nicht mit Ingrimm oder angstvoll, sondern mit Herz und Verstand. Übermenschlichkeit erwartet doch keiner, und wenn doch – deren Problem! Die Einstellung: „Ich tue, was ich kann, und wenn es ständig zu viel ist und ich bin ausgepowert, nutze ich keinem mehr“ gibt Ihnen die innere, geistige Freiheit, für sich zu sorgen zurück. Manchmal reicht das ja auch schon, um es wieder „beherzt“ anzupacken.

Banalitäten-Inseln schaffen. „Ach guck mal, was für ein lustiger Rucksack“, „Sollte ich mal wieder Händewaschen zwischendrin?“, „Heute nehme ich mir zur Abwechslung meinen eigenen Kaffee mit – und dann genussvoll Augen zu beim Schlürfen“, „Hi, Jürgen, habe mich verwählt, aber nett, dich kurz mal gesprochen zu haben!“ … verschaffen Denkpausen, in denen man wieder A wie Abstand erhält. Mini-Ausstiege aus dem Hamsterrad sind besser als ein späterer Burnout, der garantiert länger dauert.

3x C wie Character bewahren (Mich nicht auf die selbe Stufe herabbegehen, wie sich mein Gegenüber verhält), Coach-myself (Geistige Grundhaltung des eigenen Coach einnehmen. In etwa so: „Was würde mein Coach jetzt an mir feststellen? Was würde er mich fragen? Was würde ich ihm antworten?“), Counseling (wie Coaching plus erweitertes Umfeld in den Blick nehmen)

Na dann – geistig wie körperlich vorbereitet lasst uns den Semesterstart lächelnd begrüßen und anständig bewältigen!

Überlebens-ABC zum Semesterstart für Macher (1): Körperlichkeit

5. Oktober 2015 § Ein Kommentar

„Und das Semester kommt mit Macht …“ – schrieb Kollege Jürgen Plieninger. Zeit, ihn endlich hier mal wieder abzulösen! Nicht, dass ich nicht auch die Macht des Semesters verspüren würde – der Fernstudienkurs zum Wahlmodul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“ harrt seiner Lerneinheiten. Da ist es angebracht, tief einzuatmen und sich mit Schmackes auf die kommenden Monate einzustimmen. Und das wäre auch schon der erste Tipp: Körperlichkeit – von A – C.

3x A – Atmen (bewusst, mehrmals, tief ein- und noch länger ausatmen – sagen wir mal, 5x mindestens), Achtsam umgehen mit den eigenen Kräften (auch mal Nein sagen, zumindest nicht sofort zusagen), Anspannungen durch kurze Gymnastikeinlagen lösen (Schultern kreisen, Gelenke ausschütteln, Kopf von Schulter zu Schulter legen, aufrecht hinsetzen für zwei Minuten, Lächeleinlagen, … na, Sie wissen schon)

3x B – Bewusst Pausen einlegen (alle Stunde 3-5 Minuten, alle 3 Stunden 15 Minunten, und spätestens ab 13 Uhr sollte ein genussvoll eingelegter Imbiss (keine Snacks!) eingenommen werden), Beten (ja, Sie lesen richtig. Beten ist Meditation, mentale Übung und Seelentrost – beten Sie dabei zu wem auch immer), Brav sein (also wenig bis kein Alkohol und niemals vor 18 Uhr, und danach auch nur mit bewusstem Genuss aus kleinem Glas. Außerdem kein zu häufiger und/oder aggressiver „Ihr-wisst-schon-was-ich-meine“, der ansonsten als ein akutes Stresssignal zu deuten wäre. Und gute Gedanken statt innerliches Nörgeln und schlecht über andere herziehen, zum Beispiel.)

3x CChancen nutzen (angebotene Hilfe annehmen; Zeitaufschübe erbitten oder sich selbst gewähren, Abkürzungen nehmen ohne schlechtes Gewissen, keine 100% ausfahren, wenn 80% ebenso zum Erfolg führen), Cocculus gegen Stress, Cedron gegen Taubheitsgefühle und Cimicifuga racemosa gegen Spannungskopfschmerzen oder nervöse Herzbeschwerden einzunehmen zu erwägen (das muss ich so hinschwurbeln, sonst kriege ich noch eine Abmahnung wegen unerlaubter medizinischer Ratschläge); Celebrieren von Alltagsinselbesuchen (vom einminütigen blicklosen Starren in den Himmel oder den Gebrauch eines Kopfmassagegeräts über das Lösen eines stupiden Kreuzworträtsels bis hin zum Bestücken einer Lieblingsvase mit Lieblingsblumen oder dem Lauschen von Vögeln, Bienen oder, falls alle grad in Winterruhe, dem Wind.)

Der zweite Tipp – „Geistesleben“ – erscheint morgen. Bis dahin – einfach schon mal die Tipps von heute ausprobieren und kommentieren!

Checklisten Bildungsmanagement komplett

11. August 2015 Kommentare deaktiviert für Checklisten Bildungsmanagement komplett

Elf Checklisten plus eine Zusatz-„Checkliste“ rund um das Bildungsmanagement stellt der Heimatblog der Autorin zur Verfügung. Geprägt durch die eigenen Erfahrungen als Veranstalterin und als Referentin sowie unterfüttert durch eine Diplomierung als Bildungsmanagerin an der Weiterbildungsakademie (wba) Wien sollen sie allen dienlich sein, die mit Fortbildungsveranstaltungen betraut sind.

Alle Checklisten Bildungsmanagement auf einem Blick:

Checklisten Bildungsmanagement. Check 1: Zeit und Ort

Check 2: Raum und Worstcase-Arbeit

Check 3: Auftragsvorgabe Fortbildung

Check 4: Beauftragung

Check 5: Weitere Absprachen

Check 6a: Angebotserstellung

Check 6: Ausschreibung einer Fortbildung

Check 7: Öffentlichkeitsarbeit für das Seminar

Check 8: Referentenbetreuung

Check 9: Veranstaltungsbeginn

Check 10: Der Tag X – es geht los!

Check 11: Ende der Fortbildungsveranstaltung

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