Momentaufnahme bibliothekarische Fortbildungslandschaft

4. September 2017 Kommentare deaktiviert für Momentaufnahme bibliothekarische Fortbildungslandschaft

Bewährte Hausmannskost: Der Blumenkohlauflauf meiner Schwiegermutter Elisabeth

Bewährte Hausmannskost: Der Blumenkohlauflauf meiner Schwiegermutter Elisabeth

Der Beitrag „Was blubbert in der bibliothekarischen Bildungsküche?“ in der Fachzeitschrift „Bibliotheksforum Bayern“ gibt in Auszügen Umfrageergebnisse zur Situation in der (bibliothekarischen) Aus-, Fort- und Weiterbildungslandschaft wieder und beleuchtet die gegenwärtig gebräuchlichen Formen des Angebots, pragmatisch aufgeteilt in formales wie non-formales (informelles) Lernen

Der Klassiker, so die Auswertung, zeigt auf, dass der Klassiker formaler Bildung nach wie vor der Vortrag ist. Ein weiteres Ergebnis: Veranstalter setzen auf ein gemischtes Angebot von formaler wie non-formaler Bildung, bieten also sowohl Ausbildungen als auch Fortbildungen an. Je nach Intention der Teilnehmenden lässt sich das eine wie das andere auch als Weiterbildung bezeichnen.

Zu Wort kommen einige Umfrageteilnehmenden, die gemischte Erfahrungen zum Beispiel zu E-Learning haben, also sowohl positive wie negative Statements abgaben. Die Autorin, also meinereiner, fässt die Entwicklung der Bildungsangebote im Bibliotheksbereich in drei Erkenntnispunkten zusammen, die das Fortbe- bzw. Wiedererstehen einiger Formate wie E-Learning, MOOCs, Online-Studium und Präsenzveranstaltungen betreffen und schließt mit dem Fazit, das das „bibliothekarische Bildungswesen über einen doch recht beachtlich gedecken Tisch von Fortbildungsanbietern nebst Ausweichmöglichkeiten ins benachbarte Ausland“ böte.

Dennoch bleiben Fragen und Wünsche offen, die Speisekarte darf durchaus noch mit neuen Kreationen ergänzt werden, die neben bewährter Hausmannskost für Abwechslung bei den Bildungshungrigen sorgen sollte.

Was blubbert in der bibliothekarischen Bildungsküche? / Ilona Munique. In: BFB, 2017. H. 3. S. 203-207.

Nach Erscheinen des nächsten Heftes wird das vorangegangene hier freigeschalten. Wer nicht so lange warten möchte: Hier geht’s zur Bestellung. Das Bibliotheksforum Bayern wird außerdem kostenlos an alle bayerischen kommunalen, staatlichen und Hochschulbibliotheken versandt.

 

Emotionen haben hohe Reichweite

27. Juni 2017 Kommentare deaktiviert für Emotionen haben hohe Reichweite

WOW! Um 20% werden Posts mit emotionalen und/oder moralischen Begriffen wie „Pflicht“, „Angst“ oder „Gier“ häufiger in sozialen Netzwerken geteilt als ohne derartige Begriffe. So gelesen in unserer Tageszeitung (FT).

Würde bedeuten, dass, wenn eine Fortbildungsorganisation für ihre Veranstaltung via Facebook & Co. mehr Teilnehmende generieren möchte, dies mit Lockstoffrufen wie z. B. „Wow“ (na, hat’s hier gewirkt!?), „Cool“, „Fantastisch“, „Super“ etc. einleiten müsste. Wer mehr über Social Media Marketing erfahren möchte: Facebook Reactions: Welche Emotionen sorgen für Reichweite oder Klicks? Der Beitrag erschien vor über einem Jahr, dürfte jedoch kaum veraltet sein.

Beispiele gefällig? So könnte die Praxis aussehen:

Alle Fortbildungsthemen entnommen aus dem Portal Library Training.

Strukturdatenerhebung zu Fernunterricht und -studium

15. März 2017 Kommentare deaktiviert für Strukturdatenerhebung zu Fernunterricht und -studium

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bat alle Anbieter von Fernunterricht und Fernstudium zur Teilnahme an der diesjährigen Erhebung der Statistik „Strukturdaten Distance Learning / Distance Education“. Die Befragung ist die modifizierte Fortsetzung der früheren Fernunterrichtsstatistik.

Im Mittelpunkt: Generationenwechsel in der wissenschaftlichen Weiterbildung

2. März 2017 Kommentare deaktiviert für Im Mittelpunkt: Generationenwechsel in der wissenschaftlichen Weiterbildung

Eine Fachtagung zum „Generationenwechsel – Wissenschaftliche Weiterbildung Älterer an Hochschulen“ kündigt die DGWF¹ für den 01.-03.03.2017 an der Karl-Franzens-Universität in Graz an.  Pressemitteilung via idw-online:

Zu beobachten ist, dass sich dieser Generationenwechsel vor allem auf drei Ebenen vollzieht: bei den Teilnehmenden, bei den Lehrenden und bei den Institutionen. Diese drei Themen sollen auf der Tagung in den Fokus gerückt werden.

Außerdem stellt sich die Frage, …

…, wie viel an Kontinuität und wie viel an Neugestaltung es bedarf, um dem Generationenwechsel adäquat begegnen zu können.
Die Tagung wendet sich an WissenschaftlerInnen, OrganisatorInnen und Institutionen, die sich mit der Weiterbildung älterer Menschen befassen.

Titelblatt Bachelorarbeit Annett BurkhardtAuch in meinem Heimatblog startete ich jüngst eine auf sieben Beiträge angelegte Serie zum Thema „Fortbildung Älterer“. Sie nimmt dabei die Bachelorarbeit² von Annett Burkhardt zur Reflexionsgrundlage, wofür ich ihr noch einmal herzlich danken darf!

¹Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e. V.; zugleich BAG WiWA Jahrestagung 2017

² Burkhardt, Annett: Die Bedeutung von Fortbildungen für ältere Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeiter am Beispiel der wissenschaftlichen Bibliotheen in Hamburg. Potsdam. 2015.

CfP zur DGWF-Jahrestagung 2017 „Zukunftsperspektiven der Hochschulweiterbildung“

23. Februar 2017 Kommentare deaktiviert für CfP zur DGWF-Jahrestagung 2017 „Zukunftsperspektiven der Hochschulweiterbildung“

Hochschulweiterbildung ist auch Thema von Bibliotheken, sowieso. Ob aus unserer Branche jemand ein Call for Papers einreichen wird, ist eher fraglich. Dennoch möchte ich auf die DGWF-Jahrestagung 2017 „Zukunftsperspektiven der Hochschulweiterbildung“ aufmerksam machen, die vom 13.-15.09.2017 mit dem Untertitel „Nachhaltigkeit, Digitalisierung und gesellschaftlicher Auftrag“ in Magdeburg-Standal stattfinden wird. Alldiweil, weil Zukunftsperspektiven mittlerweile auch in Bibliotheken immer mehr mit einem Generationenwechsel verbunden sind. Ein Thema, mit dem auch Referent(inn)en immer stärker konfrontiert werden. Viele Probleme – so wird mir jedenfalls vermittelt – rühren immer häufiger daher, dass das Durchschnittsalter in Bibliotheken immer höher wird.

Das bedeutet, dass komplizierte und hochwertige Arbeiten auf immer älteren Schultern gelegt wird (hohes Erfahrungswissen!) bei gleichzeitig immer höherer Anspruchshaltung, was das Aufgreifen neuer Themen betrifft, die den Jüngeren (hohe Zeitgeistaffinität) angetragen wird. Beide Gruppen (dazwischen gibt’s wenig Mittelalter aufgrund lange Jahre praktizierter Stellenstreichungen) müssen nun mitbedienen, was sich !Hochschulweiterbildung“ nennt. Jedoch …

Die Entwicklung der Hochschulweiterbildung wird maßgeblich von bildungs- und gesellschaftspolitischen Diskussionen und Einflüssen auf Bundes- und Landesebene geprägt und gesteuert. Gleichzeitig wirken innovative Ansätze der Weiterbildungsforschung bestimmt durch die Anforderungen des Marktes und durch neue gesellschaftliche Trends auf die zukunftsorientierte Ausrichtung der wissenschaftlichen Weiterbildung.

Vor dem Hintergrund dieser Wechselwirkungen lassen sich Zukunftsaussichten und dynamische Entwicklungen der Hochschulweiterbildung betrachten und mit einem internationalen Blick diskutieren:

– Wie sieht die Hochschulweiterbildung der Zukunft aus?
– Welche Modelle und Ansätze tragen zur Nachhaltigkeit der Weiterbildung an Hochschulen bei?
– Welche Auswirkungen haben die gesellschaftlichen Trends auf die Weiterbildung?
– Wie kann die Digitalisierung als Motor für die Hochschulweiterbildung wirken?
– Wie wird z.B. im internationalen Vergleich die wissenschaftliche Weiterbildung bereits als gesellschaftlicher Auftrag der Hochschulen für lebenslanges Lernen wahrgenommen?

Diese und in der Fortführung weitere sehr wichtige Fragestellungen werden in der Pressemitteilung zum CfP aufgeführt, alles innerhalb von Themenblöcken, die auch für Bibliotheken relevant sind: Nachhaltigkeit, Digitalisierung (!) und Gesellschaftlicher Auftrag. Einsendeschluss des CfP ist übrigens der 31.03.2017. Wäre doch nett, wenn Bibliotheken da was mitzureden hätten.

Literaturtipp: Erwachsenenbildung in der digitalisierten Gesellschaft

1. Februar 2017 Kommentare deaktiviert für Literaturtipp: Erwachsenenbildung in der digitalisierten Gesellschaft

Das in der 3. Auflage erschienene Grundlagenwerk der EWB-Koryphäe Prof. Dr. phil. Horst Siebert „Lernen und Bilden Erwachsener“ im wba-Verlag enthält einen Beitrag von Jun.-Prof. Dr. Matthias Rohs zur Erwachsenenbildung in der digitalisierten Gesellschaft. Beide Autoren müssen wohl nicht mehr vorgestellt werden, und auch das Werk können Sie m. E. nach völlig unbesehen kaufen. Danach aber nicht dabei belassen, sondern tatsächlich darin schmökern!

Bildungsmesse Didacta 2017

19. Januar 2017 Kommentare deaktiviert für Bildungsmesse Didacta 2017

Die Bildungsmesse didacta findet vom 16.-20.02.2017 in Köln statt. „Bildung ist Zukunft“ lautet das (etwas abgegriffene, nichtsdestotrotz immer noch treffsichere) Motto. Dass die Bildungsmesse auch für den Bibliotheksbereich interessant ist, zeigt uns die Meldung seiner Teilnahme von Schulz Speyer Bibliothekstechnik AG, die mich auf den Post hier gebracht hat. Ehre, wem Ehre gebührt …

Weitere bislang 800 verzeichnete Aussteller freuen sich schon auf Interessierte, die in der didacta nicht nur eine Fachmesse, sondern auch eine Weiterbildungsveranstaltung sehen.

Bildungsprämie aktualisiert

13. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für Bildungsprämie aktualisiert

Das Bundesprogramm „Bildungsprämie“ hat eine Richtlinienänderung erfahren. Auf der neu und übersichtlich gestalteten Webseite erfahrt ihr alles Notwendige zu Prämiengutscheinen nebst einem Vorab-Check, auch auch SIE vom Angebot profitieren könnten.

Karlsruher Bildungskongress 2016

9. September 2016 Kommentare deaktiviert für Karlsruher Bildungskongress 2016

Vom 22.-25.09. findet der Karlsruher Bildungskongress unter dem Motto: „Integration als Bildungsaufgabe?“ statt. Ausrichter ist wie immer das KIT, Karlruher Institut für Technologie. Teilnehmergebühren werden nicht erhoben, eine Anmeldung ist erwünscht.

 

Fernleihe auf hohem Niveau: Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

1. August 2016 Kommentare deaktiviert für Fernleihe auf hohem Niveau: Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

Diese Meldung lässt doch das Bibliotheks- und Bildungsherz gleich höher schlagen! Ein Dienst, der die in Deutschland „nicht verfügbare internationale Fachliteratur direkt an den Arbeitsplatz“ schickt (also Fernleihe auf „hohem Niveau“ betreibt) UND auf Wunsch sogar historische Quellen und Schulbücher digitalisiert!

Möglich macht dies der Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, der wiederum ein Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist und im Rahmen des Fachportals Pädagogik angeboten wird. Und weil sich hier unter unseren Lesenden sicherlich Kenner der Materie befinden, die jetzt wissen wollen, wer hieran beteiligt ist (was ja meist von der Qualität der Arbeit zeugt), dem seien sie gerne genannt:

Verantwortlich ist ein Konsortium, dem das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) – mit seiner Abteilung „Informationszentrum Bildung“ (IZB) und der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) –, die Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) angehören. Die beiden Universitätsbibliotheken realisieren die Direktausleihe.

 

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan die Kategorie Weiterbildungspersonal auf Fortbildung in Bibliotheken.

%d Bloggern gefällt das: