Ergebnisse wbmonitor-Umfrage 2019 – fast schon prophetisch

6. August 2020 Kommentare deaktiviert für Ergebnisse wbmonitor-Umfrage 2019 – fast schon prophetisch

Die Wissensvermittlung in der Weiterbildung befindet sich im Umbruch. Einer der Hauptgründe ist die fortschreitende technologische Entwicklung. Klassische Lehr-/Lern-settings werden zunehmend durch digitale Bildungslandschaften ergänzt und erweitert. Die Veränderung der Veranstaltungsformate geht einher mit neuen Bedarfen an digitaler technischer Ausstattung und steigenden Anforderungen an das Lehrpersonal. Dies zeigen die Ergebnisse der wbmonitor-Umfrage 2019 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE).

Es ist davon auszugehen, dass sich der digitale Wandel in der Weiterbildung im Zuge der veränderten Rahmenbedingungen aus Anlass der Corona-Pandemie weiter beschleunigen wird. [Pressemeldung idw: Weiterbildungsanbieter im digitalen Wandel – BIBB und DIE veröffentlichen Ergebnisse der wbmonitor-Umfrage ]

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen …

Filmsortiment.de – rabattierte Unterrichtsfilme auch für Bibliotheken!

7. Juni 2019 § Ein Kommentar

Filmsortiment.de bietet über 7.000 Lehr- und Unterrichtsfilme, Dokus und Spielfilme legal für die Bildungs- und Kulturarbeit an, und zwar sowohl für Schulen als auch für Bibliotheken, Medienzentren und Verbände.

Sortiert ist die Plattform nach Schulfächern, und dort wählt man vorab nach Kindergarten, Grundschule, Sekundarstufen I und II sowie nach Weiterbildung Lehrer und Berufliche Bildung aus. Neuererscheinungen bilden eine extra Kategorie.

Der günstigste Tarif beinhaltet Verleih- und Vorführrechte (also für die „nicht gewerblichen öffentlichen Vorführungen“ ohne Verleih an Kunden) und gilt dabei auch sowohl für Schulen als auch für Bibliotheken, Medienzentren und Verbände. Würde eine Bibliothek eine DvD ausleihen und sie dann an ihre Kunden weiterleihen, ist der Tarif allerdings schon happiger.

So kostet bespielsweise der Film „Die Welle“, gefunden in der „Fremdsprachen“-Abteilung, € 48,- für den Einsatz in der Bibliothek, und satte € 220,- mit Verleih- und Vorführrecht ausgestattet, um diesen Film beispielsweise selbst an andere Organisationen weiterzuverleihen.

 

#bibtag18 – Vortrag zur Personalentwicklung einer UB

2. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für #bibtag18 – Vortrag zur Personalentwicklung einer UB

Vortragende Imma Hendrix„Kleinvieh macht auch Mist“. Doch so despektierlich wollte es die Vortragende, Imma Hendrix, nun auch wieder nicht bringen. In etwa ließe sich jedoch ihr Vortragstitel damit übersetzen. Allerdings – wenn der Mist als wertvoller Rohstoff in Form von Zugewinn und Erfolg gesehen werden kann, lässt sich an dem Vergleich wahrlich nichts aussetzen. Und ohne Kleinvieh lassen sich keine Eier legen, potenziell goldene noch dazu. Den Alltag von Mitarbeitenden mit Motivation und Fort- oder Weiterbildung zu vergolden, dass erreicht die Universitätsbibliothek (UB) der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin mit vielerlei Maßnahmen.

Dazu gehört, dass sich die Verantwortlichen in der Personalentwicklung (PE) gehörig mit dem Ist-Stand und den Wandlungen in der Arbeitswelt, hier der wissenschaftsunterstützenden Bereichen an Hochschulen, auseinandersetzen. Im Rahmen zweier Umfragen, erstmalig 2011 unter 1.225 Befragten und dann wieder im Jahr 2017 mit 230 Befragten, erfasste man ein Meinungsbild, um darauf aufzubauen. Denn die Ausgangslage ist nicht sonderlich mit stabilisierenden oder entwicklungsfreudigen Komponenten gesegnet. Es fehlen für alle 10 Bibliotheksstandorte ein Personalentwicklungskonzept, Dienst- und Zielvereinbarungen und auch die Aufstiegsmöglichkeiten sind zum Teil sehr eingeschränkt. Demotivierend? Richtig erkannt.

So fühlen sich „60% der Mitarbeitenden mittleren Alters durch ihre Ausbildung nicht oder nur in geringem Maße auf ihren Berufsalltag vorbereitet.“

Das eine ist also die fehlende Motivation, die nicht schönzureden ist. Da allerdings für die PE keinerlei Budget zur Verfügung steht, sind die Ziele, die es unter diesen schwierigen Umständen zu erreichen gilt, genauer einzugrenzen.

Hendrix gibt sie mit „Identifikation erzeugen“ an. Damit dieses nicht zu einer reinen Worthülse verkommt, machen Unterziele klarer, in welche Richtung und wie das gehen soll:

  • Zufriedenheit/Individuelle Bedürfnisse fördern
  • Work-life-balance garantieren
  • Informationsbedarf decken, Transparenz herstellen

In den Vortragsfolien lassen sich die einzelnen Instrumente hierzu nachlesen. Das darin aufgeführte „On-boarding optimieren“ erläuterte Hendrix mit den Stichworten „Das Anfangen“, und zwar mit HIlfe eines Starterpakets mit Informationen, Links und Checklisten.

Das andere ist die „Fort- und Weiterbildung“. Auch hier ist ein Ziel benannt: „Qualifikation der MA erhalten und entwickeln“, dessen erste zwei Unterziele normal-üblich sein dürften: „Fachwissen aktuell halten“ und Schlüsselqualifikationen ausbauen“.

Die letzten zwei Unterziele hingegen verdienen es, ausdrücklich genannt zu werden. Denn „Offenheit für Veränderungen wecken“ stellt meines Erachtens auf Mitarbeiterseite einen echten Knackpunkt dar, während „Flexibilität unterstützen“ der Knackpunkt des Arbeitgebers sein dürfte.

Man durfte gespannt sein auf die Instrumente. Doch wer hier Wundermittel erwartete, hatte den Vortragstitel nicht mehr auf dem Schirm. Am ehesten ragte das „neue Schulungskonzept“ heraus, das mehr Selbstlernen und weniger Frontales versprach. Dazu benötigt ein Arbeitgeber Vertrauen, das ist nicht selbstverständlich.

Löblich natürlich die „Inhouse-Kurse/Coaching“, stellen diese seit Jahren ein immer probateres Mittel für eine individuell ausgerichtete und gezielt wirkende PE-Entwicklung dar. So zumindest der Eindruck der Blogautorin, der sich darauf begründet, dass sie über die letzten 5-8 Jahre als Trainerin ungleich häufiger hierfür angefordert wurde als zu öffentlich ausgeschriebenen Fortbildungen bspw. der Fachstellen oder Verbände mit inhomogenen Teilnehmenden aus vielen Bibliotheken.

Individuelles Coaching korreliert mit der anfänglichen Aussage zur „Veränderung der Arbeitswelt“, der eine „höhere individuellere Verantwortung“ einzelner bescheinigt wird. Individualität verträgt sich nicht mit Fortbildungen „von der Stange“ oder „für die Massen“. Was dem Sinn der Bibliothekartage entgegenzustehen scheint. Tut es aber nicht. Denn deren Ziel ist ein anderes, nämlich Impulse und Anstöße sowie das „State of the Art“ zu beschreiben.

Mit diesem Vortrag erreicht. Oder wie Hendrix meinte: „Lassen Sie’s krachen!“ Womit sie auch meint, dass PE und Fortbildung echte Kernaufaben sind und um die guten Rahmenbedingungen gekämpft werden muss, auch, wenn mit wenigen Bordmittel viel erreicht werden kann.


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung

Many a mickle makes a muckle – Personalentwicklung an einer Universitätsbibliothek
Imma Hendrix, Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin
Eine Google-Recherche verdeutlicht eindringlich, dass über Personalentwicklung in Bibliotheken zwar einiges an Theorie verfasst wurde, aber offenbar nur wenige praktische Erfahrungen wert erscheinen, veröffentlicht zu werden. An der UB der HU Berlin existiert bis heute kein verschriftlichtes PE-Konzept im engeren Sinne, doch wurden Schritt für Schritt und vielfach mit „Bordmitteln“ zahlreiche Maßnahmen ergriffen, die die Beschäftigten bei der erfolgreichen Wahrnehmung ihrer Aufgaben unterstützen.
Der Vortrag verfolgt das Ziel, den Blick für Personalentwicklung zu öffnen, und erläutert die eingesetzten Instrumente mit ihren Möglichkeiten und Grenzen. Die Instrumente betreffen u.a. die Bereiche Unternehmenskommunikation, Fortbildung, Flexibilisierung der Arbeitszeit und betriebliche Gesundheitsförderung.
Der Vortrag zeigt darüber hinaus auf, wie die Aktivitäten der UB in das PE-Konzept der Universität, das aktuell in den Gremien diskutiert wird, eingebettet werden.

#bibtag18 – Vortrag „Interne Weiterbildung UB Bern“

27. Juni 2018 Kommentare deaktiviert für #bibtag18 – Vortrag „Interne Weiterbildung UB Bern“

Vortragende Gesche GerdesDas hört man doch gern: Mitarbeitende werden als „ganze Person“ ins Zentrum gestellt, mithin „ganzheitlich“ gesehen, so die Vortragende Gesche Gerdes. Für diese werden an der UB Bern Halbjahresprogramme mit ca. 2 Veranstaltungen pro Monat in der Dauer von 1 Stunde bis zu 1 Tag angeboten, und „natürlich“ innerhalb der Arbeitzeit. Pro Veranstaltung sind 3 Stunden der organisatorischen Vorbereitungszeit veranschlagt.

Für definierte Themenfelder darf an der internen Weiterbildung an der UB Bern unter Federführung einer Arbeitsgruppe mitbestimmt und mitgestaltet werden. Diese sind:

  • UB-Führungen
  • Verwandte Institutionen
  • IT & Datenmanagement
  • Kommunikation & Kundenkontakt
  • Organisation der UB
  • Gesundheit am Arbeitsplatz
  • Arbeitsalltag
  • Trends & Innovationen

Somit lässt sich von einem Bottom up-Prinzip sprechen, welches seine Vor- wie Nachteile hat, nachzulesen auf den Vortragsfolien.

Es kommt jedenfalls gut genug an, dass 50% der Belegschaft daran mitwirken bzw. an den Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen. Die Gründe derer, die dies nicht tun, wünschen sich spezialisiertere oder vertiefendere Fortbildungsinhalte.

Vortragende Gesche Gerdes

Gerdes stellte ferner die Sandwich Sessions dar. Sie funktionieren nach Art der Lunch Talks. Die Themen werden also von den Mitarbeitenden selbst vorgeschlagen und innerhalb einer Mittagspausenstunde lang durchgeführt. Dazu wurde ein netter Flyer eingeführt, der die wichtigsten Frageformen aufführt: Was, wann, wo, wer und wie.

Als Themenbeispiele sind bspw. angeführt, über den vergangenen Bibliothekartag oder einer Tagung zur Hochschullehre zu berichten, Ergebnisse aus Kundenbefragungen darzustellen oder wie mit Outlook und Trello, einem Tool zur Zusammenarbeit umgegangen werden kann.

Für neue Mitarbeitende ist künftig eine „Tour de UB“ geplant. Außerdem soll mehr nach Zielgruppen differenziert und speziellere Angebote, auch zum Beispiel für Azubis, angeboten werden. Spannend auch die neu eingeführte Idee einer Intervision für Führungskräfte.

Nach 10 Jahren dieser Art der internen Weiterbildung werden immer noch sehr viele Vorschläge eingereicht. Die Kanäle der Feedbacks sind: elektronische Evaluation, persönliche Ansprechbarkeit und eine Ideenseite im Intranet.


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung

Interne Weiterbildung an der Universitätsbibliothek Bern

Gesche Gerdes, Claudia Schumacher, Universitätsbibliothek Bern, Bern

An der UB Bern wird das interne Weiterbildungsprogramm nicht durch eine Personalabteilung organisiert, sondern erfolgt als Bottom-up Strategie durch Mitarbeitende für Mitarbeitende.
Die Mitarbeitenden der Arbeitsgruppe (AG) stammen aus möglichst unterschiedlichen Bereichen der UB und erarbeiten das Programm mithilfe eigener Inputs, einer Ideensammlung der Angestellten sowie aus den Evaluationen der bereits durchgeführten Kurse.
Die AG baut das Weiterbildungsprogramm der UB in Ergänzung zu bestehenden Angeboten anderer Institutionen auf und richtet es auf den arbeitsrelevanten Bedarf der Mitarbeitenden aus. Um diesem Umstand gerecht zu werden, stehen mehrere Gefässe zur internen Fortbildung zur Verfügung.
Der Vortrag erläutert die Vor- und Nachteile des aktuellen Konzeptes. Aufgrund der neuen Strategie der UB, aber auch durch die schweizweite Einführung der swiss library service platform (SLSP) voraussichtlich im Jahre 2020 werden sich zudem die Aufgabengebiete der UB verändern. Deswegen bietet der Vortrag auch einen Ausblick auf die mögliche Ausrichtung des zukünftigen Konzeptes der AG.
Referentinnen:
Gesche Gerdes leitet seit 2016 die AG Interne Weiterbildung wie auch die Fachstelle Informationskompetenz an der UB Bern. Zuvor hat sie an der Universität Zürich einen Master in Informations- und Bibliothekswissenschaft erworben und eine postgraduale Ausbildung als wissenschaftliche Bibliothekarin absolviert.
Claudia Schumacher ist nach ihrem Bachelorstudium in Informationswissenschaft seit 2013 an der UB Bern in unterschiedlichen Funktionen wie Teilprojektleitungen und als Vertretung der AG Weiterbildung tätig. Seit Anfang 2018 ist sie zudem Dienststellenleiterin der Kurier- und Scanzentrale.

Aufruf zur Umfrage „Zukunftswerkstatt von Gesellschaft und Bibliothek 2018“

5. Februar 2018 Kommentare deaktiviert für Aufruf zur Umfrage „Zukunftswerkstatt von Gesellschaft und Bibliothek 2018“

Umfragesymbol, composed by Ilona Munique via AutoDraw (Thanks!)Anlässlich bevorstehender Zukunftswerkstätten (ja, dieses Innovationsthema liegt derzeit im Trend), würde ich gerne Ihre Meinung wissen. Die anonymisierte Umfrage (via Google docs) dauert etwa 10 Minuten bei 8 Abfragepunkten inkl. einer Freitextmöglichkeit. Und – ja, der Aufruf erging bereits einmal via meines Heimatblogs, doch der Verbreitungsgrad von bibfobi soll dazu beitragen, etwas mehr Antworten als bisher zu generieren. Und ja, die Antworten werden veröffentlicht, und zwar bis Ende März – und ja, die Zeit zu „opfern“ nutzt ganz sicher auch IHRER Bibliothek, ob beim Bestand, den Services, der Personalentwicklung oder der Entwicklung eines Bibliotheksprofils / Leitbildes, und-und-und. DANKESCHÖN!

Erwachsenenbildung und Raum – Cfp

15. Dezember 2017 Kommentare deaktiviert für Erwachsenenbildung und Raum – Cfp

Die 6. Tagung der Arbeitsgruppe Erwachsenenbildung und Raum findet an der HdM Stuttgart am 02.-03.02.2018 statt. Da Lernräume auch Bibliothekswesen interessieren sollten, schon mal festhalten!

Der Call for Paper zu Lernwelt(en) und Rauminszenierungen umfasst folgende Themenbereiche:

  •  Gestaltung  räumlicher Arrangements für Lernen
  • Raum(an)ordnungen und Materialität
  • Schauplätze oder Orte der Erwachsenenbildung
  • Verortung der Lernwelt(en) für Erwachsene

 

 

Übersicht Beiträge Bayerischer Bibliothekstag 2017 in Donauwörth

4. Dezember 2017 Kommentare deaktiviert für Übersicht Beiträge Bayerischer Bibliothekstag 2017 in Donauwörth

Färbertor in DonauwörthDonauwörth war Austragungsort des Bayerischen Bibliothekstags (Mitgliederforum) 2017, zu dem ich einige Mitschriebe veröffentlicht habe. Da mich allerdings definitiv die Arbeit einholt, muss ich die letzten beiden Vorträge letztendlich schuldig bleiben, sorry. Außerdem waren die Reaktionen in den Socialen Medien sowas von nicht vorhanden, dass ich irgendwie keine rechte Lust mehr hatte, meine (zum Schluss handschriftlichen) Notizen in den Blog-Wissensspeicher hineinzutippen, wenn sie ebenso auch gemütlich in meiner Tagungsmappe verweilen können. Doch für alle, die lediglich bis heute warten wollten und in Ermangelung der offenbar noch nicht eingereichten Vortragsfolien – hier die Einzelbeiträge mit schönen Grüßen zum Barbaratag!

  1. Lernwelten im Wandel mit Richard Stang (BBV-Mitgliederforum 2017 ; 1)
  2. “Die Technik hat der Pädagogik zu dienen” – Josef Kraus (BBV-Mitgliederforum 2017 ; 2)
  3. “VHS und Bibliothek ergänzen sich gut” – Cornelia Wabra (BBV-Mitgliederforum 2017 ; 3)
  4. “Wie generieren wir zielgerecht Wissen?” – Doris Schneider (BBV-Mitgliederforum 2017 ; 4)
  5. “Es braucht ein breites Medienangebot” – Ralf Deifel (BBV-Mitgliederforum 2017 ; 5)
  6. Teilnehmerfragen ans Podium (BBV–Mitgliederforum 2017 ; 6)
  7. Abschlussstatements der Podiumsteilnehmenden (BBV-Mitgliederforum 2017 ; 7)
  8. Highlight Stadtbibliothek Donauwörth (BBV-Mitgliederforum 2017 ; 8)

Das Rieder Tor in Donauwörth

Podiumsdiskussion Zukunft des Berufsbildes Bibliothekar/in

28. September 2017 Kommentare deaktiviert für Podiumsdiskussion Zukunft des Berufsbildes Bibliothekar/in

Einladung zur Podiumsdiskussion am 17.10.2017 in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam

Sehr geehrte Damen und Herren,

das digitale Zeitalter hat auch in Bibliotheken und Informationseinrichtungen Einzug gehalten und einen Prozess zur nachhaltigen Neustrukturierung dieser Institutionen angestoßen. Innovative Instrumente und Hilfsmittel wie Patron Driven Acquisition, Smart Shelves oder auch Content-Plattformen wie die Deutsche Digitale Bibliothek wurden entwickelt und ihre Anwendung ist vielfach Bestandteil der bibliothekarischen Praxis geworden. Damit einhergehend verändern sich die Aufgabenbereiche und Anforderungen an die bibliothekarische Profession. Wir, angehende Bibliothekar*innen und Studierende des Projektseminars „Die Interaktive Bibliothek“ an der Fachhochschule Potsdam (FHP) haben uns mit bibliotheksspezifischen Neuerungen beschäftigt und uns im Laufe des Seminars die Frage gestellt, wie sich das bibliothekarische Berufsbild künftig darstellt und auf welche Weise wir mit den neuartigen Entwicklungen und technischen Herausforderungen umgehen.

Antworten auf diese Fragestellung möchten wir gerne mit Ihnen gemeinsam diskutieren und laden Sie ein, darüber mit uns im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 17. Oktober 2017 zu debattieren. Die Diskussion findet in der Zeit von 16:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr statt. Auf dem Podium begrüßen wir unter anderem Frau Cornelia Stabrodt, Stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Brandenburg im Deutschen Bibliotheksverband e.V. und Leiterin der Fouqué-Bibliothek Brandenburg, Herrn Danilo Vetter, Leiter der Stadtbibliothek Berlin-Pankow sowie
Frau Prof. Dr. rer. nat. Heike Neuroth, Studiengangsleiterin und Praktikumsbeauftragte im Studiengang Bibliothekswissenschaft an der FHP Potsdam.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre rege Teilnahme. Ihre Anmeldung richten Sie bitte per E-Mail bis zum 6. Oktober 2017 an: annica.riewe@fh-potsdam.de.

Anreise: Die Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum Potsdam befindet sich direkt in der historischen Potsdamer Mitte und ist fußläufig gut erreichbar. Vom Hauptbahnhof Potsdam (S-, Regional- und Fernbahn) erreichen Sie die Stadt- und Landesbibliothek in 10 Minuten zu Fuß über die Lange Brücke in Richtung Innenstadt. Als Alternative bietet sich die Straßenbahn an; Sie können alle Linien, die in Richtung Zentrum fahren, benutzen und steigen an der Haltestelle „Platz der Einheit/Bildungsforum“ aus. Bitte beachten Sie bei der Anreise mit dem PKW, dass nur kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung stehen.

GRETA in den Startlöchern

22. September 2017 Kommentare deaktiviert für GRETA in den Startlöchern

Das, was Österreich bereits seit 2007 praktiziert, ist nun endlich auch in Deutschland bald möglich. Ein Kompetenzanerkennungsverfahren für die Erwachsenenbildung. Protagonist(inn)en aus der Weiterbildungsbranche sollen mit GRETA ihre Kompetenzen bilanzieren lassen und / oder sie weiterentwickeln können. Um das Projekt zu diskutieren, werden die Ergebnisse auf einer Fachkonferenz in Bonn am 06.10.2017 vorgestellt. [via DIE-Meldung]

[S. a. Beitrag vom 05.12.2014]

Momentaufnahme bibliothekarische Fortbildungslandschaft

4. September 2017 Kommentare deaktiviert für Momentaufnahme bibliothekarische Fortbildungslandschaft

Bewährte Hausmannskost: Der Blumenkohlauflauf meiner Schwiegermutter Elisabeth

Bewährte Hausmannskost: Der Blumenkohlauflauf meiner Schwiegermutter Elisabeth

Der Beitrag „Was blubbert in der bibliothekarischen Bildungsküche?“ in der Fachzeitschrift „Bibliotheksforum Bayern“ gibt in Auszügen Umfrageergebnisse zur Situation in der (bibliothekarischen) Aus-, Fort- und Weiterbildungslandschaft wieder und beleuchtet die gegenwärtig gebräuchlichen Formen des Angebots, pragmatisch aufgeteilt in formales wie non-formales (informelles) Lernen

Der Klassiker, so die Auswertung, zeigt auf, dass der Klassiker formaler Bildung nach wie vor der Vortrag ist. Ein weiteres Ergebnis: Veranstalter setzen auf ein gemischtes Angebot von formaler wie non-formaler Bildung, bieten also sowohl Ausbildungen als auch Fortbildungen an. Je nach Intention der Teilnehmenden lässt sich das eine wie das andere auch als Weiterbildung bezeichnen.

Zu Wort kommen einige Umfrageteilnehmenden, die gemischte Erfahrungen zum Beispiel zu E-Learning haben, also sowohl positive wie negative Statements abgaben. Die Autorin, also meinereiner, fässt die Entwicklung der Bildungsangebote im Bibliotheksbereich in drei Erkenntnispunkten zusammen, die das Fortbe- bzw. Wiedererstehen einiger Formate wie E-Learning, MOOCs, Online-Studium und Präsenzveranstaltungen betreffen und schließt mit dem Fazit, das das „bibliothekarische Bildungswesen über einen doch recht beachtlich gedecken Tisch von Fortbildungsanbietern nebst Ausweichmöglichkeiten ins benachbarte Ausland“ böte.

Dennoch bleiben Fragen und Wünsche offen, die Speisekarte darf durchaus noch mit neuen Kreationen ergänzt werden, die neben bewährter Hausmannskost für Abwechslung bei den Bildungshungrigen sorgen sollte.

Was blubbert in der bibliothekarischen Bildungsküche? / Ilona Munique. In: BFB, 2017. H. 3. S. 203-207.

Nach Erscheinen des nächsten Heftes wird das vorangegangene hier freigeschalten. Wer nicht so lange warten möchte: Hier geht’s zur Bestellung. Das Bibliotheksforum Bayern wird außerdem kostenlos an alle bayerischen kommunalen, staatlichen und Hochschulbibliotheken versandt.

 

Wo bin ich?

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