Peergrade für onlineunterstützte Feedbackkultur

21. November 2019 Kommentare deaktiviert für Peergrade für onlineunterstützte Feedbackkultur

Ob und wie Feedbacks zwischen Online-Lernenden funktioniert ist, unterliegt der (nicht immer) gegebenen Beobachtung von Kursleiter/innen, die mühsam sein kann, der Überblick geht schnell verloren. Und nicht jede Institution verfügt über ein Learning Management System (LMS), obgleich ja die Lernplattform Moodle allen offen steht. Aber vielleicht mag man auch nur mal etwas Neues ausprobieren? Peergrade setzt seinen Fokus nämlich auf eine innovative Feedback-Struktur.

Auf die Plattform hochgeladenen Dokumente oder Scans aus Lernergebnissen können dort bewertet werden. Dieses geschieht mittels einem vorab anzulegenden Kriterienrasters. Zudem steht eine anonyme Bewertungsmöglichkeit zum erhaltenen Feedback („War das Feedback nützlich?) zur Verfügung.

An einem schulischen Beispiel wird das erklärt. Ein Auszug:

Nachdem man eine Klasse angelegt hat, können sich die Lernenden auf eigenen Rechnern oder anderen geeigneten Endgeräten unter Verwendung des angezeigten Codes über die Website www.peergrade.io/join anmelden. Alternativ ist es auch möglich, Teilnehmer per E-Mail einzuladen.

Aus den gesammelten Aktivitäten wird für jeden Lernenden ein Score zur Qualität seiner Einreichung und der seines abgegebenen Feedbacks gebildet. Der Score für die Einreichung bestimmt sich aus dem erhaltenen Feedback. Der Score für das Feedback hängt zum einen von der erhaltenen Rückmeldung auf das Feedback ab und zum anderen davon, wie nah das Feedback in seiner Bewertung an dem, der anderen Feedbackgebenden lag.

Die Basisversion ist nach Registrierung kostenlos.

Quizlet fürs Vokabellernen

17. Oktober 2019 Kommentare deaktiviert für Quizlet fürs Vokabellernen

Geeignet, um bspw. bibliothekarische Begriffe in verschiedenen Sprachen zu lehren bzw. zu lernen. Die Lernsets in Quizlet zu erstellen erklärt sich intuitiv und ist mit ein bisschen Try&Error nicht allzu schwer.

Lernende können sich selbst abfragen, und zwar nach der Vokabel (Richtig / Falsch), aber auch andersherum (Anwort / Frage), sich eine Vokabel anhören und sie dann (hoffentlich richtig) hinschreiben, Zuordnungs- und Multiple-Choice-Fragen lösen, aber auch ein gamingorientiertes Setting ist möglich.

Das Gratisabo ist relativ simpel gestrickt und macht sicherlich Lust, sich auch gegen 3 Euro Aufpreis das Premiumpaket zu beschaffen, falls man als Referent/in öfter damit arbeitet und z. B. Arbeitshilfen mit unterbringen möchte und einige Features mehr.

MobyDig könnte ein großer Fang sein …

16. August 2019 Kommentare deaktiviert für MobyDig könnte ein großer Fang sein …

… in Sachen Blended Learning und Flipped Classroom mit differnzierten Lernmodi, innovativ durch neueste IKT-Technolgie und einem integrierten Mobilitätskonzept namens ISPs (Intensive Study Programmes) aufgemotzt und das alles als OER-Content. Im Moment ist das vom EU-Programm Erasmus+ geförderte Projekt der Kooperation verschiedener internationaler Universitäten lediglich gedacht zur Erhöhung der Attraktivität von MINT-Fächern, beginnend mit Chemie. Doch könnte der Fisch groß genug sein, um seine Wellen auch auf andere Strände schwappen zu lassen.

Details:

„Die Studierenden können die Online-Kursinhalte flexibel in ihrer Lerngeschwindigkeit, -zeit und -umgebung bearbeiten, während die „virtuellen Klassenzimmer“ bspw. für Diskussionsrunden / „Q & A-sessions“, für Gruppen- / Projektarbeiten oder dem Erfahrungsaustausch dienen. Die Intensivstudienprogramme bieten ein hohes Maß an praktischen Erfahrungen, einen direkten Wissenstransfer zu realen Anwendungen sowie eine interaktive Lernumgebung. Das Kurskonzept ermöglicht auch den Erwerb transversaler Kompetenzen und Skills, die für den Arbeitsmarkt von hoher Relevanz sind. Vom Kompetenzerwerb profitieren nicht nur die Studierenden, sondern auch das Lehrpersonal. Moby Dig generiert zusätzlich ein nachhaltiges und übertragbares Lernkonzept, um die Attraktivität von MINT-Fächern/ -modulen zu erhöhen.“ [via idw-online]

#bibtag18 – Vortrag „Info-Beisl der Büchereien Wien“

6. Juli 2018 § Ein Kommentar

Vortragende Magdalena M. M. Schneider, WienDas Luxusproblem der Weblogautorin ist, dass dem Abstract und den Vortragsfolien nicht mehr viel hinzugefügt werden muss, um zu verstehen, warum das Format der internen Fortbildungsreihe so erfolgreich ist.

Das „Info-Beisl“ funktioniert ähnlich wie Skype und hat informellen Charakter. Einzig die Vorstellung, dass der Austausch mitgeschnitten wird, könnte etwas hemmend auf die Teilnehmenden wirken. Doch dem bereitet das eher „bewusst unernste und improvisierte Format“ Abhilfe.

Alle zwei Wochen für 10 Minuten miteinander ins „Beisl“ gehen – und am besten eignen sich die Freitag Vormittage, da hier die wenigsten Führungen stattfinden – das ist für die weit verstreuten Wiener Büchereien wohl mittlerweile wie ein kleiner Stammtisch, allerdings mit Headset und (leider) ohne Brotzeit.

Wobei – ob hier nebenbei jemand seinen Kaffee trinkt und das Butterbrot verzehrt, ist nicht unbedingt erkennbar. Eine Pflicht, sich visuell zuzuschalten, besteht schließlich nicht. So fragen die meisten Teilnehmenden via Textchat nach, und nicht stimmlich übers Headset.


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung

Auf ein Informationshäppchen ins Beisl

Magdalena Martha Maria Schneider,Karin Claudi, Büchereien Wien

„Beisl, das: (österr.) kleines Gasthaus“ – Schnitzel, Gulasch oder Sachertorte stehen im Infobeisl der Büchereien Wien zwar nicht auf der Speisekarte, man kann sich dort aber einmal in der Woche an Informationen laben.
Das Infobeisl ist niederschwellig. Es ist eine Form der internen Fortbildung für unsere MitarbeiterInnen, findet dezentral über ein Telefonkonferenzmodul statt, und ergänzt mit seinen leicht verdaulichen Informationshäppchen das Fort- und Weiterbildungsangebot der Büchereien Wien. Vorbild für das Infobeisl waren die Coffee Lectures: In 10 Minuten Vortrag werden die wichtigsten Informationen zu einem Thema vermittelt, anschließend haben die TeilnehmerInnen 10 Minuten Zeit um Fragen zu stellen. Themen und Vortragende variieren, für Abwechslung in der Menüfolge ist also gesorgt.
Das Infobeisl ist kostengünstig. Die Telefonkonferenzsoftware war bereits vorhanden, lediglich eine Ausstattung der Arbeitsplätze mit Headsets war nötig. Für die Büchereien Wien mit ihrem großen Zweigstellennetz ist es ein wesentlicher Vorteil, dass die MitarbeiterInnen direkt von ihrem Arbeitsplatz aus am Infobeisl teilnehmen können und keine Wegzeiten anfallen.
Das Infobeisl ist interaktiv. Alle KollegInnen haben die Möglichkeit, sich als Vortragende zu beteiligen oder Themen vorzuschlagen. Auf einer eigenen Infobeisl-Seite im Intranet kann man Themenvorschläge machen oder für bereits vorhandene Vorschläge voten. Dort findet sich neben dem aktuellen Programm auch das Archiv, aus dem vergangene Themen jederzeit abgespielt werden können.

#EBmooc17 gestartet – und ein Blick hinter die Kulissen

9. März 2017 Kommentare deaktiviert für #EBmooc17 gestartet – und ein Blick hinter die Kulissen

EBmooc17 – TeilnehmendeDer sechswöchige offene xMOOC zur Erwachenenbildung begann mit einem Webinar zu „Einführung und das Lernen in MOOCs“. Als Teilnehmende werde ich darüber auf meinem Heimatblog berichten. Eingabe Suchmaske #ebmooc17. Jedem Blogeintrag folgt am Ende eine Screenshotgalerie, die  Einblick in die Abläufe gibt. Viel Spaß beim Hinter-die-Kulissen-spitzen!

Bundesweiter Fernstudientag 2017

3. März 2017 Kommentare deaktiviert für Bundesweiter Fernstudientag 2017

Am 10.03. findet der bundesweite Fernstudientag 2017 des Forums DistancE-Learning an verschiedenen Orten und im Web statt. Z. B. am Wohnort dieser Blogautorin hier in Bamberg zeigt sich die Wirtschaftsinformatik der Universität.

Und bei Ihnen so?

 

Kostenfreies Webinar zu OER und Urheberrecht am DWT 2016

29. September 2016 Kommentare deaktiviert für Kostenfreies Webinar zu OER und Urheberrecht am DWT 2016

Schnell noch anmelden! Beginn heute Mittag, 12-13 Uhr, 29.09.16, kostenfreies Webinar für in der Weiterbildung Tätige zum Thema „Open Educational Resources (OER) und Urheberrecht“. Anbieterin ist die Arbeitsstelle der Weiterbildung der Weiterbildenden (AWW e.V.) an der Universität in Landau und das Portal wb-web.de.

3D, virtuell und kostenlos: Klassenzimmer, Webinare oder Meeting

3. Juni 2016 Kommentare deaktiviert für 3D, virtuell und kostenlos: Klassenzimmer, Webinare oder Meeting

Die Vorführsequenz zum Tool „Edorble“ ist recht verführerisch. Bis zu 10 Personen und 20 Stunden am Stück lassen sich in der kostenlosen Version zu einem virtuellen Klassenzimmer, einem Meeting oder Webinar aus der ganzen Welt zusammen bringen.

 

#coer16 hat begonnen: Ein MOOC zu Open Educational Resources

25. Mai 2016 Kommentare deaktiviert für #coer16 hat begonnen: Ein MOOC zu Open Educational Resources

Kursinhalt

Unter Open Educational Resources (OER) versteht man offene oder freie Lehr- und Lernmaterialien, die (meist) als elektronische Ressourcen in den unterschiedlichsten Formaten über das Internet zur Verfügung gestellt werden. OER stehen in der Regel unter einer Lizenz, die es erlaubt frei auf die Materialien zuzugreifen, diese zu verwenden, weiterzugeben oder sogar zu bearbeiten. Insofern kann das Konzept der OER als eine neue Art der Erstellung und des Teilens von Materialien im Bildungsbereich verstanden werden.

Der Kursinhalt richtet sich an Personen,

  • die daran interessiert sind, OER zum Lernen oder Lehren zu nutzen,
  • die daran interessiert sind, eigene Materialien anderen als OER zur Verfügung zu stellen,
  • die sich einen Überblick über das Thema OER verschaffen sowie bestehende Initiativen und Projekte kennenlernen möchten,
  • die Erfahrungen im Bereich OER haben und Lust haben, diese vertiefend zu diskutieren.

Dieser Kurs basiert auf dem bereits abgehaltenen Kurs COER13 und dessen WiederholungCOER15.

Dieses Zitat ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz und stammt von der Kursplattform iMoox. Ein Interview mit den drei Verantwortlichen ist auf open-ecucational-resources.de zu finden.

Online-Rausch ist geschlechtsabhängig

16. März 2016 § Ein Kommentar

Die Online-Nutzung von 28% der männlichen Studienteilnehmer und gut 24% der weiblichen wurde einer Studie zufolge als problematisch eingeschätzt. Die These: Frauen sind häufiger in sozialen Netzwerken unterwegs und erleben dort stärkeren Frust als Männer. Diese wiederum sind vermehrt bei Online-Spielen anzutreffen und verfügen wohl auch eine höhere Reizschwelle. Der „MS Wissenschaft“ verdanken wir die Grundlagendaten. Sie wurden über eine Umfrage ermittelt, bei der die Teilnehmenden im Schnitt 29 Jahre alt waren. „Ein Großteil der Probanden waren Schüler (46 %), doch auch Berufstätige und Senioren fanden sich darunter.“ [via idw-online]

Für den oft internetintensiven Fort- und Weiterbildungbereich des Lebenslangen Lernens, insbesondere beim E-Learning, lässt sich daraus ableiten, dass jede/r Strategien und Kompetenzen entwickeln muss, um einen „Online-Rausch“ bzw. Suchtgefahren und Frustrationen vorzubeugen. Doch wie lässt sich die drohende Gefahr einschätzen? Die Parameter suchttypischer Verhaltensauffälligkeiten erfragt ein Internet-Abhängigkeitstest (short Internet Addiction Test – s-IAT) (hier ein englischsprachiger Test)*, z. B.:

  • sozialer Rückzug
  • Realitätsflucht
  • vernachlässigte Alltagspflichten
  • vernachlässigte Körperhygiene
  • Verlust der Impulskontrolle
  • Heimlichtuerei im Hinblick auf die Internetnutzung
  • Schlafmangel
  • Entzugserscheinungen, z. B. Nervosität, Reizbarkeit, Depression, Launenhaftigkeit, Schweißausbrüche

Geht’s Ihnen noch gut?! Wenn nicht, üben Sie einen neuen Umgang ein und haben Sie dabei Geduld. Denn erst nach 100 Tagen gewöhnt sich der Mensch tatsächlich an eine neue „Betriebsweise“

* Nachtrag 11.20 Uhr: Auf meiner Heimatseite findet sich ab sofort eine sinngemäße deutsche Übersetzung der IAT-Testfragen.

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