Leichter Start für Virtual Reality

23. März 2018 Kommentare deaktiviert für Leichter Start für Virtual Reality

… so zumindest verspricht es ein Beitrag in Ask a Teacher. Tatsächlich: es ist so leicht, dass sogar der Google-Übersetzungsdienst ein verständliches Deutsch zustande bringt. Jedenfalls animierte es mich, der Anleitung aus dem Blogbeitrag stellenweise nachzugehen. Nachfolgend stichpunktartige Übersetzung, angereichert mit meinen Ergebnissen und eigenen Überlegungen.

1. Ausrüstung

Um Virtual Reality im Klassenzimmer (oder in der Bibliothek) zu nutzen, werden benötigt:

  • Smartphone zum herunterladen von VR-Apps oder Videos
  • VR-Headset, z. B.  das Google Cardboard-Headset. Die aus Pappe kosten etwas über 6 Euro, die teuersten liegen bei rund 63 Euro. P. S.: Im Makerspace gleich mal eines basteln lassen und hinterher ausprobieren! Siehe z. B. Heise-online Make: und Pinterest.
    P.P.S.: Ja, es gibt auch die über 500 Euro, doch Hightech ist nun mal nicht so ohne Weiteres für große Gruppen erschwinglich.
  • Plattformen und Dienste, die speziell auf die Klassenzimmer zugeschnitten sind. Alles, was man für den VR-Unterricht benötigt, bietet z. B. die (englischsprachige) Plattform Nearpod (Headsets, standardisierte oder personalisierte Unterrichtspläne, interaktive Lektionen. Einbau interaktiver Elemente in eine Präsentation, etc). Zum Ausprobieren kostenlos.

2. Beginnen mit einer App oder einem Video

  • Apps. Eine erste Recherche im Web starten mit dem Sucheingabe „Virtual Reality App für X“. Ich gab „Virtual Reality App für Leseförderung“ in Google ein und stieß auf die Stiftung Lesen mit Empfehlungen zu Apps. Fündig werde ich im Seitenmenü unter „Digitale Lesewelten“. Es bringt mich auf einen Beitrag zu VR und Lesen. Dort entdecke ich den weiterführenden Link zum Lehrerclub und zu Virtuelle Klassenreisen mit Google Expeditions.
    Um VR-Headsets direkt auszuprobieren, würde ich z. B. mit DiscoveryVR starten.
  • 360° Video, z. B. via Youtube. Die Sucheingabe „VR Video“ ergab eine Treffermenge von 12.400.000. Da ist doch bestimmt was für bzw. von Bibliotheken dabei! Suchwort ergänzt – und einen Dinosaurier gefunden! TREX in Bibliothek 360 Grad Video auf Balustrade. Schade, dass ich grad kein VR-Headset zur Hand habe.

3. Eine Plattform wählen

Im Folgenden eine Google-Übersetzung des originalen Blogbeitrags. Was sich dort auf Schulen bezieht – und in den USA ist man wie gewohnt bereits einige Schritte weiter als hierzulande – könnten wir adaptieren auf Lernräume in Bibliotheken. Das allerdings sollte vielleicht von Pädagog(inn)en begleitet werden. Oder unser Berufsbild müsste sich einmal mehr wandeln. Oder wir sollten in die Personalentwicklung investieren. Doch nun zum Text:

„Wenn Sie bereit sind, sich selbst und Ihr Klassenzimmer ein bisschen tiefer in VR einzutauchen, sollten Sie eine Plattform finden, die Unterrichtspläne und Unterrichtsideen bietet. ClassVR bietet sowohl den VR-Inhalt als auch einfach zu verwendende herunterladbare Lektionen und Arbeitsblätter. Die Lektionen orientieren sich an nationalen Standards und schlagen follow-up und fächerübergreifende Aktivitäten vor, um das Lernen nach dem Absetzen der Headsets aufrechtzuerhalten.

Wie bereits erwähnt, ist Nearpod auch eine großartige VR-Plattformoption. Sie bieten alles von den Lektionen über die Headsets bis hin zu den Videos. Und, was toll ist, es funktionieren die Videos auf jedem Gerät, auch wenn es nicht VR ist. So können alle Schüler die Exkursionen erleben, sogar während andere die Headsets benutzen.

Fazit

Sehen Sie? In drei einfachen Schritten können Sie von einem VR-Anfänger zu einem Hightech-Lehrprofi werden! Das Tolle an der VR-Technologie ist, dass die Apps und Videos die meiste Arbeit für dich erledigen und dich dazu bringen, das zu tun, was du am besten kannst: unterstütze deine Schüler. Sie müssen nicht herumlaufen, um alle Arten von komplexen Ressourcen für Ihre Schüler zu finden – ein Telefon, ein Headset und Ihr eigenes Lehrplanwissen machen es einfach, VR in Ihren Klassenraum zu bringen!“

Soviel Begeisterung – das ist ansteckend, nicht wahr?! Ist im Übrigen auch eine Empfehlung des Beitrags:

Being a tech ambassador is a great way to influence change in your school on an organizational level so get excited and let your enthusiasm be contagious!

Aus: Medienpädagogik Praxisblog „Design Thinking für Maker-Projekte“

16. Juni 2016 Kommentare deaktiviert für Aus: Medienpädagogik Praxisblog „Design Thinking für Maker-Projekte“

Eine schöne Anleitung zu einem zweitätigen Workshop, der sich um die ideale Lernumgebung dreht, beim Medienpädagogik (Open-)Praxisblog. Mit weiterführenden Links.

Kostenloses Webinar zum Thema Makerspace

31. März 2016 Kommentare deaktiviert für Kostenloses Webinar zum Thema Makerspace

Im Rahmen der Kampagne „Netzwerk Bibliothek“ lädt der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) zu einem Webinar (Seminar im Internet) „Do it yourself – Makerspace in Bibliotheken“ ein. Dieses richtet sich an Bibliothekarinnen und Bibliothekare der wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken gleichermaßen. Die Teilnahme ist kostenlos. Es gibt zwei mögliche Termine: Fr, 08.04.2016, 10:00 – 11:30 Uhr oder Do, 14.04.2016, 14:00 – 15:30 Uhr. Weitere Informationen gibt’s bei der Landesfachstelle für das Öffentliche Bibliothekswesen Bayern.

Making mit Kindern – Mit digitalem Do-It-Yourself den Alltag von morgen gestalten

19. Februar 2016 Kommentare deaktiviert für Making mit Kindern – Mit digitalem Do-It-Yourself den Alltag von morgen gestalten

„Im Beitrag wird berichtet von der viertägigen offenen digitalen Werkstatt „Maker Days for Kids“, die im oberbayerischen Bad Reichenhall mit 69Kindern stattfanden und von einem kostenlosen Online-Kurs, der interessierte Pädagoginnen und Pädagogen bei den ersten Schritten mit Maker-Aktivitäten in Jugendzentren und der Schule unterstützensoll.“

Ein Artikel von Sandra Schön und Martin Ebner, der auf ResearchGate verfügbar ist. [via E-Learning Blog]

Makerspace im LibraryLab an der HTW Chur

18. Januar 2016 Kommentare deaktiviert für Makerspace im LibraryLab an der HTW Chur

Rudolf Mumenthaler berichtet über einen Projektkurs. Es soll noch eine Webseite zum Thema folgen.

Online-Kurs zum Making mit Kindern im Radio

24. September 2015 § Ein Kommentar

„Franz Zeller und die Reihe “Digital Leben” beim ORF interessiert alle digitalen und technologischen Aspekten des Lebens. Toll, dass dazu auch der kostenlose Online-Kurs “Making mit Kindern” gehört und dieser gestern in der Sendung vorgestellt wurde. Zum Nachlesen und Nachhören (zumindest einige Tage) steht das ganze auf den ORF-Seiten. Und zur Anmeldung zum Kurs geht es bitte hier: Hier entlang

[via E-Learningblog]

3 Basics für Makerspace an Bibliotheken

22. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für 3 Basics für Makerspace an Bibliotheken

Dem gestrigen Beitrag schicke ich gleich noch etwas hinterher. Und zwar inspiriert von Laura Flemings Blogbeitrag, der wiederum eine Extrahierung aus ihrem Buch: Worlds of Making: Best Practices for Establishing a Makerspace for Your School“ ist. Wie gesagt, der Beitrag ist keine Übersetzung, sondern lehnt sich lediglich an.

Makerspace-Basic 1: Lernende verstehen

Beginnen Sie mit den Lernenden.

  • Finden Sie heraus, was sie normalerweise tun (in der Schule, in der Freizeit)
  • … und was sie tun wollen.
  • Stellen Sie ihnen Fragen, entweder offene oder in Form eines Ankreuzbogens.
  • Sehen Sie sich die (Computer-)Spiele der Schüler/innen an und greifen Sie Teile davon heraus, die „magisch“ wirken. Würde es Spaß machen, sie nachzubasteln oder nachzuentwickeln?

Makerspace-Basic 2: Themen entwickeln

Themen lassen sich aus und über die Schullehrpläne hinaus entwickeln. Dabei hilft es, sich selbst up-to-date zu halten, also nach Zukunftsthemen Ausschau zu halten, beispielsweise durch Zukunftsszenarien. Ziehen sie den jährlichen Horizon-Report heran. Oder ganz einfach: recherchieren Sie im WWW mit dem Suchbegriff „Zukunft“ und landen beispielsweise in der „Welt“ („Die Zukunft der Menschheit wird fantastisch“). Es sei dahingestellt, ob wir das alles auch wirklich haben wollen, was darin heraufbeschworen wird. Sagen wir mal so: in Ihrem Makerspace wird sicherlich nicht gleich ein genmanipuliertes, immerwährend nachwachsendes Schweinehühnerschnitzel entstehen.

Trendthemen der nächsten Jahre:

  • Robotik
  • Maschinenbau
  • 3D-Druck und Design
  • Verschlüsselungstechnik
  • Molekularküche
  • Elektrik / Elektronik
  • Energietechnik
  • Magnettechnik
  • Nanoatechnik
  • Biologie

Makerspace-Basic 3: Materialien bereit stellen

  • Für die Themengruppe(n), für die Sie sich entschieden haben, besorgen Sie nun gezielt die Materialien.
  • Sind Sie im Social Network unterwegs, könnten Sie einen Aufruf starten und nach Material fragen.
  • Binden Sie Hobbybastler mit ein, sie kennen oft recht pfiffige Alternativen.
  • Sehen Sie sich auf Trödelmärkten um.
  • Fragen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis nach.
  • Setzen Sie Leute darauf an, bestimmte Dinge für Sie zu finden, indem Sie deren Jagdinstinkt entfachen und an ihren Ehrgeiz appelieren.

Ihr Makerspace dürfte alsbald eine gut gestaltete, einzigartige Lernumgebung darstellen, der zum Basteln ermutigt, in dem gespielt werden kann und der eine offenes Forschen und Experimentieren für alle in einem Miteinander ermöglicht. Das hat besonders in Zeiten der Integration von Menschen ein enormes gesellschaftlich relevantes Potential.

 

Tipps für Makerspace in Bibliotheken

21. Juli 2015 § Ein Kommentar

Maker Spaces bieten den Lernenden bzw. Studierenden sichere Orte, um zusammen zu arbeiten und Probleme zu lösen“, so resümiert Jennifer Hanson im Blog School Library Journal, die Ideen und Tipps zu Makerspace auf der ISTE-Konferenz 2015 in Philadelphia sammelte, um selbst an ihrer Bibliothek einen solchen Ort einzurichten. Sie führt in ihrem Blogbeitrag „ISTE 2015: Takeaway Tips for a Library Maker Space“ neben dem wichtigen Aspekt der „Problemlösung“ weitere Erkenntnisse auf:

  • Ein großes Budget ist nicht notwendig
  • Maker Spaces sollte es in Klassenräumen und in den Schulbibliotheken geben
  • Sie könnten mittels Kästen und Taschen mobil konstruiert werden
  • Maker Space sollten jeden Tag von einer Gruppe von Schülern genutzt, also in den Unterricht integriert werden
  • Bitten Sie um Spenden, auch um Sachspenden wie Spiele und LEGO-Steine

Ja, klar. Funktioniert in den USA sicher noch besser als in Deutschland. Ich fände es hingegen angebrachter, wenn Materialen zur schulischen Bildung oder für Bibliotheken nicht erbettelt werden müssten. Abgesehen davon, das altes LEGO-Material bei uns wohl nur noch über E-bay teuer ersteigert wird … oder haben etwa Sie noch im Keller derartiges herumliegen?! Na, dann wissen Sie jetzt, wohin damit. Statt die Hundertste Rosamunde Pilcher, die keine Bibliothek mehr annehmen möchte, wäre das mal eine echt edle Spende!

Tagebuch einer Makerspace-Erfahrung

7. Juli 2015 § 2 Kommentare

Tipps für Bibliotheken, die eine Makerspeace-Zone einrichten möchten: Regale befreien von alten Sachbüchern, stattdessen Maker Ressourcen einstellen, die von Eltern gespendet werden, beispielsweise alte Elektronik und unbenutzte Einzelteile. Braucht’s noch edle Spender für Mobilar, und dann kann’s auch schon losgehen. Weitere Tipps gibt’s von Leah Mann via magic.piktochart.com (zugleich ein Präsentationstipp!), die das erste Jahr mit Maker Space Revue passieren ließ.

3D-Drucken

23. Oktober 2014 Kommentare deaktiviert für 3D-Drucken

Das Medienpädagogik-Open-Praxis-Blog weist auf ein anderes Weblog zum 3D-Drucken hin, das recht hilfreich in Bezug auf Technik und Einsatz sein soll: 3D-Drucken.

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