#FreiräumeSchaffen – CfP für den Bibliothekskongress 2022

23. August 2021 Kommentare deaktiviert für #FreiräumeSchaffen – CfP für den Bibliothekskongress 2022

Vom 14. bis zum 17. März 2022 veranstaltet Bibliothek & Information Deutschland (BID) e. V. im Congress Center Leipzig den 8. Bibliothekskongress. Der Call for Papers ist jetzt draußen, der Anmeldeschluss für die Einreichungen ist der 15. September 2021.

#bibtag21 – Vortrag „Eine Bibliothek auf neuen Wegen – MaMinGa – Maker Space +“

17. Juni 2021 § Ein Kommentar

Ziemlich flotter Start des ersten Vortrags in der Session #Makerspaces in #öffentlichen #Bibliotheken, eingeläutet von Nadine Szep-Lafleur und Rebecca Ullmer. Bei der Sprechgeschwindigkeit hatte ich von daher Mühe, beim Twittern mitzuhalten. Hier mein Auszug mit Ergänzungen und vor allem Wortkorrekturen.

  • Gute Idee! Zusammenarbeit mit einem Studio für #Ergotherapie zur Gestaltung einer #demenzfreundlichen #Bibliothek
  • Ziel der Bibliothek in der Wiener Neustadt war es, ein niederschwelliges und generationenübergreifendes Angebot zu machen und Lernen im außerschulischen Kontext zu ermöglichen
  • Für das forschende Lernen bot sich ein Makerspace an, hier besonders mit dem Schwerpunkt MINT
  • Doch auch Gaming erhielt seinen Raum
  • Gutes Angebot auf einer weiteren Ebene, nämlich #Medienpädagogik und #Medienerziehung: #Workshop für #Multiplikatoren zum Kennenlernen des #Konzepts #Integrative #Pädagogik
  • Diese sollte für alle Altersgruppen erfolgen und ist gerichtet an pädagogische Fachkräfte
  • Programm für Senior*innen
  • #Didaktische Rahmenbedingungen: Das Augenmerk lag auf #methodische Vielfalt, um Gemeinschaften zu fördern sowie soziale und gesellschaftliche Kompetenzen zu fördern
  • Mit dem nicht mehr ganz so neuen #Beebots, die sicherlich aber immer noch gerne angenommen werden, wurde ein Workshop initiiert, und zwar für Kinder UND Senior*innen, also generationsübergreifend.
  • Hierbei sollten die Zielgruppen gemeinsam die Stadt erkunden, hier die Wiener Neustadt
  • Die Dauer betrug in der praktischen Umsetzung 90 Minuten für max. 6 Paare
  • Der Workshop gliederte sich in drei Teile: Kennenlernen und Vorstellen des Maker Spaces, des Bee Bots und der Materialien, die Aufgabenstellung an sich und die abschließende Präsentation und Reflexion
  • Leider verhinderte die Pandemie den Einsatz, so dass keine Erfahrungswerte vorliegen [wenn ich das recht verstanden hatte, manchmal gab es Übertragungsprobleme. Wer mehr weiß – gerne ins Kommentarfeld]

Eine Bibliothek auf neuen Wegen – MaMinGa – Maker Space +

Nadine Szep-Lafleur1, Rebecca Ullmer2
1Fachhochschule Burgenland, Eisenstadt, Österreich, 2Bibliothek im Zentrum, Wiener Neustadt, Österreich

Abstract Text: Im September 2019 eröffnete die Bibliothek im Zentrum in Wiener Neustadt ihre Türen, als eine der ersten Bibliotheken in Österreich, die aus einem Zusammenschluss von einer öffentlichen und einer wissenschaftlichen Bibliothek besteht. Im Zuge des Zusammenschlusses ergaben sich viele neue Möglichkeiten, wie auch zum Beispiel die Einrichtung eines Maker Spaces für alle BibliotheksbenutzerInnen als niedrigschwelliges Bildungsangebot.Die Durchführung von generationsübergreifenden Workshops wird im Makerspace der Bibliothek im Zentrum aktiv gefördert. Bei generationsübergreifenden Kollaborationen, indem junge und ältere TeilnehmerInnen gemeinsam an Projekten arbeiten, können Wissen, Werte und Erfahrungen untereinander ausgetauscht werden. Die unterschiedlichen Altersgruppen profitieren dabei von den Fähigkeiten der einzelnen TeilnehmerInnen. Während junge Menschen oft der Umgang mit neuen Technologien leichter fällt und diese Kenntnisse an die älteren TeilnehmerInnen weitergeben können, profitieren Junge von der Erfahrung und dem Wissen der älteren Generation. In Planung dazu ist ein Enkel-Opa-Workshop – Das ist unserer Stadt. Bei diesem können Enkelkinder gemeinsam mit Ihren Großvätern unter Einbezug von einfachen Technologien, wie den Beebots die Karte von Wiener Neustadt erkunden.Die angebotenen Workshops werden in Kleingruppen, mit sechs mit acht Teilnehmer, durchgeführt. Die Workshops für die BeeBots und Ozobots sind so konzipiert, dass sie jederzeit zum Einsatz kommen können. Verschiedene Angaben wurden zur direkten Durchführung mit kurzer Anleitung oder zum Eigenständigen Tun entwickelt. Es werden nur die grundlegenden Informationen vermittelt und dann der Kreativität und der Selbständigkeit viel Platz eingeräumt. Ausprobieren und eigenständiges Tun sind ein Motto des MaMinGas. Mittwoch, 16. Juni, 09:00 – 10:30 Makerspaces in öffentlichen Bibliotheken

DBT 2021 in Bremen – on- und offline

1. Dezember 2020 Kommentare deaktiviert für DBT 2021 in Bremen – on- und offline

Perfekt geplant … und bei diesen Konditionen auch sofort angemeldet – zum 109. Deutschen Bibliothekartag in Bremen (Messe) vom 15.-18.06.2021. Den drei Präsenztagen vor Ort, die z. T. auch virtuelle Parallelen erfahren und mit Ausstellermesse abgehalten wird, folgt ein rein digitaler Tag. Motto: ‘buten und binnen – wagen und winnen’. Ab dem 1.12.2020, öffnet auch die Abstracteinreichung– na ja, von zumindest allen, die keine Selbständigen sind (- denn die müssen wie immer auf den hinteren Rängen vorlieb nehmen und zahlen, egal, ob sie ihr Wissen kostenlos anbieten oder – wie ich – parallel einen Hochschulauftrag haben, somit über Wohl und Wehe böser, unerlaubter oder unterschwelliger Werbung doch erhaben sein sollten. Ach ja, schreit ruhig „Buh“, ich lasse mich von dieser nüchternen Betrachtung nicht abbringen, meine Lieben. Das Ehrenamt habt ihr schließlich auch umsosnt angenommen, also bitte!)

Okay, um bei der Sache zu bleiben: Veranstalter*innen sind in bewährter Weise der BIB – Berufsverband Information Bibliothek e.V. und der VDB – Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare e.V. Geplant wird in verschiedenen Szenarien, und sie haben das wirklich, wirklich gut gemacht! Eine Anmeldung ist völlig „ungefährlich“. Das /Ich-bin-dabei-Ticket/ kann noch ausgetauscht werden und sichert auf alle Fälle (als Tagesticket) die Teilnahme am virtuellen Tag. Also – aller Kritik zum Trotz: ICH bin schon mal dort! Und was soll ich sagen – bei MIR ist das ein großes Stück Solidarität, nachdem sie dieses Jahr auch finanziell ins Corona-Clo greifen mussten!

@bibtag21 – 15.06.-18.06.2021 in Bremen

30. November 2020 Kommentare deaktiviert für @bibtag21 – 15.06.-18.06.2021 in Bremen

Ab sofort ist die Registrierung zum 109. Deutschen Bibliothekartag in Bremen möglich: https://bibliothekartag2021.de/. Ab dem 1.12.2020 öffnet auch die Abstracteinreichung.

Vom 15.06. bis 18.06.2021 wird der 109. Deutsche Bibliothekartag in der Messe Bremen und virtuell unter dem Motto ‘buten und binnen – wagen und winnen’ stattfinden. Veranstalter*innen sind der BIB – Berufsverband Information Bibliothek e.V. und der VDB – Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare e.V.

Der Bibliothekartag 2021 verbindet digitale Elemente mit der Präsenzveranstaltung vor Ort an drei vollen Tagen: Dienstag bis Donnerstag live und vor Ort in Bremen, Freitag komplett digital. Auch die Firmen werden sich vom 15.-17.06.2021 in Bremen präsentieren.

‚wagen und winnen‘ wird die Planungen v.a. des physisch stattfindenden Bibliothekartags in den nächsten Wochen und Monaten begleiten; die im nächsten Jahr gültigen Hygienestandards werden ganz sicher eingehalten, wir planen in verschiedenen Szenarien! Das Platzangebot in Bremen ist großzügig, die Teilnehmerzahl wird voraussichtlich begrenzt sein, digitale Elemente sind auch parallel zum Vor-Ort-Programm vorgesehen.

DBT, Deutscher Bibliothekartag 2020 abgesagt

2. April 2020 Kommentare deaktiviert für DBT, Deutscher Bibliothekartag 2020 abgesagt

… mehr ist dem nichts hinzuzufügen. Außer dem Bedauern, dass viele Stunden der Arbeit und des Ehrenamts umsonst waren. Habt unseren großen Dank für all das und fühlt euch mitfühlend gedrückt, Ihr Lieben!

Aus dem Rundschreiben der Veranstalter:

Allen Referent*innen werden von den Verbänden Möglichkeiten angeboten, ihre Präsentationen zu archivieren (auf BIB-OPUS) und die ausgearbeiteten Vorträge zu publizieren (in den Zeitschriften o-bib und BuB). Bitte versehen Sie alle Hinweise auf Ihre Veröffentlichungen in den Social Media mit dem Hashtag #bibtag20.

Bezüglich Rückerstattungen und anderer Informationen zur Stornierung besuchen Sie bitte die detaillierte FAQ-Seite auf der Bibliothekartags-Website.

In Kürze werden wir mit den Vorbereitungen für den Kongress 2021 starten und würden uns sehr freuen, Sie beim Deutschen Bibliothekartag vom 15. – 18. Juni 2021 in Bremen zu begrüßen.

Call for Papers für den kommenden Bibliothekartag #bibtag20

23. September 2019 Kommentare deaktiviert für Call for Papers für den kommenden Bibliothekartag #bibtag20

„Vorwärts nach weit“ heißt das Motto des kommenden 109. Bibliothekartages, der vom 26.-29.05.2020 in Hannover stattfinden soll. Doch was soll auf ihm verhandelt werden? Das stellt sich erst heraus: Das Programmkommittee benötigt Vorschläge! Auf Grund dessen ist der Call for Papers bis zum 02.12.2019 offen. Die Themenkreise sind:

  1. Politische und gesellschaftliche Herausforderungen
  2. Bibliothek als physischer Ort
  3. Ausbildung, Weiterbildung und Personalentwicklung
  4. Technik und IT-Infrastruktur
  5. Content und Digitalisierung
  6. Forschungsdaten und forschungsnahe Dienstleistungen
  7. Management und Organisation

Auf der Homepage des Bibliothekartages finden Sie weitere Informationen.

Call for papers #bibtag20

23. Juli 2019 Kommentare deaktiviert für Call for papers #bibtag20

Vom 01. September bis 02. Dezember 2019  gibt es die Möglichkeit, eigene Einzelvorträge, Podiumsdiskussionen, Hands-On-Labs  für 7 Themenkreise des Biblitohekartages 2020 einzureichen. Dieser findet vom 26. bis 29. Mai 2020 unter dem Motto “ Vorwärts nach weit“ im Hannover Congress Centrum (HCC) statt.  Weitere Infos gibt es auf der Homepage des Bibliothekartages. – Ach ja: Auf Twitter ist @bibtag20 auch schon lebendig!

Österreichischer Bibliothekartag 2019 bis 30.06. Frühbuchertarif

8. Mai 2019 Kommentare deaktiviert für Österreichischer Bibliothekartag 2019 bis 30.06. Frühbuchertarif

Wer sich für den Österreichischen Bibliothekartag, 10.-13.09.2019 in Graz anmeldet, profitiert vom Frühbuchertarif bis 30.6. 2019.
Hauptthema ist heuer „Künstliche Intelligenz in Bibliotheken“.

#bibtag18 – Vortrag „Info-Beisl der Büchereien Wien“

6. Juli 2018 § Ein Kommentar

Vortragende Magdalena M. M. Schneider, WienDas Luxusproblem der Weblogautorin ist, dass dem Abstract und den Vortragsfolien nicht mehr viel hinzugefügt werden muss, um zu verstehen, warum das Format der internen Fortbildungsreihe so erfolgreich ist.

Das „Info-Beisl“ funktioniert ähnlich wie Skype und hat informellen Charakter. Einzig die Vorstellung, dass der Austausch mitgeschnitten wird, könnte etwas hemmend auf die Teilnehmenden wirken. Doch dem bereitet das eher „bewusst unernste und improvisierte Format“ Abhilfe.

Alle zwei Wochen für 10 Minuten miteinander ins „Beisl“ gehen – und am besten eignen sich die Freitag Vormittage, da hier die wenigsten Führungen stattfinden – das ist für die weit verstreuten Wiener Büchereien wohl mittlerweile wie ein kleiner Stammtisch, allerdings mit Headset und (leider) ohne Brotzeit.

Wobei – ob hier nebenbei jemand seinen Kaffee trinkt und das Butterbrot verzehrt, ist nicht unbedingt erkennbar. Eine Pflicht, sich visuell zuzuschalten, besteht schließlich nicht. So fragen die meisten Teilnehmenden via Textchat nach, und nicht stimmlich übers Headset.


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung

Auf ein Informationshäppchen ins Beisl

Magdalena Martha Maria Schneider,Karin Claudi, Büchereien Wien

„Beisl, das: (österr.) kleines Gasthaus“ – Schnitzel, Gulasch oder Sachertorte stehen im Infobeisl der Büchereien Wien zwar nicht auf der Speisekarte, man kann sich dort aber einmal in der Woche an Informationen laben.
Das Infobeisl ist niederschwellig. Es ist eine Form der internen Fortbildung für unsere MitarbeiterInnen, findet dezentral über ein Telefonkonferenzmodul statt, und ergänzt mit seinen leicht verdaulichen Informationshäppchen das Fort- und Weiterbildungsangebot der Büchereien Wien. Vorbild für das Infobeisl waren die Coffee Lectures: In 10 Minuten Vortrag werden die wichtigsten Informationen zu einem Thema vermittelt, anschließend haben die TeilnehmerInnen 10 Minuten Zeit um Fragen zu stellen. Themen und Vortragende variieren, für Abwechslung in der Menüfolge ist also gesorgt.
Das Infobeisl ist kostengünstig. Die Telefonkonferenzsoftware war bereits vorhanden, lediglich eine Ausstattung der Arbeitsplätze mit Headsets war nötig. Für die Büchereien Wien mit ihrem großen Zweigstellennetz ist es ein wesentlicher Vorteil, dass die MitarbeiterInnen direkt von ihrem Arbeitsplatz aus am Infobeisl teilnehmen können und keine Wegzeiten anfallen.
Das Infobeisl ist interaktiv. Alle KollegInnen haben die Möglichkeit, sich als Vortragende zu beteiligen oder Themen vorzuschlagen. Auf einer eigenen Infobeisl-Seite im Intranet kann man Themenvorschläge machen oder für bereits vorhandene Vorschläge voten. Dort findet sich neben dem aktuellen Programm auch das Archiv, aus dem vergangene Themen jederzeit abgespielt werden können.

#bibtag18 – Vortrag zur Personalentwicklung einer UB

2. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für #bibtag18 – Vortrag zur Personalentwicklung einer UB

Vortragende Imma Hendrix„Kleinvieh macht auch Mist“. Doch so despektierlich wollte es die Vortragende, Imma Hendrix, nun auch wieder nicht bringen. In etwa ließe sich jedoch ihr Vortragstitel damit übersetzen. Allerdings – wenn der Mist als wertvoller Rohstoff in Form von Zugewinn und Erfolg gesehen werden kann, lässt sich an dem Vergleich wahrlich nichts aussetzen. Und ohne Kleinvieh lassen sich keine Eier legen, potenziell goldene noch dazu. Den Alltag von Mitarbeitenden mit Motivation und Fort- oder Weiterbildung zu vergolden, dass erreicht die Universitätsbibliothek (UB) der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin mit vielerlei Maßnahmen.

Dazu gehört, dass sich die Verantwortlichen in der Personalentwicklung (PE) gehörig mit dem Ist-Stand und den Wandlungen in der Arbeitswelt, hier der wissenschaftsunterstützenden Bereichen an Hochschulen, auseinandersetzen. Im Rahmen zweier Umfragen, erstmalig 2011 unter 1.225 Befragten und dann wieder im Jahr 2017 mit 230 Befragten, erfasste man ein Meinungsbild, um darauf aufzubauen. Denn die Ausgangslage ist nicht sonderlich mit stabilisierenden oder entwicklungsfreudigen Komponenten gesegnet. Es fehlen für alle 10 Bibliotheksstandorte ein Personalentwicklungskonzept, Dienst- und Zielvereinbarungen und auch die Aufstiegsmöglichkeiten sind zum Teil sehr eingeschränkt. Demotivierend? Richtig erkannt.

So fühlen sich „60% der Mitarbeitenden mittleren Alters durch ihre Ausbildung nicht oder nur in geringem Maße auf ihren Berufsalltag vorbereitet.“

Das eine ist also die fehlende Motivation, die nicht schönzureden ist. Da allerdings für die PE keinerlei Budget zur Verfügung steht, sind die Ziele, die es unter diesen schwierigen Umständen zu erreichen gilt, genauer einzugrenzen.

Hendrix gibt sie mit „Identifikation erzeugen“ an. Damit dieses nicht zu einer reinen Worthülse verkommt, machen Unterziele klarer, in welche Richtung und wie das gehen soll:

  • Zufriedenheit/Individuelle Bedürfnisse fördern
  • Work-life-balance garantieren
  • Informationsbedarf decken, Transparenz herstellen

In den Vortragsfolien lassen sich die einzelnen Instrumente hierzu nachlesen. Das darin aufgeführte „On-boarding optimieren“ erläuterte Hendrix mit den Stichworten „Das Anfangen“, und zwar mit HIlfe eines Starterpakets mit Informationen, Links und Checklisten.

Das andere ist die „Fort- und Weiterbildung“. Auch hier ist ein Ziel benannt: „Qualifikation der MA erhalten und entwickeln“, dessen erste zwei Unterziele normal-üblich sein dürften: „Fachwissen aktuell halten“ und Schlüsselqualifikationen ausbauen“.

Die letzten zwei Unterziele hingegen verdienen es, ausdrücklich genannt zu werden. Denn „Offenheit für Veränderungen wecken“ stellt meines Erachtens auf Mitarbeiterseite einen echten Knackpunkt dar, während „Flexibilität unterstützen“ der Knackpunkt des Arbeitgebers sein dürfte.

Man durfte gespannt sein auf die Instrumente. Doch wer hier Wundermittel erwartete, hatte den Vortragstitel nicht mehr auf dem Schirm. Am ehesten ragte das „neue Schulungskonzept“ heraus, das mehr Selbstlernen und weniger Frontales versprach. Dazu benötigt ein Arbeitgeber Vertrauen, das ist nicht selbstverständlich.

Löblich natürlich die „Inhouse-Kurse/Coaching“, stellen diese seit Jahren ein immer probateres Mittel für eine individuell ausgerichtete und gezielt wirkende PE-Entwicklung dar. So zumindest der Eindruck der Blogautorin, der sich darauf begründet, dass sie über die letzten 5-8 Jahre als Trainerin ungleich häufiger hierfür angefordert wurde als zu öffentlich ausgeschriebenen Fortbildungen bspw. der Fachstellen oder Verbände mit inhomogenen Teilnehmenden aus vielen Bibliotheken.

Individuelles Coaching korreliert mit der anfänglichen Aussage zur „Veränderung der Arbeitswelt“, der eine „höhere individuellere Verantwortung“ einzelner bescheinigt wird. Individualität verträgt sich nicht mit Fortbildungen „von der Stange“ oder „für die Massen“. Was dem Sinn der Bibliothekartage entgegenzustehen scheint. Tut es aber nicht. Denn deren Ziel ist ein anderes, nämlich Impulse und Anstöße sowie das „State of the Art“ zu beschreiben.

Mit diesem Vortrag erreicht. Oder wie Hendrix meinte: „Lassen Sie’s krachen!“ Womit sie auch meint, dass PE und Fortbildung echte Kernaufaben sind und um die guten Rahmenbedingungen gekämpft werden muss, auch, wenn mit wenigen Bordmittel viel erreicht werden kann.


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung

Many a mickle makes a muckle – Personalentwicklung an einer Universitätsbibliothek
Imma Hendrix, Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin
Eine Google-Recherche verdeutlicht eindringlich, dass über Personalentwicklung in Bibliotheken zwar einiges an Theorie verfasst wurde, aber offenbar nur wenige praktische Erfahrungen wert erscheinen, veröffentlicht zu werden. An der UB der HU Berlin existiert bis heute kein verschriftlichtes PE-Konzept im engeren Sinne, doch wurden Schritt für Schritt und vielfach mit „Bordmitteln“ zahlreiche Maßnahmen ergriffen, die die Beschäftigten bei der erfolgreichen Wahrnehmung ihrer Aufgaben unterstützen.
Der Vortrag verfolgt das Ziel, den Blick für Personalentwicklung zu öffnen, und erläutert die eingesetzten Instrumente mit ihren Möglichkeiten und Grenzen. Die Instrumente betreffen u.a. die Bereiche Unternehmenskommunikation, Fortbildung, Flexibilisierung der Arbeitszeit und betriebliche Gesundheitsförderung.
Der Vortrag zeigt darüber hinaus auf, wie die Aktivitäten der UB in das PE-Konzept der Universität, das aktuell in den Gremien diskutiert wird, eingebettet werden.

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