Digitale Medien im Selbststudium

6. Juli 2021 Kommentare deaktiviert für Digitale Medien im Selbststudium

„Neue Möglichkeiten der Selbstbestimmung oder Widerspruch zum Bildungsauftrag?“ untertitelt eTeaching.org die gestern stattgefundene Veranstaltung:

Digitale Medien bieten zahlreiche Möglichkeiten, Studierende beim Selbststudium zu unterstützen. Diese Vorteile sollen auch in der Abschlussveranstaltung zum Themenspecial noch einmal zur Sprache kommen; ebenso jedoch auch kritische Fragen, etwa in Bezug auf den Datenschutz oder dazu, inwiefern digitale Medien (zu) stark lenken oder kreative Lösungen ausblenden. Nicht zuletzt geht es in der Diskussion darum, unterschiedliche Perspektiven ins Gespräch miteinander zu bringen und der notwendigen Auseinandersetzung über die Rolle digitaler Medien im Selbststudium bzw. in der Hochschulbildung Raum zu geben.

Die Veranstaltung ist auf der eTeaching.org-Homepage dokumentiert.

„Selbstreguliertes Lernen“

22. April 2021 § Ein Kommentar

Was könnte man unter dem Begriff „selbstreguliertes Lernen“ verstehen? Das Weiterbildungsblog weist auf ein studentisches Weblog hin, welches entsprechende Einträge enthält.

15.10. Welthändewaschtag

15. Oktober 2020 Kommentare deaktiviert für 15.10. Welthändewaschtag

Muss man das wirklich noch lernen, das Händewaschen?  81,4 Prozent der Bevölkerung Deutschlands folgen der Empfehlung, sich 20 Sekunden die Hände zu waschen, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Sorry, ich bezweifle das stark. Meine Beobachtungen insbesondere der männlichen Spezies, die aus WC-Anlagen kommen – und als Frau in der Schlange hat man ja genügend Zeit für Studien – gehen von höchstens 60% aus.

91,8 Prozent wüssten der „Befragungswelle“ (*) nach um die Bedeutung einer gründlichen Waschung. Die rund 10% wären also bewusst nachlässig. Pfui, pfui, Schande auf euer Haupt! 😉 Wie auch immer …

… gründliches Händewaschen würden die Anzahl der Keime auf bis zu einem Tausendstel senken, so infektionsschutz.de. Aber es ist wohl wie mit dem Zähneputzen. Was mehrmals täglich zu geschehen hat, wird schnell mal langweilig. Daher sind Erinnerungsaktionen wie die heutige nicht gänzlich überflüssig, schätze ich. Und fasse mich an die eigene Nase … NACH dem Händewaschen natürlich!


(*) Ergebnisse der aktuellen Befragungswelle des COVID-19 Snapshot Monitorings (COSMO), in der regelmäßig jeweils rund 1.000 Bürger/innen repräsentativ zu ihren Wahrnehmungen, Einstellungen, ihrem Wissen und Verhalten zu COVID-19 befragt werden. [Anmerkung: Der Link zum Monitoring führt in der entsprechenden Pressemeldung ins Leere.]

Agilität in Bibliotheken mit @CorneliaVonhof

10. September 2020 Kommentare deaktiviert für Agilität in Bibliotheken mit @CorneliaVonhof

Neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregeln des BMAS

13. August 2020 Kommentare deaktiviert für Neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregeln des BMAS

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel zur Veröffentlichung freigegeben. Sie wurde gemeinsam von den Arbeitsschutzausschüssen beim Bundesarbeitsministerium unter Koordination der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erstellt. Die Regel stellt Maßnahmen für alle Bereiche des Wirtschaftslebens vor, mit denen das Infektionsrisiko für Beschäftigte gesenkt und auf niedrigem Niveau gehalten werden kann. Dabei bleiben Abstand, Hygiene und Masken die wichtigsten Instrumente. [via idw-online]

Nun, ich schätze, dass diese Regeln nicht nur für den Wirtschaftsbereich, sondern durchaus auch für den öffentlichen Dienst bzw. für Bibliotheksmitarbeitende ihre Wirkung erzielen sollten.

Meine persönliche wie auch berufliche Erfahrung ist derzeit, dass sich quer durch alle Altersstrukturen kaum jemand streng bis eher gar nicht oder nicht für sehr lange an die Regeln hält. Doch sowie ich eine Maske aufziehe und um Abstand bitte, wird die Bitte „toleriert“ und ihr – mit wechselweise betretenen bis erschrocken Augenaufreißem bzw. -niederschlagen – rasch entsprochen. Ja, es ist mühsam, doch wir werden es lernen MÜSSEN!

Spezialbibliotheken: Buch und Webinare

11. Juni 2020 Kommentare deaktiviert für Spezialbibliotheken: Buch und Webinare

Abram, Stephen: Succeeding in the World of Special Librarianship. – Scotts Valley : Createspace Independent Publishing Platform, 2018. – 204 Seiten. ISBN 978-1-71860-068-3 – Kartoniert : ca. EUR 53,-
Das Buch ist bei einem Provider als kostenloses E-Book (nach Registrierung, Ihre Daten sind dann der Preis) erhältlich oder auf dem Buchmarkt. – Stephen Abram, wer ihn noch nicht kennt, war früher Präsident der Special Library Association (SLA) und Berater bei verschiedenen Firmen und ist mit seinem Weblog „Stephen’s Lighthouse“ ein wahrlich unermüdlicher Hinweisgeber für das Feld von Spezialbibliotheken und darüber hinaus!
Was mich zu diesem Post inspiriert hat: Er hat auch den Inhalt des Buches in eine Reihe von Webinaren (genauer gesagt: 10) verwandelt, die auf der Seite des Providers aufgeführt sind. Hier ist das erste Video zu sehen; falls die weiteren nicht transparent dargestellt werden sollten, so verändern Sie einfach die Webadresse, indem Sie die Nummer des Videos ändern.

Gedanken zum Internationalen Tag der russischen Sprache und des Kugelschreibers

6. Juni 2020 § 3 Kommentare

Der internationale Tag der russischen Sprache (russ. День русского языка / UN Russian Language Day) am 6.6. erinnert mich daran, dass ich im Laufe meines Arbeitslebens viele sogenannte (Spät-)Aussiedler/innen, also Deutschstämmige, die u. a. ab den 90-er Jahren aus Gebieten der ehemaligen Sowjetunion emigrierten (und als Bibliothekar(inn)e(n) oftmals nicht die volle Anerkennung ihres Studienabschlusses erhielten, das aber nur mal so nebenbei). In meiner Erinnerung waren sie allesamt ruhige, verlässliche, hochkonzentrierte und penible Mitarbeiter/innen, die fast ausnahmslos über eine mich faszinierende wunderschöne Handschrift verfügten.

In Vorwegnahme des Internationalen Tag des Kugelschreibers (in den USA am 10.06.) und in jetziger Coronazeit frage ich mich, ob die gute, alte Disziplin nicht doch ein wenig dabei helfen, gegen allfällige Neuanfänge gewappnet zu sein und mit Bravour zu meistern. Natürlich gehört dazu auch ein steter Übungs- und Überlebenswille.

Nun, im Gegensatz zu erwähnten Kolleg(inn)en haben wir, die wir in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, es ja relativ einfach. Wir sind wir immer noch priviligiert in diesem unserem demokratisch regierten und behüteten Lande, und sofern es Bibliotheken, mithin ein Bollwerk gegen die Verbreitung von Newsfakes und Verschwörungstheorien, gibt, würde ich niemals aus Deutschland auswandern wollen. „Sonne satt“ haben wir ja mittlerweile auch. Und wenn ich es hin und wieder zwar satt habe, dass viel zu viele Egoismen gepflegt oder die Sauberkeit in den Städten nicht mehr das ist, worauf wir einmal stolz sein konnten, wir so einige Missstände zu bewältigen haben – ja, auch hier gibt’s Rassismus und eine braune Ur-Suppe – so stelle ich nach einem Vierteljahr der Pandemie beglückt fest, dass zumindest in meinem kleinen Umfeld das Einüben neuer Verhaltensmaßstäbe diszipliniert voran schreitet.

Was sich definitiv verbessert hat, ist die Annahme und Verwendung vielfältiger Kommunikationsweisen. Es wird wieder mehr zum Telefon gegriffen, Videokonferenzen endlich angenommen, es wird gezeichnet und es werden sogar wieder Briefe geschrieben (!), und auch die Geduld und Fehlertoleranz haben zugenommen.

Ich hoffe sehr, dass einiges davon bleiben und nicht vergessen wird. So, wie manche ihre alte Heimat nie vergessen werden, tauchen alte, verloren geglaubte Fähigkeiten immer wieder auch in uns auf und erinnern uns, dass wir die Summe all unserer Teile sind, dass wir viele innere Sprachen sprechen und unser füllhorngleiches Menschsein nicht unter einem Mund-Nasen-Schutz – oder gar unter einem Polizistenstiefel – ersticken muss.

Ja, wir sind priviligiert, vergesst das niemals und schaut darauf, dass es nicht nur uns selbst, sondern es auch euren Mitmenschen, respektive Kolleg(inn)en gut geht! Wie wäre es hin und wieder mit einer Notiz „Schön, dass du da bist!“? Mit Kugelschreiber, versteht sich. Und in welcher Sprache auch immer …

Notiz "Schön, dass du dabist!"

P. S. Lieber Jürgen, das Image ist an DEINE Adresse gerichtet! 🙂

Privates teilen in der Arbeitswelt – wie stehen wir (heute) dazu?

14. April 2020 Kommentare deaktiviert für Privates teilen in der Arbeitswelt – wie stehen wir (heute) dazu?

Arbeiten heißt heute auch, Kollegen am Privatleben teilhaben zu lassen. Die neue Arbeitswelt verlangt danach – auch wenn das manchmal Einblicke bringt, die man niemals haben wollte.

Wer glaubt, dies wäre ein aktueller Artikel in Zeiten der Coronakrise, irrt. Bereits am 13.11.2019, als noch niemand von diesem Virus Notiz genommen hat, stellte Angelika Slavik in der SZ die Frage: „Kann man Berufliches und Privates überhaupt trennen?“

Dass ich diesen Artikel aufhob, um ihn bei Gelegenheit mal zu posten, lag an der Thematik „Social Media“. Spannend fand ich die darin gestellte Frage, „wie sehr sich das Verhältnis von Privatheit und Professionalität verändert hat.“

Wir finden in diesem Artikel nichts explizites zum Homeoffice. Dennoch – vor diesem neuen Hintergrund passt auch die für obige Frage gegebene Antwort wie die berühmte Faust aufs Auge: „Arbeiten heißt heute, Einblicke in sein privates Leben zuzulassen, ob man will oder nicht.“

Fast schon prophetisch, nicht wahr?!

Bemerkenswert ist, dass fast alle nun doch auch wollen, also Privates zulassen. Ich sehe in meinen Videokonferenzen unaufgeräumte Dachböden im Hintergrund, sich stapendes Küchengeschirr, spielende Kinder, … und wenn ich ganz genau hinsehe, sogar dreckige Fensterglasscheiben. (Quatsch, die sind inzwischen alle mehrmals geputzt. Es waren doch nur die Flecken meiner eigenen Brille!)

Etwas anders gemeint, aber durch die Corona-Brille gesehen finde ich auch den Schlusssatz sehr, sehr passend:

„Fotografiert es [das Bild aus Kindertagen], postet es bei Instagram und schreibt dazu: „Good old times.“ Gibt sicher viele Likes von den Kollegen.“

Den Montag beginnen – am besten mit Kaffee?

7. Oktober 2019 § Ein Kommentar

Die Tageszeitung wie so oft von hinten nach vorne lesend stieß ich heute im Journalteil des FTs auf „Kaffeemythen im Check“. Mit schöner Regelmäßigkeit erscheint gefühlt monatlich ein „neuer“ Artikel, meist mit änlicher Überschrift und Inhalt(siehe Kostprobe unten).

Dennoch – reflexhaft suche ich nach neuen Erkenntnissen und bin hoch zufrieden, wenn sich wieder einmal zu bestätigen scheint, dass mich mein nachmittäglicher Kaffeekonsum …

  • … tatsächlich anzuregen vermag, indem er mein Herz und zentrales Nervensystem aktiviert (was den Bogen zu einem besseren Arbeis- und Lerneffekt schlägt)
  • … vor Krebs besser beschützt, als ohne,
  • … meiner Schmerzen entledigen kann, und daher Koffein sogar in manchen Medikamenten zu finden ist,
  • … nicht süchtig macht, lediglich ein Gewöhnungseffekt einsetzen kann,
  • … den Durchschnitt von 164 Litern pro Jahr Deutsche(r) nicht überschreitet (und ich mich frage, ob die Babys dazugerechnet wurden bzw. ab welchem Lebensalter die Tassen gezählt werden),
  • … mich nicht sonderlich entwässert, obschon er die Nierenfunktion aktiviert
  • … mich nicht übersäuert, sondern mich im Gegenteil sogar eher basisch werden lässt,
  • … zu den 57 % der Haushalte zählen lässt, die den guten alten Kaffeefilter verwenden und damit nicht zu den 24 % Umweltsündern werden lässt, die Aluminiumpads bevorzugen.

Und nächsten Montag räumen wir mit den Teemythen auf, was meint ihr?!

13.09.2019: Kaffee-Mythen im Check: Entwässert Kaffee den Körper? In: T-online.de.

27.08.2019: Die größten [5] Kaffee-Mythen im Check. In: Freundin.

17.05.2019: Sieben Kaffe-Mythen im Faktencheck. In: TK.de.

20.03.2019: 8 Mythen und Wahrheiten rund um den Kaffee. In: Aktiv.de.

27.01.2019: [10] Kaffee-Mythen im Check: Kann Kaffee wirklich süchtig machen? In: Bild.

31.10.2018: Die größten 9 Kaffee-Mythen. In: Onmeda.de.

Und wir berichteten zuletzt am 11.07.2017 – also zumindest in bibfobi wiederholen wir uns nicht allzu sehr zum Thema *zufrieden guck*.

 

 

Social-Media-Nutzung: Vom Stress zur Abwechslung in die Sucht?

11. September 2019 Kommentare deaktiviert für Social-Media-Nutzung: Vom Stress zur Abwechslung in die Sucht?

Abhängigkeit kann ursächlich im Stress entstehen, wenn auf Plattformen Abwechslung statt Loslösung erfolgt, so eine Studie unter 444 Facebook-Nutzern. „Die Idee, dasselbe Umfeld, das den Stress verursacht, als Mittel zur Bewältigung dieses Stresses zu verwenden, ist neu. Es ist ein interessantes Phänomen, das für Technostress, der durch soziale Medien hervorgerufen wird, charakteristisch zu sein scheint.“ (Prof. Monideepa Tarafdar via idw-online).

Da horchen wir doch wieder mal tief in uns rein, nicht wahr?! Beruflich, in der Weiterbildung und im Privatbereich völlig auf Social Media zu verzichten scheint heute fast unmöglich zu sein. Muss ja auch nicht, solange ich gezielt das tue, was ich plante, zu tun – also z. B. meine Veranstaltung zu bewerben oder mich in der Community in Erinnerung zu rufen. Und solange ich mich gezielt mit denjenigen austausche, die ich vorhatte, zu „sprechen“, und nicht mit Hinz und Kunz im Belanglosen zu versumpfen.

Es steht sicherlich auch nicht zur Debatte, dass ich meinerseits die Aufmerksamkeit für eine begrenzte Zeit auf die Werbung und das „Hallo-ich-facebooke-instagrame-twittere-etc.-also-bin-ich“ der anderen zu richten. Niemand von uns muss durch den Tag hecheln und darf nur sinnvolle Arbeit oder Gespräche leisten, sondern darf sich genau wie im fleischlichen Leben an den virtuellen Türrahmen lehnen und mal ein Plauderminütchen abhalten und der Sozialisation ihren Tribut zu zollen.

Aber eben das muss man sich bewusst machen. Alles in Maßen, und zur Not hilft ein Wecker, um die Zeit nicht zu übersehen. Früher war das ein rascher Blick auf die Armband- oder Wanduhr, ein „Ups, ich muss dann mal wieder, war nett …“. Da viele dafür nur noch aufs Handy starren, sind sie auch bereits schon wieder mitten drin im Technostress.

Also, passt auf euch auf! Wie immer macht die Dosis das Gift!

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan die Kategorie Selbstmanagement auf Fortbildung in Bibliotheken.

%d Bloggern gefällt das: