8. Juli – Tag der Videospiele

8. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für 8. Juli – Tag der Videospiele

Warum der Internationale Tag der Videospiele ausgerechnet im Hochsommer stattfindet, ist mir ein Rätsel. Leider können die Urheber nicht dazu befragt werden. Der Ursprung zu diesem Motto ist offenbar unbekannt. Über 50 Jahre existiert diese Art der Freizeitgestaltung bereits. Meine eigenen Erfahrungen lassen sich konkret eingrenzen auf Ping-Pong und Myst. Spielen ist auch zuviel gesagt. Klicken und zur nächsten Bildfolge zu gelangen, in der verschidene Rätsel zu lösen waren, prägten die Anfänge. Nach etlichen schlaflosen Nächten löste ich mich von heute auf morgen von diesen Zeiträubern und wurde wieder … sorry, Gamer! … eine normale Lesende.

Als Bibliothekswesen aber musste ich natürlich zumindest informationshalber auf dem Laufenden bleiben. Und das sollte man mit jedem Medium und für alle Nutzer/innen berufsbedingt tun. Von daher: Fortbilden! Zum Beispiel an der TH Köln. Creative Gaming – medienpädagogische Arbeit mit digitalen Spielen in Bibliotheken. Viel Spaß beim Zocken!

#bibtag18 – Vortrag „Interne Weiterbildung UB Bern“

27. Juni 2018 Kommentare deaktiviert für #bibtag18 – Vortrag „Interne Weiterbildung UB Bern“

Vortragende Gesche GerdesDas hört man doch gern: Mitarbeitende werden als „ganze Person“ ins Zentrum gestellt, mithin „ganzheitlich“ gesehen, so die Vortragende Gesche Gerdes. Für diese werden an der UB Bern Halbjahresprogramme mit ca. 2 Veranstaltungen pro Monat in der Dauer von 1 Stunde bis zu 1 Tag angeboten, und „natürlich“ innerhalb der Arbeitzeit. Pro Veranstaltung sind 3 Stunden der organisatorischen Vorbereitungszeit veranschlagt.

Für definierte Themenfelder darf an der internen Weiterbildung an der UB Bern unter Federführung einer Arbeitsgruppe mitbestimmt und mitgestaltet werden. Diese sind:

  • UB-Führungen
  • Verwandte Institutionen
  • IT & Datenmanagement
  • Kommunikation & Kundenkontakt
  • Organisation der UB
  • Gesundheit am Arbeitsplatz
  • Arbeitsalltag
  • Trends & Innovationen

Somit lässt sich von einem Bottom up-Prinzip sprechen, welches seine Vor- wie Nachteile hat, nachzulesen auf den Vortragsfolien.

Es kommt jedenfalls gut genug an, dass 50% der Belegschaft daran mitwirken bzw. an den Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen. Die Gründe derer, die dies nicht tun, wünschen sich spezialisiertere oder vertiefendere Fortbildungsinhalte.

Vortragende Gesche Gerdes

Gerdes stellte ferner die Sandwich Sessions dar. Sie funktionieren nach Art der Lunch Talks. Die Themen werden also von den Mitarbeitenden selbst vorgeschlagen und innerhalb einer Mittagspausenstunde lang durchgeführt. Dazu wurde ein netter Flyer eingeführt, der die wichtigsten Frageformen aufführt: Was, wann, wo, wer und wie.

Als Themenbeispiele sind bspw. angeführt, über den vergangenen Bibliothekartag oder einer Tagung zur Hochschullehre zu berichten, Ergebnisse aus Kundenbefragungen darzustellen oder wie mit Outlook und Trello, einem Tool zur Zusammenarbeit umgegangen werden kann.

Für neue Mitarbeitende ist künftig eine „Tour de UB“ geplant. Außerdem soll mehr nach Zielgruppen differenziert und speziellere Angebote, auch zum Beispiel für Azubis, angeboten werden. Spannend auch die neu eingeführte Idee einer Intervision für Führungskräfte.

Nach 10 Jahren dieser Art der internen Weiterbildung werden immer noch sehr viele Vorschläge eingereicht. Die Kanäle der Feedbacks sind: elektronische Evaluation, persönliche Ansprechbarkeit und eine Ideenseite im Intranet.


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung

Interne Weiterbildung an der Universitätsbibliothek Bern

Gesche Gerdes, Claudia Schumacher, Universitätsbibliothek Bern, Bern

An der UB Bern wird das interne Weiterbildungsprogramm nicht durch eine Personalabteilung organisiert, sondern erfolgt als Bottom-up Strategie durch Mitarbeitende für Mitarbeitende.
Die Mitarbeitenden der Arbeitsgruppe (AG) stammen aus möglichst unterschiedlichen Bereichen der UB und erarbeiten das Programm mithilfe eigener Inputs, einer Ideensammlung der Angestellten sowie aus den Evaluationen der bereits durchgeführten Kurse.
Die AG baut das Weiterbildungsprogramm der UB in Ergänzung zu bestehenden Angeboten anderer Institutionen auf und richtet es auf den arbeitsrelevanten Bedarf der Mitarbeitenden aus. Um diesem Umstand gerecht zu werden, stehen mehrere Gefässe zur internen Fortbildung zur Verfügung.
Der Vortrag erläutert die Vor- und Nachteile des aktuellen Konzeptes. Aufgrund der neuen Strategie der UB, aber auch durch die schweizweite Einführung der swiss library service platform (SLSP) voraussichtlich im Jahre 2020 werden sich zudem die Aufgabengebiete der UB verändern. Deswegen bietet der Vortrag auch einen Ausblick auf die mögliche Ausrichtung des zukünftigen Konzeptes der AG.
Referentinnen:
Gesche Gerdes leitet seit 2016 die AG Interne Weiterbildung wie auch die Fachstelle Informationskompetenz an der UB Bern. Zuvor hat sie an der Universität Zürich einen Master in Informations- und Bibliothekswissenschaft erworben und eine postgraduale Ausbildung als wissenschaftliche Bibliothekarin absolviert.
Claudia Schumacher ist nach ihrem Bachelorstudium in Informationswissenschaft seit 2013 an der UB Bern in unterschiedlichen Funktionen wie Teilprojektleitungen und als Vertretung der AG Weiterbildung tätig. Seit Anfang 2018 ist sie zudem Dienststellenleiterin der Kurier- und Scanzentrale.

„Wie funktioniert das Internet?“ auf openHPI

30. August 2016 Kommentare deaktiviert für „Wie funktioniert das Internet?“ auf openHPI

Der kostenlose Kurs, der mit einem qualifizierten Zertifikat / ECTS-Punkten abgeschlossen werden kann, beginnt am 05.09.2016 und läuft bis 31.10.2016. Hier zur Anmeldung.

„In einer Welt, in der die Digitalisierung in großem Tempo voranschreitet und immer mehr Lebensbereiche durchdringt, gehört ein Grundverständnis über die Funktionsprinzipien des Internets zur Allgemeinbildung“ so HPI-Institutsdirektor Prof. Dr. Christoph Meinel, der sich mit dem Kurs an eine breite Öffentlichkeit wenden möchte. [via idw-online]

Themen sind:

  • Funktionsprinzipien und Technologien der lokalen Netzwerke (LANs) und der Weitverkehrsnetzwerke (WANs)
  • TCP/IP-Referenzmodell sowie dessen Protokolle und Anwendungen
  • typische Internetanwendungen wie der Versand von E-Mails oder die Übertragung von Daten im World Wide Web (WWW) über HTTP und HTTPS
  • Anforderungen an Internetprotokolle, IP-Adressen und Routing im globalen Internet

Präsentationen Bibliothekskongress #bibtag16

18. März 2016 § Ein Kommentar

Der BIB stellt auf dem Opus-Publikationsserver jede Menge Präsentationsmaterial des vergangenen 6. Bibliothekskongresses in Leipzig (zugleich 105. Bibliothekstag) bereit.

 

Die Fortbildung: Katalogisierung nach RDA$dFortsetzung #rda

11. März 2016 Kommentare deaktiviert für Die Fortbildung: Katalogisierung nach RDA$dFortsetzung #rda

Sehr schön zum Freitag: Die Fortsetzung der Rede Die Fortbildung.

Die Fortbildung: Katalogisierung nach RDA – eine Festrede

8. März 2016 Kommentare deaktiviert für Die Fortbildung: Katalogisierung nach RDA – eine Festrede

Das kam zwar schon auf netbib, es wäre aber viel zu schade, es hier nicht zu bringen, wo es doch thematisch hineinpasst: Festvortrag „Die Fortbildung“ von Arne Tiedemann anlässlich der Veranstaltung „70 Jahre bibliothekarische Ausbildung in Hamburg“ des Departments Information der HAW Hamburg auf Youtube.

„Vom Raum zum Lernraum“ Workshopergebnisse online

4. November 2015 § Ein Kommentar

Die Universitätsbibliothek Rostock stellt Videoaufzeichnungen und einen Teil der Vorträge aus dem Workshop „Vom Raum zum Lernraum“ (vom 25.9.15) online zur Verfügung. Aus dem Wiki ist zu erfahren, dass „Vom Raum zum Lernraum“ der „Beginn einer Rostocker Workshopreihe [ist], in der regelmäßig auch Ergebnisse aus der Lernraumforschung und Pädagogischen Architektur vorgestellt werden.“

Wenn Selbstmanagement Blüten treibt …

20. Mai 2015 Kommentare deaktiviert für Wenn Selbstmanagement Blüten treibt …

Was soll man von der neuen Weiterbildung zum „Professionellen Selbstmanager (univ.)“ halten? Reicht es denn nicht mehr, sich einigermaßen vernünftig zu managen, um lebens- und arbeitstechnisch über die Runden zu kommen und den allermeisten Ansprüchen – den eigenen wie den von außen bestimmten – zu genügen? Sollen wir zu Selbstmanagement-Robotern werden, um uns noch ein Stückchen und noch ein Bisschen mehr Effizienz und Effektivität herauszupressen?

Nun, an der Universität Koblenz-Landau, wo dieser zweimonatige Fernstudiengang stattfinden soll, spricht man von „Führungskräften und Mitarbeiter, die ihre Selbstmanagement-Kompetenz langfristig steigern möchten.“ Was sich für mich so anhört, als würden normale Seminare, die die eigenen Fähigkeiten aufzupeppen vermögen, nur kurzfristig helfen. Hm.

Sagen wir mal so: Themen wie Zeitmanagement, Selbstdisziplin, Networking, Selbst-PR, Zielsetzung und Lerntechniken, also alles, was das Uni-Curriculum hier verspricht, sind tatsächlich Themen, die man nicht an einem oder zwei Tagen so abnudeln kann. Wer also schon gefährlich nahe an einem Burnout ist, nur noch wenig bewirken kann, in Pessimismus verfallen und allgemein ein wenig „verpeilt“ ist, dem dürften zwei Monate tatsächlich helfen. Nur zu!

[via idw-online]

Herbstseminare mit zwei Neuerscheinungen

20. April 2015 Kommentare deaktiviert für Herbstseminare mit zwei Neuerscheinungen

„Delegieren als teamorientierte Organisationsmethode“ und „Persönliche Gesprächsführung zur Konfliktprävention“ lauten die zwei neuen Fortbildungsthemen, die zum Seminarherbst in Bamberg quasi „getestet“ werden können. Die neuen Themen sind eine erwünschte und notwendige Auskoppelung aus dem Zeit- und Selbstmanagement-Seminar und dem Soft-Skill-Seminar, da zu beiden Aspekten einfach mehr Zeit für Kommunikationsübungen benötigt werden.

Natürlich können (bibliothekarische) Institutionen diese Seminare auch als (Inhouse-)Veranstaltung buchen. Delegieren ist dabei beileibe nicht nur eine Führungsaufgabe, und „Persönliche Gesprächsführung“ darf nicht mit Mitarbeitergesprächen verwechselt werden, wobei es diese durchaus ebenalls betrifft.

By the way: Wenn Teilnehmendenerwartungen sich nicht mit der Fortbildung, die besucht wurde, decken, liegt es oft auch an einer ungenügend ausreichenden oder präzisen Ausschreibung des Veranstalters oder b) am zu flüchtigen Drüberweglesen von Seiten der Interessierten. Manchmal krankt es auch daran, dass Termini unterschiedlich verstanden werden. Eine vorbereitende Online-Abfrage der Referent(inn)en kann Abhilfe schaffen, und natürlich hilft auch ein Anruf bei den Referent(inn)en selbst.

digita-Sieger 2015: MOOCen gegen Prokrastination

5. März 2015 Kommentare deaktiviert für digita-Sieger 2015: MOOCen gegen Prokrastination

Aufschieberitis mit Hilfe eines MOOCs (Massive Open Online Course, kurz MOOC) lösen – das ist wahrlich preisverdächtig. Und so wurde der elfwöchige Kurs „MOOCen gegen chronisches Aufschieben“ einer der zehn Preisträger im Wettbewerb um den Deutschen Bildungsmedien-Preis digita 2015, der auf der Bildungsmesse didacta am 26.02.2015 in der Sparte „Berufliche Bildung und Studium“ prämiert wurde.

Besonders überzeugt die Verknüpfung von wissenschaftlich fundierter Wissensvermittlung mit einem praxisnahen, handlungsorientierten Training.

Leider läuft der Kurs des KIT, dem Karlsruhe Institute of Technology mit Eliane Dominok und Sarah Holstein nicht mehr.

Ich finde es bemerkenswert, dass ein mittlerweile umstrittenes eLearning-Konzept wie ein MOOC allen Unkenrufen zum Trotz ausgezeichnet wurde. Sehr passend hingegen das Thema. Denn es scheint mir symptomatisch für MOOCs, durch die freie Zeiteinteilung eben in jene Prokrastinationsfalle zu geraten, die es bei einem Präsenzseminar nicht in dem Maße gegeben ist.

Mich würde wahnsinnig interessieren, wie viele den Kurs angefangen haben und wie hoch die Abschlussquote war. Eine Anfrage dazu ist erstellt.

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