Wir sind nicht von Fremdbelohnung abhängig!

4. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für Wir sind nicht von Fremdbelohnung abhängig!

Endlich bestätigt das mal wer! Unser Gehirn ist durchaus in der Lage, sich selbst zu belohnen! Ich konnte es nie so recht glauben, dass wir bei der Qualität der Lernergebnisse davon abhängig wären, ob uns jemand lobt oder nicht. Meine Selbstbeobachtung zeigte mir schon immer, dass ich keinerlei Bestätigung oder Lobeshymnen brauche, weil mir das Lernen, natürlich auch das Lehren (was beinahe dasselbe ist) einfach Spaß macht, ich es aufbauend, anregend und sinnvoll finde. Die Pressemeldung zitiert Prof. Dr. rer. nat. Tömme Noesselt:

„Menschen und Tiere lernen, wenn sie für ihr Verhalten belohnt werden und auch dann, wenn sie eine Belohnung lediglich erwarten“.

Yep!

Glück und Informationsverarbeitung und Flow

27. November 2015 § 2 Kommentare


Christian Spannagel interviewt Jean-Pol Martin, den Didaktiker, der das Konzept Lernen durch Lehren entwickelt hat. – Ich gebe zu, dieser Beitrag ist ein wenig offtopic, finde den Gedanken aber spannend, dass Informationsverarbeitung mit Glück zu tun hat!

Erst Bewerten, dann Lernen?

16. November 2015 Kommentare deaktiviert für Erst Bewerten, dann Lernen?

Eine weitere Frage zu der Bewertung der H[aus]A[rbeit]. Wurde diese schon bewertet, oder gehen die erneuten Veränderungen mit ein? Diesen Fall hatte ich bisher im Studium nicht. Da haben wir zwar ebenfalls Kritik erhalten, aber konnten nicht erneut abgeben. So verstehe ich es im Moment, das ist sehr freundlich.

Dies die Mail einer Fernstudiengangsteilnehmerin. Na, und ob das freundlich ist – mehr noch, es erscheint mir absolut folgerichtig, zwingend und dringend. Eine Hausarbeit abzugeben, darüber zu sprechen, die Hinweise mit einzuarbeiten und die Fehler zu reflektieren … nur dann lässt sich bewerten, ob Lernen passiert ist.

Meine Überzeugung ist – weg von der Bewertung von Ergebnissen, hin zur Bewertung im Sinne von WERTbeimessen des Lernfortschritts als solchen. Da haben beide Parteien – Lerndende wie Lehrende – doch gleich viel mehr davon. Denn ergebnisorientierte Wissensabfragen können kaum so nachhaltig wirken wie fortschrittsorientierte Lernergebnisse. Und ob jemand aufgeschlossen, kritikfähig und dadurch auch lernbereit ist, somit auch in Zukunft gute Ergebnisse produzieren wird, das lässt sich am besten erfassen in der Bewertung des „Vorher-Nachhers“, bzw. dem, was dazwischen passiert.

Ich gehe dabei so vor: Erst, wenn beide Lernpartner (der Lehrende lernt ja auch immer mit) sich einig sind, dass Lernen geschah und dadurch das Ergebnis verbessert werden konnte, wird endgültig das Signal zur Abgabe gegeben. Und dann zählt nicht mehr nur das Ergebnis, sondern eben auch, WIE es zustande kam. Ähnlich wie bei Mathematik, als in der Schule der Rechenweg, nicht die Zahl ausschlaggebend für die Note war.

Oder wie sehen Sie das, verehrte Kolleginnen und Kollegen in der Weiterbildungsbranche?

LdL: Lernen durch Lehren

7. September 2015 Kommentare deaktiviert für LdL: Lernen durch Lehren

„Lernen durch Lehren ist eine handlungsorientierte, konstruktivistische Unterrichtsmethode, bei der Schüler oder Studenten lernen, indem sie sich den Stoff gegenseitig vermitteln. Es kann in allen Fächern, Schultypen und Altersstufen eingesetzt werden. Hauptvertreter des Konzeptes Lernen durch Lehren (abgekürzt LdL) ist Jean-Pol Martin, der von 1981 bis 2008 das Verfahren zu einem pädagogischen Gesamtkonzept entwickelte und mit Hilfe eines Kontaktnetzes verbreitete.“

[via Wikipedia] – Jean-Pol Martin nennt jetzt in einem Blogbeitrag zwei Quellen als sein wissenschaftliches Testament, eine Prezi bzw. den Wikiversity-Artikel, den sie visualisiert und ein Video aus dem Jahr 2014 zum Thema „Was brauchen Menschen, um glücklich zu sein?“

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