Nicht verlernen zu lernen

25. Oktober 2013 Kommentare deaktiviert für Nicht verlernen zu lernen

Da wir gerade an einer „weichen“, eher methodischen Ecke sind, vielleicht eine Betrachtung zur Gefahr, sich zu sehr darauf zu verlassen, dass es schon gut sein wird, weil es bisher gut war. Die Selbstkritik sollte stets wach bleiben. Folgende Erfahrung dazu: Ich gab letzt einen eintägigen Workshop, formulierte eingangs die Lernziele, fragte die Erwartungen ab und fragte im Laufe des Tages mehrfach, ob es denn so gut sei, wie es abläuft. Das wurde jeweils bejaht. Sehr schön! Nur dass in den schriftlichen Auswertungen dann doch bei zwei Rückmeldungen kritische Stimmen laut wurden, es hätte abwechslungsreicher sein können. Im Zurückdenken an den Ablauf des Tages aufgrund dieser Hinweise muss ich sagen, dass ich mich doch zu sehr darauf verlassen habe, dass die gewählte Methode (strukturierte Darstellung des Themas, jeweils an Beispielen online exemplifiziert, unterbrochen durch Übungen) offensichtlich doch zu eintönig war. Ich hatte den Methodenwechsel vergessen! Also versuchen, an manchen Stellen doch mit Präsentationen zu arbeiten, an anderen mit didakktischer Reduktion und nicht breite Darstellung. Und offen zu bleiben bezüglich der Umsetzung und Weitergabe von Inhalten. Immer wieder!

Zwanzig schreckliche Gründe für Frontalunterricht

11. Juli 2013 § 4 Kommentare

„Twenty terrible reasons for lecturing“ fasst die Gründe gegen für die Methode des Vortrags zusammen und begründet, warum sie nicht gelten. Ein schöner Text auf Englisch, der zum Nachdenken anregt. [via Oxford Brookes University / OCSLD]

How To Gamify Your Classroom In 6 Easy Steps

4. Juni 2013 Kommentare deaktiviert für How To Gamify Your Classroom In 6 Easy Steps

Bei Edudemic findet sich eine Grafik von Mia MacMeekin, die versucht, die Schritte aufzuzeigen, die für eine spielerische Bearbeitung von Übungsaufgaben durch Teams sinnvoll sind. Gleichzeitig auch ein Beispiel für die Methode der Infografik, die ihrerseits versucht, Themen systematisch und visualisiert zu präsentieren. Zwei Methoden in einem Beitrag also, die Ihnen hier präsentiert werden!

Festschrift zur Hochschuldidaktik

25. Mai 2013 Kommentare deaktiviert für Festschrift zur Hochschuldidaktik

Hochschuldidaktik im Zeichen von Heterogenität und Vielfalt. Doppelfestschrift für Peter Baumgartner und Rolf Schulmeister. (2013, hrsg. von Gabi Reinmann, Martin Ebner, Sandra Schön) – gibt es sowohl als Buch zu Kaufen als auch als pdf herunter zu laden oder bei slideshare zu nutzen. Alle Informationen auf der Seite von BIMS e.V.

Visuelles Lernen verändert Gehirn

25. März 2013 Kommentare deaktiviert für Visuelles Lernen verändert Gehirn

Nachweisbar und lang anhaltend verändert visuelles Lernen das Gehirn. Dies hat ein Versuch ergeben, der Probanden vor Suchmuster-Aufgaben stellte. Das Ergebnis war, dass sich die neuronale Aktivierung im Gehirn im Verlaufe einer Woche merklich steigerte. Der Effekt der Erkennungsleistung hielt dabei über einen Zeitraum von neun Monaten messbar an.
[via idw-online]

Ich leite daraus ab, dass sich das Visualisieren in Seminaren günstig auf den Lerneffekt auswirkt. Doch gehe ich davon aus, dass ein einmalig erfolgter visueller Reiz nicht für eine neuronal nachweisbare Veränderung der Hirnleistung ausreichen wird. Sicherlich macht’s die Wiederholung aus. Nun, das wäre zu schaffen. Idee: Die Teilnehmenden erhalten eine Wiederholungsmöglichkeit über eine Fotodokumentation, die zuhause nachbetrachtet werden kann. Klar, das macht den Trainer(inne)n natürlich schon etwas (meist unbezahlte) Mehrarbeit. Doch mittels Handy-Uploads wiederum auch nicht so viel, dass man darauf verzichten sollte. Allerdings – wird während der Seminare fotografiert, verzichten Teilnehmende gerne mal auf die Mitschrift. Die wiederum ebenfalls gedächtnisstärkend sein kann. Hm, wie nun? Tja, wenn es ein Patentrezept gäbe, wär’s ja einfach 😉

„Lernen durch Lehren“ (LdL)

20. Februar 2013 Kommentare deaktiviert für „Lernen durch Lehren“ (LdL)

Jean Pol Martin weist in seinem Weblog darauf hin, dass seine Methode auf der Lernplattform des Goethe-Instituts in einem Kurs von ca. 11 Stunden zur Verfügung steht. Freilich ist dies auf Schulen und auf Gruppenlernen bezogen, dennoch kann man sich hier didaktisch weiterbilden, denn auch bei der Informationskompetenzvermittlung gilt, dass selbst tun, gemeinsam erarbeiten und selbst vermitteln die Lernziele nachhaltiger erreichen läßt.

Erstellung einer Fotostory: Veranstaltungskonzept

19. Dezember 2012 Kommentare deaktiviert für Erstellung einer Fotostory: Veranstaltungskonzept

„Erstellung einer Fotostory als inklusiver Medienworkshop“ – Eine schöne Idee für einen Workshop mit gemischt inhaltlichen und technischen Themen für Jugendliche. [via Medianpädagogik – Praxisblog]

Einseitigkeiten vermeiden

18. Dezember 2012 Kommentare deaktiviert für Einseitigkeiten vermeiden

Wer die Quelle des gestrigen Beitrags gelesen hat, weiß, dass es um die richtige Vermittlung von Inhalten bei größeren Gruppen ging. In den Kommentaren wurde viel ausgetauscht und es gab auch jemand, der für den Frontalunterricht optierte. Heute findet man in Basedow 1764 unter dem Titel „Frontalunterrricht ist noch nicht am Ende“ eine Diskussion einer Sekundärstudie, die dieses Urteil zu untermauern sucht. Die Quintessenz aus dem Blog ist eben die Überschrift dieses Beitrags: Einseitigkeiten vermeiden, abwechseln, Methodenvielfalt.

Flipped Classroom – didaktische Diskussion

17. Dezember 2012 Kommentare deaktiviert für Flipped Classroom – didaktische Diskussion

Der Heidelberger PH-Professor Christian Spannagel hat seine Mathematik-Vorlesung auf Video gebracht und diskutiert nun mit den Studierenden, die vorher die Videos angesehen haben. In seinem Blog schildert er das Vorgehen und stellt selbstkritische Fragen. Und in den Kommentaren entspinnt sich eine spannende didaktische Diskussion um die Methodik und um die Inhalte. Lesenswert, wenn man selbst didaktisch interessiert ist!

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