Google Sheets

8. September 2015 Kommentare deaktiviert für Google Sheets

In der Office 2.0-Suite von Google, Google Docs ist auch die Auswahl Sheets vorhanden. Inwieweit das nicht nur eine Tabellenkalkulation ist, sondern auch ein hilfreiches Datenvisualisierungstool, das zeigt Richard Byrne auf Free Technology for Teachers.

Neues vom Multimedia-Effekt?

10. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für Neues vom Multimedia-Effekt?

Eine Anregungen aus der Museums-Didaktik dürfte auch Bibliotheken dienlich sein, die selbst Ausstellungen kreieren oder in historischen Gebäuden zuhause sind und sich präsentieren möchten. Die psychologische Forschung bezeichnet es als „Mulitmedia-Effekt“, wenn Textinformationen von passenden Bildern, also auditiven Darbietungen wie beispielsweise Audiguides, begleitet werden und damit der Besucher gezielt auf Details aufmerksam wird und diese auch besser wiedererkennt.

Eine Studie soll nun bewiesen haben, dass dies nicht so sehr an der Doppelung von Informationen läge, sondern sich der Lernprozess besser strukturieren ließe und ökonomischer ablaufen würde. Ich schreibe das so vorsichtig, denn ehrlich gesagt: für mich erschließen sich die Forschungsergebnisse, die in der Pressemeldung des Leibnitz-Instituts für Wissensmedien kurz erläutert sind, nicht als grundsätzlich oder auch bedeutend bahnbrechende neue Erkenntnisse, beziehungsweise halte ich den Doppelungseffekt durchaus für vordergründig.

Wie auch immer – dass ein sorgfältiger Einsatz von Multimedia dem Lernen dienlich ist, das habe ich sehr wohl verstanden. Doch auch das ist nichts Neues. Und für Sie? Ah, Sie haben sich wieder erinnert, sie wollten doch schon längst mal einen Audioguide entwickeln, der den Thekendienst entlastet …

„… Zu Ihrer Rechten sehen Sie die blau beschrifteten Regale. Sie enthalten Romane, also die sogenannte Schöne Literatur. Sehen Sie den Tisch ganz am Ende? Ja? Dorthin legen Sie die Bücher ab, die Sie doch nicht mitnehmen möchten. Unsere Servicekräfte räumen sie gerne wieder zurück. Zu Ihrer Linken, also neben der Treppe, finden Sie die Garderoben und die Toiletten …“

MyBookMachine für eigene Sach- und Lehrbücher

6. März 2015 Kommentare deaktiviert für MyBookMachine für eigene Sach- und Lehrbücher

Bleiben wir doch gleich beim Thema von gestern: ebenfalls einen digita-Preis im Bereich Didaktische Werkzeuge hat erhalten das Autorenwerkzeug MyBookMachine, mit dem interaktive multimediale E-Books für Schule, Beruf oder privat selbst erstellt werden kann. Für Windows und in Kürze (?) auch für iPad und Android. Leider nicht für MacOS, sonst hätte ich’s gleich mal für Sie getestet und bewertet.

Eine Demoversion lässt ansonsten wohl alle Funktionen kostenlos ausprobieren, ob Editor, Player oder Bibliothek.

Zum Spielen: 101 Innovations in Scholarly Communication

10. Februar 2015 § Ein Kommentar

Scheinbar war es zunächst ein Poster auf einer Konferenz, das Rad der verschiedenen Tätigkeitsbereiche in der Wissenschaftlichen Kommunikation. Hier bei figshare wird es sehr kompakt präsentiert. Wer dann spielen möchte, der nimmt die größere Darstellung, wo man unten entweder filtern oder Unterbereiche öffnen kann. Und last not least gibt es auch eine textorienterte Version.

Manchmal reicht ein Stück Papier …

26. November 2014 Kommentare deaktiviert für Manchmal reicht ein Stück Papier …

… oder auch eine Wand, um gemeinsam Entwürfe zu kreieren, etwas zu notieren oder Dateien zu besprechen. „Papier für das Web“ bzw. im Web, wie zum Beispiel Padlet (auch auf Deutsch). 24 Stunden bearbeitbar auch ohne Anmeldung, wer seine Postings gerne länger aufbewahren und teilen möchte, kommt nicht drumherum.

Prezi-Alternativen

19. November 2014 Kommentare deaktiviert für Prezi-Alternativen

Bis vor wenigen Jahre hieß es noch PowerPoint-Alternativen. Nun ja … hier also Prezi-Alternativen, am besten, selber testen. Jedem liegt etwas anderes. Auch den Zusehenden. DAS ist ein Trost für alle, die nicht gleich jede Mode mitmachen möchten …

Von der PowerPoint zum Video

28. August 2014 Kommentare deaktiviert für Von der PowerPoint zum Video

Durch den Eintrag von Jürgen zu TwitterChat entdeckt: unter der Rubrik „Screencast“ erläutert ein Mathelehrer sehr anschaulich – und natürlich mit einem Videobeispiel – wie aus einer PowerPoint-Präsentation ein Erklärvideo wird. Mit „Einkaufsliste“ gleich zu Beginn und keiner Scheu, auch über die eigenen Irrläufer zu sprechen. Und mit dem Tipp, den Vorgang als Weg zu sehen und weniger mit Perfektionszwang ranzugehen.

 

#bibtag14 – Power in allen Größenordnungen

11. Juni 2014 Kommentare deaktiviert für #bibtag14 – Power in allen Größenordnungen

Sie stehen einander in nichts nach – Großstadtbibliotheken und One Person-Librarys. Auf zwei will ich heute kurz eingehen, deren Vertreterinnen mich auf dem Bibliothekartag in Bremen sehr beeindruckt hatten. Und: ich gehe auf die Vortragstechnik und Stimmung ein, denn dieser Blog ist nicht einfach als Abgesang auf den Bibliothekartag gedacht, sondern möchte, dass Sie „up-to-date bleiben in Soft Skills und Inhalten“.

Am Mi., den 04.06. waren es zwei junge Powerfrauen aus der Stadtbücherei München, Raphaela Müller und Astrid Meckl, die mich fesselten. Der Vortragstitel „Open your home to strangers and see the world – Kooperative Ansätze in der Programmarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Beispiel von „update.jung & erwachsen“, dem neuen Angebot der Münchner Stadtbibliothek“ war genau so umfangreich an Worten wie ihr vorgestelltes Angebotsprogramm an Inhalten.

Zu schwarz, zu giftig und zu viel … und trotzdem viel Applaus!

Präsentiert via Prezi, eine animierfreudige Vortragsfolientechnik, die vor allem die Jüngeren bevorzugen, die mit viel Bewegung kein Problem haben. Unter Verwendung der optisch äußerst ungünstigen Folienfarbe Schwarz. Versehen mit giftgrünen,  viel zu dünnen Überschriften. Darunter ziemlich viel textlastige Übersichten. Und sehr, sehr viele Fotos, die der Reihe nach angeklickt wurden.

Tja, alles also etwas anders als gewohnt, und alles sicher kritisierbar … und doch – es blieb kurzweilig und wurde am Ende kräftig beklatscht. Denn der Charme der beiden Referentinnen, die sich gut in ihrer Moderation abgesprochen hatten, sowie die sympathisch-sichere Vortragsweise rissen einfach mit. Letztendlich überzeugten auch die tollen, offenbar erfolgreichen Aktionen, die in München für Furore gesorgt hatten. Der Content bleibt nach wie vor der Erfolgsgarant, alles andere ist nachrangig.

War’s einfach nur launig?

Doch jetzt wird’s spannend – bleibt nach knapp einer Woche, die seither vergangen ist, mein Interesse an weiteren Informationen über die Münchner bestehen? Oder war’s einfach nur launig?

Dicker Pluspunkt für das Duo Müller & Meckl. Ich hatte tatsächlich nach wie vor Lust, über sie einen Blogartikel zu schreiben. Daher wollte ich mir die Folien noch einmal zu Gemüte führen. Aber ach … schade, auf dem Opus-Publikationsserver waren sie noch nicht eingestellt. Ob ich in einer Woche noch einmal …? Mal sehen, wie lange die Begeisterung anzuhalten vermag.

So oder so … ein Vortrag ist dann gelungen, wenn ich auch in einem halben Jahr bei einer entsprechenden Gelegenheit noch sagen kann: „Hm, da war doch mal was in München, was mit Jugendlichen, so ein super Projekt, irgendwas mit updaten oder so …“. Und dann darf Google ran, oder doch noch mal der Opus-Server?!

Verborgenes gut vertreten

Die nächste mich beeindruckende Vortragende war am Do., den 05.06. zu hören. Dr. Karin Aleksander von der eher im Verborgenen blühenden Genderbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin. Und auch hier waren es vor allem die Inhalte, die überzeugten. Lassen wir sie selbst sprechen, um was es der unglaublich emsigen One-Personal-Librarian ging, nachzulesen auf ihrem Weblog:

Ich vertrete unsere Genderbibliothek beim 103. Bibliothekstag in Bremen. Dort werde ich beim Treffen der One Person-Libraries die Aufgaben und Besonderheiten der Genderbibliothek des ZtG vorstellen. Außerdem leite ich die AG Gender/Diversity, die zum dritten Mal bei einem Bibliothekstag einlädt und in der wir neue Projekte vorstellen und eigene Themen der Teilnehmenden diskutiert werden können.

Kein Potential verschenkt

Es folgte ein inhalts- und detailreicher Vortrag mit viel Selbstdarstellung – doch das war ja auch der Sinn der Übung. Sich als OPL gegenseitig vorzustellen und zu zeigen: „wir mögen ja alleine sein, doch das mit aller Kraft!“ Und im Falle von Dr. Aleksander wurde „kein Potenzial verschenkt“ – um nur einen ihrer bezeichnenden Wortlaute zu nennen.

Ja, mit so einem „Auftrag“ könnten die einen oder anderen schon mal unangenehm auffallen. Nicht jedoch Dr. Aleksander, die überzeugend und spannend auf ein (für mich) eher un-sexi Thema wie das Manko unzureichender Beschlagwortung im Vergleich mit ihrem Gender-Katalog und dem der Deutschen Nationalbibliothek eingeht, und das an Beispielen von „Higgs-Teilchen“, „Rechtsextremismus / Männer bzw. Frauen“ und „Geschlechterverhältnis“. Auch ihre Frage,  „Wie kommen wir an die großen Kataloge heran?“ lässt mich persönlich eher unberührt – nicht jedoch in dieser Stunde, die die BIB-Kommission für One-Personal-Librarians – mithin Weblogkollege Dr. Jürgen Plieninger – ausgerichtet hat, unter dem Motto: „Das Robinson-Crusoe-Syndrom und was man dagegen tun kann“. Meine über 33 Berufsjahre hinaus gewachsene Ignoranz gegenüber dem Thema „Verschlagwortung“ hielt ich nach diesem Vortrag für unverzeihlich. Was war ihr Geheimnis?

Gut strukturierte Inhalte. Und die Referentin hat uns nicht mit Samthandschuhen angefasst, sondern gefordert. Von wegen, bloß nicht zu viele Inhalte auf Tagungen, sonst gibt es Blähungen! Das Gegenteil ist bei mir der Fall. Ich langweile mich schnell, wenn es über Allgemeines nicht hinaus geht. Ich lasse mich gerne fesseln von prallen Informationen. Nachlesen kann ich es ja immer noch, wenn’s mal zu viel wird. Doch auch hier: die Folien sind leider noch nicht online. Schade!

Manchmal ist weniger dennoch mehr

Vielleicht war es ja gerade gut so, dass ich im Programm nichts von den Inhalten der Referierenden zur OPL-Session erfahren konnte. Manchmal ist weniger Info dann doch wieder mehr, denn wer weiß, ob ich mir den Vortrag überhaupt angetan hätte? Wäre schade gewesen, wenn nicht! Denn nun bereichert der positive Gedanke an diese engagierte Kollegin in ihrer ganz besonderen Bibliothek mein Herz, der ich ein gutes Gelingen all ihrer überragenden Projekte gönne! Zum Wohle der Kundinnen und der Kunden, die das hoffentlich zu schätzen wissen.

Fazit: Glauben Sie nicht allen Präsentationstipps, die kursieren. Der einzige, die wirklich auf lange Sicht (also „nachhaltig“ – doch, hier stimmt’s!) wirkt: Überzeugende Inhalte, dargeboten von sympathisch-empatischen Vortragenden. Oder: Power in allen Größenordnungen.

Lernbehinderung durch PowerPoint-Folien?

28. Mai 2014 Kommentare deaktiviert für Lernbehinderung durch PowerPoint-Folien?

Etwas, was ich immer schon vermutete, mich jedoch nie getraute, laut auszusprechen. Den Inhalten der Folien wird mehr Bedeutung beigemessen als dem, was darüber hinaus gesprochen wird. Obgleich ohne Folien die Inhalte des gesprochenen Wortes ähnlich gut aufgenommen würden. Wer also mündlich ohne Folien gute Inhalte anzubieten hat, braucht nur noch grafisch unterstützen und kann sich (und den Teilnehmenden) den Rest der (Gedächtnisstütze, die gar keine ist) schenken. Er lenkt nur ab.

[via idw-online]

The Story Coaster!

16. Januar 2014 Kommentare deaktiviert für The Story Coaster!

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