Kartenspiele selbst anlegen

30. September 2015 Kommentare deaktiviert für Kartenspiele selbst anlegen

Für manche Gelegenheiten bei Veranstaltungen wäre auch die Gruppenarbeit per Kartenspiel möglich. Das Medienpädagogik-Praxisblog weist auf eine Möglichkeit hin, das selbst zu gestalten und mithin die Inhalte entsprechend ein- und umsetzen zu können.

Was ist ein Mentor, eine Mentorin?

17. August 2015 Kommentare deaktiviert für Was ist ein Mentor, eine Mentorin?

Zwei Funktionen des Mentorings beschreibt die Ludwig-Maximilians-Universität München auf ihrer Webseite. „Mentoring kann karrierebezogene und psychosoziale Funktionen erfüllen“.

Beraten, Unterstützen, Erfahrungen teilen, informelles Wissen weitergeben, Feedback geben, Hinweisen … heißt es weiter.

Konkret schlagen sie dazu einiges vor. Gefallen haben mir natürlich die Vorschläge „Gemeinsamer Besuch von studienrelevanten Orten (z.B. Bibliotheken, Mensa, Studentenwerk)“ und „Vermittlung von Lerntechniken und Zeitmanagement-Strategien“.

Der BIB hatte vor einigen Jahren das Mentoring-Konzept aufgegriffen und versucht, deutschlandweit Mentees und Mentoren zusammenzubringen. Mit mäßigem Erfolg. Zum Aufruf 2009 hatten sich nicht überragend viele gemeldet. Vielleicht Zeitgründe? Oder es lagen Ängste und Vorurteile auf beiden Seiten vor? Manchmal ist die Negativ-Aufzählung hilfreich, die ich ansonsten ganz gerne vermeide. Hier noch mal die Webseite der LMU:

Was gehört nicht zur Rolle der Mentor/in?
Mentoren und Mentorinnen sind kein Elternersatz, keine „Retterfiguren“ und keine professionellen Coaches oder Therapeuten. Sie müssen nicht auf alle Fragen eine Antwort wissen und sollten nicht versuchen, ihre Mentees in eine bestimmte Richtung zu drängen. Es ist nicht die Aufgabe der Mentoren und Mentorinnen, die Probleme der Mentees zu lösen, sondern sie dabei zu unterstützen, ihre eigenen Lösungen zu finden bzw. sich selbst zu helfen.

Neues vom Multimedia-Effekt?

10. Juli 2015 Kommentare deaktiviert für Neues vom Multimedia-Effekt?

Eine Anregungen aus der Museums-Didaktik dürfte auch Bibliotheken dienlich sein, die selbst Ausstellungen kreieren oder in historischen Gebäuden zuhause sind und sich präsentieren möchten. Die psychologische Forschung bezeichnet es als „Mulitmedia-Effekt“, wenn Textinformationen von passenden Bildern, also auditiven Darbietungen wie beispielsweise Audiguides, begleitet werden und damit der Besucher gezielt auf Details aufmerksam wird und diese auch besser wiedererkennt.

Eine Studie soll nun bewiesen haben, dass dies nicht so sehr an der Doppelung von Informationen läge, sondern sich der Lernprozess besser strukturieren ließe und ökonomischer ablaufen würde. Ich schreibe das so vorsichtig, denn ehrlich gesagt: für mich erschließen sich die Forschungsergebnisse, die in der Pressemeldung des Leibnitz-Instituts für Wissensmedien kurz erläutert sind, nicht als grundsätzlich oder auch bedeutend bahnbrechende neue Erkenntnisse, beziehungsweise halte ich den Doppelungseffekt durchaus für vordergründig.

Wie auch immer – dass ein sorgfältiger Einsatz von Multimedia dem Lernen dienlich ist, das habe ich sehr wohl verstanden. Doch auch das ist nichts Neues. Und für Sie? Ah, Sie haben sich wieder erinnert, sie wollten doch schon längst mal einen Audioguide entwickeln, der den Thekendienst entlastet …

„… Zu Ihrer Rechten sehen Sie die blau beschrifteten Regale. Sie enthalten Romane, also die sogenannte Schöne Literatur. Sehen Sie den Tisch ganz am Ende? Ja? Dorthin legen Sie die Bücher ab, die Sie doch nicht mitnehmen möchten. Unsere Servicekräfte räumen sie gerne wieder zurück. Zu Ihrer Linken, also neben der Treppe, finden Sie die Garderoben und die Toiletten …“

Tagebuch einer Makerspace-Erfahrung

7. Juli 2015 § 2 Kommentare

Tipps für Bibliotheken, die eine Makerspeace-Zone einrichten möchten: Regale befreien von alten Sachbüchern, stattdessen Maker Ressourcen einstellen, die von Eltern gespendet werden, beispielsweise alte Elektronik und unbenutzte Einzelteile. Braucht’s noch edle Spender für Mobilar, und dann kann’s auch schon losgehen. Weitere Tipps gibt’s von Leah Mann via magic.piktochart.com (zugleich ein Präsentationstipp!), die das erste Jahr mit Maker Space Revue passieren ließ.

Tagungsthema: Entwicklung im Kindermedienbereich

22. Mai 2015 Kommentare deaktiviert für Tagungsthema: Entwicklung im Kindermedienbereich

„Transmedia Storytelling for Kids“ – im Nachbarland Österreich, genauer gesagt in St. Pölten, findet am 27.05. eine internationale Tagung  zu aktuellen Entwicklungen im Kindermedienbereich statt. Tagungssprache ist zum Teil Englisch. Die Pressemeldung serviert folgende Themenhäppchen:

Die Fachtagung ist eine Veranstaltung des Österreichischen Instituts für Medienwirtschaft der FH St. Pölten und Teil des dort angesiedelten Forschungsprojekts „TraeX: Transmedia Extensions“.

 

Keine Sklaven unseres Unterbewusstseins

18. März 2015 Kommentare deaktiviert für Keine Sklaven unseres Unterbewusstseins

Tut gut zu wissen: wir sind unserem Unterbewusstsein nicht machtlos ausgeliefert. Tatsächlich triumphiert unsere Einstellung gegenüber unterbewusst wahrgenommener Reize. Die Werbung hat uns nur dann am Wickel, wenn wir empfangsbereit für das beworbene Produkt sind. Ich finde solche Ergebnisse neuer Studien immer sehr spannend, vor allem dann, wenn alte Dogmen vom Thron gestoßen werden, die jahrzehntelang immer wieder unreflektiert weitergereicht und als gegeben angenommen sind. Siehe hier Sigmund Freud, der behauptete, Unbewusstes wäre nicht vom Bewusstsein kontrollierbar. [via idw-online]

Für die Fortbildung heißt das, dass wir Empfangsbereitschaft erst herstellen müssen, sofern die mitgebrachte Erwartungshaltung nicht bereits dafür gesorgt hat. Teilnehmende also, die zu einem Seminar geschickt wurden, also nicht freiwillig kamen, sollte erst einmal klar (gemacht) werden, WARUM sie die Inhalte der Fortbildung gebrauchen könnten / können sollten. Bereit sein für die Inhalte heißt, bereit sein für ihre bewusste Erfassung. Das passiert beispielsweise beim Abfragen der Erwartungshaltung oder beim Vorstellen des Lernziels, also von Sinn und Nutzen der Lerninhalte.

digita-Sieger 2015: MOOCen gegen Prokrastination

5. März 2015 Kommentare deaktiviert für digita-Sieger 2015: MOOCen gegen Prokrastination

Aufschieberitis mit Hilfe eines MOOCs (Massive Open Online Course, kurz MOOC) lösen – das ist wahrlich preisverdächtig. Und so wurde der elfwöchige Kurs „MOOCen gegen chronisches Aufschieben“ einer der zehn Preisträger im Wettbewerb um den Deutschen Bildungsmedien-Preis digita 2015, der auf der Bildungsmesse didacta am 26.02.2015 in der Sparte „Berufliche Bildung und Studium“ prämiert wurde.

Besonders überzeugt die Verknüpfung von wissenschaftlich fundierter Wissensvermittlung mit einem praxisnahen, handlungsorientierten Training.

Leider läuft der Kurs des KIT, dem Karlsruhe Institute of Technology mit Eliane Dominok und Sarah Holstein nicht mehr.

Ich finde es bemerkenswert, dass ein mittlerweile umstrittenes eLearning-Konzept wie ein MOOC allen Unkenrufen zum Trotz ausgezeichnet wurde. Sehr passend hingegen das Thema. Denn es scheint mir symptomatisch für MOOCs, durch die freie Zeiteinteilung eben in jene Prokrastinationsfalle zu geraten, die es bei einem Präsenzseminar nicht in dem Maße gegeben ist.

Mich würde wahnsinnig interessieren, wie viele den Kurs angefangen haben und wie hoch die Abschlussquote war. Eine Anfrage dazu ist erstellt.

Konstruktive Nutzung mobiler Endgeräte in Vorlesungen

15. Januar 2015 Kommentare deaktiviert für Konstruktive Nutzung mobiler Endgeräte in Vorlesungen

In einer Online-Veranstaltung am 19.01.2015 ab 14.00 Uhr stellt Vera Gehlen-Baum präsentiert Möglichkeiten, wie mobile Geräte konstruktiv in Präsenzveranstaltungen eingesetzt werden können. Sie reagiert dabei auf eine Studie, die das Mediennutzungsverhalten von Studierenden während Lehrveranstaltungen untersuchte. Dabei fiel auf, dass die mitgebrachten Endgeräte ganz gerne für andere Zwecke als die des Lernens dienten.

Die Veranstaltung wird ausgerichtet von e-teaching.org, dem Informationsportal für die digitale Hochschule. Sie ist Teil des aktuellen e-teaching.org-Themenspecials „Mobiles Lernen“. Bis Februar bietet das Bildungsportal laufend neue Inhalte und Veranstaltungen zum Themenschwerpunkt.

 

 

Tierische Malvorlagen

17. Dezember 2014 Kommentare deaktiviert für Tierische Malvorlagen

Ob das noch zur Medienkompetenz zählt, oder einfach nur Spaß machen soll, … ach, egal, die Weihnachtszeit ist Schonzeit, warum sollen wir uns nicht einfach mal dem Vergnügen hingeben? So mancher Weblog-Eintrag oder die eine oder andere Lerneinheit lässt sich sicherlich mit Hilfe dieser virtuellen Malvorlagen bereichern.

Malvorlagen

Alternativen des Visualisierens

18. Juli 2014 § Ein Kommentar

Kann mich noch erinnern, als ich Prezi zur Alternative für PowerPoint-Präsentiationen erklärt hatte. Nun, mittlerweile sind wir ein Stück weiter und es existieren bereits „Alternativen zu Prezi und Powerpoint“ in Form einer „ultimativen Liste“.

Die nachfolgende Listenreihung darf nicht ganz ernst genommen werden. Sie beginnt mit der Empfehlung eben jenes Produkts, dessen Urheber die Liste erstellt hat. Macht nichts, wir schauen uns einfach alles mal der Reihe nach an, oder?!

  1. Emaze
  2. Haiku Deck
  3. Slides
  4. Pixxa

Dass von 5 Alternativen gesprochen wird, es letztendlich doch nur vier waren (oder wäre die Nr. 4 etwa die banale PowerPoint-Präsentation gewesen?!), lässt tief blicken … wer will. Ich heute nicht, das Wetter ist viel zu schön dafür … happy Sunshine! …  weg von der Kiste, ab ins Wochenende!

 

 

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