Programmieren für Grundschulkinder?

16. April 2018 Kommentare deaktiviert für Programmieren für Grundschulkinder?

Wenn’s nach Dorothee Bär und Ute Schmid ginge, sollte das Programmieren-können so wichtig wie Lesen und Schreiben genommen werden, heißt es auf idw-online. Das hieße auch für Bibliotheken, sich mit diesen Anforderungen zu beschäftigen. In den Zukunftsworkshops zur Veranstaltungsarbeit empfehle ich gerne (und als Imkerin natürlich um so mehr) den Bienenroboter Bee-Bot.

So hat auch die Fachstelle Schleswig Holstein offensive Angebote für Kinder im Vorschulalter ermöglicht, welches in der Kropper Bücherei bereits erfolgreich eingesetzt wurde. Dort läuft es unter „Makerspace“.

Leichter Start für Virtual Reality

23. März 2018 Kommentare deaktiviert für Leichter Start für Virtual Reality

… so zumindest verspricht es ein Beitrag in Ask a Teacher. Tatsächlich: es ist so leicht, dass sogar der Google-Übersetzungsdienst ein verständliches Deutsch zustande bringt. Jedenfalls animierte es mich, der Anleitung aus dem Blogbeitrag stellenweise nachzugehen. Nachfolgend stichpunktartige Übersetzung, angereichert mit meinen Ergebnissen und eigenen Überlegungen.

1. Ausrüstung

Um Virtual Reality im Klassenzimmer (oder in der Bibliothek) zu nutzen, werden benötigt:

  • Smartphone zum herunterladen von VR-Apps oder Videos
  • VR-Headset, z. B.  das Google Cardboard-Headset. Die aus Pappe kosten etwas über 6 Euro, die teuersten liegen bei rund 63 Euro. P. S.: Im Makerspace gleich mal eines basteln lassen und hinterher ausprobieren! Siehe z. B. Heise-online Make: und Pinterest.
    P.P.S.: Ja, es gibt auch die über 500 Euro, doch Hightech ist nun mal nicht so ohne Weiteres für große Gruppen erschwinglich.
  • Plattformen und Dienste, die speziell auf die Klassenzimmer zugeschnitten sind. Alles, was man für den VR-Unterricht benötigt, bietet z. B. die (englischsprachige) Plattform Nearpod (Headsets, standardisierte oder personalisierte Unterrichtspläne, interaktive Lektionen. Einbau interaktiver Elemente in eine Präsentation, etc). Zum Ausprobieren kostenlos.

2. Beginnen mit einer App oder einem Video

  • Apps. Eine erste Recherche im Web starten mit dem Sucheingabe „Virtual Reality App für X“. Ich gab „Virtual Reality App für Leseförderung“ in Google ein und stieß auf die Stiftung Lesen mit Empfehlungen zu Apps. Fündig werde ich im Seitenmenü unter „Digitale Lesewelten“. Es bringt mich auf einen Beitrag zu VR und Lesen. Dort entdecke ich den weiterführenden Link zum Lehrerclub und zu Virtuelle Klassenreisen mit Google Expeditions.
    Um VR-Headsets direkt auszuprobieren, würde ich z. B. mit DiscoveryVR starten.
  • 360° Video, z. B. via Youtube. Die Sucheingabe „VR Video“ ergab eine Treffermenge von 12.400.000. Da ist doch bestimmt was für bzw. von Bibliotheken dabei! Suchwort ergänzt – und einen Dinosaurier gefunden! TREX in Bibliothek 360 Grad Video auf Balustrade. Schade, dass ich grad kein VR-Headset zur Hand habe.

3. Eine Plattform wählen

Im Folgenden eine Google-Übersetzung des originalen Blogbeitrags. Was sich dort auf Schulen bezieht – und in den USA ist man wie gewohnt bereits einige Schritte weiter als hierzulande – könnten wir adaptieren auf Lernräume in Bibliotheken. Das allerdings sollte vielleicht von Pädagog(inn)en begleitet werden. Oder unser Berufsbild müsste sich einmal mehr wandeln. Oder wir sollten in die Personalentwicklung investieren. Doch nun zum Text:

„Wenn Sie bereit sind, sich selbst und Ihr Klassenzimmer ein bisschen tiefer in VR einzutauchen, sollten Sie eine Plattform finden, die Unterrichtspläne und Unterrichtsideen bietet. ClassVR bietet sowohl den VR-Inhalt als auch einfach zu verwendende herunterladbare Lektionen und Arbeitsblätter. Die Lektionen orientieren sich an nationalen Standards und schlagen follow-up und fächerübergreifende Aktivitäten vor, um das Lernen nach dem Absetzen der Headsets aufrechtzuerhalten.

Wie bereits erwähnt, ist Nearpod auch eine großartige VR-Plattformoption. Sie bieten alles von den Lektionen über die Headsets bis hin zu den Videos. Und, was toll ist, es funktionieren die Videos auf jedem Gerät, auch wenn es nicht VR ist. So können alle Schüler die Exkursionen erleben, sogar während andere die Headsets benutzen.

Fazit

Sehen Sie? In drei einfachen Schritten können Sie von einem VR-Anfänger zu einem Hightech-Lehrprofi werden! Das Tolle an der VR-Technologie ist, dass die Apps und Videos die meiste Arbeit für dich erledigen und dich dazu bringen, das zu tun, was du am besten kannst: unterstütze deine Schüler. Sie müssen nicht herumlaufen, um alle Arten von komplexen Ressourcen für Ihre Schüler zu finden – ein Telefon, ein Headset und Ihr eigenes Lehrplanwissen machen es einfach, VR in Ihren Klassenraum zu bringen!“

Soviel Begeisterung – das ist ansteckend, nicht wahr?! Ist im Übrigen auch eine Empfehlung des Beitrags:

Being a tech ambassador is a great way to influence change in your school on an organizational level so get excited and let your enthusiasm be contagious!

Musik zum Lernen und Arbeiten

16. Februar 2018 Kommentare deaktiviert für Musik zum Lernen und Arbeiten

Das Wochenende bedeutet für viele eine kompakte Lernzeit. „Hintergrund-Dudel-Musik-Favoriten“, die nicht ablenkt, sondern entspannt:
Klavier, Die Fabelhafte Welt der Amelie

Klassische Musik, Klavier, Regentropfen (auch als Feuerknistern interpretierbar)

Klavier

Klassik, Konzertant, Geige, Klavier

Freiwilligkeit ist ein guter Erfolgsgarant

17. Mai 2017 Kommentare deaktiviert für Freiwilligkeit ist ein guter Erfolgsgarant

Zwar habe ich dazu keine Studie anzubieten, doch die eigene Erfahrung ist ebenfalls was wert. So ist mir unlängst in einem Workshop für ehrenamtliche Bibliotheksmitarbeiter/innen aufgefallen, wie überaus engagiert, aufmerksam und „fleißig“ die angebotenen Workshopaufgaben (hier zum Change Management / Widerstandsmanagement) aufgegriffen wurden, im Gegensatz zu „verordneten“ Teilnahmen. Sobald das „Ich will selbst“ ins Spiel kommt, müssen wir uns über einen guten Ausgang wenig Sorgen machen. Ein zweites Beispiel: Fördere ich auch beim Lernen etwas mehr Freiwilligkeit, beispielsweise durch eine angebotene Auswahl an Arbeitsaufgaben (so mache ich das in der Fernweiterbildung), dann wird auch diese Möglichkeit zur Selbstbestimmung sehr positiv gesehen. Fällt unter „aktivierende Methoden“.

Magische Lernvermittlungstechnik mit QR-Codes

19. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für Magische Lernvermittlungstechnik mit QR-Codes

qr codeZumindest werden sie „bereits“ in Bibliotheken eingesetzt, wie eine Folie auf 2:41 im Video  „The magic of QR codes in the classroom“  beweist. Könnte also durchaus sein. Karen Mensing bringt die Magie des QR-Codes als Lernvermittlungstechnik glaubwürdig und begeisternd rüber. Ausprobieren in der nächsten Klassenführung-Schnitzeljagd als aktivierende Methode.

Actionbound-App

15. April 2016 Kommentare deaktiviert für Actionbound-App

Eine App, die 2 € pro Teilnehmer/in kostet (im Bildungsbereich) und eine Menge an Rallyes und Führungen anderer Art ermöglichen,https://de.actionbound.com. Tobias Raue gibt im Blog „Trägheit der Klasse“ einen Erfahrungsbericht und Ideen für den Einsatz.

Webinarteilnehmende im Aktivmodus halten

1. April 2016 Kommentare deaktiviert für Webinarteilnehmende im Aktivmodus halten

Und noch ein kostenloses Webinar: Um die Motivation von Teilnehmern geht es im Webinar „Hier wird nicht geschlafen! – Wie Sie Webinarteilnehmer motivieren und im Aktivmodus halten“ Das 90-minütige Webinar findet am 20. April 2016 ab 16.30 Uhr statt. Einen Zugangslink erhalten Sie nach der Anmeldung, Veranstalter ist das Forum distance learning.

Aschermittwochsthema: Ohne Spaß kein Lernerfolg?

10. Februar 2016 § Ein Kommentar

Vorbei der Spaß, jetzt geht wieder der Ernst der Fastenzeit los. Derweil ist Spaß ein wichtiger Erfolgsfaktor fürs Lernen. Das haben auch die Hamburger Bücherhallen erkannt und mit der Online-Lernplattform Scoyo für die Klassen 5 bis 7 für mehr Lust am Lernen gesorgt. Denn die meisten Kiddies lernen nun mal lieber vor dem Bildschirm als im Klassenzimmer oder der freien Natur. Wie steht es mit uns Erwachsenen? Sollten wir uns bei Scoyo etwas abschauen? Oder können wir auf „Firlefanz“ verzichten? Ist Gamification tatsächlich die Antwort?

Als erwachsener Mensch bist du dir darüber bewusst, dass der Spaß nicht immer im Vordergrund stehen kann.

… sagt die Online Lernportal Babbel und führt weiter aus:

Das Problem einer Lernplattform ist allerdings, dass es nicht leicht ist, dich als Erwachsenen beim Lernen zu unterhalten. Es ist ein schmaler Grat zwischen wirklicher Unterhaltung und Elementen, die womöglich kindisch oder lächerlich wirken. Letzteres kann wiederum kontraproduktiv sein.

Sie gibt zu, dass es schwieriger sein könnte, Erwachsene zum Lernen zu animieren. „Gerne lernen“ ist das Ziel dabei, „Denn was man gerne macht, macht man gut.“ Doch was machen Erwachsene gerne? Sport und Spiel liegt bei den meisten Menschen von je her hoch in der Gunst. Homo Ludens, den spielenden Menschen, sah J. C. F. von Schiller so:

Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

Na dann – lassen Sie sich vom Aschermittwoch beim Lernen nicht den Spaß verderben und kommen Sie, aller Fasterei zum Trotz,  fröhlich durch nächsten 40 Tage! Es sollte sich lohnen!

Bildungs-Rallye-App speziell für Bibliotheken in NRW

22. Dezember 2015 Kommentare deaktiviert für Bildungs-Rallye-App speziell für Bibliotheken in NRW

Bibliotheken in NRW können jetzt eine kostenfreie App für digitale Schnitzeljagden nutzen, worauf Frau Reckling-Freitag in Zwischenseiten hinweist.

Hören, um nicht zu vergessen, oder: Der Ton macht die Stadt

21. Oktober 2015 Kommentare deaktiviert für Hören, um nicht zu vergessen, oder: Der Ton macht die Stadt

Zukunftsstadt – StadtklangNicht nur Gerüche begleiten und leiten uns ein Leben lang, sondern auch Töne. Sie innerlich zu hören ist eine hochkomplexe Leistung, die uns angeboren ist. Fürs Lernen hilft es beispielsweise, spazieren zu gehen. Nicht nur die Bewegung an sich aktiviert die Gehirnleistung und somit das Erinnerungsvermögen, auch die uns begleitenden Geräusche tragen (unbewusst) dazu bei.

Doch manchmal vergessen wir Töne auch wieder. Wie gut, dass es die Aktion „Stadtklang 2015“ zum Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt gibt. Sie ist initiiert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Wissenschaft im Dialog (WiD). Ich habe mal spaßeshalber hineingehört, bevorzugt in Städte meiner Lebensstationen:

Bachplätschern in Nürnberg (in der Worzeldorfer Straße)

Fleißig im Büro in München

An der Donau in Ingolstadt

Zahnradbahn in Stuttgart

Sandkärwa Bamberg

 

Mit dem Rollkoffer auf dem Weg zum Flieger in Berlin

Trompeter spielt unter der Kennedybrücke, an der Oper Bonn, Ode an die Freude

Wo bin ich?

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