01.04 – Tag der essbaren Bücher … und Literaturtipps zur Geschichte der Ukraine

1. April 2022 Kommentare deaktiviert für 01.04 – Tag der essbaren Bücher … und Literaturtipps zur Geschichte der Ukraine

Kurios, aber für unsere Branche ein willkommener Aufhänger – der Tag der essbaren Bücher – der internationale Edible Book Day am 1. April. Derweil müssen die Schwarten gar nicht mal aus Schokolade sein. Wir Bibliothekswesen können Bücher ohnehin rein nur mit den Augen verschlingen. Geistesnahrung, ohne Abfälle zu hinterlassen ist zudem ein Aspekt der Nachhaltigkeit. Es spricht also alles dafür, diesen scherzhaft gemeinten Tag zu feiern.

Um aber der allgemeinen Katastrophenstimmung gerecht zu werden, verbinde ich den Nonsens mit etwas ernsthafterer Information. Nämlich dieser von meinen Kiever Kollegenfreundinnen aus der KPI-Bibliothek goutierten Facebook-Nachricht:

[Übers.]: Die New York Times Ausgabe bietet eine Liste von Büchern, die Ausländern helfen sollen, die Geschichte der Ukraine und den Russisch-Ukrainischen Krieg besser zu verstehen:
Sergiy Plokhiy, „Das Tor Europas. Geschichte der Ukraine von den skythenischen Kriegen bis zur Unabhängigkeit“ ist eine umfassende Arbeit eines Professors der ukrainischen Geschichtsabteilung in Harvard, einem der führenden Spezialisten für osteuropäische Geschichte.
Rajan Menon, Eugene Rumer, „Konflikt in Ukraine: the Unwinding of the Post-Cold War International Order“ – veröffentlicht 2016 wissenschaftliche Arbeit zweier amerikanischer politischer und wirtschaftlicher Folgen von Konflikten.
Artem Czech, „Punkt Zero“ ist das Tagebuch eines Mobilílízovanogo im 2015. ukrainischen Schriftsteller. Nach 10 Monaten im Vordergrund teilt der Autor seine Erfahrungen und Gedanken in diesem Buch.
Adam Higginbotham, „Midnight in Chernobyl“ ist ein Wiederaufbau der Ereignisse der Katastrophe von Tschernobyl ohne sowjetische Propaganda eines britischen Journalisten.
Anne Appleboom, „Roter Hunger. Stalins Krieg gegen die Ukraine „-Arbeit über Holodomor vom amerikanischen Entdecker und Journalisten, laureatki pulítcerívs ʹkoí Ста Preis.
Sergiy Zhadan, „Internat“ ist ein Roman eines ukrainischen Schriftstellers über die drei Lebenstage eines ukrainische Sprachlehrers in der Region Donezk im Winter 2015.

Tipps zum Räum-Deinen-Schreibtisch-auf-Tag 2022

11. Januar 2022 Kommentare deaktiviert für Tipps zum Räum-Deinen-Schreibtisch-auf-Tag 2022

Gilt sicherlich nicht nur für heute, den 11.01.2022: gestern, den 10.01.2022: „Räum-Deinen-Schreibtisch-auf-Tag in den USA – National Clean off Your Desk Day“. Aber heute wäre (wieder einmal) ein guter Start, um bis zum Ende der Woche (des Monats?) mit ungeliebtem Stöbern zu beginnen. Ein paar erprobte Tipps unsererseits gefällig?! Bitte sehr …

Jürgen wies letztes Jahr auf den Artikel „Ordentliche Schreibtische“ in Wissensdialoge.de hin. Mal wieder hervorgekramt. Das war ganz easy. Denn ein Blog ist sowas wie eine Sammelbox für Interessantes, die uns auf dem eigenen Desktop nicht mehr belasten muss. Auch dies ein Grund, hier fleißig einzupflegen. Funktioniert jedoch nur, wenn passende Titel, Schlagworte und Kategorien genutzt werden. Na, Bibliothekswesen brauche ich da nichts erzählen, bzw. hatte ich jahrelang in diversen Fortbildungen zu „Ordnung im Büro“.

Doch was tun bei Unlustgefühlen? Zauberwort: Imaginationskraft! Da stelle ich mir nämlich genüsslich meine Hochstimmung NACH einer Aufräumaktion vor. Mit dem Ziel, dieses euphorische Gefühl herzustellen und mir vielleicht noch eine weitere Belohnung zu gönnen, gebe ich mir Zeit- und Umfangsziele für die Aufräumaktion vor. Am besten funktioniert es gemeinsam, der Teampartner darf gerne auch mitmachen. Eine Challenge also.

Beispiel: Den virtuellen Fotoordner aufarbeiten und Fotos betiteln (geht beim Mac prima mit der Stapelfunktion in Bridge) in 6 Tagen. Topp, die Wette gilt! Je Tag ein Jahr, je halbe Stunde ein Jahresquartal, also maximal 2 Stunden. Dann Kaffee. Oder Glühwein, je nach Tageszeit. (Ich sagte doch, Belohnung!)

Mit einem Wort: Salamitaktik! Was danach noch herumliegt, hat Chancen am nächsten „Räum-deinen-Schreibtisch-auf-Tag“.

Und der kommt in leicht veränderter Form sogar in Bälde! Am 14.01. ist nämlich „Schaff-Ordnung-in-Deiner-Wohnung-Tag – der amerikanische Organize Your Home Day“. Dann geht’s den alten Papierfotos, die lieblos in ihren Kuverts liegen, an den Kragen!

Vorträge des Bibliotheksleitungstag 2021 online #BLT21 #bibleitungstag21

16. Dezember 2021 Kommentare deaktiviert für Vorträge des Bibliotheksleitungstag 2021 online #BLT21 #bibleitungstag21

Alle Vorträge der 26 Referentinnen und Referenten des Bibliotheksleitungstag 2021 sind nunmehr online. Wer sich bisher noch nicht angemeldet hatte, kann dies noch immer nachträglich tun.

Hier noch einmal die Übersicht der #Tweets auf meinem Heimatblog:

Die Schlussdiskussionen habe ich zwar mitnotiert, doch nicht mehr aufgearbeitet, es war einfach zu viel, sorry. Sie werden jedoch punktuell in einem kommenden Artikel in BuB verwurstet. Bis dann, und jetzt erst mal wieder … weiterarbeiten, mit hoffentlich neuen Erkenntnissen und Impulsen!

Glück und Lernen liegt nah beieinander

27. Oktober 2021 Kommentare deaktiviert für Glück und Lernen liegt nah beieinander

Haben Sie 10 Minuten Zeit?! Dann nochmals zum kürzlich von mir empfohlenen Video: Das menschliche Gehirn: Möglichkeiten und Grenzen.

Schnelles Lernen / Glück und Lernen liegt nah beieinander / Zeitlebens glücklich sein durch Lernen / ab ca. 1.20:50 bis 1.29.15. Neurobiologe Professor Dr. Manfred Spitzer aus seinem Vortrag „Neurobiologie und Erziehung“.

Open Access: Hochschullehre in Corona-Zeiten

27. April 2021 Kommentare deaktiviert für Open Access: Hochschullehre in Corona-Zeiten

Vorträge zum #Bibliotheksleitertag 2020 online

16. Dezember 2020 Kommentare deaktiviert für Vorträge zum #Bibliotheksleitertag 2020 online

Die Beiträge zum Bibliotheksleitertag 2020, der online mit wieder kompetenten und tollen Vorträgen für viel Beachtung sorgte, sind abrufbar.

 

Neuer Ratgeber fürs Fernstudium erschienen

15. Dezember 2020 Kommentare deaktiviert für Neuer Ratgeber fürs Fernstudium erschienen

Das Zentrum für Ferstudien im Hochschulverbund (zfh) brachte seinen neuen, kostenlosen Ratgeber „Zukunft im Blick: Fernstudium“ [PDF] für 2021 mit 100 Master-, Bachelor- und Zertifikatsstudiengängen in 21 Hochschulen und 3 Fachbereichen heraus.

Für drei Fachbereiche, nämlich Wirtschaftswissenschaften, Technik und Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften, steht jeweils eine eigene Broschüre zur Verfügung. Enthalten sind auch Informationen zum Ablauf eines Fernstudiums, seinen Fördermöglichkeiten und Zulassungsvoraussetzungen mit und ohne Abitur.

[via idw-online]

Spießig, spaßbefreit, sorgenvoll … nein, wir reden hier nicht von uns!

24. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für Spießig, spaßbefreit, sorgenvoll … nein, wir reden hier nicht von uns!

Es ist die Jugend zwischen 14 und 17 Jahren, so das Ergebnis der Sinus-Jugend-Studie, die sich ernst und besorgt, im besten Falle „gedämpft-optimistisch“ sieht. Party ade … am Ende lesen die gar wieder! 😉

Spaß beiseite … in Bibliotheken bleiben wir den Entwicklungen auf der Spur und stellen uns darauf ein. Mit Medien, Veranstaltungen und Bildungsangeboten. Daher sind derartige Studien Pflichtlektüre. Und ich musste unlängst feststellen … es scheint zu stimmen, was die da schreiben. Selbst erlebt.

In meinem Ehrenamt als Bamberger Schulbiene hatte ich mehrere Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahre zu einem netten Thema (Honig entdeckeln und schleudern, natürlich mit Kostproben) im Rahmen des BUND-Sommerprogramms. Also ganz entspannt eigentlich, nichts Verpflichtendes für die Kinder, alles freiwillig. Doch die Stimmung wirkte anders als alles, was wir bisher erlebten. Eben ernster, zurückhaltender, gut zuhörend, brav alles befolgen, was wir erbitten mussten (Hygiene, Sicherheitsaspekte), und irgendwie bar jedes Aufbegehrens, kaum Neugierde, keine Fragen, kein Unterbrechen, nichts einfordernd … es war gruselig. Nicht mal unsere Plüschtiere wurden in Augenschein genommen wie sonst, oder gar gestreichelt. Vielleicht tragen die ja auch den Virus und man muss Abstand halten?!

Nun, wir gaben den geforderten Abständen und den Mund-Nasen-Masken die Schuld an der seltsamen Stimmung. Wir waren schließlich Fremde und blieben es auch, da unsere Mimik nicht erkennbar war. Also, mir würde das auch die Petersilie verhageln, so als Kind.

Natürlich ist die Corona-Krise für oben genannte Studienerkenntnisse nicht ausschlaggebend gewesen. Der Zeitraum war ein anderer. Doch die Themen, die im Hintergrund fürs Verhalten sorgen, sind die gleichen. Ihr wisst schon … Klima, Umwelt, Hetze, Feindseligkeiten, Seuchen, … eben dystopische Aussichten.

So what?!

Ich schätze, wir werden lernen müssen, gegenüber der Jugend noch viel achtsamer mit dem, was wir körpersprachlich und verbal vermitteln, umzugehen. Wir werden genau hinhören und hinsehen lernen, um auf Augenhöhe und Respekt mit denjenigen zu kommunizieren, deren Zukunft mir (ehrlich, ganz ehrlich gesagt, und das trotz all meines bisherigen Grundoptimismusses) nicht geheuerlich ist.

Doch vor allem sollten wir eines in Bibliotheken für diese Generation tun: Sie unterstützen in ihrem Kampf gegen alles, was da auf sie zukommt. Und außerdem ihnen wieder etwas Ablenkung und Spaß bereiten! Denn nur ein frohes Herz hat Mut und Kraft, um das Leben zu meistern!

Das war mein Wort zum Sonntag … habt Spaß an diesem Wochenende, allem zum Trotz!!!

Auswählen, Räumen, Sortieren, Lesen, Kuratieren … 

23. Juni 2020 Kommentare deaktiviert für Auswählen, Räumen, Sortieren, Lesen, Kuratieren … 

… also, wer sich DAVON nicht angesprochen fühlt, so als Bibliothekswesen, dann weiß ich’s auch nicht. Ein nachdenklich machender Brand-Eins-Artikel auch über Wendepunkte, Widersprüche, Entscheidungen und vieles mehr. So ein „Aus-dem-Herzsprech-Satz“ ist bspw. …

Ordnungen haben Vereinfachungen zum Ziel. Es geht um Reihenfolgen, Routinen, Prozesse, Methoden, alles also, damit man nicht ständig neu erfinden muss. Das Sortieren aber dient dem Neuanfang, dem Verbessern, der Perspektive.

Hach!

Privates teilen in der Arbeitswelt – wie stehen wir (heute) dazu?

14. April 2020 Kommentare deaktiviert für Privates teilen in der Arbeitswelt – wie stehen wir (heute) dazu?

Arbeiten heißt heute auch, Kollegen am Privatleben teilhaben zu lassen. Die neue Arbeitswelt verlangt danach – auch wenn das manchmal Einblicke bringt, die man niemals haben wollte.

Wer glaubt, dies wäre ein aktueller Artikel in Zeiten der Coronakrise, irrt. Bereits am 13.11.2019, als noch niemand von diesem Virus Notiz genommen hat, stellte Angelika Slavik in der SZ die Frage: „Kann man Berufliches und Privates überhaupt trennen?“

Dass ich diesen Artikel aufhob, um ihn bei Gelegenheit mal zu posten, lag an der Thematik „Social Media“. Spannend fand ich die darin gestellte Frage, „wie sehr sich das Verhältnis von Privatheit und Professionalität verändert hat.“

Wir finden in diesem Artikel nichts explizites zum Homeoffice. Dennoch – vor diesem neuen Hintergrund passt auch die für obige Frage gegebene Antwort wie die berühmte Faust aufs Auge: „Arbeiten heißt heute, Einblicke in sein privates Leben zuzulassen, ob man will oder nicht.“

Fast schon prophetisch, nicht wahr?!

Bemerkenswert ist, dass fast alle nun doch auch wollen, also Privates zulassen. Ich sehe in meinen Videokonferenzen unaufgeräumte Dachböden im Hintergrund, sich stapendes Küchengeschirr, spielende Kinder, … und wenn ich ganz genau hinsehe, sogar dreckige Fensterglasscheiben. (Quatsch, die sind inzwischen alle mehrmals geputzt. Es waren doch nur die Flecken meiner eigenen Brille!)

Etwas anders gemeint, aber durch die Corona-Brille gesehen finde ich auch den Schlusssatz sehr, sehr passend:

„Fotografiert es [das Bild aus Kindertagen], postet es bei Instagram und schreibt dazu: „Good old times.“ Gibt sicher viele Likes von den Kollegen.“

Wo bin ich?

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