Ankündigung 20. #BIBchatDE am 05.11.2018

31. Oktober 2018 Kommentare deaktiviert für Ankündigung 20. #BIBchatDE am 05.11.2018


Spezialchat zur Rolle von Bibliotheken als Orte für nonformale Lernangebote. Lesen Sie mehr im Weblog des BIBchatDEs.

E-Learning-Kurs zur Bestandserhaltung in Archiven

7. August 2018 Kommentare deaktiviert für E-Learning-Kurs zur Bestandserhaltung in Archiven

„Fünf regionale und überregionale Archiveinrichtungen aus Belgien, Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden gaben den fachlichen Input und entwickelten das Angebot“

Hier geht es zum Kurs auf den das VOEBBlog hinweist.

#bibtag18 – Vortrag zur Personalentwicklung einer UB

2. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für #bibtag18 – Vortrag zur Personalentwicklung einer UB

Vortragende Imma Hendrix„Kleinvieh macht auch Mist“. Doch so despektierlich wollte es die Vortragende, Imma Hendrix, nun auch wieder nicht bringen. In etwa ließe sich jedoch ihr Vortragstitel damit übersetzen. Allerdings – wenn der Mist als wertvoller Rohstoff in Form von Zugewinn und Erfolg gesehen werden kann, lässt sich an dem Vergleich wahrlich nichts aussetzen. Und ohne Kleinvieh lassen sich keine Eier legen, potenziell goldene noch dazu. Den Alltag von Mitarbeitenden mit Motivation und Fort- oder Weiterbildung zu vergolden, dass erreicht die Universitätsbibliothek (UB) der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin mit vielerlei Maßnahmen.

Dazu gehört, dass sich die Verantwortlichen in der Personalentwicklung (PE) gehörig mit dem Ist-Stand und den Wandlungen in der Arbeitswelt, hier der wissenschaftsunterstützenden Bereichen an Hochschulen, auseinandersetzen. Im Rahmen zweier Umfragen, erstmalig 2011 unter 1.225 Befragten und dann wieder im Jahr 2017 mit 230 Befragten, erfasste man ein Meinungsbild, um darauf aufzubauen. Denn die Ausgangslage ist nicht sonderlich mit stabilisierenden oder entwicklungsfreudigen Komponenten gesegnet. Es fehlen für alle 10 Bibliotheksstandorte ein Personalentwicklungskonzept, Dienst- und Zielvereinbarungen und auch die Aufstiegsmöglichkeiten sind zum Teil sehr eingeschränkt. Demotivierend? Richtig erkannt.

So fühlen sich „60% der Mitarbeitenden mittleren Alters durch ihre Ausbildung nicht oder nur in geringem Maße auf ihren Berufsalltag vorbereitet.“

Das eine ist also die fehlende Motivation, die nicht schönzureden ist. Da allerdings für die PE keinerlei Budget zur Verfügung steht, sind die Ziele, die es unter diesen schwierigen Umständen zu erreichen gilt, genauer einzugrenzen.

Hendrix gibt sie mit „Identifikation erzeugen“ an. Damit dieses nicht zu einer reinen Worthülse verkommt, machen Unterziele klarer, in welche Richtung und wie das gehen soll:

  • Zufriedenheit/Individuelle Bedürfnisse fördern
  • Work-life-balance garantieren
  • Informationsbedarf decken, Transparenz herstellen

In den Vortragsfolien lassen sich die einzelnen Instrumente hierzu nachlesen. Das darin aufgeführte „On-boarding optimieren“ erläuterte Hendrix mit den Stichworten „Das Anfangen“, und zwar mit HIlfe eines Starterpakets mit Informationen, Links und Checklisten.

Das andere ist die „Fort- und Weiterbildung“. Auch hier ist ein Ziel benannt: „Qualifikation der MA erhalten und entwickeln“, dessen erste zwei Unterziele normal-üblich sein dürften: „Fachwissen aktuell halten“ und Schlüsselqualifikationen ausbauen“.

Die letzten zwei Unterziele hingegen verdienen es, ausdrücklich genannt zu werden. Denn „Offenheit für Veränderungen wecken“ stellt meines Erachtens auf Mitarbeiterseite einen echten Knackpunkt dar, während „Flexibilität unterstützen“ der Knackpunkt des Arbeitgebers sein dürfte.

Man durfte gespannt sein auf die Instrumente. Doch wer hier Wundermittel erwartete, hatte den Vortragstitel nicht mehr auf dem Schirm. Am ehesten ragte das „neue Schulungskonzept“ heraus, das mehr Selbstlernen und weniger Frontales versprach. Dazu benötigt ein Arbeitgeber Vertrauen, das ist nicht selbstverständlich.

Löblich natürlich die „Inhouse-Kurse/Coaching“, stellen diese seit Jahren ein immer probateres Mittel für eine individuell ausgerichtete und gezielt wirkende PE-Entwicklung dar. So zumindest der Eindruck der Blogautorin, der sich darauf begründet, dass sie über die letzten 5-8 Jahre als Trainerin ungleich häufiger hierfür angefordert wurde als zu öffentlich ausgeschriebenen Fortbildungen bspw. der Fachstellen oder Verbände mit inhomogenen Teilnehmenden aus vielen Bibliotheken.

Individuelles Coaching korreliert mit der anfänglichen Aussage zur „Veränderung der Arbeitswelt“, der eine „höhere individuellere Verantwortung“ einzelner bescheinigt wird. Individualität verträgt sich nicht mit Fortbildungen „von der Stange“ oder „für die Massen“. Was dem Sinn der Bibliothekartage entgegenzustehen scheint. Tut es aber nicht. Denn deren Ziel ist ein anderes, nämlich Impulse und Anstöße sowie das „State of the Art“ zu beschreiben.

Mit diesem Vortrag erreicht. Oder wie Hendrix meinte: „Lassen Sie’s krachen!“ Womit sie auch meint, dass PE und Fortbildung echte Kernaufaben sind und um die guten Rahmenbedingungen gekämpft werden muss, auch, wenn mit wenigen Bordmittel viel erreicht werden kann.


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung

Many a mickle makes a muckle – Personalentwicklung an einer Universitätsbibliothek
Imma Hendrix, Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin
Eine Google-Recherche verdeutlicht eindringlich, dass über Personalentwicklung in Bibliotheken zwar einiges an Theorie verfasst wurde, aber offenbar nur wenige praktische Erfahrungen wert erscheinen, veröffentlicht zu werden. An der UB der HU Berlin existiert bis heute kein verschriftlichtes PE-Konzept im engeren Sinne, doch wurden Schritt für Schritt und vielfach mit „Bordmitteln“ zahlreiche Maßnahmen ergriffen, die die Beschäftigten bei der erfolgreichen Wahrnehmung ihrer Aufgaben unterstützen.
Der Vortrag verfolgt das Ziel, den Blick für Personalentwicklung zu öffnen, und erläutert die eingesetzten Instrumente mit ihren Möglichkeiten und Grenzen. Die Instrumente betreffen u.a. die Bereiche Unternehmenskommunikation, Fortbildung, Flexibilisierung der Arbeitszeit und betriebliche Gesundheitsförderung.
Der Vortrag zeigt darüber hinaus auf, wie die Aktivitäten der UB in das PE-Konzept der Universität, das aktuell in den Gremien diskutiert wird, eingebettet werden.

Internetbasierte Werkzeuge in der universitären Lehre

26. Februar 2018 Kommentare deaktiviert für Internetbasierte Werkzeuge in der universitären Lehre

„Einsatz internetbasierter Werkzeuge zur Unterstützung selbstorganisierten Lernens in einer persönlichen Lernumgebung“ – eine Doktorarbeit von Thomas Bernhardt, verortet im Blog E-Learning 2.0 als Open Access. DANKE!

Zipnote

13. September 2017 Kommentare deaktiviert für Zipnote

Etwas vollmundig vielleicht, aber vom Prinzip her nicht dumm. Denn es „macht Ihre Notizen zum Wissen“. Für 9 Monate speichert zipnote.io Merkwörter.

 

Lotse goes local

4. Mai 2017 Kommentare deaktiviert für Lotse goes local

„Nachdem die Lotse-Plattform Ende 2016 leider abgeschaltet wurde, hat die ULB Münster unter dem Label „ULB-Lotse“ nun einen Ausschnitt der Sammlung im Rahmen ihrer Seiten veröffentlicht.
So kann zumindest ein Teil der Informationen weiter gepflegt und genutzt werden.“

schreibt Viola Voß auf netbib. Gut, dass wenigstens das weitergepflegt wird, vielen Dank!

170. #EDCHATDE am 02.05.17: „Selbstbestimmtes Lernen“

2. Mai 2017 Kommentare deaktiviert für 170. #EDCHATDE am 02.05.17: „Selbstbestimmtes Lernen“

Checkliste: Weblogs nutzen und erstellen

26. April 2017 § Ein Kommentar

Die achtzehnte Checkliste über Weblogs ist nach zehn Jahren völlig überarbeitet worden und ist in der zweiten Auflage auf den Seiten der Kommission für One-Person Librarians des BIB zu finden.

10 bewährte Tipps für besseres Lernen

2. Dezember 2016 Kommentare deaktiviert für 10 bewährte Tipps für besseres Lernen

Das Wochenende naht und für berufsbegleitend Lernende oft die wichtigste Zeit zum Büffeln. Diese 10 eingängigen Lerntipps* sollten dabei hilfreich sein. Ausführlicher im Elbcampus Blog.

  1. Das Umfeld informieren
  2. Feste Lernzeiten einrichten
  3. Mit Routine lernen
  4. An Erfahrungen anknüpfen
  5. Realistische Ziele setzen
  6. Eselsbrücken bilden
  7. Vom Lernstoff erzählen
  8. Lernzeit und –ort selbst bestimmen
  9. Lernplatz aufräumen
  10. Motivation aufbauen

* von Petra Harbort-Massow, Pädagogische Leiterin am ELBCAMPUS

Videos vom E-Learning-Tag Rheinland Pfalz 2016

23. September 2016 § Ein Kommentar

Videos zu „Bildung in der digitalen Welt“ vom Juni 2016 der Universität Koblenz-Landau (Programm) veröffentlicht.

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