#bibtag18 – Vortrag „Interne Weiterbildung UB Bern“

27. Juni 2018 Kommentare deaktiviert für #bibtag18 – Vortrag „Interne Weiterbildung UB Bern“

Vortragende Gesche GerdesDas hört man doch gern: Mitarbeitende werden als „ganze Person“ ins Zentrum gestellt, mithin „ganzheitlich“ gesehen, so die Vortragende Gesche Gerdes. Für diese werden an der UB Bern Halbjahresprogramme mit ca. 2 Veranstaltungen pro Monat in der Dauer von 1 Stunde bis zu 1 Tag angeboten, und „natürlich“ innerhalb der Arbeitzeit. Pro Veranstaltung sind 3 Stunden der organisatorischen Vorbereitungszeit veranschlagt.

Für definierte Themenfelder darf an der internen Weiterbildung an der UB Bern unter Federführung einer Arbeitsgruppe mitbestimmt und mitgestaltet werden. Diese sind:

  • UB-Führungen
  • Verwandte Institutionen
  • IT & Datenmanagement
  • Kommunikation & Kundenkontakt
  • Organisation der UB
  • Gesundheit am Arbeitsplatz
  • Arbeitsalltag
  • Trends & Innovationen

Somit lässt sich von einem Bottom up-Prinzip sprechen, welches seine Vor- wie Nachteile hat, nachzulesen auf den Vortragsfolien.

Es kommt jedenfalls gut genug an, dass 50% der Belegschaft daran mitwirken bzw. an den Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen. Die Gründe derer, die dies nicht tun, wünschen sich spezialisiertere oder vertiefendere Fortbildungsinhalte.

Vortragende Gesche Gerdes

Gerdes stellte ferner die Sandwich Sessions dar. Sie funktionieren nach Art der Lunch Talks. Die Themen werden also von den Mitarbeitenden selbst vorgeschlagen und innerhalb einer Mittagspausenstunde lang durchgeführt. Dazu wurde ein netter Flyer eingeführt, der die wichtigsten Frageformen aufführt: Was, wann, wo, wer und wie.

Als Themenbeispiele sind bspw. angeführt, über den vergangenen Bibliothekartag oder einer Tagung zur Hochschullehre zu berichten, Ergebnisse aus Kundenbefragungen darzustellen oder wie mit Outlook und Trello, einem Tool zur Zusammenarbeit umgegangen werden kann.

Für neue Mitarbeitende ist künftig eine „Tour de UB“ geplant. Außerdem soll mehr nach Zielgruppen differenziert und speziellere Angebote, auch zum Beispiel für Azubis, angeboten werden. Spannend auch die neu eingeführte Idee einer Intervision für Führungskräfte.

Nach 10 Jahren dieser Art der internen Weiterbildung werden immer noch sehr viele Vorschläge eingereicht. Die Kanäle der Feedbacks sind: elektronische Evaluation, persönliche Ansprechbarkeit und eine Ideenseite im Intranet.


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung

Interne Weiterbildung an der Universitätsbibliothek Bern

Gesche Gerdes, Claudia Schumacher, Universitätsbibliothek Bern, Bern

An der UB Bern wird das interne Weiterbildungsprogramm nicht durch eine Personalabteilung organisiert, sondern erfolgt als Bottom-up Strategie durch Mitarbeitende für Mitarbeitende.
Die Mitarbeitenden der Arbeitsgruppe (AG) stammen aus möglichst unterschiedlichen Bereichen der UB und erarbeiten das Programm mithilfe eigener Inputs, einer Ideensammlung der Angestellten sowie aus den Evaluationen der bereits durchgeführten Kurse.
Die AG baut das Weiterbildungsprogramm der UB in Ergänzung zu bestehenden Angeboten anderer Institutionen auf und richtet es auf den arbeitsrelevanten Bedarf der Mitarbeitenden aus. Um diesem Umstand gerecht zu werden, stehen mehrere Gefässe zur internen Fortbildung zur Verfügung.
Der Vortrag erläutert die Vor- und Nachteile des aktuellen Konzeptes. Aufgrund der neuen Strategie der UB, aber auch durch die schweizweite Einführung der swiss library service platform (SLSP) voraussichtlich im Jahre 2020 werden sich zudem die Aufgabengebiete der UB verändern. Deswegen bietet der Vortrag auch einen Ausblick auf die mögliche Ausrichtung des zukünftigen Konzeptes der AG.
Referentinnen:
Gesche Gerdes leitet seit 2016 die AG Interne Weiterbildung wie auch die Fachstelle Informationskompetenz an der UB Bern. Zuvor hat sie an der Universität Zürich einen Master in Informations- und Bibliothekswissenschaft erworben und eine postgraduale Ausbildung als wissenschaftliche Bibliothekarin absolviert.
Claudia Schumacher ist nach ihrem Bachelorstudium in Informationswissenschaft seit 2013 an der UB Bern in unterschiedlichen Funktionen wie Teilprojektleitungen und als Vertretung der AG Weiterbildung tätig. Seit Anfang 2018 ist sie zudem Dienststellenleiterin der Kurier- und Scanzentrale.

Mit #BIBChatDE über Bibliotheken diskutieren

4. August 2017 Kommentare deaktiviert für Mit #BIBChatDE über Bibliotheken diskutieren

„Jeden ersten Montag im Monat von 20-21 Uhr wird auf Twitter über Bibliotheken diskutiert“, meldet Marlene Neumann (StB Erlangen). Der 5. BIBChatDE (unter diesem Link ist eine Einführung und sind die Fragen zu finden!) beginnt am Montag (wie immer der erste eines Monats), 07.08.2017. Thema wird sein Bibliothek als Ort – Lernort – Kreativort – Veranstaltungsort. Benötigt wird ein Twitteraccount, sodann @bibchatde folgen und um 20 Uhr online sein (am besten mit Tweetdeck). Reaktionen immer mit dem Hashtag #BIBchatDE versehen. Aber auch einfach nur neugierig mitlesen und dazulernen ist natürlich ebenso „erlaubt“.

Study Buddys motivieren Fernstudierende

19. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Study Buddys motivieren Fernstudierende

Sogenannte Study Buddys, also Freundschaften im virtuellen Raum, sollen den Erfolg durch Motivation von Fernstudierenden, fördern, so die Fern-Universität Hagen. Sie sorgen vor allem in der Studieneingangsphase für mehr Zufriedenheit. Wie schwierig es allerdings offenbar ist, diesen Typus der Freundschaft“ zu charakterisieren, zeigen die sich widersprechenden Beschreibungen in der Pressemeldung. In der Hauptüberschrift als „reale Freundschaften im virtuellen Raum“ bezeichnet, finden sich im Text sodann „… virtuelle Freundschaftsbeziehung … „ und „… (rein virtuelle) Freundschaftsbeziehung …“  oder auch „… virtuelle Partnerschaften …“. Egal – wenn’s hilft. Und die Studierenden wissen, wo sie und zu wem sie hingehören.

 

Wikispaces

6. Juli 2016 § Ein Kommentar

Kuckt es euch einfach mal an, scheint mir eine Moodle-Alternative zu sein: Wikispaces. Für den Einstieg kostenlos, danach anpassungsfähig, sowohl vom Bedarf als auch von den Kosten her. Zwei Bereiche bzw. Zielgruppen: „For anyone in education including teachers, students, parents, librarians, schools, and universities. Featuring Wikispaces Classroom and Wikispaces Campus“ und „For businesses, non-profits, government, community groups, individuals, and everyone else not in education“.

3D, virtuell und kostenlos: Klassenzimmer, Webinare oder Meeting

3. Juni 2016 Kommentare deaktiviert für 3D, virtuell und kostenlos: Klassenzimmer, Webinare oder Meeting

Die Vorführsequenz zum Tool „Edorble“ ist recht verführerisch. Bis zu 10 Personen und 20 Stunden am Stück lassen sich in der kostenlosen Version zu einem virtuellen Klassenzimmer, einem Meeting oder Webinar aus der ganzen Welt zusammen bringen.

 

„Vom Raum zum Lernraum“ Workshopergebnisse online

4. November 2015 § Ein Kommentar

Die Universitätsbibliothek Rostock stellt Videoaufzeichnungen und einen Teil der Vorträge aus dem Workshop „Vom Raum zum Lernraum“ (vom 25.9.15) online zur Verfügung. Aus dem Wiki ist zu erfahren, dass „Vom Raum zum Lernraum“ der „Beginn einer Rostocker Workshopreihe [ist], in der regelmäßig auch Ergebnisse aus der Lernraumforschung und Pädagogischen Architektur vorgestellt werden.“

Lernort Bibliothek

27. März 2015 § Ein Kommentar

An der FH Potsdam wurde zu diesem Thema letzt eine BA-Arbeit geschrieben, die das Thema allgemein behandelt und anhand des Beispiels einer FH-Bibliothek darstellt. Zu bekommen auf dem Volltextserver der FH Potsdam, hier noch der Abstract des Autors:

„Die Praxis beweist, dass Bibliotheken attraktiv gestaltet und gleichzeitig komfortabel nutzbar sein müssen. Den Paradigmenwechsel von der Bestands- zur Nutzerorientierung will die Hochschulbibliothek der Fachhochschule Brandenburg aktiv mitgestalten. Daher sollte im Rahmen dieser Arbeit untersucht werden, welche Anforderungen die Studierenden als zahlenmäßig stärkste Nutzergruppe an ihre Bibliothek stellen. Daraus sollten Vorschläge zur kurz-, mittel- und langfristigen Verbesserung der Lernumgebung abgeleitet werden. Diese beziehen sich sowohl auf räumliche als auch auf technische Veränderungen bzw. die Erweiterung der Beratungstätigkeit, um die Aufenthalts- und Servicequalität zu verbessern. Als Folge ist es zwingend notwendig, dass Bibliotheksmitarbeiter regelmäßige Fortbildungen besuchen. Nur so lässt sich das sich entwickelnde erhöhte Beratungsbedürfnis der Studierenden sowohl bei inhaltlichen als auch bei technischen Fragestellungen bewältigen. Da die Teilnehmerzahl der Untersuchung sehr gering war, wird empfohlen, zusätzlich eine quantitative Befragung durchzuführen.“

Neujahrsansprache aus dem Fortbildungssüden

7. Januar 2015 Kommentare deaktiviert für Neujahrsansprache aus dem Fortbildungssüden

Nun sind auch im Süden der Republik mit dem gestrigen Heilig-Drei-Königstag vorerst alle Feiertage vorüber und wir kommen aus unseren Weihnachts-/Silvesterschlupflöchern hervorgekrochen. Allen, die bereits länger schon in den Jahresstartlöchern stehen und uns vermisst haben: Hier sind wir wieder, der Jürgen Plieninger, und ich, Ilona Munique. MEIN guter Vorsatz für den bibfobi-Weblog: „Weiter so, passt schon!“ Und ansonsten: Gesundheit und Erfolg für alle eure / Ihre / unsere Unternehmungen, nicht nur in Sachen Fortbildung, doch da natürlich besonders.

Dass Fortbildung gesund erhält, darüber informierten wir unlängst im November zur BELL-Studie. Mittlerweile gibt’s hierzu einen Auszug des Projektziels und der Fragestellungen sowie eine Pressemitteilung mit einer Kurzzusammenfassung der Ergebnisse auf Deutsch, herausgegeben vom DIE, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibnitz-Zentrum für Lebenslanges Lernen.

„Insgesamt fühlen sich die Befragten den Anforderungen und Herausforderungen des Lebens besser gewachsen.“, so die Essenz daraus. Also, falls Ihnen irgendwie was fehlt, dann versuchen Sie es doch mit einer Fortbildung oder einem Kurs. Zum kalten Jahresanfang vielleicht erst mal mit einem, in dessen Beschreibung steht: „Warme Socken, bequeme Kleidung und Iso-Matte mitbringen!“ 😉

Symposium „Learning Center“ in Mannheim

19. Juni 2014 Kommentare deaktiviert für Symposium „Learning Center“ in Mannheim

„Die Universitätsbibliothek Mannheim lädt ein zum Symposium „Learning Center“ am 1. Juli.
Anmeldeschluss ist der 23. Juni 2014.
Auch, wenn Sie auf dem Bibliothekartag schon Gelegenheit hatten, den Vortrag zu besuchen, werden Sie beim Symposium mehr erfahren und das Learning Center live erleben. Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie hier:
http://blog.bib.uni-mannheim.de/Aktuelles/?p=9693

Dies wurde über inetbib gepostet. Der Vortrag, von dem die Rede ist, ist auf BIB-OPuS bereits verfügbar: Rautenberg, Katharina, Klein, Annette: „Vom Lesesaal zum Learning Center“ – Raum- und Benutzungskonzepte für das mobile Zeitalter an der UB Mannheim. Und auch der Vortrag „Zwischen physischen Bibliotheksräumen und virtuellen Bibliotheksanwendungen – Ein Überblick über Services der Universitätsbibliothek Mannheim“ von Angela Leichtweiß scheint damit in Verbindung zu stehen.

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