Umfrage zur Homeoffice-Situation bei Behörden und Kommunen

3. Februar 2021 Kommentare deaktiviert für Umfrage zur Homeoffice-Situation bei Behörden und Kommunen

Weniger als jede/r zweite Mitarbeiter/in einer Behörde (befragt wruden 16 Bundesbehörden und 14 große Städten) können bzw. dürfen im Homeoffice arbeiten, so auf heise.de zu erfahren. Es fehtl an IT-Ausstattung und an Daten, die eben nicht nur auf Papier vorliegen.

Wie es in Bibliotheken (nicht) funktioniert, kann man sich vorstellen. Das Gros der Arbeiten lässt sich nun mal nicht im heimischen Wohnzimmer verrichten.

Im Fort- und Weiterbildungsbereich hingegen wäre die Lage weitaus entspannter, denn fast alle Anbieter/innen weichen auf Video-Chats aus. Allerdings ist der Zuspruch verhalten, man möchte weiterhin lieber eine Präsenzveranstaltung, so meine persönliche Erfahrung. Für Studierende allerdings dürfte sich das Studieren in den eigenen vier Wänden bzw. im Noch-Kinderzimmer des Elternhauses als günstig erweisen. Man spart sich die Wohnung und Reisekosten und darf im besten Falle umsonst am Esstisch mitfuttern.

Übrigens: In den Bundesministerien liegt die Homeoffice-Rate bei sagenhaften 80 bis 85 Prozent! Wäre schön, wenn von der offenbar viel besseren Infrastruktur auch ein wenig etwas „nach unten“ bzw. in die Länder wachsen könnte!

Mit Abstand mehr gelernt? Ein Workshop zu Konsequenzen für die Lehr- und Lernraumplanung aus und in Coronazeiten

17. November 2020 Kommentare deaktiviert für Mit Abstand mehr gelernt? Ein Workshop zu Konsequenzen für die Lehr- und Lernraumplanung aus und in Coronazeiten

Online-Workshop „Mit Abstand mehr gelernt?“ am 19.2.2021, veranstaltet von der AG Lernräume im Netzwerk DINI e.V., die es „sich zur Aufgabe gemacht [hat], die Lehr- und Lernumgebungen an Hochschulen konzeptionell und beratend zu unterstützen.

Angesprochen sind Kolleginnen und Kollegen verschiedener Einrichtungen und institutions- bzw. hochschulübergreifender Netzwerke/Initiativen/Arbeitsgruppen.

Wer seinen Erfahrungsbericht für einen max. 10-minütigen Kurzvortrag einbringen möchte, möge ein Abstract (max. 500 Zeichen) bis 17.1.2021 einsenden.

via inetBIB-Posting vom 17.11.20, Dr. Anke Petschenka, UB Duisburg-Essen und Jens Ilg, UB Magdeburg

Videokonferenzen kostenlos mit Meet Jitsi

30. März 2020 Kommentare deaktiviert für Videokonferenzen kostenlos mit Meet Jitsi

Tja, theoretisch wäre ich als Erwachsenenbildnerin ja nun arbeitslos. 😉 Nun, ich habe ein paar Videokonferenzen getestet, um meine Inhalte auch ohne physischen Kontakt anbieten zu können. Daher traue ich mich, eine pragmatische Empfehlung zu geben.

Keine lange Vorlaufzeit brauchte es, um mit Meet Jiitsi die Inhalte als Webinar anzubieten. Sofort loslegen lässt sich über diese Seite. Wer sich per Mobilgeräte einklinkt, lädt natürlich die entsprechende App herunter.

Sofern die Teilnehmenden am PC arbeiten – was am bibliothekarische Arbeitsplatz meist der Fall sein dürfte – sollte vorab der Browser Chrome installiert sein. Darüber laufen Bild und Ton stabil. Manche Arbeitsplätze dürfen allerdings nicht ohne Weiteres andere Browser als die eingerichteten verwenden. Nun, im Homeoffice ist es vielleicht weniger restriktiv gehandhabt.

Zum Handling: Über die Vergabe eines Titels ist der Online-Raum spezifiziert, mit dem entsprechenden Link lädt man die Teilnehmenden ein. Man müsste also kein Passwort vergeben, wenn man erst mal mit allen einen Testlauf starten will. Das wäre sicher niederschwelliger. Ein Passwort kann sodann nachträglich „verhängt“ werden, um den Raum vor nicht geladenen Gästen zu sperren. Wobei man ja auch sehen könnte, wenn sich wer Fremdes einlinkt.

Ansonsten läuft alles wie üblich: Chatkanal, Namenseintrag für die TN, Hand heben, Stummmodus … einfach mal ausprobieren!

Ceative Connection – Staffel 2 des Bildungs-Podcasts gestartet

24. Oktober 2019 Kommentare deaktiviert für Ceative Connection – Staffel 2 des Bildungs-Podcasts gestartet

Der Adobe Bildungs-Podcast startet seine zweite Staffel zu „Wer lernen will, muss hören!“ „Die Digitalisierung im historischen Spannungsfeld Schule und Bildung bringt Herausforderungen, Grenzen und ungeklärte Fragen mit sich – ebenso wie ungeahnte Chancen.“

Wer die erste Staffel mit seinen vier Folgen verpasst hat – einfach runterscrollen. Die Episoden sind nicht nur für Lehrer/innen interessant und hilfreich, sondern auch für Bibliothekswesen. (Und nein, es handelt sich hier nicht um bezahlte Werbung.)

Rückblick auf 10 Jahre „Lernort Bibliothek“ NRW

26. Juni 2019 Kommentare deaktiviert für Rückblick auf 10 Jahre „Lernort Bibliothek“ NRW

Das Blog der Fachstelle Öffentliche Bibliotheken NRW konnte von „prolibris“ einen Text übernehmen, welcher einen Rückblick auf die Aktivitäten der Initiative wirft.

Lernorte

6. März 2019 Kommentare deaktiviert für Lernorte

Jöran von Jöran&Konsorten schreibt über Lernorte und ob man sie vor der Digitalisierung retten muß. (Spoiler: Nein, man muss sie nicht retten …) Bibliotheken tauchen auch an der ein oder anderen Stelle im Text auf.

Verbrannte Orte – Online-Atlas und Sekundärliteratur

16. Januar 2019 Kommentare deaktiviert für Verbrannte Orte – Online-Atlas und Sekundärliteratur

Blog-Screenshot "Verbrannte Orte" von Jan Schenck

Den Orten der Bücherverbrennungen von 1933 auf der Spur ist der engagierte Fotojournalist Jan Schenck. Die Orte sind in einem Online-Atlas besuchbar. In Bamberg war es das Volksparkstadion. Die Kontinuität, Qualität und das Engagement verdient es wirklich, weiterhin unterstützt zu werden.

Aktuell wird finanzielle Unterstützung benötigt für ein Projekt in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Mehr dazu ist vom 21.-25.01.19 in Kiel zu erfahren. Dort findet in der Mensa 1 der Universität eine Ausstellung im Rahmen der Never Again Aktionstage statt. Schenkck stellt sein Projekt am 23.01. um 18.30 Uhr in einem Vortrag vor.

In seinem Blog kündigt er seinen (ersten) Jahresbericht 2018 an. Auf S. 7 ist dort vom Einrichten einer Bibliothek mit Sekundärliteratur zur Bücherverbrennung die Rede. Spätestens jetzt sollten wir aufmerksam auf die neue Sammlung werden. Schenck erläutert auf meine Anfrage:

Die Bibliothek zur Sekundärliteratur ist aus der Idee entstanden, an unserem Stand auf den Buchmessen eine Lesecke zu haben. Hier sollten zum einen die Bücher der Autor*innen, von denen damals Bücher verbrannt wurden rein, aber ich bin seit dem ich mich mit dem Projekt beschäftige immer öfter auf vorhandene Literatur die sich mit den Bücherverbrennungen beschäftigt gestoßen und wollte diese auch präsentieren. Dazu gehören auch Aufsätze in Sammelbänden zur Lokalgeschichte und ähnliches. Ich habe dann angefangen, dieses Material zu sammeln. Zum einen für die Messen, zum anderen nutze ich es als Quelle für den Atlas. Ich habe bisher ca. 45 unterschiedliche Titel. Von der Festschrift zum Jahrestag bis hin zum Sammelband zur Regionalgeschichte. Dazu kommen ca.40 Bücher, die damals auf den Scheiterhaufen landeten (keine Orignalausgaben). Auf den Messen ergänze wir dies immer mit weiterer Literatur zum Holocaust.

Was das alles mit unserem Lernthema zu tun hat?! Na, ich hoffe, dass wir in dieser Hinsicht niemals auslernen! Niemals wieder darf das geschehen, was Schenck hier in mühevoller Kleinarbeit ausgräbt, um es eben niemals vergessen zu lassen. Das sollten wir unterstützen.

Kontakt- und Spendeninfo:

Verbrannte Orte – Onlineatlas der NS Bücherverbrennungen
Kommunikationszentrum Meuchefitz e.V.
Meuchefitz 18
29482 Küsten
T. 0170-8156374
info@verbrannte-orte.de
facebook.com/verbrannte-orte
twitter.com/picturexnet

Spenden möglich über die Crowdfunding-Plattform Betterplace:

oder an:
Kommunikationszentrum Meuchefitz e.V.
IBAN: DE60 2585 0110 0044 0578 42
BIC: NOLADE21UEL
Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg
Verwendungszweck: Verbrannte Orte

Rückblick auf den 20. #BIBchatDE: Bibliotheken – Nonformale Lernorte zur Förderung von Medienkompetenz?

14. November 2018 Kommentare deaktiviert für Rückblick auf den 20. #BIBchatDE: Bibliotheken – Nonformale Lernorte zur Förderung von Medienkompetenz?

Am 5. November veranstalteten wir zum Tag der Medienkompetenz in NRWgemeinsam mit unseren Gästen @KA_DUS (Kordula Attermeyer) und @Tastenspieler (André J. Spang) vom Team @DGNRW und #EDchatDE einen Spezialchat, der nun im Blog des BIBchatDE dokumentiert wurde.

#bibtag18 – Vortrag „Interne Weiterbildung UB Bern“

27. Juni 2018 Kommentare deaktiviert für #bibtag18 – Vortrag „Interne Weiterbildung UB Bern“

Vortragende Gesche GerdesDas hört man doch gern: Mitarbeitende werden als „ganze Person“ ins Zentrum gestellt, mithin „ganzheitlich“ gesehen, so die Vortragende Gesche Gerdes. Für diese werden an der UB Bern Halbjahresprogramme mit ca. 2 Veranstaltungen pro Monat in der Dauer von 1 Stunde bis zu 1 Tag angeboten, und „natürlich“ innerhalb der Arbeitzeit. Pro Veranstaltung sind 3 Stunden der organisatorischen Vorbereitungszeit veranschlagt.

Für definierte Themenfelder darf an der internen Weiterbildung an der UB Bern unter Federführung einer Arbeitsgruppe mitbestimmt und mitgestaltet werden. Diese sind:

  • UB-Führungen
  • Verwandte Institutionen
  • IT & Datenmanagement
  • Kommunikation & Kundenkontakt
  • Organisation der UB
  • Gesundheit am Arbeitsplatz
  • Arbeitsalltag
  • Trends & Innovationen

Somit lässt sich von einem Bottom up-Prinzip sprechen, welches seine Vor- wie Nachteile hat, nachzulesen auf den Vortragsfolien.

Es kommt jedenfalls gut genug an, dass 50% der Belegschaft daran mitwirken bzw. an den Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen. Die Gründe derer, die dies nicht tun, wünschen sich spezialisiertere oder vertiefendere Fortbildungsinhalte.

Vortragende Gesche Gerdes

Gerdes stellte ferner die Sandwich Sessions dar. Sie funktionieren nach Art der Lunch Talks. Die Themen werden also von den Mitarbeitenden selbst vorgeschlagen und innerhalb einer Mittagspausenstunde lang durchgeführt. Dazu wurde ein netter Flyer eingeführt, der die wichtigsten Frageformen aufführt: Was, wann, wo, wer und wie.

Als Themenbeispiele sind bspw. angeführt, über den vergangenen Bibliothekartag oder einer Tagung zur Hochschullehre zu berichten, Ergebnisse aus Kundenbefragungen darzustellen oder wie mit Outlook und Trello, einem Tool zur Zusammenarbeit umgegangen werden kann.

Für neue Mitarbeitende ist künftig eine „Tour de UB“ geplant. Außerdem soll mehr nach Zielgruppen differenziert und speziellere Angebote, auch zum Beispiel für Azubis, angeboten werden. Spannend auch die neu eingeführte Idee einer Intervision für Führungskräfte.

Nach 10 Jahren dieser Art der internen Weiterbildung werden immer noch sehr viele Vorschläge eingereicht. Die Kanäle der Feedbacks sind: elektronische Evaluation, persönliche Ansprechbarkeit und eine Ideenseite im Intranet.


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung

Interne Weiterbildung an der Universitätsbibliothek Bern

Gesche Gerdes, Claudia Schumacher, Universitätsbibliothek Bern, Bern

An der UB Bern wird das interne Weiterbildungsprogramm nicht durch eine Personalabteilung organisiert, sondern erfolgt als Bottom-up Strategie durch Mitarbeitende für Mitarbeitende.
Die Mitarbeitenden der Arbeitsgruppe (AG) stammen aus möglichst unterschiedlichen Bereichen der UB und erarbeiten das Programm mithilfe eigener Inputs, einer Ideensammlung der Angestellten sowie aus den Evaluationen der bereits durchgeführten Kurse.
Die AG baut das Weiterbildungsprogramm der UB in Ergänzung zu bestehenden Angeboten anderer Institutionen auf und richtet es auf den arbeitsrelevanten Bedarf der Mitarbeitenden aus. Um diesem Umstand gerecht zu werden, stehen mehrere Gefässe zur internen Fortbildung zur Verfügung.
Der Vortrag erläutert die Vor- und Nachteile des aktuellen Konzeptes. Aufgrund der neuen Strategie der UB, aber auch durch die schweizweite Einführung der swiss library service platform (SLSP) voraussichtlich im Jahre 2020 werden sich zudem die Aufgabengebiete der UB verändern. Deswegen bietet der Vortrag auch einen Ausblick auf die mögliche Ausrichtung des zukünftigen Konzeptes der AG.
Referentinnen:
Gesche Gerdes leitet seit 2016 die AG Interne Weiterbildung wie auch die Fachstelle Informationskompetenz an der UB Bern. Zuvor hat sie an der Universität Zürich einen Master in Informations- und Bibliothekswissenschaft erworben und eine postgraduale Ausbildung als wissenschaftliche Bibliothekarin absolviert.
Claudia Schumacher ist nach ihrem Bachelorstudium in Informationswissenschaft seit 2013 an der UB Bern in unterschiedlichen Funktionen wie Teilprojektleitungen und als Vertretung der AG Weiterbildung tätig. Seit Anfang 2018 ist sie zudem Dienststellenleiterin der Kurier- und Scanzentrale.

Mit #BIBChatDE über Bibliotheken diskutieren

4. August 2017 Kommentare deaktiviert für Mit #BIBChatDE über Bibliotheken diskutieren

„Jeden ersten Montag im Monat von 20-21 Uhr wird auf Twitter über Bibliotheken diskutiert“, meldet Marlene Neumann (StB Erlangen). Der 5. BIBChatDE (unter diesem Link ist eine Einführung und sind die Fragen zu finden!) beginnt am Montag (wie immer der erste eines Monats), 07.08.2017. Thema wird sein Bibliothek als Ort – Lernort – Kreativort – Veranstaltungsort. Benötigt wird ein Twitteraccount, sodann @bibchatde folgen und um 20 Uhr online sein (am besten mit Tweetdeck). Reaktionen immer mit dem Hashtag #BIBchatDE versehen. Aber auch einfach nur neugierig mitlesen und dazulernen ist natürlich ebenso „erlaubt“.

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