Beulen am Kopf wegen Gruppenarbeiten?

21. August 2017 § 2 Kommentare

Wer hat uns eigentlich suggeriert, dass Gruppenarbeiten super wichtig, effektiv und bei Studierenden beliebt sind? Ich war da immer schon sehr skeptisch, nicht erst, seitdem die letzte Wahlmodulgruppe in Potsdam unisono aufstöhnte, als ich betont auf diese Möglichkeit hinwies. (Warum, ist wohl klar. Macht Lehrbeauftragten weniger Arbeit, wenn mehrere Personen auf einmal bewertet werden. Wir sind schließlich mehr oder weniger ehrenamtlich eingesetzt und dürfen uns die Arbeit auch mal leichter machen,  jawoll!) Der Artikel „Was man bei Uni-Gruppenarbeiten wirklich lernt? Dass sie abgeschafft gehören“ jedenfalls sprach mir (nicht nur wegen besagter Studierender, sondern auch in der Phase meiner früheren bibliothekarischen Berufsverbandsämter) sehr aus dem Herzen und goutierte die eigenen Erfahrungswerte. So manche Beule am Kopf jedenfalls spüre ich bei Wetterumschwüngen heute noch.

 

#EBmooc17 gestartet – und ein Blick hinter die Kulissen

9. März 2017 Kommentare deaktiviert für #EBmooc17 gestartet – und ein Blick hinter die Kulissen

EBmooc17 – TeilnehmendeDer sechswöchige offene xMOOC zur Erwachenenbildung begann mit einem Webinar zu „Einführung und das Lernen in MOOCs“. Als Teilnehmende werde ich darüber auf meinem Heimatblog berichten. Eingabe Suchmaske #ebmooc17. Jedem Blogeintrag folgt am Ende eine Screenshotgalerie, die  Einblick in die Abläufe gibt. Viel Spaß beim Hinter-die-Kulissen-spitzen!

Implementing the Network Learning Model

15. August 2016 Kommentare deaktiviert für Implementing the Network Learning Model

Harold Jarche stellt (wieder einmal) Lernen in einem bestimmten Bereich auf eine gut strukturierte Basis und weiß dies auch durch Visualisierungen zu unterfüttern. Im Blogbeitrag „Implementing Network Learning“ gefällt mir die Matrix am Schluss ganz besonders.

Zu wenig MOOCs an Hochschulen beklagt

3. August 2016 Kommentare deaktiviert für Zu wenig MOOCs an Hochschulen beklagt

Kläger ist, wie könnte es anders sein, der Direktor des Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI), Porf. Christoph Meinel. Ob es auch von Seiten der Studierenden Klagen darüber gibt? Das würde das Bild ergänzen. Doch auch über das Studium hinaus, in Richtung Lebenslanges Lernen, wären seiner Meinung nach MOOCs wichtig. Außer Hochschulen, und hier vermehrt us-amerikanische, würde die hiesige Wirtschaft „noch kein optimales Geschäftsmodell für MOOCs gefunden“ haben, was nicht gegen diese Form der digitalen Bildungsform, also dem E-Learning, sprechen würde, so die Pressemeldung.

 

Wikispaces

6. Juli 2016 § Ein Kommentar

Kuckt es euch einfach mal an, scheint mir eine Moodle-Alternative zu sein: Wikispaces. Für den Einstieg kostenlos, danach anpassungsfähig, sowohl vom Bedarf als auch von den Kosten her. Zwei Bereiche bzw. Zielgruppen: „For anyone in education including teachers, students, parents, librarians, schools, and universities. Featuring Wikispaces Classroom and Wikispaces Campus“ und „For businesses, non-profits, government, community groups, individuals, and everyone else not in education“.

Responsive Design Testing

29. Oktober 2015 § Ein Kommentar

Toolansicht Dicovery Design des bibfobi-WeblogsMal kucken, wie das aussieht … auf mattkersley.com/responsiv, ein Online-Tool zum Testen des Responsive Designs der eigenen Website. Draufgekommen bin ich wieder einmal über unsere Potsdamer Fernweiterbildungs-Lerncommunity. Dort empfahl es ein Teilnehmer im Rahmen seines Feedbacks zu einer Aufgabe der Flyergestaltung. Was hat das mit dem empfohlenen Tool zu tun?! Tja, über den Umweg des Aufrufes von Webseiten auf ein Smartphone lassen sich schärfere Screenshots anfertigen, um zum Beispiel auf einem Informationsflyer etwa das Discovery System der Bibliothek abzubilden. Gefällt mir! Vor allem, weil somit wieder einmal der Kreis zu unserem Bloganlass der Fortbildungsthematik geschlossen wird. Lerncommunities sind idealer Nährboden für trickreiche Ideen!

 

Inkscape – einfach frei zeichnen

27. Oktober 2015 Kommentare deaktiviert für Inkscape – einfach frei zeichnen

Passend zum gestrigen Beitrag von Jürgen zu Cco-freien Bildern heute der Tipp, was man mit diesen noch so alles machen kann, beispielsweise weiterbearbeiten mit der freien und quelloffenen Software Inkscape. Ausprobiert und empfohlen hat  dieses „professionelle Programm zum Erstellen von Vektorgrafiken für Windows, Mac OS X und Linux“ (Eigenbeschreibung) ein Teilnehmer aus unserer Lerncommunitiy der Potsdamer „Weiterbildungsschmiede“, Modul „Öffentlichkeitsarbeit“:

Wenn manche Formen (z.B. die Yoga Figur) komplexer sind, suche ich mir ein Foto oder eine Grafik, posterisiere sie in GIMP (also Farben reduzieren) und zeichne die Umrisse mit Kurven in Inkscape nach. Manchmal reicht auch die einfache Vektorisierung einer Rastergrafik, aber in Inkscape ist das je nach Qualität der Vorlage häufig recht unsauber.

Danke für den Tipp, Herr Fiebig!

OER-Festival 2016, CfP eröffnet

22. Oktober 2015 Kommentare deaktiviert für OER-Festival 2016, CfP eröffnet

Der Call for Participation zum OER-Festival 2016 ist eröffnet. Gesucht werden Workshop-Geberinner und Poster-Gestalter/innen, Panel-Diskutant(inn)en und Thementisch-Gastgeber/innen, Marktplatz-Beschicker/innen und OER-Atlas-Einträge!

Tagebuch einer Makerspace-Erfahrung

7. Juli 2015 § 2 Kommentare

Tipps für Bibliotheken, die eine Makerspeace-Zone einrichten möchten: Regale befreien von alten Sachbüchern, stattdessen Maker Ressourcen einstellen, die von Eltern gespendet werden, beispielsweise alte Elektronik und unbenutzte Einzelteile. Braucht’s noch edle Spender für Mobilar, und dann kann’s auch schon losgehen. Weitere Tipps gibt’s von Leah Mann via magic.piktochart.com (zugleich ein Präsentationstipp!), die das erste Jahr mit Maker Space Revue passieren ließ.

#bibtag14 – Schlaue Facetten der Fortbildung?

17. Juni 2014 § 4 Kommentare

Hausinterne Fortbildung von Kolleg(inn)en für Kolleg(inn)en als Ergänzung für den Besuch von Veranstaltungen außer Haus bzw. die Einladung von Expert(inn)en von draußen, das forciert die Stadt- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB). Heike Kamp berichtet unter dem Vortragstitel „Eine Bibliothek macht sich selber schlau: Fortbildungen von Kollegen für Kollegen“ vom inspirierenden „Miteinandermachen“ und dem tiefgreifenden Effekt, den es mit sich bringt, wenn man sich durch Schulen gleich selber schult. Doch auch von der Geduld, die erforderlich ist, um Kolleg(inn)en zu motivieren, selbst einmal Vortragende sein, da doch gewisse Hemmschwellen bestehen, sich den anderen zu präsentieren.

Das Konzept geht auf. Kosten werden eingespart und auch Zeit, da niemand verreisen muss oder Referent(inn)en zu suchen und zu betreuen sind. Und sicherlich ist das Erfolgsrezept kollegialen Lernens die unbedingte Freiwilligkeit. Niemand muss, alle dürfen. Tatsächlich ergab die Nachfrage aus dem Plenum, man würde kein Buch darüber führen, wer alles an derartigen Fortbildungen teilnähme. Es würde sich von selbst regeln, denn innerhalb der Abteilungen schaut man wohl aufeinander und stupst sich dahingehend an, doch mal einfach mitzumachen.

Ich wäre nicht ernst zu nehmen …

Ich wäre keine sich selbst ernstnehmende Trainerin, wenn ich nicht folgende Frage stellen würde: Wo bleibt die Außensicht? Die Erfahrung anderer Bibliotheken, die mitgebracht werden können? Der außerhäusliche Erfahrungsaustausch mit anderen Bibliotheksarten, -sparten und -wesen? Die Aufmerksamkeit, Konzentration und Intensität, wie sie erst entstehen, wenn der eigene Erlebnisraum (Büro, Abteilung, Bibliothek, Ort) verlassen wird, um sich, dem gemütlichen Kuschelfaktor entronnen, auf andere(s) gänzlich neu einzustellen? Lerninhalte durch vermehrten Zeiteinsatz entsprechend zu vertiefen? Woanders die Reset-Taste gedrückt zu haben und mit einen Neustart versehen erfrischt mit anderen Augen den eigenen Arbeitsbereich zu entdecken?

Bitte nicht misszuverstehen: Hausinterne Fortbildung ist unbedingt empfehlenswert als niederschwellige, unkomplizierte Ergänzung von anderen Fortbildungsformen. Die mit der Gefahr verbunden ist, weil ja alles so gut zu laufen scheint, dass der Etat für Fortbildungen weiter zurückgefahren wird. Ich wäre keine gute Geschäftsfrau, wenn ich das nicht befürchten würde.

Und ich wäre keine gute Erwachsenenbildnerin, wenn ich Lernen nicht in all seinen Formen gut heißen würde. Das sollen auch meine Schlussworte sein: Lernt doch, was, wo, wie und mit wem ihr wollt – aber bitte, tut’s, … und tut’s mit Freude!

Und dass das offensichtlich wohl auch in der SuUB Freude macht, sich fortzubilden, das vermittelte uns Zuhörenden die Referentin sehr empathisch.

P. S.: Wäre fein, wenn es die Vortragsfolien als Argumentationshilfe für andere Bibliotheken noch auf den Opus-Publikationsserver schaffen würden.

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