Videospiele fürs geistige Gesundbleiben

22. Dezember 2020 Kommentare deaktiviert für Videospiele fürs geistige Gesundbleiben

Sollte Verbreitung finden, den nur durch Gehirnjogging, am besten in Form fröhlichen Spielens, lernt das Gehirn gern und schnell. Auch im Alter ist das noch möglich. „Die Videospielkonsole von Manouchehr Shamsrizi ist ein Medizinprodukt. Sie wird bei Patienten mit Demenz und Parkinson eingesetzt.“ Von mir aus ist das jetzt sowas wie Produktwerbung, aber für DIESE Ziele dahinter tu ich das wirklich gerne. Für Bibliotheken sicherlich ebenfalls eine sehr sinnvolle Bestands- und Veranstaltungsergänzung.

Weiterbildung als Community of Practice

25. November 2020 Kommentare deaktiviert für Weiterbildung als Community of Practice

Ein interessanter Artikel (schon älteren Datums) auf der Homepage einer Institution.

Videokonferenzen kostenlos mit Meet Jitsi

30. März 2020 Kommentare deaktiviert für Videokonferenzen kostenlos mit Meet Jitsi

Tja, theoretisch wäre ich als Erwachsenenbildnerin ja nun arbeitslos. 😉 Nun, ich habe ein paar Videokonferenzen getestet, um meine Inhalte auch ohne physischen Kontakt anbieten zu können. Daher traue ich mich, eine pragmatische Empfehlung zu geben.

Keine lange Vorlaufzeit brauchte es, um mit Meet Jiitsi die Inhalte als Webinar anzubieten. Sofort loslegen lässt sich über diese Seite. Wer sich per Mobilgeräte einklinkt, lädt natürlich die entsprechende App herunter.

Sofern die Teilnehmenden am PC arbeiten – was am bibliothekarische Arbeitsplatz meist der Fall sein dürfte – sollte vorab der Browser Chrome installiert sein. Darüber laufen Bild und Ton stabil. Manche Arbeitsplätze dürfen allerdings nicht ohne Weiteres andere Browser als die eingerichteten verwenden. Nun, im Homeoffice ist es vielleicht weniger restriktiv gehandhabt.

Zum Handling: Über die Vergabe eines Titels ist der Online-Raum spezifiziert, mit dem entsprechenden Link lädt man die Teilnehmenden ein. Man müsste also kein Passwort vergeben, wenn man erst mal mit allen einen Testlauf starten will. Das wäre sicher niederschwelliger. Ein Passwort kann sodann nachträglich „verhängt“ werden, um den Raum vor nicht geladenen Gästen zu sperren. Wobei man ja auch sehen könnte, wenn sich wer Fremdes einlinkt.

Ansonsten läuft alles wie üblich: Chatkanal, Namenseintrag für die TN, Hand heben, Stummmodus … einfach mal ausprobieren!

Schon älter, aber doch relevant: Handbuch Jugend hackt

25. Januar 2020 Kommentare deaktiviert für Schon älter, aber doch relevant: Handbuch Jugend hackt

Ich finde die Quelle nicht mehr, jedenfalls hat eine Kollegin auf Twitter auf das Handbuch Jugend hackt hingewiesen. Eine schöne Netzpublikation! – Auf dem Medienpädagogik (Open-)Praxis-Blog ist noch einiges zu diesen Events zu lesen!

Etherpad – 3 Favoriten

16. Oktober 2019 Kommentare deaktiviert für Etherpad – 3 Favoriten

Etherpad ist ein mittlerweile gut eingeführtes Tool zum kollaborativen Notizenmachen in Echtzeit. Eine/r eröffnet online einen „Notizzettel“, und alle schreiben hinein, was und wann es ihnen passt. So lassen sich in kurzer Zeit und über alle Entfernungen hinweg zeitgleich Projekte planen, ein gemeinsames Protokoll führen oder die Ferngebliebenen z. B. eines Kongresses auf dem Laufenden gehalten, falls man das nicht über Twitter tun möchte u. v. m.

Aus einer ganzen Reihe von Angeboten habe ich drei (meiner) Favoriten ausgewählt. Die Texte lassen sich jeweils formatieren, die Sprache einstellen, Chatfunktionen anwählen, Versionen speichern … alles so ziemlich gleich und intuitiv. Einzig die Verfügbarkeitsdauer wird unterschiedlich gehandhabt.

1
https://www.yourpart.eu/
EtherPad lite auf youthpart.
Option: „Lösche Pad nach 30 Tagen Inaktivität“

2
https://zumpad.zum.de/
Etherpad der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V. (ZUM.de).

Die ZUMpad-Seiten werden jeweils nach einiger Zeit gelöscht werden. Derzeit ein halben Jahr Aufbewahrungszeit, mögliche Änderungen werden auf der Einstiegsseite mitgeteilt.

3
https://medienpad.de/
Etherpad des Medienpädagogik Praxis Blog.
Keine Angabe zur Dauer der Verfügbarkeit.

MobyDig könnte ein großer Fang sein …

16. August 2019 Kommentare deaktiviert für MobyDig könnte ein großer Fang sein …

… in Sachen Blended Learning und Flipped Classroom mit differnzierten Lernmodi, innovativ durch neueste IKT-Technolgie und einem integrierten Mobilitätskonzept namens ISPs (Intensive Study Programmes) aufgemotzt und das alles als OER-Content. Im Moment ist das vom EU-Programm Erasmus+ geförderte Projekt der Kooperation verschiedener internationaler Universitäten lediglich gedacht zur Erhöhung der Attraktivität von MINT-Fächern, beginnend mit Chemie. Doch könnte der Fisch groß genug sein, um seine Wellen auch auf andere Strände schwappen zu lassen.

Details:

„Die Studierenden können die Online-Kursinhalte flexibel in ihrer Lerngeschwindigkeit, -zeit und -umgebung bearbeiten, während die „virtuellen Klassenzimmer“ bspw. für Diskussionsrunden / „Q & A-sessions“, für Gruppen- / Projektarbeiten oder dem Erfahrungsaustausch dienen. Die Intensivstudienprogramme bieten ein hohes Maß an praktischen Erfahrungen, einen direkten Wissenstransfer zu realen Anwendungen sowie eine interaktive Lernumgebung. Das Kurskonzept ermöglicht auch den Erwerb transversaler Kompetenzen und Skills, die für den Arbeitsmarkt von hoher Relevanz sind. Vom Kompetenzerwerb profitieren nicht nur die Studierenden, sondern auch das Lehrpersonal. Moby Dig generiert zusätzlich ein nachhaltiges und übertragbares Lernkonzept, um die Attraktivität von MINT-Fächern/ -modulen zu erhöhen.“ [via idw-online]

Klassische und analoge Lehrmedien und Lerntypen

19. Februar 2019 Kommentare deaktiviert für Klassische und analoge Lehrmedien und Lerntypen

„Ist das klassische Lehrbuch noch zeitgemäß?“ Eine Studie über die Relevanz des klassischen Lehrbuchs (Kurzbericht im Börsenblatt) kommt zum Schluss, dass das Lernverhalten Studierender vielfältig sei und vier unterschiedliche Lerntypen ansprechen müsse.

Tatsächlich wären nur 16% dem Lerntyp 4 zuzuordnen, dem „audivisiuelle Digitalen“, der am liebten Audio- und Videodateien und digitale Diskussionsforen nutzt. An ihm ist das klassische Lehrbuch eher verloren.

Zwar vom Audiovisuellen ebenfalls zugeneigt, aber am liebsten konzentriert und für sich allein arbeiten 43%, die dem Lerntyp 2 zugeordnet sind: „Konzentrierte Audiovisuelle“. Sie mögen es eher altbewährt und nutzen zwar durchaus auch Digitales, das aber nichts kosten darf.

Am E-Book findet Lerntyp 3 seinen Gefallen. Sie gehören der Kategorie „Lesen, Sprechen, Hören“ an, die mit 22% fast gleichauf ziehen mit dem Lerntyp 1 (20%), dem „diskutierfreudigen Klassiker“.  Letzterer liebt zwar analoge Lehrbücher, nutzt aber auch häufig digitale Diskussionsforen.

Dass viele von ihnen auf Empfehlungen von Dozierenden setzen, vor allem in der Annahme, dass das Gelernte prüfungsrelevant sein könnte, sehe ich als leichte Unschärfe im Studienergebnis. Denn die Nutzungsvorliebe der Dozierenden müsste sich schließlich in der Aussage des Nutzungsverhaltens der Befragten widerspiegeln.

Diese meine Annahme würde Peter Delin beantworten, denn er bot via ForumOEB (der Informationsquelle zu meinem heutigen Beitrag) an:

Wenn Sie an weiteren Ergebnissen interessiert sind, melden Sie sich gerne bei jule.scheper@ijk.hmtm-hannover.de[mailto:jule.scheper@ijk.hmtm-hannover.de]. “
https://www.ijk.hmtm-hannover.de/de/institut/aktuelles/meldungen/archiv/2019/januar/artikel/get-digital-now/

Nachlese 11. BibCamp #bib11 auf bibliothekarisch.de

26. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für Nachlese 11. BibCamp #bib11 auf bibliothekarisch.de

Was gefiel der Teilnehmerin und Bloggerin Dörthe Böhner am 11. BibCamp in Hamburg (13.-14.07.2018) hinsichtlich Ihres Dazulernens, der Themen, der Teilnehmenden, der Organisation, der Stimmung, der Verpflegung und der BibCamp-Goodies? Was hätte optimiert werden können? Ihre Eindrücke und Meinungen, ihre eigenen Mitschriebe sowie der Beiträge anderer im Web hat sie dankenswerterweise zusammengefasst. Freiwillig, ehrenamtlich, kompetent … ich finde, das ist auch hier ein extra Eintrag wert!

P. S.: Ziemlich sicher, aber nach diesem Bericht mit noch mehr Vorfreude, werde ich endlich auch einmal zu einem BibCamp kommen können. Der Eintrag im Terminkalender (15.-16.11.2019 in Köln) ist fixiert.

51% weniger Stress bei täglich 10 Minuten Partnertraining

2. November 2017 Kommentare deaktiviert für 51% weniger Stress bei täglich 10 Minuten Partnertraining

Die Trainier- und Veränderbarkeit des Gehirns (Plastizität des Gehirns) wurde in einer Studie zur Steigerung der sozialen Kompetenz durch mehrmonatiges, modulares Training eindringlich bewiesen. Sowohl Verhalten wie auch das Wachstum in den Gehirnstrukturen änderten sich bei den Probanden eindeutig. Ebenso konnte Stressreduktion nachgewiesen werden. Dabei spielten die Dyaden-Übungen, also Sequenzen mit einem Übungspartner, eine entscheidende Rolle. Die Vermutung aus der Pressemeldung des Max-Planck-Instituts:

Sich regelmäßig einer fremden Person gegenüber zu öffnen und zu lernen, vorurteilsfrei einem anderen zuzuhören, hat wahrscheinlich zu einer Art sozialen Stress-Immunisierung geführt, da sozialer Stress ja vor allem durch die Angst vor negativer Fremdbeurteilung zustande kommt.

Davon leite ich persönlich eine Empfehlung ab: Sucht euch Lernpartner! Tauscht euch 10 Minuten lang über euren Lernstand aus, sprecht darüber, was ihr euch vornehmt und wo ihr Probleme seht, aber auch Chancen, ihn zu bewältigen, wovor ihr Angst habt und was euch Spaß machen würde. Eigentlich etwas, was in intakten Familien am gemeinsam stattfindenden Abendbrottisch stattfinden könnte … ach ja, wo gibt’s das denn noch? Wiedereinführen!

Beulen am Kopf wegen Gruppenarbeiten?

21. August 2017 § 2 Kommentare

Wer hat uns eigentlich suggeriert, dass Gruppenarbeiten super wichtig, effektiv und bei Studierenden beliebt sind? Ich war da immer schon sehr skeptisch, nicht erst, seitdem die letzte Wahlmodulgruppe in Potsdam unisono aufstöhnte, als ich betont auf diese Möglichkeit hinwies. (Warum, ist wohl klar. Macht Lehrbeauftragten weniger Arbeit, wenn mehrere Personen auf einmal bewertet werden. Wir sind schließlich mehr oder weniger ehrenamtlich eingesetzt und dürfen uns die Arbeit auch mal leichter machen,  jawoll!) Der Artikel „Was man bei Uni-Gruppenarbeiten wirklich lernt? Dass sie abgeschafft gehören“ jedenfalls sprach mir (nicht nur wegen besagter Studierender, sondern auch in der Phase meiner früheren bibliothekarischen Berufsverbandsämter) sehr aus dem Herzen und goutierte die eigenen Erfahrungswerte. So manche Beule am Kopf jedenfalls spüre ich bei Wetterumschwüngen heute noch.

 

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