MobyDig könnte ein großer Fang sein …

16. August 2019 Kommentare deaktiviert für MobyDig könnte ein großer Fang sein …

… in Sachen Blended Learning und Flipped Classroom mit differnzierten Lernmodi, innovativ durch neueste IKT-Technolgie und einem integrierten Mobilitätskonzept namens ISPs (Intensive Study Programmes) aufgemotzt und das alles als OER-Content. Im Moment ist das vom EU-Programm Erasmus+ geförderte Projekt der Kooperation verschiedener internationaler Universitäten lediglich gedacht zur Erhöhung der Attraktivität von MINT-Fächern, beginnend mit Chemie. Doch könnte der Fisch groß genug sein, um seine Wellen auch auf andere Strände schwappen zu lassen.

Details:

„Die Studierenden können die Online-Kursinhalte flexibel in ihrer Lerngeschwindigkeit, -zeit und -umgebung bearbeiten, während die „virtuellen Klassenzimmer“ bspw. für Diskussionsrunden / „Q & A-sessions“, für Gruppen- / Projektarbeiten oder dem Erfahrungsaustausch dienen. Die Intensivstudienprogramme bieten ein hohes Maß an praktischen Erfahrungen, einen direkten Wissenstransfer zu realen Anwendungen sowie eine interaktive Lernumgebung. Das Kurskonzept ermöglicht auch den Erwerb transversaler Kompetenzen und Skills, die für den Arbeitsmarkt von hoher Relevanz sind. Vom Kompetenzerwerb profitieren nicht nur die Studierenden, sondern auch das Lehrpersonal. Moby Dig generiert zusätzlich ein nachhaltiges und übertragbares Lernkonzept, um die Attraktivität von MINT-Fächern/ -modulen zu erhöhen.“ [via idw-online]

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Lernorte

6. März 2019 Kommentare deaktiviert für Lernorte

Jöran von Jöran&Konsorten schreibt über Lernorte und ob man sie vor der Digitalisierung retten muß. (Spoiler: Nein, man muss sie nicht retten …) Bibliotheken tauchen auch an der ein oder anderen Stelle im Text auf.

Klassische und analoge Lehrmedien und Lerntypen

19. Februar 2019 Kommentare deaktiviert für Klassische und analoge Lehrmedien und Lerntypen

„Ist das klassische Lehrbuch noch zeitgemäß?“ Eine Studie über die Relevanz des klassischen Lehrbuchs (Kurzbericht im Börsenblatt) kommt zum Schluss, dass das Lernverhalten Studierender vielfältig sei und vier unterschiedliche Lerntypen ansprechen müsse.

Tatsächlich wären nur 16% dem Lerntyp 4 zuzuordnen, dem „audivisiuelle Digitalen“, der am liebten Audio- und Videodateien und digitale Diskussionsforen nutzt. An ihm ist das klassische Lehrbuch eher verloren.

Zwar vom Audiovisuellen ebenfalls zugeneigt, aber am liebsten konzentriert und für sich allein arbeiten 43%, die dem Lerntyp 2 zugeordnet sind: „Konzentrierte Audiovisuelle“. Sie mögen es eher altbewährt und nutzen zwar durchaus auch Digitales, das aber nichts kosten darf.

Am E-Book findet Lerntyp 3 seinen Gefallen. Sie gehören der Kategorie „Lesen, Sprechen, Hören“ an, die mit 22% fast gleichauf ziehen mit dem Lerntyp 1 (20%), dem „diskutierfreudigen Klassiker“.  Letzterer liebt zwar analoge Lehrbücher, nutzt aber auch häufig digitale Diskussionsforen.

Dass viele von ihnen auf Empfehlungen von Dozierenden setzen, vor allem in der Annahme, dass das Gelernte prüfungsrelevant sein könnte, sehe ich als leichte Unschärfe im Studienergebnis. Denn die Nutzungsvorliebe der Dozierenden müsste sich schließlich in der Aussage des Nutzungsverhaltens der Befragten widerspiegeln.

Diese meine Annahme würde Peter Delin beantworten, denn er bot via ForumOEB (der Informationsquelle zu meinem heutigen Beitrag) an:

Wenn Sie an weiteren Ergebnissen interessiert sind, melden Sie sich gerne bei jule.scheper@ijk.hmtm-hannover.de[mailto:jule.scheper@ijk.hmtm-hannover.de]. “
https://www.ijk.hmtm-hannover.de/de/institut/aktuelles/meldungen/archiv/2019/januar/artikel/get-digital-now/

Arbeit 4.0 und Lebenslanges Lernen

14. Januar 2019 Kommentare deaktiviert für Arbeit 4.0 und Lebenslanges Lernen


Das Portal wb-web.de hat dieses Dossier zusammengestellt, das sich mit den Wirkungen der Digitalisierung auf das Lernen Erwachsener, auf die Arbeit und die Lehre auswirken. Des Weiteren sind Beiträge zusammengestellt, die über neue Lern- und Arbeitsformen, Rollenverständnisse und Kompetenzanforderungen reflektieren.

[via Bildungsserver]

Dem digitalen Stress begegnen

22. November 2018 Kommentare deaktiviert für Dem digitalen Stress begegnen

Digitaler Stress © alphaspirit – stock.adobe.com

Digitaler Stress © alphaspirit – stock.adobe.com

Sie sind zwischen 25 und 34 Jahre jung? Dann steht zu vermuten, dass Sie gut mit digitalen Medien weitgehend stresslos umgehen können sollten. Denn schließlich sind sie damit quasi aufgewachsen. Anders als die geburtenstarken Jahrgänge über 50. Aber nein – laut einer Studie (via idw-online) sind es erstaunlicherweise nicht die Alten, die unter digitalem Stress leiden, auch nicht das „Mittelalter“, sondern s. o.

Hauptgründe sind:

  1. Verunsicherung im Umgang mit digitalen Technologien
  2. Unzuverlässigkeit der Technologien
  3. Überflutung mit Technik in allen Teilen des Lebens

Abhilfe würde folglich schaffen:

  • Fehlbeanspruchungen durch digitalen Stress zu vermeiden
  • verhaltenspräventive Maßnahmen wie die Vermittlung bzw. der Erwerb von Kompetenzen sowohl …
    • im Umgang mit digitalen Technologien
    • Bewältigung von digitalem Stress
  • digitale Technologien maßvoll und individuell optimiert einsetzen
  • Support bereit- und sicherstellen
  • beim Design der eingesetzten digitalen Technologien höchsten Wert auf deren Verlässlichkeit  legen

Meine Meinung: Was wir durchschauen, wo wir uns auskennen, was wir üben, muss uns keine Angst mehr machen. Also bitten Sie ruhig um eine Fortbildung, wenn Sie sich bei einer Technologie unsicher fühlen. Manchmal rettet einem schon ein halber Tag „An-die-Hand-nehmen“ durch eine Kollegin – die Weiblichkeit fühlt sich übrigens lt. Studie kompetenter als Männer, leidet aber mehr unter digitalem Stress als diese – um sich besser zu fühlen. Fragen Sie danach, und Sie werden sehen: Anderen geht es ganz genau so wie Ihnen!

Und leisten Sie sich ein Stück Gelassenheit. Während wir häufiger glauben, es mangele uns an der Kompetenz, wenn wir wo stecken bleiben, ist es nicht selten eben das fehlerhafte Design, ein Bug, ein unausgereiftes Programm – oder ein loses Kabel. Klar, das macht Stress. Daher: Erst in Ruhe Fehlerquellen ausschalten, Kollegen um Hilfe bitten … und wenn es Ihnen geht wie mir, dann ist in dem Moment, wo dieser sich von seinem Platz erhebt, der Mangel wie durch Zauberei behoben. Ein kräftiges Lachen lässt die Stresshormone  übrigens rasch wieder schrumpfen.

 

Die Pinguin-Medienmetapher: eine etwas andere Definition von digitalen Medien

14. September 2018 Kommentare deaktiviert für Die Pinguin-Medienmetapher: eine etwas andere Definition von digitalen Medien

Ein Video von Jöran Muuß-Merholz, gefunden in der ebenso lesenswerten Präsentation „Mythbusting: 10 Mythen rund um das Lernen mit digitalen Medien“ von Elke Höfler.

Internetbasierte Werkzeuge in der universitären Lehre

26. Februar 2018 Kommentare deaktiviert für Internetbasierte Werkzeuge in der universitären Lehre

„Einsatz internetbasierter Werkzeuge zur Unterstützung selbstorganisierten Lernens in einer persönlichen Lernumgebung“ – eine Doktorarbeit von Thomas Bernhardt, verortet im Blog E-Learning 2.0 als Open Access. DANKE!

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