Gutes Neues! Und ein Stimmungsbild von twitternden Pädagogenmenschen

4. Januar 2022 Kommentare deaktiviert für Gutes Neues! Und ein Stimmungsbild von twitternden Pädagogenmenschen

Stimmungsbild von über 900 twitternden Pädagoginnen und Pädagogen zum Jahreswechsel 2021/22. Das vollständige Ergebnis der Umfrage hier.

Wie blickst Du in pädagogischer Hinsicht auf das Neue Jahr? „Eher optimistisch“ erhielt zwar die meisten Stimmen, AAAAber … eher „pessimistisch“ und „eher unentschieden“ zusammengefasst toppt das Ranking um ein Vielfaches.

Ich hätte mich auf „eher unentschieden“ eingeordnet. Nele Hirsch, die Initiatorin der Umfrage und Blogautorin der Auswertung würde vielsagend kopfnickend konstatieren: „Wider das Ausgebranntsein!“ (Btw: Wider des Ausgebranntseins? Wider dem Ausgebranntsein? Anyway … wo sie recht hat, hat sie recht.)

Weitere ihrer Ergebnisinterpretationen, annotiert meinerseits:

2. Resilienz als wichtigste Kompetenz zur Frage 2: Welche Kompetenzen sollten Pädagog*innen im Neuen Jahr unbedingt haben bzw. entwickeln?

Sicherlich nicht nur diese. Resilienz bedeutet für mich in etwa das, was man früher „eine dicke Haut“ nannte. Die hatte ich mir mühsam für mehr Achtsamkeit und Empathievermögen abtrainiert. Eine Gratwanderung, sehe ich heute. Die Lösung liegt, wie so oft wohl, in der Mitte bzw. im entsprechenden Kontext. Die Kompetenz Flexibilität sollte also unbedingt dem Portfolio beigemengt werden.

3. Noten ade zur Frage 3: Was braucht es im Bildungskontext in 2022 nicht mehr? Was kann weg?

Na, die Diskussion hatten wir in den vergangenen Jahrzehnten gefühlt 100-mal. Hat nicht geklappt. Und nach meinen Erfahrungen mit Studierenden wird das noch gefühlt weitere 1000-mal notwendig sein. Sie wollen und brauchen Anleitung („Was soll ich lernen für die Tests?“) und einen Vergleichswert („War ich gut oder schlecht, besser oder schlechter als die anderen?“).

Meine Versuche, der Bewerterei zu Gunsten eines subjektorientierten, bewertungsarmen Entfaltungsangebots aufzugeben, ging in weiten Teilen gnadenlos schief. Verwirrung bei den meisten, nur ein paar wenige nutzten die Chance. Das waren aber auch immer die Exzellenzen, die davon profitierten, von der Bewertungsleine gelassen zu werden. Aber die schaffen ihre Top-Ergebnisse auch MIT Bewertung. Die anderen scheitern.

4. Mehr Zeit! zur Frage 4: Wovon braucht es in der Bildung 2022 mehr, was es bislang noch nicht oder zu wenig gab?

Der war gut …! 😉

Im Ernst, der „Witz“ korrespondiert eindeutig mit den Fragen bzw. Antworten Nr. 1. und 2.

5. Lernen – am liebsten Peer to Peer und sowohl vor Ort als auch online zur Frage 5: Welche Veranstaltung/ was für ein Veranstaltungsformat wünschst Du Dir 2022?

Die eierlegende Wollmilchsau wieder einmal. Als externe Lehrbeauftragte für die TH Köln kann ich da nur sagen: Realisation auf mehreren Ebenen schwierig!

Studierende je nach Gusto der LB’s mal daheim zu lassen und mal vor Ort zu erwarten, ist organisationstechnisch für beide Gruppen schwierig. Meine Anreise z. B. muss einigermaßen früh eingeplant sein. Sind für diesen Tag jedoch von den meisten LB’s Online-Veranstaltungen vorgesehen, kann ich kaum einen vollen Kurs erwarten.

Peer-to-Peer komm aber sicherlich immer gut, ohne Frage.

Danke für diese Umfrage bzw. Auswertung, die ich sehr interessant und auch bestätigend finde. Und zum Schluss: Ein gutes Neues Jahr mit viel Lernenswertem und … für alle!… guten Ergebnissen! Ob gefühlt oder tatsächlich bewertet. 😉

Workshop: Der digitale TestDaF zur Förderung zentraler Kompetenzen in Prüfungsvorbereitungskursen

22. Oktober 2021 Kommentare deaktiviert für Workshop: Der digitale TestDaF zur Förderung zentraler Kompetenzen in Prüfungsvorbereitungskursen

Die Gesellschaft für Akademische Studienvorbereitung und Testentwicklung e.V., g.a.s.t. lädt zu einem Online-Workshop für den 26.-27.10.2021 ein. Genutzt wird dabei die Software vitero inspire.

Der Workhsop „Der digitale TestDaF: Förderung zentraler Kompetenzen in Ihrem Prüfungsvorbereitungskurs“ hat den Schwerpunkt „Informationen verarbeiten“.

  • Was müssen Lernende können, um Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu verarbeiten?
  • Wie lernen sie eine Zusammenfassung zu schreiben?
  • Welche spezifischen Anforderungen stellen grafisch aufbereitete Informationen an die Lernenden?
  • Diskutiert werden die Anforderungen der Prüfungsaufgaben, in denen die Informationsverarbeitung eine zentrale Rolle spielt.
  • Außerdem werden Ideen für die Unterrichtspraxis erarbeitet

Vielleicht sollten Sie sich mit der Anmeldung beeilen, die Auslastung des Kurses und weiterer Nachfolgekursthemen scheint hoch zu sein. Falls Sie keinen Platz erhalten … nun ja, zumindest konnten wir Sie auf den Bildungsanbieter TestDaF Institut aufmerksam machen.

[PM via idw-online]

Kultur und Geschäftsmodell des Teilens

8. Dezember 2020 Kommentare deaktiviert für Kultur und Geschäftsmodell des Teilens

Nele Hirsch schreibt darüber, dass sie gerade, indem sie die Ergebnisse und Lernerfolge ihrer Aufträge frei zugänglich teilt, wieder zu weiteren Kooperationen und Aufträgen kommt. Lesen Sie weiter hier auf eBildungslabor.

Mit Abstand mehr gelernt? Ein Workshop zu Konsequenzen für die Lehr- und Lernraumplanung aus und in Coronazeiten

17. November 2020 Kommentare deaktiviert für Mit Abstand mehr gelernt? Ein Workshop zu Konsequenzen für die Lehr- und Lernraumplanung aus und in Coronazeiten

Online-Workshop „Mit Abstand mehr gelernt?“ am 19.2.2021, veranstaltet von der AG Lernräume im Netzwerk DINI e.V., die es „sich zur Aufgabe gemacht [hat], die Lehr- und Lernumgebungen an Hochschulen konzeptionell und beratend zu unterstützen.

Angesprochen sind Kolleginnen und Kollegen verschiedener Einrichtungen und institutions- bzw. hochschulübergreifender Netzwerke/Initiativen/Arbeitsgruppen.

Wer seinen Erfahrungsbericht für einen max. 10-minütigen Kurzvortrag einbringen möchte, möge ein Abstract (max. 500 Zeichen) bis 17.1.2021 einsenden.

via inetBIB-Posting vom 17.11.20, Dr. Anke Petschenka, UB Duisburg-Essen und Jens Ilg, UB Magdeburg

Nochmal Tellerrandblick: Pädagogische Woche

2. Oktober 2020 Kommentare deaktiviert für Nochmal Tellerrandblick: Pädagogische Woche

Über 50 Veranstaltungen rund ums digitale Unterrichten: „Wie lässt sich Lernstoff gut videobasiert vermitteln? Wie unterrichte ich mit einem Lernmanagementsystem? Wie können schon Kinder im Grundschulalter programmieren lernen? Und wie können Schülerinnen und Schülern seriöse Informationsquellen erkennen und andererseits Fake News enttarnen?“ (Pressemeldung)
Obgleich die Zielgruppe der Online-Tagung zum digitalen Unterrichten, die #PW2020 digital – 34. Pädagogische Woche, eher Lehrkräfte, aber auch Universitäten sind, so halte ich die Fragestellungen und das Programm auch für Bibliothekswesen, insbesondere Schulbibliotheken, die mit Lehrkräften kooperieren oder eigene Angebote an Schulkinder kreieren, für geeignet. 5. – 7. Oktober unter dem Motto: „Gemeinsam Chancen nutzen und Hürden überwinden“.

Ergebnisse wbmonitor-Umfrage 2019 – fast schon prophetisch

6. August 2020 Kommentare deaktiviert für Ergebnisse wbmonitor-Umfrage 2019 – fast schon prophetisch

Die Wissensvermittlung in der Weiterbildung befindet sich im Umbruch. Einer der Hauptgründe ist die fortschreitende technologische Entwicklung. Klassische Lehr-/Lern-settings werden zunehmend durch digitale Bildungslandschaften ergänzt und erweitert. Die Veränderung der Veranstaltungsformate geht einher mit neuen Bedarfen an digitaler technischer Ausstattung und steigenden Anforderungen an das Lehrpersonal. Dies zeigen die Ergebnisse der wbmonitor-Umfrage 2019 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE).

Es ist davon auszugehen, dass sich der digitale Wandel in der Weiterbildung im Zuge der veränderten Rahmenbedingungen aus Anlass der Corona-Pandemie weiter beschleunigen wird. [Pressemeldung idw: Weiterbildungsanbieter im digitalen Wandel – BIBB und DIE veröffentlichen Ergebnisse der wbmonitor-Umfrage ]

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen …

Der-die-das-Archivar, oder: Gendering leicht gemacht

19. März 2020 Kommentare deaktiviert für Der-die-das-Archivar, oder: Gendering leicht gemacht

Eines Tages werden unsere aktuellen Probleme kleiner und wir widmen uns wieder Dauerthemen wie dem des korrekten Gendering. Eine Hilfe für geschlechtsneutrale Bezeichnungen bietet das Genderwörterbuch.

Gesucht wird übrigens noch eine geschickte Umgehung des/der Archivars/Archivarin und der/die Bibliothekar/in fehlt derzeit noch gänzlich. Das darf jeder dann, … sorry, … das dürfen jene melden, die einen kreativen Einfall haben.

Podiumsdiskussion zu Bibliotheken 2050 als Podcast – ein Auszug

7. November 2019 Kommentare deaktiviert für Podiumsdiskussion zu Bibliotheken 2050 als Podcast – ein Auszug

Podiumsdiskussion anlässlich des 100. Geburtstags von ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft am 21.10.2019, festgehalten in einem (über einstündigen) Podcast.

„Bibliotheken 2050“ – welche Aufgaben, Bedeutung, Zielgruppen und digitale Strategie werden sie haben?

Diskutanten unter der Moderation von Nicole Clasen waren:

  • Barbara Lison, Bibliotheksdirektorin der Stadtbibliothek Bremen und designierte Präsidentin der IFLA
  • Prof. Dr. Ute Krauß-Leichert, HAW Hamburg
  • Volker Heller, Vorstand und Managementdirektor der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin
  • Thorsten Meyer

Über die ersten zehn Minuten gebe ich Ihnen gerne einen kurzen Ein-Horch, den Rest vielleicht einmal selbst, z. B. während des Bügelns oder Reisens?

Frau Lison sieht die Zukunft der Bibliotheken beileibe nicht nur im Hinblick auf den technischen Fortschritt, sondern fordert, Bibliotheken müssen mit Menschen gefüllt sein. Sie erwähnt unter anderem die Helsinki Central Library „Oodi“, die beispielsweise jedermann Räume zur Verfügung stellt für was auch immer, ähnlich also die Funktion wie ein Bürgerhaus, die Integration der Massen in die Bibliotheken hinein. Und das funktioniere nur, wenn diese Bibliotheken zugänglich sind, eben auch an Sonntagen.

Sie antwortet außerdem auf die Frage: Welches Personal soll 2050 in den Bibliotheken sein? Sie erwarte von den Ausbildungsstätten weniger fachspezifisches Wissen, sondern Methoden und Managementverhalten zu lernen, das es ermöglicht, entsprechend der notwendigen Enwicklungen, die sich auf die Bibliothek niederschlagen werden. Außerdem einen größeren Zusammenhalt zwischen Ausbildungsstätten und der Praxis. Bis 2050 werde es außerdem eine intensiviere Mixtur der Berufe in den Bibliotheken geben.

Herr Heller kommt auf die wissenschaftlichen Bibliotheken mit ihren überregionalen Aufträgen zu sprechen, deren Zielgruppen Forschende, Studierende, Lehrende, die Gesellschaft, aber  auch die Politik möchte beraten werden. Er möchte im wissenschaftlichen Bereich nicht von einer Bibliothek 2050 sprechen, sondern vielmehr von einer „Informationsinfrastruktur 2050“, auch, wenn es ein sperriges Wort sei.

Es sei das, was Bibliothekar(inn)en immer mehr tun: Informationsaufbereitung, die man vor Ort, an einem Ort wie die Bibliothek nutzen kann. Das Wissen sich anzureichern, zu ergänzen, sich zu vernetzen, und dazu die Infrastruktur anbieten, in Form auch von Forschungsdaten, Repositorien, Open Access Transformation … es gäbe viele neue Aufgaben, für die das Knowhow supergut eingebracht werden können, nur, man sähe das noch nicht immer so.

Die Bedürfnisse der Gesellschaft sollte bedient werden. Und dies wären immer noch menschliche Bedürfnisse, also der Wunsch nach analogen Räumen, wo man sich sicher und wohl fühlt. Begegnungen, die zivilisiert erfolgen. Erweiterung des eigenen Geistes, des Wissens und der Fähigkeiten. Weiters führt Heller einige Markenkerne von Bibliotheken auf, darunter eine, die (mir und sicher auch anderen!) sehr wichtig sind: In Bibliotheken hat man Vertrauen, da stünden sie ganz oben bei den Menschen.

An Frau Krauss-Leichert wurde die Frage nach den unterschiedlichen Zielgruppen von WB und ÖB gestellt. ÖB versorgt und macht Angebote für das ganze Lebensalter, vom Säugling bis zu den Senioren. In WB sei das viel spezifischer: Studierende, Wissenschaftler/innen, Forscher/innen, … wobei es Überschneidungen im Bereich der Sekundarstufen, der Gymnasien gäbe.

Ausbildungseinrichtung stellten sich die Frage: Für wen sollen welche Studiengänge angeboen werden? Spezifisch auf eine Institution hin ausgerichtet, so, wie früher einmal? Oder kompetenzorientiert wie in den letzten Jahren? Im Laufe ihres Studiums können sich die Studierenden ihre Schwerpunkte nach Zielgruppen oder Inhalte auswählen. Auch in Zukunft wären unterschiedliche Schwerpunkt anzubieten, da man nicht wissen kann, wie der Arbeitsmarkt aussehen würde. Derzeit kann man sich die Jobs noch aussuchen. Doch man weiß nicht, wie die Wellenbewegung verlaufen wird.

Sie empfiehlt später außerdem ein Papier, unlängst vom Rat für Informationsinfrastrukturen erstellt, und zwar zur Ausbildung speziell für den Wissenschaftsbereich. Es ginge um Ausbildung im Zeitalter der Digitalität. An den dort aufgelisten Empfehlungen und Forderungen könne und solle man sich orientieren. Jedoch auch in der Fort- und Weiterbildung müsse noch viel mehr gemacht werden. Große Bibliotheken hätten im Gegensatz zu kleineren ÖB wie Spezialbibliotheken hierfür die Finanzen. Doch Fortbildung sei essentiell für die Zukunft, bereits für jetzt, nicht nur erst in 2050.

Quizlet fürs Vokabellernen

17. Oktober 2019 Kommentare deaktiviert für Quizlet fürs Vokabellernen

Geeignet, um bspw. bibliothekarische Begriffe in verschiedenen Sprachen zu lehren bzw. zu lernen. Die Lernsets in Quizlet zu erstellen erklärt sich intuitiv und ist mit ein bisschen Try&Error nicht allzu schwer.

Lernende können sich selbst abfragen, und zwar nach der Vokabel (Richtig / Falsch), aber auch andersherum (Anwort / Frage), sich eine Vokabel anhören und sie dann (hoffentlich richtig) hinschreiben, Zuordnungs- und Multiple-Choice-Fragen lösen, aber auch ein gamingorientiertes Setting ist möglich.

Das Gratisabo ist relativ simpel gestrickt und macht sicherlich Lust, sich auch gegen 3 Euro Aufpreis das Premiumpaket zu beschaffen, falls man als Referent/in öfter damit arbeitet und z. B. Arbeitshilfen mit unterbringen möchte und einige Features mehr.

Mentimeter für Echtzeit-Online-Umfragen

9. Oktober 2019 Kommentare deaktiviert für Mentimeter für Echtzeit-Online-Umfragen

Das interaktive, browserbasierte Präsentationstool Mentimeter ist sehr praktisch einsetzbar für Online-Umfragen in Echtzeit. Es kann das Schweigen brechen, beispielsweise bei einer Bibliotheksführung mit Schulklassen oder bei einer Fortbildung, um Fragen nicht ins Leere laufen zu lassen. Es kann Abstimmungen beschleunigen oder Evaluationen ausführen und ist als Quiztool nützlich. Insgesamt sind in der kostenlosen Version 10 Fragetypen einsetzbar. Dabei kann Mentimeter sowohl von virtuellen Teilnehmenden als auch im Echtraum ausgeführt werden.

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan die Kategorie Lehrende auf Fortbildung in Bibliotheken.

%d Bloggern gefällt das: