Die Sendung mit der Maus zur Digitalisierung

23. November 2018 Kommentare deaktiviert für Die Sendung mit der Maus zur Digitalisierung

Die Webseite bietet interaktive und unterhaltende Inhalte zu 360 Grad Kameras, zum Binärcodes und Pixel verstehen und Programmieren lernen. Ein Eintrag im Medienpädagogik Praxis-Blog.

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Dem digitalen Stress begegnen

22. November 2018 Kommentare deaktiviert für Dem digitalen Stress begegnen

Digitaler Stress © alphaspirit – stock.adobe.com

Digitaler Stress © alphaspirit – stock.adobe.com

Sie sind zwischen 25 und 34 Jahre jung? Dann steht zu vermuten, dass Sie gut mit digitalen Medien weitgehend stresslos umgehen können sollten. Denn schließlich sind sie damit quasi aufgewachsen. Anders als die geburtenstarken Jahrgänge über 50. Aber nein – laut einer Studie (via idw-online) sind es erstaunlicherweise nicht die Alten, die unter digitalem Stress leiden, auch nicht das „Mittelalter“, sondern s. o.

Hauptgründe sind:

  1. Verunsicherung im Umgang mit digitalen Technologien
  2. Unzuverlässigkeit der Technologien
  3. Überflutung mit Technik in allen Teilen des Lebens

Abhilfe würde folglich schaffen:

  • Fehlbeanspruchungen durch digitalen Stress zu vermeiden
  • verhaltenspräventive Maßnahmen wie die Vermittlung bzw. der Erwerb von Kompetenzen sowohl …
    • im Umgang mit digitalen Technologien
    • Bewältigung von digitalem Stress
  • digitale Technologien maßvoll und individuell optimiert einsetzen
  • Support bereit- und sicherstellen
  • beim Design der eingesetzten digitalen Technologien höchsten Wert auf deren Verlässlichkeit  legen

Meine Meinung: Was wir durchschauen, wo wir uns auskennen, was wir üben, muss uns keine Angst mehr machen. Also bitten Sie ruhig um eine Fortbildung, wenn Sie sich bei einer Technologie unsicher fühlen. Manchmal rettet einem schon ein halber Tag „An-die-Hand-nehmen“ durch eine Kollegin – die Weiblichkeit fühlt sich übrigens lt. Studie kompetenter als Männer, leidet aber mehr unter digitalem Stress als diese – um sich besser zu fühlen. Fragen Sie danach, und Sie werden sehen: Anderen geht es ganz genau so wie Ihnen!

Und leisten Sie sich ein Stück Gelassenheit. Während wir häufiger glauben, es mangele uns an der Kompetenz, wenn wir wo stecken bleiben, ist es nicht selten eben das fehlerhafte Design, ein Bug, ein unausgereiftes Programm – oder ein loses Kabel. Klar, das macht Stress. Daher: Erst in Ruhe Fehlerquellen ausschalten, Kollegen um Hilfe bitten … und wenn es Ihnen geht wie mir, dann ist in dem Moment, wo dieser sich von seinem Platz erhebt, der Mangel wie durch Zauberei behoben. Ein kräftiges Lachen lässt die Stresshormone  übrigens rasch wieder schrumpfen.

 

#EDchatDE Wissensmanagement im Bildungskontext

30. Oktober 2018 Kommentare deaktiviert für #EDchatDE Wissensmanagement im Bildungskontext

ClassroomScreen: Board zur Steuerung des Kurses

29. Oktober 2018 Kommentare deaktiviert für ClassroomScreen: Board zur Steuerung des Kurses

Bei einer der Bildungspunks gesehen (und auch in deren Toollisste enthalten): ClassroomScreen. Ein Instrument zur Unterstützung des Unterrichts, nicht revolutionär, aber mit Funktionen, von denen man sich vorstellen kann, dass man sie einsetzt. In Web2-Unterricht werden die Funktinen beschrieben, man kann aber auch ein Video anschauen:

Scrum – agiles Projektmanagementsystem

19. Oktober 2018 § Ein Kommentar

Projekte planen, da fällt uns zuallererst ein Projektablaufplan auf der Grundlage von Spezifikationen ein, garniert mit Meilensteinen, und alles wird immer wieder gerne mal komplett umgeworfen.

Scrum, ein Instrument im Bereich des Projekt- und Produktmanagements, insbesondere zur agilen Softwareentwicklung, setzt hingegen auf „Bitte den Entwicklungsprozess nicht stören“. Schön erklärt hier.

Meine Idee wäre, sich von Scrum inspirieren zu lassen, sprich: die Herangehensweise für größere Projekte der Organisationsentwicklung auszuprobieren. Selbstorganisation der Entwicklerteams, gleichberechtigte Teams und Teammitglieder, unorthodoxe Herangehensweise wie z. B. mit dem Planungspoker als Abschätzmethode (Schwierigkeitsgrad, Arbeitsaufwand, Zeitlänge …) oder die Kanban-Tafel (s. a. unser Tipp zu Kanban).

„Es gibt diverse Werkzeuge wie Eylean Board, Agilo, Pangoscrum, Redmine (verschiedene Plugins verfügbar), OpenProject, AgileZen, Agile Manager, TeamForge, Tinypm, ThoughtWorks Studios, Jira Agile, Pivotal Tracker, Scrumwise, VersionOne, ScrumWorks Pro, Banana Scrum, Team Foundation Server, taiga.io und ScrumTable, die darauf ausgelegt sind, die Einführung von Scrum und die darin anfallenden Prozesse zu erleichtern.“ (Wikipedia, abgerufen 19.10.2018).

digiPress – digitalisierte Zeitungen von 1609 bis 1933

26. September 2018 Kommentare deaktiviert für digiPress – digitalisierte Zeitungen von 1609 bis 1933

Was war vor genau 200 Jahren so wichtig, dass es z. B. in die Erlangener Realzeitung Eingang fand, in der man Dank digiPress der Bayerischen Staatsbibliothek nun stöbern kann? Es war der Monarchenkongress in Aachen und der Bundestag hat seine Ferien bereits angetreten (S. 1). Aus Berlin berichtete man hingegen von der Ankunft des russischen Kaisers und des neuen Zolltarifs (S. 2). Aber auch über den „religiösen Charakter unseres Zeitalters“ (S. 3), über den geschimpft wurde. Und das liest sich dann so:

„Wer gegen die Zeichen der Zeit nicht blind ist, dem kann es nicht entgehen, daß unserer Zukunft keine größere Gefahr droht, als die der furchtbarsten aller Revolutionen – der religiösen! Dem kann es nicht entgehen, wie der immer wachsende Geist des Mysticismus und sektirerischer Schwärmerei zuletzt alle bürgerliche und kirchliche Ordnung und die ganze bisherige Gestaltung des Lebens in ihrem Innersten auflösen und unser Zeitalter gewaltsam in die finstere Zeit der Barbarei, des Aberglaubens und des Fanatismus zurückstürzen müsste!“

In  „Vermischte Nachrichten“ (S. 4) ist zu lesen, dass die Herzogin von Berrn mit einem zu frühzeitig geborenen Knäblein niedergekommen sei. „Der todte Prinz ist schon begraben.“

„Jetzt ist die wahre Ernte für die Gastwirthe und Posthalter auf den großen Routen von Frankfurt. Unbglaublich ist die Anzahl der Fremden jeden Standes, welche täglich durch die Bundesstadt reisen.“

Hm. Was bringt uns das Stöbern in den „ollen Kamellen“?

Nun, sind es nicht allesamt Themen, die auch wir auf dem Schirm haben? Kongresse, Religionskonflikte, Boulevard-Themen, neue Gesetze, Wirtschaft … aber lernen wir denn auch daraus? Manchmal durch Vergleiche (einst – jetzt / hier – dort) und durch Filtern (noch wichtig – nicht mehr wichtig) oder durch Empathie (sich hineinversetzen in die Zeit und in Menschen) und durch Relativierung bzw. Relation zu unserem heutigen Leben.

Wie auch immer – tolle Arbeit! Ihr Münchner könnt tatsächlich nicht nur Oktoberfest! … 😉

E-Learning-Kurs zur Bestandserhaltung in Archiven

7. August 2018 Kommentare deaktiviert für E-Learning-Kurs zur Bestandserhaltung in Archiven

„Fünf regionale und überregionale Archiveinrichtungen aus Belgien, Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden gaben den fachlichen Input und entwickelten das Angebot“

Hier geht es zum Kurs auf den das VOEBBlog hinweist.

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