Klassische und analoge Lehrmedien und Lerntypen

19. Februar 2019 § Hinterlasse einen Kommentar

„Ist das klassische Lehrbuch noch zeitgemäß?“ Eine Studie über die Relevanz des klassischen Lehrbuchs (Kurzbericht im Börsenblatt) kommt zum Schluss, dass das Lernverhalten Studierender vielfältig sei und vier unterschiedliche Lerntypen ansprechen müsse.

Tatsächlich wären nur 16% dem Lerntyp 4 zuzuordnen, dem „audivisiuelle Digitalen“, der am liebten Audio- und Videodateien und digitale Diskussionsforen nutzt. An ihm ist das klassische Lehrbuch eher verloren.

Zwar vom Audiovisuellen ebenfalls zugeneigt, aber am liebsten konzentriert und für sich allein arbeiten 43%, die dem Lerntyp 2 zugeordnet sind: „Konzentrierte Audiovisuelle“. Sie mögen es eher altbewährt und nutzen zwar durchaus auch Digitales, das aber nichts kosten darf.

Am E-Book findet Lerntyp 3 seinen Gefallen. Sie gehören der Kategorie „Lesen, Sprechen, Hören“ an, die mit 22% fast gleichauf ziehen mit dem Lerntyp 1 (20%), dem „diskutierfreudigen Klassiker“.  Letzterer liebt zwar analoge Lehrbücher, nutzt aber auch häufig digitale Diskussionsforen.

Dass viele von ihnen auf Empfehlungen von Dozierenden setzen, vor allem in der Annahme, dass das Gelernte prüfungsrelevant sein könnte, sehe ich als leichte Unschärfe im Studienergebnis. Denn die Nutzungsvorliebe der Dozierenden müsste sich schließlich in der Aussage des Nutzungsverhaltens der Befragten widerspiegeln.

Diese meine Annahme würde Peter Delin beantworten, denn er bot via ForumOEB (der Informationsquelle zu meinem heutigen Beitrag) an:

Wenn Sie an weiteren Ergebnissen interessiert sind, melden Sie sich gerne bei jule.scheper@ijk.hmtm-hannover.de[mailto:jule.scheper@ijk.hmtm-hannover.de]. “
https://www.ijk.hmtm-hannover.de/de/institut/aktuelles/meldungen/archiv/2019/januar/artikel/get-digital-now/

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Ankündigung 23. #BIBChatDE

4. Februar 2019 Kommentare deaktiviert für Ankündigung 23. #BIBChatDE

Fortbildungen für Bibliothekspersonal vs. Learning by doing – wann ist was sinnvoll? Wie bleibe ich neugierig und motiviert für Neues? – Auf dem Weblog des BIBchatDE gibt es weitere Informationen zu dem am Montag, 04.02. stattfindenden Twitterchats.

Himmlische Weihnachten 2018

21. Dezember 2018 Kommentare deaktiviert für Himmlische Weihnachten 2018

bibfobi wünscht Himmlische Weihnachten 2018

Wir wünschen allen eine Himmlische Weihnachtszeit und verabschieden uns heuer uns von unseren Blogleser/inne/n mit einem Blick aus dem Weltraum …

https://platform.twitter.com/widgets.js

… denn so, wie es heute (noch) auf Erden ist, kann es morgen wieder werden … oder doch lieber besser noch. Dafür sind wir alle verantwortlich, niemand kann sich ausnehmen.

Auch unser persönliches Aus- und Fortkommen liegt größtenteils in unserer eigenen Hand. Der Rest … in Gottes?! Als Christen gehen wir davon aus, und könnten wir’s nicht glauben, bräuchten wir dennoch das Wunder der Weihnachtszeit: Liebe, Geborgenheit, Hoffnung, Freu(n)de, … und was Leckeres zum Essen natürlich 😉 Auf alle Fälle keine Astronautennahrung! Danke an den Weltraumfahrer Alexander Gerst @Astro_Alex fürs Augenöffnen!

P. S.: Die Schlagworte dürft ihr mit einem Augenzwinkern quittieren 😉

Fortbildung zu Bibliotheksethik / Berufsethik

19. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für Fortbildung zu Bibliotheksethik / Berufsethik

Man müsste mal … eine Fort- oder Weiterbildung zur Bibliotheksethik konzipieren / anbieten / besuchen. Eine europaweite Studie diagnostizierte, dass sich Beschäftigte bei ethischen Standards oft allein gelassen fühlen, so die Pressemeldung der Zeppelin Universität.

Zielgruppe der Fortbildung sollten zunächst Führungskräfte sein. Denn:

Anhand der Studie wird deutlich, wie wichtig die Rolle von Führungskräften für die ethische Unternehmenskultur sowie entsprechende Programme in den Unternehmen sind. „Die Menschen folgen ihren Vorgesetzten, und Managern kommt eine Schlüsselrolle dabei zu, die ethische Kultur eines Unternehmens zu definieren“, sagt Philippa Foster Back, Direktorin der IBE. „Organisationen müssen sicherstellen, dass Führungskräfte speziell im Hinblick auf ethische Entscheidungen weitergebildet und unterstützt werden, gerade weil der Druck auf alle Mitarbeiter aktuell zunimmt.“

Ergebnis der Fortbildung könnte sein, dass ethisches Fehlverhalten besser bzw. ehrlicher eingeschätzt und wahrgenommen, aber auch gemeldet werden würde, um das zunehmende Tolerieren von Fehlverhalten zu unterbinden.

Literaturtipps zur Bibliotheksethik:

#Bibliotheksethik. In: Twitter.

Ankündigung 10. #BibChatDE am 08.01.2018: Bibliotheks-/Berufsethik – wie politisch (neutral) sollen / dürfen Bibliotheken sein? In: BibChatDE. 03.01.2018.

Unser Rückblick auf den 10. #BibchatDE. In: BibChatDE. 25.01.2018.

Informationsethik und Berufsethik.In: Bibliotheksportal. Zuletzt geändert 16.10.2017.

Rösch, Hermann: Eine kritische Würdigung der neuen Berufsethik der BID. In: BuB, 10.04.2018.

 

#bibtag18 – Vortrag „Info-Beisl der Büchereien Wien“

6. Juli 2018 § Ein Kommentar

Vortragende Magdalena M. M. Schneider, WienDas Luxusproblem der Weblogautorin ist, dass dem Abstract und den Vortragsfolien nicht mehr viel hinzugefügt werden muss, um zu verstehen, warum das Format der internen Fortbildungsreihe so erfolgreich ist.

Das „Info-Beisl“ funktioniert ähnlich wie Skype und hat informellen Charakter. Einzig die Vorstellung, dass der Austausch mitgeschnitten wird, könnte etwas hemmend auf die Teilnehmenden wirken. Doch dem bereitet das eher „bewusst unernste und improvisierte Format“ Abhilfe.

Alle zwei Wochen für 10 Minuten miteinander ins „Beisl“ gehen – und am besten eignen sich die Freitag Vormittage, da hier die wenigsten Führungen stattfinden – das ist für die weit verstreuten Wiener Büchereien wohl mittlerweile wie ein kleiner Stammtisch, allerdings mit Headset und (leider) ohne Brotzeit.

Wobei – ob hier nebenbei jemand seinen Kaffee trinkt und das Butterbrot verzehrt, ist nicht unbedingt erkennbar. Eine Pflicht, sich visuell zuzuschalten, besteht schließlich nicht. So fragen die meisten Teilnehmenden via Textchat nach, und nicht stimmlich übers Headset.


Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:

14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung

Auf ein Informationshäppchen ins Beisl

Magdalena Martha Maria Schneider,Karin Claudi, Büchereien Wien

„Beisl, das: (österr.) kleines Gasthaus“ – Schnitzel, Gulasch oder Sachertorte stehen im Infobeisl der Büchereien Wien zwar nicht auf der Speisekarte, man kann sich dort aber einmal in der Woche an Informationen laben.
Das Infobeisl ist niederschwellig. Es ist eine Form der internen Fortbildung für unsere MitarbeiterInnen, findet dezentral über ein Telefonkonferenzmodul statt, und ergänzt mit seinen leicht verdaulichen Informationshäppchen das Fort- und Weiterbildungsangebot der Büchereien Wien. Vorbild für das Infobeisl waren die Coffee Lectures: In 10 Minuten Vortrag werden die wichtigsten Informationen zu einem Thema vermittelt, anschließend haben die TeilnehmerInnen 10 Minuten Zeit um Fragen zu stellen. Themen und Vortragende variieren, für Abwechslung in der Menüfolge ist also gesorgt.
Das Infobeisl ist kostengünstig. Die Telefonkonferenzsoftware war bereits vorhanden, lediglich eine Ausstattung der Arbeitsplätze mit Headsets war nötig. Für die Büchereien Wien mit ihrem großen Zweigstellennetz ist es ein wesentlicher Vorteil, dass die MitarbeiterInnen direkt von ihrem Arbeitsplatz aus am Infobeisl teilnehmen können und keine Wegzeiten anfallen.
Das Infobeisl ist interaktiv. Alle KollegInnen haben die Möglichkeit, sich als Vortragende zu beteiligen oder Themen vorzuschlagen. Auf einer eigenen Infobeisl-Seite im Intranet kann man Themenvorschläge machen oder für bereits vorhandene Vorschläge voten. Dort findet sich neben dem aktuellen Programm auch das Archiv, aus dem vergangene Themen jederzeit abgespielt werden können.

Pluspunkt für die Zukunft: Entscheidungsfähigkeit und Verantwortung tragen

30. April 2018 Kommentare deaktiviert für Pluspunkt für die Zukunft: Entscheidungsfähigkeit und Verantwortung tragen

Wie sieht die Arbeitswelt im Jahr 2030 aus? Das wollten Masterstudierende der Hochschule Niederrhein wissen und haben dazu 601 Berufstätige befragt. Die Ergebnisse liegen jetzt vor: 2030, das glauben die Befragten, ist alles digital, die Konstante heißt Veränderung, Arbeits- und Privatleben sind nicht mehr zu trennen, nur die Ergebnisse zählen und Selbststeuerung ersetzt Führung. Dabei sind die meisten überzeugt, dass die Unternehmen im Jahr 2030 erfolgreicher sein werden als heute. Ob die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zufriedener sein werden, glaubt hingegen die Mehrzahl der Befragten nicht. [via idw-online]

Wer also fähig ist, „schnell und sicher die richtigen Entscheidungen zu treffen“ und selbst Verantwortung trägt, kommt auch in der Zukunft gut klar. Entscheidungstechniken also, und eine innere Einstellung, die durch Motivation, Bestätigung und Stütze auf dem Weg dorthin entstehen kann.

Ich meine, dass dies wichtige Fortbildungsthemen auch für Bibliotheken sind. Immer häufiger treffe ich beispielsweise auf Teamstrukturen, die sich über Arbeitsplatzbeschreibungen hinweg setzen (müssen), weil das alleine schon durch den anhaltenden Personalmangel gefordert ist. Allerdings kommt es auch hier oft vor, dass „Chef/in“ etwas vorkauen muss, denn ein bisschen möchte man ja doch den Unterschied in der Verantwortung(sfreiheit) ausgedrückt sehen, den die unterschiedliche Entlohnungshöhe darstellt.

Die Leipziger Buchmesse beginnt

15. März 2018 Kommentare deaktiviert für Die Leipziger Buchmesse beginnt

Die Leipziger Buchmesse beginnt heute und geht bis Sonntag.
Buchreport bringt auf Twitter zu diesem Anlaß eine Aufstellung der Veränderung von Warengruppen im Buchhandel:

Wo bin ich?

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