Twitter-Beiträge (Tag 1.2) zum #BLT21 #bibleitungstag21 #OCLC #Zukunft

10. Dezember 2021 Kommentare deaktiviert für Twitter-Beiträge (Tag 1.2) zum #BLT21 #bibleitungstag21 #OCLC #Zukunft

Zum Bibliotheksleitungstag 2021 von OCLC fasste ich wieder meine Twitterbeiträge zusammen. Titel des 2. Vortrags am Tag 1, Do., 09.12.21 / 13:00 – 14:00 Uhr:

#Sozial, #nachhaltig und #erfolgreich – die Bibliothek der Dinge #BdD

1. Vortrag

#Sozial und #nachhaltig: Warum jede #Bibliothek eine „Bibliothek der Dinge“ #BdD haben sollte.

Christoph Höwekamp #ChristophHöwekamp Bibliotheksleiter @ #Stadtbibliothek #Emsdetten

2. Vortrag

Die Bibliothek der Dinge #BdD in #Bochum – Eine gelungene #Kooperation innerhalb der #Stadtgesellschaft

Meheddiz Gürle @meheddiz Direktor @ #Stadtbücherei #Bochum

3. Vortrag

#Tofter #Kram – Darum ist eine #Bibliothek der Dinge #BdD auch in kleinen #Büchereien wichtig

Olaf Lewejohann @lewejohann Leiter @ #Bücherei #St.Lamberti #Ochtrup @BiblOchtrup

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Joseph Heller und die Kunst des Sammelns

7. Dezember 2021 Kommentare deaktiviert für Joseph Heller und die Kunst des Sammelns

Die Heller-Ausstellung in der Staatsbibliothek Bamberg „Joseph Heller und die Kunst des Sammelns“ ist noch bis einschließlich 18. Dezember 2021 zu sehen.

Im Sterngewölbe der Staatsbibliothek stehen der Sammler Heller und sein Mentor, der damalige Bibliotheksdirektor Joachim Heinrich Jäck (1777–1847), im Fokus und kommen sogar selbst zu Wort. Ihre lebenslange Freundschaft, gefestigt durch eine gemeinsame Reise, die sie 1821 durch Deutschland, Österreich und Italien führte, wird anhand der währenddessen erworbenen Exponate nachvollzogen.

Die Staatsbibliothek präsentiert in den Bamberger Schätzen einen von Joseph Hellers frühen Sammlungsschwerpunkten, den Graphikbestand von und nach Albrecht Dürer. Anhand der hochauflösenden und frei nutzbare Digitalisate können Interessierte der Blatthistorie von über 2000 Kunstwerken, einschließlich verschiedener Zustände und sammlungsspezifischer Blattmontagen, nachspüren.

„Tag der Bildung“ statt „Primus-Preis der Stiftung Bildung und Gesellschaft“

10. November 2021 Kommentare deaktiviert für „Tag der Bildung“ statt „Primus-Preis der Stiftung Bildung und Gesellschaft“

Nicht zu verwechseln mit dem alle zwei Jahre stattfindenden Deutschen Weiterbildungstag ist der neu ausgerufene Tag der Bildung am 08.12. Er ersetzt den Primus-Preis der Stiftung Bildung und Gesellschaft¹. (By the way: Nun jedoch verlinkt die „alte“ Primus-Seite auf den Wettbewerb Bildungsorte. Noch konnte ich niemanden erreichen, der mir diese Verwirrnis erklären kann.)

Aber gehen wir davon aus, dass es zwei Paar Stiefel sind und konzentrieren wir uns auf den Tag der Bildung. Im Leitfaden (PDF) sind die Protagonist(inn)en aufgeführt, die sich am 8. Dezember mit Aktionen beteiligen können. Wow, und darunter sind sogar mal „Bibliotheken“ genannt!

Wer kann sich beteiligen?
Die Initiative Tag der Bildung richtet sich an alle Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft
oder öffentlicher Hand, die sich mit einer oder mehreren Aktionen zum Thema „Bildung in Zeiten
digitaler Transformation“ am Programm beteiligen möchten. Das können sein:
» Akteure rund um Schule (z.B. Lehrkräfte, Schülerinnen- und Schüler-Initiativen,
Elternverbände)
» außerschulische Initiativen (z.B. Sport- und Bildungsvereine, Jugendhäuser, Musikschulen)
» universitäre Einrichtungen (z.B. Fachschaften, Studentenwerke, studentische
Vereinigungen)
» kulturelle Institutionen (z.B. Museen, Galerien, Theater)
» öffentliche Akteure (z.B. Tourismusbüros, Bibliotheken, Stadtverwaltungen)
» (gemeinnützige) Unternehmen.

Die Aktionen, die rund um den 8. Dezember 2021 durchgeführt werden, sollten einen möglichst
breiten Personenkreis ansprechen sowie kostenlos und leicht zugänglich sein, zum Beispiel durch
einfache Anmeldung.

Na, dann mal los! Wenn nicht mehr heuer, vormerken fürs nächste Jahr.


¹Ich erlaube mir aus Nostalgie die Verlinkung auf mein alter ego, die Bamberger Schulbiene, die den Primus-Preis einmal zwischen ihren Flügeln hielt.

05.10. – Internationaler Tag der Lehrerinnen und Lehrer

5. Oktober 2021 Kommentare deaktiviert für 05.10. – Internationaler Tag der Lehrerinnen und Lehrer

Am World Teacher’s Day möchte ich allen Lehrkräften herzlich danken, die die letzten beiden Coronajahre alle Kraft und Liebe in sich aktivierten, um den Heranwachsenden das Lernen zu ermöglichen. In unserem Bekanntenkreis befinden sich einige dieser bewundernswerten Menschen, die bestätigen, dass das Lehrer/innen-Dasein nur im Geiste einer „Berufung“ und mit viel Einsatzbereitschaft möglich ist. Genau wie bei uns Bibliothekar(inn)en, die ja durchaus eine Artverwandtschaft aufweisen.

Die Lehre ist wohl der älteste Beruf, die älteste Berufung der Menschheitsgeschichte. Hätte eine Mutter ihrer Tochter, ein Vater seinem Sohn, eine Tante ihrem Neffen, ein Onkel seiner Nichte, … ein ganzes Dorf seinen Kindern nicht erklärt, wie die Natur, das sich Gesunderhalten, die Jagd, das Sammeln, das sich Verteidigen, der Handel und das Rechnen, die Sonnen- und Sternenuhr, ja, das Leben in all seinen Facetten, … funktioniert …

… ja, dann wäre die Welt wohl ein anderer Ort. Wissen vermitteln, um das Leben zu meistern, möglichst auch, um Gutes zu bewirken, war und ist das Ziel. Dass nicht immer etwas Gutes aus dem vermittelten Wissen entstanden ist, gehört zum Menschsein dazu. Deshalb sind Unterweisungen, abgekoppelt von Geisteshaltungen, von Moral, Religion, Philosophie, Geschichte, Ethik, Kultur etc. untrennbar. Doch das ist wieder eine andere Überlegung. Na ja, warum auch nicht. An so einem Jahrestag darf ruhig ein wenig reflektiert werden, was das Lehrer(inn)endasein so alles ausmacht, von der Pädagogik mal ganz zu schweigen.

Wünschen wir also allen, die Lehren, einen wunderbaren Tag mit vielen guten Erlebnissen und Erkenntnissen, die sie für das nächste, vielleicht weiterhin turbulente Jahr bei der Stange halten. Danken wir ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz und hoffen wir, dass sie dabei gesund an Körper und Geist bleiben.

28.09. Internationaler Tag des Rechts auf Wissen

28. September 2021 Kommentare deaktiviert für 28.09. Internationaler Tag des Rechts auf Wissen

Der 28.09. ist Internationaler Tag des Rechts auf Wissen – International Right to Know Day. Um dieses Recht auf Wissen zu beantworten, stehen von je her Bibliotheken in allen Ländern der Erde und zu jeder Tages- und Nachtzeit und für alle Menschen ohne Einschränkung zur Verfügung. In jedem Land?! Schön wär’s …

Wer sich um internationale Standards kümmert, sollte anlässlich dieses Jahrestags  ins Gedächtnis gerufen und besonders gefeiert werden. Es sind dies die größtenteils ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, inbesondere Bibliothekarinnen und Bibliothekare, der IFLA.

Sie hielten in Manifesten das Fähnchen des freien Zugangs zu Informationsressourcen und Kommunikationsmitteln, die Grundpfeiler unserer Bildung(-schanchen)hoch. DANKE!

07.09. – Kauf-ein-Buch-Tag

7. September 2021 Kommentare deaktiviert für 07.09. – Kauf-ein-Buch-Tag

Der amerikanische „National Buy a Book Day“ sollte auch in Deutschland begangen werden. Mit jedem Buch lernt man dazu. Das muss ich sicherlich niemanden unter unserer geneigten Leserschaft sagen. Doch für viele ist es nicht selbstverständlich, zu lesen. Außer natürlich die Flut an Kurznachrichten auf dem Handy. Heute erlebte ich in der Bahn eine junge Lady, die eben jenes tat und ihr Kind mit dem Befehl „Halt’s Maul“ abtat, als es die Oma auch sprechen wollte, die offenbar Gesprächspartnerin war.

Ich will jetzt gar nicht auf Moralapostelin machen. Und der Dame nicht unterstellen, sie würde niemals gelesen haben, denn dann wäre sie vielleicht gebildeter. Auch kluge, belesene Leute sagen schlimme Sachen. Doch wenn Bücher kaufen davor schützen könnte, gemein zu sein, … ach ja, was wäre das für eine wundervolle Welt.

Aber versuchen sollten wir’s. Mein Buch, das ich in dieser Woche lesen möchte und mir etwas lehren soll, heißt „Erfülltes Leben“ vom Altmeister der Kommunikation, Friedemann Schulz von Thun. „Ein kleines Modell für eine große Idee“, so der Untertitel. Für meine einwöchige Auszeit in einem evangelischen Konvent gerade richtig, um auf andere Gedanken zu kommen. Corona zerrt wohl nicht nur an den Nerven junger Mütter 😉

Informationen und Wissen können heilen

25. August 2021 Kommentare deaktiviert für Informationen und Wissen können heilen

Das ist doch mal eine gute Nachricht, wenngleich sie für viele, und wenn auch nur intuitiv, nichts Neues sein dürfte. Information und Wissen haben heilsame Wirkung.

Ganz genau. Und dazu tragen Bibliotheken mit ihren Beständen bei. Denn nicht alle können oder wollen sich einen „Pschyrembel“ oder die neueste Ausgabe „Bittere Pillen“ kaufen, weil bei ihnen etwas zwickt. Ich schätze, für alle Lebenslagen gilt das selbe: Gut informiert sein ist das halbe Leben. Und es sollte doch ein gutes Leben sein!

18.08. – Tag des Versandhauskatalogs … fürs Leben gewappnet und Lust auf Träume

18. August 2021 Kommentare deaktiviert für 18.08. – Tag des Versandhauskatalogs … fürs Leben gewappnet und Lust auf Träume

Was hat der „Tag des Versandhauskatalogs“ mit unserem Blog zu Fortbildung zu tun? Also, ganz ehrlich: Ich vermisse meinen jährlichen IKEA-Katalog. Auch den von Manufactum und Office-Discount, memo, Schäfer-Shop und wie sie alle heißen, … (nein, Klamottenkataloge waren nie meins). Ich bestellte sie ab, um Ressourcen zu sparen. Geht ja auch alles online. Allein – da schaue ich denn doch nicht rein, zumindest nicht ohne eine bestimmte Kaufabsicht.

Doch das Blättern in den „richtigen“ Katalogen beflügelte zugegeben meinen Geist. Ich fand Lösungen für Probleme, von denen ich vorher nichts gewusst hatte, das ich sie überhaupt habe. Kann man doof finden. Mir aber gefiel es, ohne akute Not zu entdecken, was ich bräuchte, wenn der Ernstfall eintreten würde. Ich lernte neue Gerätenamen wie Wiedehopfhaue, Pendelhacke und Setzhäundl (Gartenkatalog Manufactum) kennen und fühlte mich nach der Lektüre von „Es gibt sie noch, die guten Dinge“ für alle Lebenslagen gewappnet.

IKEA hingegen half mir, wenngleich auch manchmal Kopfschütteln bei mir auslösend, den Anschluss an die Moderealitäten der Innenarchitektur zu halten. Die typisch untypischen Designs von „Idioten Kaufen Einfach Alles“ waren ja eigentlich nicht immer so idiotisch. Wenn man bereit war, sozusagen „ums Eck“ zu denken. Wie bei der Gießkanne (PS 2002), die vom leeren Bauch nahtlos in die oben offene Ausgießtülle übergeht. Genial. (Ja, ich weiß, Manufactum hätte das stilvoller beschrieben. Und ja, den allerletzten IKEA-Katalog besitze ich noch!)

Mit den Office-Katalogen präparierte ich mich die Fortbildungen zu „Ordnung im Büro“. Vieles darin ist mittlerweile eher nostalgischer Art. Das papierlose Büro ist – seit gefühlt 30 Jahren heraufbeschworen – ist fast am Ziel, die Vorratslager diverser Büros noch gefüllt von nicht mehr verwendeten Heftstreifen, Hängetaschenhefter und Fächerhängemappen … Geister der Erinnerung an frühe Bibliothekszeiten steigen hoch, ach ja. Manches darf man auch verabschieden, um Platz für Neues zu schaffen. Auch das ist bekanntlich Lernen.

Aber wisst ihr was?! Ich bin grad sowas von nostalgisch gestimmt … ich bestelle mir jetzt doch wieder einen Bildband! Genüsslich beim Frühstücken sich völlig ohne Not fortzubilden, was der Konsum so zu bieten hat. Und mich dann daran erfreuen, dass ich doch (fast) schon alles habe oder gar nicht gleich brauche oder über nebenan.de ausleihen kann. Ein befriedigendes Gefühl. Satt, aber angeregt … ist das nicht herrlich?!
Und bereit, die Weihnachtswunschliste zu eröffnen … wie wäre es mit dem im Manufactum-Gartenkatalog zufällig entdeckten „Das neue Buch vom Leben auf dem Lande“ von John Seymour. Die 1976 als Ursprungsausgaben unter dem Titel „Das grosse Buch vom Leben auf dem Lande: Ein praktisches Handbuch für Realisten und Träumer“ mir wie eine Offenbarung vorkam. Das „Urban Gardening“ der jungen Menschen von heute lebt im kleinen Stil das, was wir im großen Stil (aus guten Gründen) nicht zur realisieren wagten. Auch damals blätterte ich inspiriert in Katalogen und Bildbänden. Doch gelernt hatte ich elternseits leider nur, nicht träumen zu dürfen. Das hole ich heute nach. Alleine vom Schreiben über „Kataloge“ fühle ich mich beschwingt … ja, diesen ulkigen amerikanischen „National Mail Order Catalog Day“ sollte man wirklich einmal im Jahr begehen!

Horizon Report 2021

31. Juli 2021 Kommentare deaktiviert für Horizon Report 2021

„Focus on Hybrid Learning, Microcredentialing and Quality Online Learning“ titelt ZBW Mediatalk, bespricht die Veröffentlichung und bringt sie auch gleich im Volltext.

Brückentagthema: Querulieren

4. Juni 2021 Kommentare deaktiviert für Brückentagthema: Querulieren

Brückentag nach Fronleichnam … ja, ein paar Bundesländer quengeln jetzt, da nicht katholisch genug. Könnt ja dagegen klagen. Ein/e echte/r Querulant/in würde dies tun. Anlässe zu Querulation (– was für ein herrlich altmodisch anmutendes Wort! –) gibt es mehr als genug, wer zänkisch aufgelegt ist. Und zwar nicht nur derzeit mit Themen wie Für-und-Wieder-Mund-Nasen-Schutz, Sperrstunden, Impfpflicht, Homeoffice, Grünenkanzlerin undsoweiterundsofort, sondern genügend Anlässe gab es schon immer.

Daher lautet mein heutiger „Orchideenthemen-Tipp“ für unseren (in meinem Falle) bayerischen Brückentag: Buchpräsentation von Rupert Gaderer: „Querulieren. Kulturtechniken, Medien und Literatur 1700-2000“, ausgerichtet vom Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen am 14.06.21 um 18 Uhr via Zoom.

In der Pressemeldung ist ebenfalls zu erfahren, dass diese Monografie der erster Band einer neuen Reihe mit dem Titel „Media. Literaturwissenschaftliche Forschungen“ des Verlags J. B. Metzler ist. Medieneinrichtungen wie Bibliotheken sollte das interessieren. Und mit Querelanten haben sie es ja auch zur Genüge zu tun. Vielleicht hilft ein Blick zurück in die Geschichte, um gelassener noch mit dem Thema umzugehen.

Mit Dr. Rupert Gaderer aus der Ruhr-Universität Bochum diskutiert Prof. Dr. Juliane Prade-Weiss aus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zoom-Teilnahme nach Mail-Anmeldung bei Emily Beyer bis 11.06.21.

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