Ergebnisse aus europaweiten Befragung zu Leben und Lernen im Alter

15. Juni 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Eine Internationale Konferenz an der TU Chemnitz gingen acht Länder der Frage nach, wie der Austausch und eine effektive Teilhabe an Wissen zwischen Jung und Alt gelingen könnte. Sie diskutierten dabei die Ergebnisse aus zwei Erasmus+-Projekten: Allgemeine Erziehungswissenschaft (bruecken-fuer-europa.eu) und Seniorenkolleg der TU Chemnitz (edusennet.eu). Dazu liegen die Publikationen nun downloadbar vor. In der Pressemeldung funktionieren die Links nicht, verwenden Sie die vorangegangenen hier.

Beispielsweise wurden statistische Analysen zu den Ursachen der Nichtteilnahme von Älteren an Bildungsangeboten und zu Optimierungsmöglichkeiten bestehender Angebote durchgeführt.

Demnach ergebe sich angesichts des demokratischen Wandels ein wachsender Bedarf an gut erreichbaren und bezahlbaren Bildungsangeboten mit anwendbaren interessanten Bildungsinhalte für die wachsende Zielgruppe älterer Menschen in ganz Europa.

Kommen da nicht Bibliotheken ins Spiel? Wäre ratsam.

Neue Räume für Arbeit 4.0 und Lernen 4.0: Auswirkungen für das Bildungssystem?

24. Mai 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Das Gegenkonzept zum gestrigen Eintrag stellt der „Leuchtfeuer 4.0-MOOC“ dar, der im April stattfand und auf den Birgit Fingerle auf ZBW Mediatalk hinweist: Man kann seine Inhalte immer noch wahrnehmen!

Humboldt und Bildung 4.0

23. Mai 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Markus Deimann veröffentlicht auf seinem Blog den Vortrag, zu dem er für die Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudien nach Hannover eingeladen wurde:  ManuskriptAufzeichnung und Slides. Er kritisiert die „kalifornische Ideologie“ und die radikale Marktökonomie, die in ihr angelegt ist. Dies gebe keine gute Grundlage für eine emanzipatorische Bildung ab. Er hält wenig von der Revolutionsmetapher („digitale Revolution“) und von selbsternannten Heilsbringern (Silicon Valley-Firmen und gewisse Stiftungen), sondern legt exemplarisch einige Thesen bildungstheoretischer Reflexion vor, mit denen man „Widersprüche und die Leerstellen des gegenwärtigen Digitalisierungsdiskurs“ ausmachen kann. Diese Thesen sollten Sie aber selbst lesen, s.o. unter „Manuskript“!

Anmeldung zum Fachwirtlehrgang Informationsdienste

22. Mai 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

An die Diskussionen zur Fachwirtausbildung für Informationsdienste kann sich die eine oder andere Verbandsaktive sicherlich noch erinnern. Tatsache ist, dass sich auch heuer wieder Absolvent(inn)en – ehemalige FaMIs aus Archiven, IuD-Stellen und Bibliotheken aus Hessen und dem Rheinland – weitergebildet und ihre Fachwirtprüfung mit Erfolg abgeschlossen haben. Herzlichen Glückwunsch! Mögen sie auf der Karriereleiter ein gutes Stück weiterkommen.
Anmeldungen für den nächsten Kurs nimmt der Hessische Verwaltungsschulverband in F’rankfurt/M. engegen.
Hessischer Verwaltungsschulverband
Verwaltungsseminar Frankfurt am Main
Niddagaustraße 32-38 in 60489 Frankfurt am Main
Telefon: 069 978461-0 bzw. 069 978461-12
Telefax: 069 7894748
 
Kursort ist Frankfurt-Rödelheim. Präsenztage sind Freitage und einige Samstage außerhalb der hessischen Schulferien.

Freiwilligkeit ist ein guter Erfolgsgarant

17. Mai 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Zwar habe ich dazu keine Studie anzubieten, doch die eigene Erfahrung ist ebenfalls was wert. So ist mir unlängst in einem Workshop für ehrenamtliche Bibliotheksmitarbeiter/innen aufgefallen, wie überaus engagiert, aufmerksam und „fleißig“ die angebotenen Workshopaufgaben (hier zum Change Management / Widerstandsmanagement) aufgegriffen wurden, im Gegensatz zu „verordneten“ Teilnahmen. Sobald das „Ich will selbst“ ins Spiel kommt, müssen wir uns über einen guten Ausgang wenig Sorgen machen. Ein zweites Beispiel: Fördere ich auch beim Lernen etwas mehr Freiwilligkeit, beispielsweise durch eine angebotene Auswahl an Arbeitsaufgaben (so mache ich das in der Fernweiterbildung), dann wird auch diese Möglichkeit zur Selbstbestimmung sehr positiv gesehen. Fällt unter „aktivierende Methoden“.

Weiterbildungsbeschäftige in repräsentativen Daten

24. April 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Qualität der Erwachsenen- und Weiterbildung wird von einer Personengruppe bestimmt, die bislang faktisch gesehen noch nicht sonderlich untersucht wurde. Die berufliche und soziale Situation von rund 700.000 in der Weiterbildung Beschäftigten (ohne Ausbilder) hat nun erstmalig in einer repräsentative Erhebung der wb-personalmonitor untersucht.

Die Arbeitszufriedenheit ist hoch, ebenso deren eigene Ausbildung. Denn „fast zwei Drittel der Beschäftigten sind Akademiker, ein Viertel hat einen pädagogischen Studienabschluss, 60 Prozent besitzen eine pädagogische Zusatzqualifikation.“ Na ja – wenn nicht diese, wer dann?!

Das Personal in der Weiterbildung : Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, Qualifikationen, Einstellungen zu Arbeit und Beruf. Bielefeld : wbv. 2017. Reihe DIE Survey.

Positives Ergebnis aus der Umfrage „wbmonitor 2016“

12. April 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Des einen Leid, des anderen Freud. Ein Ergebnis des wbmonitor 2016, welches unter dem Schwerpunkt „Kulturelle Vielfalt“ stand, war: „Auf die wirtschaftliche Stimmungslage der Weiterbildungsbranche wirkte sich die hohe Zahl Geflüchteter offensichtlich positiv aus.“ Und: “ … befindet sich auch die Weiterbildungsbranche insgesamt im Mai 2016 auf dem Höchstniveau ihrer wirtschaftlichen Stimmung.“ Wie gesagt … wenn dahinter nicht immer so viel Leid stecken würde, täte es einem echt freuen. Zum Trost: durch die oft unentgeltlichen Leistungsangebote wird auch Leid gemildert.

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