Zweiter Bildungsweg zum Bibliothekar – ein Mutmachbericht

24. Februar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Michele Wegner und Frank Redies zur BIB-Sitzung 2014 in Berlin Michele Wegner, uns persönlich durch BIB-Akivismus wohl bekannt, spricht mir (und sicherlich auch Jürgen) aus der Seele, wenn er ein „klares Ja“ bekundet auf die Frage, ob er die Weiterqualifizierung auf dem zweiten Bildungsweg anderen FaMIs empfehlen würde.

Sein ehrlicher, doch durchwegs positiver Erfahrungsbericht ist nachzulesen im BuB, H. 02-03, das unlängst zu meiner Reiselektüre avancierte und zwischen Bielefeld und Gütersloh einen kleinen, elektrisierenden Impuls an mich aussandte. Danke, Michele, und wie heißt es so schön? Man sieht sich immer zweimal … auch ich freue mich über deine Fortführung der Weiterbildung in Sachen Bibliotheksmanagement. Wir treffen uns dann in Potsdam 2017/18 zum Weiterbildungsmodul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“, schätze ich. Mein Wort darauf, das auch dieses deine Mühen lohnen und sich bei dir Schweiß und Tränen in Grenzen halten werden!

CfP zur DGWF-Jahrestagung 2017 „Zukunftsperspektiven der Hochschulweiterbildung“

23. Februar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Hochschulweiterbildung ist auch Thema von Bibliotheken, sowieso. Ob aus unserer Branche jemand ein Call for Papers einreichen wird, ist eher fraglich. Dennoch möchte ich auf die DGWF-Jahrestagung 2017 „Zukunftsperspektiven der Hochschulweiterbildung“ aufmerksam machen, die vom 13.-15.09.2017 mit dem Untertitel „Nachhaltigkeit, Digitalisierung und gesellschaftlicher Auftrag“ in Magdeburg-Standal stattfinden wird. Alldiweil, weil Zukunftsperspektiven mittlerweile auch in Bibliotheken immer mehr mit einem Generationenwechsel verbunden sind. Ein Thema, mit dem auch Referent(inn)en immer stärker konfrontiert werden. Viele Probleme – so wird mir jedenfalls vermittelt – rühren immer häufiger daher, dass das Durchschnittsalter in Bibliotheken immer höher wird.

Das bedeutet, dass komplizierte und hochwertige Arbeiten auf immer älteren Schultern gelegt wird (hohes Erfahrungswissen!) bei gleichzeitig immer höherer Anspruchshaltung, was das Aufgreifen neuer Themen betrifft, die den Jüngeren (hohe Zeitgeistaffinität) angetragen wird. Beide Gruppen (dazwischen gibt’s wenig Mittelalter aufgrund lange Jahre praktizierter Stellenstreichungen) müssen nun mitbedienen, was sich !Hochschulweiterbildung“ nennt. Jedoch …

Die Entwicklung der Hochschulweiterbildung wird maßgeblich von bildungs- und gesellschaftspolitischen Diskussionen und Einflüssen auf Bundes- und Landesebene geprägt und gesteuert. Gleichzeitig wirken innovative Ansätze der Weiterbildungsforschung bestimmt durch die Anforderungen des Marktes und durch neue gesellschaftliche Trends auf die zukunftsorientierte Ausrichtung der wissenschaftlichen Weiterbildung.

Vor dem Hintergrund dieser Wechselwirkungen lassen sich Zukunftsaussichten und dynamische Entwicklungen der Hochschulweiterbildung betrachten und mit einem internationalen Blick diskutieren:

– Wie sieht die Hochschulweiterbildung der Zukunft aus?
– Welche Modelle und Ansätze tragen zur Nachhaltigkeit der Weiterbildung an Hochschulen bei?
– Welche Auswirkungen haben die gesellschaftlichen Trends auf die Weiterbildung?
– Wie kann die Digitalisierung als Motor für die Hochschulweiterbildung wirken?
– Wie wird z.B. im internationalen Vergleich die wissenschaftliche Weiterbildung bereits als gesellschaftlicher Auftrag der Hochschulen für lebenslanges Lernen wahrgenommen?

Diese und in der Fortführung weitere sehr wichtige Fragestellungen werden in der Pressemitteilung zum CfP aufgeführt, alles innerhalb von Themenblöcken, die auch für Bibliotheken relevant sind: Nachhaltigkeit, Digitalisierung (!) und Gesellschaftlicher Auftrag. Einsendeschluss des CfP ist übrigens der 31.03.2017. Wäre doch nett, wenn Bibliotheken da was mitzureden hätten.

OER Liveschaltung per Textchat

17. Februar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Kürzlich ging das neue interaktive Video-Format #OERinfo-WebTalks an den Start. Es bietet die Möglichkeit, „live per Textchat Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen einzubringen oder das Thema zu diskutieren.“ Wer den ersten Termin verpasst hat: Am 23.02. ab 16 Uhr gibt’s einen Ausblick auf die OER-Konferenz „#OER17“, die im April in London stattfindet. Das Thema der Konferenz ist dieses Jahr „The Politics of Open“.

Die Online-Vorträge sind ohne vorherige Registrierung und ohne zusätzliche Software zugänglich, der Browser muss nur über ein aktuelles Flash-Plug-In verfügen. Für mobile Geräte sind Apps für Android, iOS und Blackberry verfügbar. Der Link zum aktuellen Talk wird fünf Minuten vor Beginn im Blog veröffentlicht.
[via idw-online]

Literaturtipp: Erwachsenenbildung in der digitalisierten Gesellschaft

1. Februar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Das in der 3. Auflage erschienene Grundlagenwerk der EWB-Koryphäe Prof. Dr. phil. Horst Siebert „Lernen und Bilden Erwachsener“ im wba-Verlag enthält einen Beitrag von Jun.-Prof. Dr. Matthias Rohs zur Erwachsenenbildung in der digitalisierten Gesellschaft. Beide Autoren müssen wohl nicht mehr vorgestellt werden, und auch das Werk können Sie m. E. nach völlig unbesehen kaufen. Danach aber nicht dabei belassen, sondern tatsächlich darin schmökern!

Bildungsmesse Didacta 2017

19. Januar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Bildungsmesse didacta findet vom 16.-20.02.2017 in Köln statt. „Bildung ist Zukunft“ lautet das (etwas abgegriffene, nichtsdestotrotz immer noch treffsichere) Motto. Dass die Bildungsmesse auch für den Bibliotheksbereich interessant ist, zeigt uns die Meldung seiner Teilnahme von Schulz Speyer Bibliothekstechnik AG, die mich auf den Post hier gebracht hat. Ehre, wem Ehre gebührt …

Weitere bislang 800 verzeichnete Aussteller freuen sich schon auf Interessierte, die in der didacta nicht nur eine Fachmesse, sondern auch eine Weiterbildungsveranstaltung sehen.

Wo stehe ich? und Was ist mein Ziel? Tipp zum Weiterbildungsguide

12. Januar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Jürgens gestrigen Hinweis auf den Weiterbildungsguide ergänzend, heute ein Tipp für zwei von sechs Fragen: Wo stehe ich? und Was ist mein Ziel?

Für die empfohlene Bestandsaufnahme der beruflichen Situation und den Überlegungen zu Kompetenzen und Qualifikationen wie auch der Lücken empfiehlt Stiftung Warentest eine Weiterbildungsberatung, ein Karrierecoaching oder ein psychologisches Testverfahren, um sich über seine eigenen Eigenschaften, Stärken und Schwächen bewusst zu werden.

Neben den Empfehlungen in der Liste (kostenloser) Beratungenen käme auch der ProfilPASS® in Frage. Suchen Sie sich hier eine/n Berater/in in Ihrer Nähe. Von dieser/diesem unterstützt lassen sich alle Fragen sehr systematisch nähern und beantworten. Allerdings ist dieses Angebot nicht kostenlos. Was kein Schaden sein muss. Ich selbst war vier Jahre lang ebenfalls zertifizierte Beraterin, daher darf ich hier mitreden.

Die zweijährlichen Re-Zertifizierungen sind allerdings mit einem hohen Fortbildungsaufwand verbunden, was löblich die Qualität steigert. Leider stand mir diese Zeit nicht mehr zur Verfügung, nachdem mich andere Aufgaben riefen. Die mir wichtiger waren, so das Ergebnis der Selbstreflexion. Falls Sie jedoch aus vertrauenswürdiger Quelle mehr über den ProfilPASS® wissen wollen … na, zumindest zur Vorgehensweise kann ich gerne Auskunft geben.

Über „Altneue Herausforderungen im Bildungsbereich“ zum „Leitmedienwechsel“. Eine Spurensuche

10. Januar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Willkommen im Neuen Jahr auch bei bibfobi! Lasst uns gleich loslegen und uns auf Bildungsspurensuche begeben. Dazu bietet sich die Learntec an. Die Macher der ab dem 24.01. stattfindenden Bildungsmesse ließen in einer Umfrage Herausforderungen für verschiedene Bildungssektoren zu gewichten. Das Ergebnis – mal aus der Sicht der Schweizer – ist zu finden auf deren edu-ict-Websites.

Diese Spur nahm ich übrigens über Klaus Meschede via Scoop.it auf. Sie führte mich von Münster über Karlsruhe nach Zürich. Und neben o. g. Weblogeintrag der Bildungsdirektion des Kantons Zürich entdeckte ich eine neue Spur: den Leitmedienwechsel – gleich als EIGENE Kategorie er edu-ict-Websites mit immerhin 20 Beiträgen. Hm, wäre das nicht ein schickes neues Wort, welches man bei Diskussionen im Zusammenhang mit „Neue Medien“ einführen könnte?

By the way … schnell mal in userer Suchmaske auf bibfobi eingegeben. Ah! … öh, … hää??? Beim Leitmedienwechsel-Blahfaselgenerator von Beat Döbeli als einzige Referenz des Wortes und somit mitten vor einer verwehten Spur (in Tübingen und in Goldau) gelandet. Jürgen, haben wir was verpasst?

Okay, bei gerade mal 4.490 Treffer nach der Google-Suche (womit wir in Californien wären), führt „Leitmedienwechsel“ nicht gerade die Hitliste der Bildungswörter an. Derweil würde es sehr gut zu den Herauforderungen passen, denen wir Bibliotheken uns im neuen Jahr weiterhin stellen sollten.

Die Spurensuche geht heute für mich erstmal zu Ende, ich habe noch etwas zu arbeiten. Spuren = Schnee = Schweiz … na, lasse ich sie einfach dort auch enden. Nochmals bei Prof. Dr. Beat Döbeli Honegger, der nicht nur den Blähgererator erfunden, sondern der bereits vor zwei Jahren eingängig den Leitmedienwechsel in einer Slideshow beschrieben hat.

Ein Blick in die Nachbarschaft hat noch nie geschadet … generell gute Ausblicke wünsche ich Ihnen und uns für 2017!

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