Berichte zur BIB-Studienreise Luxemburg

12. Oktober 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

Alle Berichtsteile zur BIB-Studienreise nach Luxemburg, veranstaltet von der BIB-Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern, verfasst von Ilona Munique auf ihrem „Heimatblog“. Fotos dürfen gerne frei genutzt werden (CCO). Viel Spaß beim Mitreisen!

1. Studienreise Luxemburg (1): Cité Bibliothèque

2. Studienreise Luxemburg (2): Curia Europa

3. Studienreise Luxemburg (3): Bibliothek des Gerichtshofs der EU

4. Studienreise Luxemburg (4): Nationalbibliothek

5.1. Studienreise Luxemburg (5.1): Stadtführung, Teil 1

5.2. Studienreise Luxemburg (5.2): Stadtführung, Teil 2

6. Studienreise Luxemburg (6): Mullerthal

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digiPress – digitalisierte Zeitungen von 1609 bis 1933

26. September 2018 Kommentare deaktiviert für digiPress – digitalisierte Zeitungen von 1609 bis 1933

Was war vor genau 200 Jahren so wichtig, dass es z. B. in die Erlangener Realzeitung Eingang fand, in der man Dank digiPress der Bayerischen Staatsbibliothek nun stöbern kann? Es war der Monarchenkongress in Aachen und der Bundestag hat seine Ferien bereits angetreten (S. 1). Aus Berlin berichtete man hingegen von der Ankunft des russischen Kaisers und des neuen Zolltarifs (S. 2). Aber auch über den „religiösen Charakter unseres Zeitalters“ (S. 3), über den geschimpft wurde. Und das liest sich dann so:

„Wer gegen die Zeichen der Zeit nicht blind ist, dem kann es nicht entgehen, daß unserer Zukunft keine größere Gefahr droht, als die der furchtbarsten aller Revolutionen – der religiösen! Dem kann es nicht entgehen, wie der immer wachsende Geist des Mysticismus und sektirerischer Schwärmerei zuletzt alle bürgerliche und kirchliche Ordnung und die ganze bisherige Gestaltung des Lebens in ihrem Innersten auflösen und unser Zeitalter gewaltsam in die finstere Zeit der Barbarei, des Aberglaubens und des Fanatismus zurückstürzen müsste!“

In  „Vermischte Nachrichten“ (S. 4) ist zu lesen, dass die Herzogin von Berrn mit einem zu frühzeitig geborenen Knäblein niedergekommen sei. „Der todte Prinz ist schon begraben.“

„Jetzt ist die wahre Ernte für die Gastwirthe und Posthalter auf den großen Routen von Frankfurt. Unbglaublich ist die Anzahl der Fremden jeden Standes, welche täglich durch die Bundesstadt reisen.“

Hm. Was bringt uns das Stöbern in den „ollen Kamellen“?

Nun, sind es nicht allesamt Themen, die auch wir auf dem Schirm haben? Kongresse, Religionskonflikte, Boulevard-Themen, neue Gesetze, Wirtschaft … aber lernen wir denn auch daraus? Manchmal durch Vergleiche (einst – jetzt / hier – dort) und durch Filtern (noch wichtig – nicht mehr wichtig) oder durch Empathie (sich hineinversetzen in die Zeit und in Menschen) und durch Relativierung bzw. Relation zu unserem heutigen Leben.

Wie auch immer – tolle Arbeit! Ihr Münchner könnt tatsächlich nicht nur Oktoberfest! … 😉

Lokalzeitungen unter der Lupe

11. September 2018 Kommentare deaktiviert für Lokalzeitungen unter der Lupe

Schlechter als ihr Ruf, oder doch keine Lügenpresse? Bibliotheken, die Zeitungen anbieten, möchten sicherlich wissen, wie hoch die Qualität ihres Angebots in dieser Hinsicht ist. Auch, wenn sie es möglicherweise nicht ändern können, weil es keine Alternativzeitung vor Ort gäbe. Doch es ist glücklicherweise Entwarnung angesagt. Der Lokaljournalismus kann sich durchaus sehen lassen. Eine Studie hat das aktuell herausgefunden.

Bibliothek, Café und Bäckerei … ist doch alles einerlei!

4. September 2018 Kommentare deaktiviert für Bibliothek, Café und Bäckerei … ist doch alles einerlei!

 

So stelle ich mir einen Lern- und Begegnungsort vor. Im Stadtteil Neu-Esting der Stadt Olching ziehen Bäckerei und Bücherei in eine ehemalige Sparkassen-Filiale. [via Münchner Merkur, gemeldet in BIB-Info, Aktuelles]. Mit Café, allerdings ohne Bäckerei, hier machte bereits 2016 die neue Volksbücherei Fürth (Hauptstelle) von sich reden. „Das Angebot, dass die Medien im vierten Stock auch nutzbar sind, wenn die Bibliothek geschlossen und nur das Café geöffnet ist, wird ebenfalls gerne angenommen. Sei es, um in den Zeitungen und Zeitschriften auf der Dachterrasse zu blättern, oder um Bücher über den Selbstverbucher auszuleihen.“ [Innenstadtbibliothek zieht erste Bilanz“, in: http://www.vobue-fuerth.de/ Aktuelles, 25.05.2016].

 

Zugang zu Kulturerbe neu erfinden: Coding da Vinci, das Kultur-Hackathon im Rhein-Main-Gebiet

23. August 2018 Kommentare deaktiviert für Zugang zu Kulturerbe neu erfinden: Coding da Vinci, das Kultur-Hackathon im Rhein-Main-Gebiet


Coding da Vinci Rhein-Main – der Kultur-Hackathon kommt im Herbst 2018 ins Rhein-Main-Gebiet. Die Teilnehmerregistrierung für den Kick Off ist jetzt eröffnet.

Zur Mailingliste für Teilnehmer und Interessierte: http://eepurl.com/dDhATH

Da nicht alle das Posting via inetbib erhalten, hier der weitere Volltext der Ankündigung:

Was erwartet Sie bei Coding da Vinci Rhein-Main?
Diesen Herbst steigen wir tief ein in die Archive und Sammlungen einiger der beliebtesten Kulturinstitutionen zwischen Worms und Gießen und sogar über die Grenzen des Rhein-Main-Gebiets hinaus. Begeisterte aus Softwareentwicklung, Design, Kunst, Games Development, Hardwarehacking, Wissenschaft und Kulturinstitutionen sind eingeladen, an der regionalen Version des größten deutschen Hackathons um Kulturdaten teilzunehmen. Coding da Vinci Rhein-Main bietet die Chance innerhalb der Region und auch darüber hinaus miteinander in Kontakt zu kommen und in der Zusammenarbeit den Zugang zu Kulturerbe neu zu erfinden mit Apps, Websites, VR/AR-Umsetzungen, Installationen oder anderen überraschenden kreativen Arbeiten.

Gerade bereiten wir mit den Kuratoren und Daten-Managern der Institutionen neue Datensets für die Veröffentlichung unter einer freien Lizenz vor – auch Kulturinstitutionen sind weiterhin herzlich eingeladen mit uns in Kontakt zu treten, Daten zur Verfügung zu stellen. Ob digitalisierte Fotoserien, Illustrationen, Gemälde, Film- und Sounddateien oder Archiv-Metadaten – alle im Rahmen von Coding da Vinci Rhein-Main präsentierten Datensets stehen unter einer CC-BY-SA, CC-BY oder CC0-Lizenz oder sind bereits gemeinfrei (PDM). So können sie nach eigenen Vorstellungen frei verwendet, rekontextualisiert und remixt werden! Die vorbereiteten Datensets werden im Oktober veröffentlicht. Wer sich jetzt schon einen Eindruck verschaffen möchte, kann inhttps://codingdavinci.de/daten/ in den Daten der Vorjahre stöbern.

Wie läuft Coding da Vinci Rhein-Main ab?

27.-28. Oktober | Kick Off | Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Alte Mensa
Die Veranstaltung beginnt wie immer bei Coding da Vinci mit dem Kick Off. Hier werden die Datensets verschiedenster Kulturinstitutionen aus der Region vorgestellt, die Teilnehmer*innen entwickeln Projektideen und bilden Teams – und dann geht das Coden los.
Kurze Workshops zu verschiedenen aktuellen technischen Themen fördern Fähigkeiten fördern und sollen unterhalten.

5 Wochen Code Sprint | Projekt-Entwicklungsphase
Innerhalb von 5 Wochen verwirklichen die Teams ihr Projektideen. Bisherigehttps://codingdavinci.de/projekte/ variieren von Webseiten über Apps oder Hardware-Projekten und VR-Umgebungen bis hin zu Installationen, die Kulturdaten in neue Zusammenhänge bringen und ansprechend für ein breites Publikum aufbereiten. Ziel ist es, eine lauffähige Anwendung zu kreieren und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

1. Dezember | Preisverleihung | Landesmuseum Mainz
Und dann ist es soweit: Die fertigen Projekte werden einer ausgewählten Jury und einem begeisterten Publikum aus der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Wir feiern mit den Teilnehmer*innen und Kulturinstitutionen und die besten Projekte werden in verschiedenen Kategorien, z.B.  „Most Technical“, „Most Useful“, „Best Design“, „Funniest Hack“ oder „Publikumspreis“ prämiert.

EduAction Bildungsgipfel 2018

24. Mai 2018 Kommentare deaktiviert für EduAction Bildungsgipfel 2018

Unter dem Motto „Zukunftskompetenzen findert vom 25.-26.10.2018 in Mannheim der EduAction Bildungsgipfel statt. Leitfragen sind: „Welches sind die zentralen Zukunftskompetenzen? Wie lernen wir diese?“ (Tag 1) und „Vor welchen konkreten Herausforderungen stehen wir in Gesellschaft, Bildung und Arbeit? Welche Kompetenzen benötigen wir zu deren Bewältigung?“ (Tag 2). Das vollständige Programm soll im Juni veröffentlicht werden.
Zielgruppen des Bildungsgipfel sind Lehrende und Lernende, Bildungsforscher und Bildungsvordenker, Politiker sowie Führungskräfte und Praktiker aus Wirtschaft, Verbänden, Stiftungen und Kommunen.

 

Agenda 2030 in Bibliotheken: 17 Ziele

14. Mai 2018 Kommentare deaktiviert für Agenda 2030 in Bibliotheken: 17 Ziele

Nachhaltigkeit ist das große Ziel, dem 17 „kleinere“ untergeordnet sind. Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung soll die Welt zwar wirtschaftlich fortschrittlich sein dürfen, doch dies einhergehend mit sozialer Gerechtigkeit und eingedenk der ökologlischen Grenzen unserer Erde. Der Katalog der Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) ist auch für Bibliotheken interssant. Alleine schon die „Sicherstellung von Bildungsmöglichkeiten“, der niederschwellige „Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien“ sowie die „Bewahrung des Kulturerbes“ sorgen für mehr Gerechtigkeit und hohe Nachhaltigkeit.

Hier erfahren Sie, wie unsere Institutionen innerhalb dessen oder darüber hinaus einen Beitrag leisten können. Es stehen außerdem Materialien und Erfahrungen aus der Praxis zur Verfügung.

Globale Herausforderungen gemeinsam bewältigen ist die Devise. In diesem Sinne fungiert ja auch das neue „Netzwerk Grüne Bibliothek“.

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