Programm des #vBIB20 veröffentlicht

14. Mai 2020 Kommentare deaktiviert für Programm des #vBIB20 veröffentlicht

Mit kleiner Verzögerung weisen wir ebenso gerne auf das frisch erschienene, vielfältige #vbib20-Programm hin. Eine besondere Premiere: u.a. mit Livestreaming einiger bereits eingesandter Videos sowie später ganz vielen Beitragsaufzeichnungen zum Nachschauen bei uns im #AVPortal https://t.co/klYsVHeDWm— TIB AV-Portal (@TIB_AVPortal) May 14, 2020

@TIB_AVPortal

Bildschirmmedien beeinflussen Vorstellungskraft von Kindern

13. Mai 2020 Kommentare deaktiviert für Bildschirmmedien beeinflussen Vorstellungskraft von Kindern

… und ich bin mir nicht sicher, ob nicht auch Erwachsene so langsam die ihrige ebenfalls verlieren, sofern mal vorhanden. Ich halte das Ergebnis der Studie von Regensburger Pädagogen an Kindern für durchaus realistisch und nachvollziehbar. Wer alles fertig vorgesetzt bekommt, muss nicht selbst denken oder die innere Quelle eigener Emotionen entdecken und ergründen. Die Phantasie liegt brach, die schließlich Motor aller Gedankenreisen ist. Kein Wunder, dass das Home-Schooling nur ein rudimentärer Ersatz für „echtes Er-Leben und Er-Denken“ sein kann.

Genau so dürfte es auch uns Erwachsene gehen. Viele Fähigkeiten werden verschüttet, sehr viel spontan abrufbares Grundwissen geht verloren durch übermäßigen Gebrauch von Bildschimrmedien. Wer noch zu den Lesenden oder zu den Schreibenden zählt, ist allerdings bestens gewappnet gegen Stumpfsinn und Banalitätsrauschen im Hirn. Auch, wer noch aus dem Fenster sieht und, die Wolken und das Licht betrachtend, sagen kann: „Sieht nach baldiger Wetterbesserung aus. Ich glaube, heute gehe ich noch mit dem Hund raus!“, statt die Wetterapp aufzurufen, sollte gefeit sein vor der Allmacht elektronischer Auskunftsmittel, die das „nackte“ Denken nur noch als unnütze oder luxuriöse, ja, gar schon als nerdige Spielerei erscheinen lassen. Denn Nerds sind nicht mehr die Technik-Freaks, sondern diese seltsame Spezies, die graue Gehirnzellen ohne Not von alleine routieren lässt.

Fazit – und ein uralter Hut: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“
(Okay, ja, ich habe den korrekten Spruch von Paracelsius nachrecherchiert – elektronisch unterstützt. Aber das alles vorher war echt von mir selbst erdacht, angeregt durch die Pressemeldung via idw-online – ich schwöre!)

P. S.: Wir haben in diesem Blog bislang noch nie die Schlagwörter „Vorstellungskraft“ und „Phantasie“ benutzt. Es scheint, als wären Daten, Fakten, gesichertes Wissen als ausschlaggebend für unsere Meldungen. Sind wir zu sehr Wissenschaftler/innen?! Zur Ehrenrettung: Auch da ist Vorstellungskraft etwas sehr essentielles, um Gedankenmodelle zu entwickeln, die es zu erforschen gilt. Vielleicht aber sollten wir dennoch mehr auf eine Balance achten, mit welchen Themen wir uns tagtäglich beschäftigen. Und eben auch, durch welche Medien wir sie konsumieren, interpretieren und abschließend euch servieren … 😉

Webinare des Forums Agile Verwaltung

12. Mai 2020 Kommentare deaktiviert für Webinare des Forums Agile Verwaltung

Heute findet um 17 h das Webinar „Welche neuen (Arbeits-)Erfahrungen in der Corona-Krise wollen wir in die Zukunft mitnehmen?“ statt, demnächst dann „Zuerst die Strukturen, dann die Tools“. Nähere Informationen auf der Homepage des Forums.

Webseiten annotieren

11. Mai 2020 Kommentare deaktiviert für Webseiten annotieren

Eine schöne Auflistung, mit welchen Tools man Webseiten annotieren kann, gibt es hier bei Educational Technology and Mobile Learning. Mir scheinen die Angebote, die Webseiten für sich speichern können, nachhaltiger zu sein. Und ich muss gestehen, dass ich meist Inhalt in PDF umwandle und dann dort markiere und annotiere.

Public Libraries Respond to COVID-19 – #PLA

8. Mai 2020 Kommentare deaktiviert für Public Libraries Respond to COVID-19 – #PLA

Die Public Library Association (PLA) der USA (zählt zur American Library Association ALA) bringt eine ganze Anzahl an Webinaren bezüglich der Coronakrise samt Begleitmaterial. [via Stephen’s Lighthouse]

Hatten wir Mumble schon? Nachträge zur Liste der Videokonferenzsysteme

7. Mai 2020 § Ein Kommentar

Auch für digitale Großveranstaltungen geeignet ist die Telko-Möglichkeit Mumble, ein offener Standard, deren Programme zur Teilnahme als Open Source erhältlich sind. „Die Übertragung erfolgt mit sicherer Verschlüsselung zwischen Server und Client“, meldet Digitalcourage.

Dies als Ergänzung unseres Beitrags Liste der 28 Videokonferenzen. der auf den Videoconverencing.guide basierte.

Eine weitere Ergänzung offeriert o. g. Digitalcourage mit Nextcloud Talk, oder fürs zum Beispiel „Chatten, koordinieren, abstimmen“ mit Nextcloud (also ohne Talk) und Nuudel.

Für manche sicherlich interessant der Hinweis auf selbiger Seite, dass die gute alte „Dropbox“ nicht empfohlen werden kann, da dort mit unverschlüsselten Daten gearbeitet wird.

Mich freut, dass mein persönlicher Liebling der Telkos, nämlich Jitsi Meet, von den Empfehlern der Digitalen Selbstverteidigung aufgelistet wird. Jaaa, hat auch ein paar Nachteile, aber wo gibt’s die nicht?!

Total digital @home

6. Mai 2020 § Ein Kommentar

Digitale und kontaklose Projekte zur Nachnutzung – zwei der vorgestellten Projekte haben auch etwas mit Bibliothek zu tun. Total digital @home.

Library Support: Supporting Librarians Supporting Communities

5. Mai 2020 Kommentare deaktiviert für Library Support: Supporting Librarians Supporting Communities

Eine Jubiläumsseite der University of South Carolina’s School of Library and Information Science and Public Libraries mit Material und Filmen („real time“).

Fehlen wir uns? Oder sind wir nur flüchtige Bekannte und schnell vergessen?

4. Mai 2020 Kommentare deaktiviert für Fehlen wir uns? Oder sind wir nur flüchtige Bekannte und schnell vergessen?

Nachdenklich macht mich heute ein Spiegel-Artikel über Flüchtige Bekannte. Wolfgang, wir vermissen dich! Er beschreibt, wie durch Corona Menschen aus unserem Leben verschwinden und geht der Frage nach, ob Familie und Bekannte ausreichen, uns wohl zu fühlen, oder ob auch flüchtige Bekannte Einfluss darauf haben.

Vielleicht ist das das einer der Ursachen, warum wir Bibliothekartage und -kongresse nicht gänzlich durch Videokonferenzen ersetzen werden können. Das Aufblitzen des Sich-Erkennens, kurz mal die Hand heben und lächend-nickend grüßen, eben mal stehenbleiben für ein „Wie geht’s?!“, „Danke, gut, und dir?“ „Auch gut, alles prima“, „Super, dann schöne Zeit, man sieht sich!“ …

Wie weh es tut, wenn das eine ganze Zeit lang fehlt, obwohl wir uns früher vielleicht sogar ein wenig dämlich vorkamen, bei dieser Art Small Talk.

Eine langjährige Kolllegin, mit der ich vor etwa 10-25 Jahren gleiche Interessen vertreten und mich häufiger gesehen, die jedoch mit der Zeit halt einfach zur eher flüchtigen Bekannten mutierte, tadelte mich sogar einmal deswegen. „Immer, wenn man dich fragt, wie es dir geht, geht es dir gut, ja, ja!“ Tja, was soll ich sagen? Es ging und geht mir halt auch meistens – und relativ zu echten Katastrophen wie vielleicht die, was wir gerade erleben – ganz gut. Denn wenn ich eines kann, dann aus jeder Situation das Beste machen. Warum also sollte ich groß erzählen, dass mein Leben durchaus Anstrengungen kennt? Würde sie es, die flüchtige Bekannte, mit ähnlichen Befindlichkeitserzählungen goutieren? Eher nicht, so richtig offen erschien sie mir nie.

Aber warum auch? Es reicht doch auch und ist doch schön, dass wir uns immer noch kennen, uns immer noch lebendig und guter Dinge sehen können, und dass wir uns im Hinterkopf immer noch an gemeinsame Zeiten erinnern können. Hurra, wir leben noch!

Also, liebe S., falls wir uns das nächste Mal wieder „in echt“ sehen werden, dann …, ja, dann …, wird es mir hoffentlich immer noch gut gehen, und dir auch, aber dann werde ich dir einfach mal um den Hals fallen und sagen: „Du, ich vermisste dich, du liebe treue flüchtige Bekannte!“

Wo bin ich?

Du siehst dir momentan die Archive für Mai, 2020 auf Fortbildung in Bibliotheken an.

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