Mensch-Maschine: Wer entscheidet besser?

5. Dezember 2018 § 2 Kommentare

Entscheidungen basieren auf Optionen. Möglichkeiten, die wir haben, können wir jedoch nicht alle einfach der Reihe  nach ausprobieren, um dann die beste für uns zu treffen. Also machen wir folgendes: Enweder, wir setzen auf Altbewährtes, oder wir riskieren etwas. Meist irgendwas dazwischen. Sowohl Psychologie als auch Informatik spielen mit dem entweder-oder. Wer mit Entscheidungen besser umgehen kann, also Mensch oder Maschine, versuchen Forscher herauszubekommen. Ergebnis: In den meisten Testbereichen ist die menschliche Intelligenz der maschinellen (noch) überlegen. Doch offenbar können Maschinen menschliche Entscheidungen „erstaunlich gut vorhersagen“.

[via idw-online: Wie Mensch und Maschine mit komplexen Situationen umgehen]

 

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§ 2 Antworten auf Mensch-Maschine: Wer entscheidet besser?

  • Die-Archivarin-mit-Herz sagt:

    Ich glaube, das entscheidende ist nicht, ob eine Maschinen „bessere“ Entscheidungen treffen können oder nicht, sondern ob der Mensch anfängt sich jeglichem aktiven Entscheidungsprozess zu entziehen. Der Mensch wird früher oder später in jedem computergesteuerten Algorithmus als „Fehlerquelle“ angesehen. Siehe berühmtes Zitat von General Michael Hayden (vormals Direktor der NSA und CIA): „We kill people based on metadata.“
    Oder bereits ganz gut dargestellt in dem Film „War Games“ aus 1983. Dort steckt schon ein Fünkchen Wahrheit drinnen.

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    • Ja, so ist es – Danke für den Beitrag! Bin ja nicht so ein ausdauernder Dr. Who-Junkey wie so viele andere. Doch darin wird dieses Dilemma ebenfalls frappierend thematisiert, siehe die Cybermans. Möglicherweise wird die KI eines Tages gerechter entscheiden als Humanoide.

      Doch die Frage ist nicht, ob wir das brauchen (in Anbetracht der Weltenlage durchaus ein „JA)“, sondern, ob wir das wollen! Denn in der Fehlbarkeit liegt ja etwas Natürliches, eben Menschliches. In der reinen Logik ist kein Platz für Außergewöhnlichs und Schöpferisches. (Da muss man nicht mal seinen Kant gelesen haben, um das zu begreifen.) Das wäre ein Verlust, ohne Frage.

      Nun, ich könnte mir vorstellen, dass die erste Entscheidungsebene eine Menschliche sein sollte und auf der zweiten Ebene die Maschinen-Logik angehört wird. Und dann die freie Entscheidung, ob Mensch, Kompromiss, oder Maschine das letzte Wort hat. Also Maschine eher als freiwilliges Korrektiv denn als ein Machtwort.

      Ich gehe jedoch davon aus, dass ich mich damit bereits sehr weit aus dem Fenster lehne. Zu meiner Entschuldigung ist anzuführen, dass Steinbockgeborene über ein gehöriges Maß an logischem Denken verfügen und daher anfällig sind für Gedankenspiele in dieser Richtung. Das gefällt micht jedem 😉 Mit Entscheidungen, die auf Logik basieren, fahre ich deswegen nicht immer am besten, so unbegreiflich mir das manchmal ist *LOL*

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