„Bildungsräume“ – Konferenzband der GMW

15. September 2017 Kommentare deaktiviert für „Bildungsräume“ – Konferenzband der GMW

Vom 5. bis 8. September tagte die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft in Chemnitz, jetzt ist – worauf Thomas Hapke auf Twitter hinwies – der Tagungsband bei Waxmann schon herausgekommen und digital frei zugänglich.

Linksammlung zum E-Learning

14. September 2017 Kommentare deaktiviert für Linksammlung zum E-Learning

„Linksammlung der beiden eLearning Workshops der PH Kärnten im Rahmen der Sommerhochschule 2017 gesammelt von: Edmund Huditz“ steht über dem Pad mit einer schönen Sammlung verschiedener Instrumente.

Zipnote

13. September 2017 Kommentare deaktiviert für Zipnote

Etwas vollmundig vielleicht, aber vom Prinzip her nicht dumm. Denn es „macht Ihre Notizen zum Wissen“. Für 9 Monate speichert zipnote.io Merkwörter.

 

Zettelkasten: Es geht um Wissensmanagement durch Aneignung eines Tools

12. September 2017 Kommentare deaktiviert für Zettelkasten: Es geht um Wissensmanagement durch Aneignung eines Tools

Ich möchte auf etwas hinweisen, das ich nicht selbst ausprobiert und das ich nicht durchdrungen habe. Der Zettelkasten von Niklas Luhmann ist so etwas wie ein Mythos und wurde als Tool nachgebildet. Stephan List fragte im Toolblog, ob sich wer näher damit auskennt und bekam interessante Kommentare. Interessant sind auch die Verlinkungen. Vielleicht kann noch jemand etwas hinzustecken?
Am interessantesten finde ich die Bemerkung von Matthias im zweiten Kommentar „Die Frage ist, wozu Du den Zettelkasten brauchst – es ist ja nur ein Werkzeug.“ Zum einen spiegelt das mein eigenes Verhalten mit Tools: In der Anpassung an eigene Zwecke geschieht oft die Aneignung eines Tools. Und zum anderen gelingt das meist mit Tools besser, die offener sind, nicht zu sehr auf einen bestimmten Zweck festgelegt.

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Heute beginnen die Open Access-Tage in Dresden #oat17

11. September 2017 Kommentare deaktiviert für Heute beginnen die Open Access-Tage in Dresden #oat17

Hier geht es zur Konferenzhomepage mit Informationen zu Ort, Programm, Teilnehmerinnen und Teilnehmern und anderem: https://open-access.net/community/open-access-tage/open-access-tage-2017-dresden/ Der Twitter-Hashtag ist #oat17.

Statistik-Kompetenz

8. September 2017 Kommentare deaktiviert für Statistik-Kompetenz

Unsere Welt wird bestimmt von Zahlen: Zeitungsartikel belegen Aussagen über Sachverhalte mit Zahlen, wissenschaftliche Artikel präsentieren meist Zahlen und interpretieren sie, Institutionen werden via Controlling durch Kennzahlen gesteuert etc. Forschungsdatenmanagement. Open data. Risikoabwägung. Obwohl Zahlen und damit Statistiken und damit oft Wahrscheinlichkeiten allenthalben in unserer Gesellschaft vorkommen, ist die Fähigkeit der Interpretation bei den einzelnen Personen eher unterentwickelt, nicht nur bei Zahlen selbst, sondern auch bei den Visualisierungen derselben.
Einer, der hier aufklärerisch unterwegs war, ist Gerd Gigerenzer, der am Sonntag seinen 70. Geburtstag feiert. Wer über ihn etwas erfahren möchte, kann einen aktuellen F.A.Z.-Artikel über ihn lesen und natürlich gibt es auch einen Wikipedia-Artikel zu seiner Person. Letzterer weist auch auf eine Online-Ressource hin, einem Festvortrag zum Thema „Die Illusion der Gewißheit und die Kunst der Risikokommunikation (Audio und Slides). Und es gibt eine Webseite, an der er mitwirkt: die „Unstatistik des Monats“.

ÖBT 2018 in den Startlöchern

7. September 2017 Kommentare deaktiviert für ÖBT 2018 in den Startlöchern

Vom 12.-15.09.2017 findet der 33. Österreichische Bibliothekartag 2017 in Linz statt. Das Programm ist techniklastig, was auch vom Titel her zu erwarten war: „Wolkenkuckucksheim. Bibliotheken in der Cloud“. Gleichwohl wird ein Themenkreis II angeboten zu „Personal- und Organisationsentwicklung als Notwendigkeit in zukunftsorientierten Bibliotheken“.

Sessions im engeren Zusammenhang mit Fort- und Weiterbildung entdeckte ich lediglich folgende: Michaela Zemanek: „e-Weiterbildung für BibliothekarInnen: ein e-Learning-Kurs zu Primo.“ Für mich persönlich nicht Grund genug, die Woche im Nachbarland zu verbringen, auch, wenn die anderen Sessions sicherlich nicht uninteressant wären. Ich wünsche jedenfalls einen guten Verlauf!

MUTEC 2018 – Internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik

6. September 2017 Kommentare deaktiviert für MUTEC 2018 – Internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik

Für Bibliotheken, die in den nächsten Jahren neu- oder umbauen bzw. -konzipieren, ein interessanter Termin – die MUTEC 2018 vom 08.-10.2011. Der Termin ist früh gemeldet, doch warum nicht schon mal den Pflock einhauen für eine Fachmesse, die unseren gewohnten Bibliothekartags-Ausstellern in etlichen Punkten voraus sein dürfte. An der Ausstellerliste wird derzeit noch gearbeitet, sie bietet im Moment noch einen Rückblick auf 2016. Doch was ich in den vergangenen Jahren nachschlug, erschien sehr interessant und inspirierend. Ein Blick zu Nachbardisziplinen hat noch nie geschadet. Schicken Sie doch einmal Ihre Azubis oder Praktikant(inn)en hin und fordern Sie sie auf, brauchbares für die Bibliothek herauszufischen! Sie werden staunen, mit welchen tollen Ideen die zurückkommen. Vielleicht genau DIE Auffrischungen, nach der Ihre Bibliothek und ihre Besucher/innen lechzen!

Auf der Spur eines neuen Phänomens: Betätigungswissenschaft

5. September 2017 Kommentare deaktiviert für Auf der Spur eines neuen Phänomens: Betätigungswissenschaft

Manchmal spüre ich’s einfach: Ja, das sollte Bibliotheken und die Fortbildungswelt interessieren. Kommt auf uns zu. Wird mal zum Renner. Dann zur Normalität. Vorher ein Trend. Im Moment noch mit Fragezeichen. Ich setz‘ da mal ein Ausrufezeichen. Betätigungswissenschaft. Kurz angerissen und aus der Pressemeldung zitiert (und vergessen Sie das mit der Ergotherapie erst einmal):

Was bringt uns eigentlich dazu, in der Kindheit Vorlieben und Abneigungen für bestimmte Betätigungen zu entwickeln? Immerhin begleiten uns viele Aktivitäten ein Leben lang. Wir entwickeln sie fort oder behalten sie unverändert bei, auch wenn wir die Umgebung, die Mitmenschen beziehungsweise Bezugspersonen, manchmal sogar, wenn wir den kulturellen Kontext wechseln.

Zu anderen Betätigungen finden wir nicht oder haben wir keinen Zugang. Manche bleiben im Laufe des Lebens auf der Strecke oder werden eines Tages wieder entdeckt.

Aus Sicht der OS [Occupational Science] ist menschliche Betätigung zu komplex und kontextbezogen, um nur aus einer einzigen disziplinären Perspektive erforscht zu werden.

Genau. Daher ist unsere Disziplin, die der Bibliotheken, ebenfalls gefragt.

Einen Schwerpunkt der OS bildet die Erforschung der Wechselwirkung zwischen Betätigung, Gesundheit und Wohlbefinden im räumlichen, zeitlichen, kulturellen und sozialen Kontext, wobei Betrachtungen sozialer, politischer, ökonomischer oder kultureller Themen aus betätigungsorientierter Perspektive eine große Rolle spielen. Als interdisziplinäre Wissenschaft will die OS Erkenntnisse zum Konzept der Betätigung generieren, die für viele Disziplinen und Handlungsfelder nutzbar sind, wie beispielsweise für die Gesundheitsförderung, Stadtplanung und gesellschaftliche Teilhabe benachteiligter Personengruppen.

Muss ich noch mehr schreiben? Oder sehe nur ICH einen Zusammenhang mit s. o.? Mitternacht und ein Glas Rotwein haben schon manche Geistesblitze zustande gebracht, weil mit blinzelnden Augenlider der Text zwischen den Zeilen besser erfasst werden kann, als wenn man zu genau auf die Details achtet.

P. S.: Anlass: 1. deutsche Tagung der Occupational Science Europe vom 08.-09.09.2017 in Hildesheim

Momentaufnahme bibliothekarische Fortbildungslandschaft

4. September 2017 Kommentare deaktiviert für Momentaufnahme bibliothekarische Fortbildungslandschaft

Bewährte Hausmannskost: Der Blumenkohlauflauf meiner Schwiegermutter Elisabeth

Bewährte Hausmannskost: Der Blumenkohlauflauf meiner Schwiegermutter Elisabeth

Der Beitrag „Was blubbert in der bibliothekarischen Bildungsküche?“ in der Fachzeitschrift „Bibliotheksforum Bayern“ gibt in Auszügen Umfrageergebnisse zur Situation in der (bibliothekarischen) Aus-, Fort- und Weiterbildungslandschaft wieder und beleuchtet die gegenwärtig gebräuchlichen Formen des Angebots, pragmatisch aufgeteilt in formales wie non-formales (informelles) Lernen

Der Klassiker, so die Auswertung, zeigt auf, dass der Klassiker formaler Bildung nach wie vor der Vortrag ist. Ein weiteres Ergebnis: Veranstalter setzen auf ein gemischtes Angebot von formaler wie non-formaler Bildung, bieten also sowohl Ausbildungen als auch Fortbildungen an. Je nach Intention der Teilnehmenden lässt sich das eine wie das andere auch als Weiterbildung bezeichnen.

Zu Wort kommen einige Umfrageteilnehmenden, die gemischte Erfahrungen zum Beispiel zu E-Learning haben, also sowohl positive wie negative Statements abgaben. Die Autorin, also meinereiner, fässt die Entwicklung der Bildungsangebote im Bibliotheksbereich in drei Erkenntnispunkten zusammen, die das Fortbe- bzw. Wiedererstehen einiger Formate wie E-Learning, MOOCs, Online-Studium und Präsenzveranstaltungen betreffen und schließt mit dem Fazit, das das „bibliothekarische Bildungswesen über einen doch recht beachtlich gedecken Tisch von Fortbildungsanbietern nebst Ausweichmöglichkeiten ins benachbarte Ausland“ böte.

Dennoch bleiben Fragen und Wünsche offen, die Speisekarte darf durchaus noch mit neuen Kreationen ergänzt werden, die neben bewährter Hausmannskost für Abwechslung bei den Bildungshungrigen sorgen sollte.

Was blubbert in der bibliothekarischen Bildungsküche? / Ilona Munique. In: BFB, 2017. H. 3. S. 203-207.

Nach Erscheinen des nächsten Heftes wird das vorangegangene hier freigeschalten. Wer nicht so lange warten möchte: Hier geht’s zur Bestellung. Das Bibliotheksforum Bayern wird außerdem kostenlos an alle bayerischen kommunalen, staatlichen und Hochschulbibliotheken versandt.

 

Wo bin ich?

Du siehst dir momentan die Archive für September, 2017 auf Fortbildung in Bibliotheken an.

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