Nichts Neues trotz Hirnforschung?

3. November 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Es ist faszinierend, was sich in unserem Gehirn abspielt, und noch faszinierender, was moderne Hirnforschung heute alles plastisch beobachten kann. Zum Beispiel, wie die beiden Gedächtnisspeicher beim Lernen zusammenarbeiten: der Hippocampus, einem plastischen Kurzzeitspeicher mit großer Kapazität und schneller Aufnahmefähigkeit, und der Neokortex, der die Informationen zwar langsamer aufnimmt, jedoch dauerhafter bewahrt und zudem die neuen Inhalte nicht überschreibt.

An Ende einer raffinierten Versuchsreihe, in der ein veränderbares und ein nicht veränderbares Labyrinth die am Lernen beteilgten Gehirnregionen lokalisiert, wird bewiesen, was die Menschheit eh schon weiß, drückt es jedoch immer noch reichlich zurückhaltend aus: „Unseren Ergebnissen zufolge erscheint häufiges Wiederholen des Lernstoffs als unumgänglich“, sagt die Wissenschaftlerin.

Ich wiederhole also noch einmal deutlicher: Lernen geschieht durch Wissensanreicherung mit Wiederholungskomponente. Oder anders gesagt: Lernstoff aufnehmen und repetieren. Da geht doch glatt ein Kindheitswunsch für mich in Erfüllung. Damals hätte ich gerne eine perfekte Antwort auf die Frage meiner Mutter gegeben: „Herrgott, warum muss ich dir das denn immer zweimal sagen!“

[via idw-online]

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