Weiterbildung floriert. Arbeitsbedingungen bleiben prekär.

24. November 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Derzeit haben Lehrbeauftragte an Hochschulen einen Lauf, ihre Arbeitsbedingungen werden  öffentlich gemacht, öffentlich diskutiert und Petitionen kreisen in den Reihen der Studierenden. Bessere Arbeitsbedingungen, bessere Bezahlung und bessere Absicherung, so könnte man das zusammenfassen. Das Klientel hat auch ein Interesse an einer Verbesserung, denn nicht nur profitiert es selbst davon durch bessere Lehr-/Lernbedingungen, es sieht eventuell auch ein Risiko, selbst später einmal in diesem Prekariat ganz eigener Güte zu landen.
Nicht so in der Weiterbildung! Hier wissen oft die Teilnehmer/innen weder, unter welchen Bedingungen die Dozentinnen/Dozenten arbeiten, noch ist es unwahrscheinlich, dass sie selbst einmal als Dozentin/Dozent arbeiten werden. Ulrich Herb hat letzt auf Scinoptica aus dem Nähkästchen geplaudert und bot Beispiele aus dem Hochschulbereich. In erwachsenenbildung.at kam letzt der Artikel „Arbeiten in der Erwachsenenbildung hat auch Schattenseiten“, der die Arbeitsbedingungen etwas systematischer aufbereitete. – Man könnte jetzt noch viel dazu sagen, verraten wir doch einmal soviel: Solange es nicht um Rechtsthemen, Consulting oder Coaching geht, solange ist der Verdacht berechtigt, dass es sich eher um eine prekäre Beschäftigung handelt…

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