Bildung für weiblich Inhaftierte ohne Bibliotheken?

28. September 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Bereits kürzlich stelle ich die Frage, ob Bildung für Flüchtlinge ohne Bibliotheken stattfinden soll. Nun treibt mich die selbe Frage in einem weiteren „Minderheiten-„Zusammenhang um. In der Pressemitteilung „Weniger Rückfälligkeit durch verbesserte Bildungsangebote für weibliche Inhaftierte“ [via idw-online] ist von Lernorten die Rede.

Entsprechend sollen Gefängnisse sich auch als Lernorte verstehen, an denen weibliche Gefangene die notwendigen Angebote und Unterstützung erhalten, um persönliche und soziale, aber auch berufliche Kompetenzen für die Zeit nach der Haft zu entwickeln.

Spätestens jetzt hätte irgendwas mit „Bibliotheken“ zu lesen sein müssen. Die Sektion 8 des dbv: Gefangenenbibliotheken wurde offenbar nicht mit einbezogen, als (ich zitiere sinngemäß) die FEFI-Partner die weiblichen Inhaftierten und ihre Bedürfnsse bei ihrem Resozialisierungsansatz in den Mittelpunkt stellte. Gleichwohl ist das Projekt „Beratung und Qualifizierung im Justizvollzug“ ein löbliches Unterfangen auf europäischer Ebene, die alle Unterstützung verdient … und Bibliotheken!

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